Die Wunderfrauen

Von allem nur das Beste

Wunderfrauen-Trilogie Band 2

Stephanie Schuster

(57)
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Beschreibung

Zu Beginn der 1960er Jahre stimmen die Errungenschaften der Frauenbewegung, die neuartige »Pille« und die vielen neuen Möglichkeiten Luise zuversichtlich, außerdem ist in ihrem kleinen Laden viel zu tun, er ist ihr ganzer Stolz. Voller Tatendrang plant sie einen Umbau – sie möchte mit der Zeit gehen und Selbstbedienung anbieten. Doch nicht alles klappt so, wie erhofft. Zum Glück sind ihre drei Freundinnen weiterhin an ihrer Seite: die alleinerziehende Helga, Marie, die um ihre Familie kämpft und Annabel, die endlich eine Tochter bekommt – ein Contergan-Kind. Gemeinsam merken sie: Das Schicksal hat sie in den letzten Jahren enger verbunden als sie dachten.

Auch mit der Fortsetzung gelingt es der Autorin erneut ausgezeichnet den herrschenden Zeitgeist einzufangen [...].

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 24.02.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-70565-8
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 21,3/13,7/4,3 cm
Gewicht 507 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 651

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
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Frauenpower der frühen 60iger
von einer Kundin/einem Kunden aus Asendorf am 11.04.2021

Lesenswerte Geschichte 4er Frauen in den 1960er Jahren Die Zeit der Heimchen am Herd ist vorbei. Die vier Freundinnen zeigen im zweiten Teil der Triologie wie es geht. Stephanie Schuster führt uns rasant in die Swinging Sixties ein. Alles dreht sich um die Frau, die sich aus dem Schatten der Männer frei strampelt und sich sel... Lesenswerte Geschichte 4er Frauen in den 1960er Jahren Die Zeit der Heimchen am Herd ist vorbei. Die vier Freundinnen zeigen im zweiten Teil der Triologie wie es geht. Stephanie Schuster führt uns rasant in die Swinging Sixties ein. Alles dreht sich um die Frau, die sich aus dem Schatten der Männer frei strampelt und sich selbstbewusst zeigt. Die Frau fängt an über sich selbst zu bestimmen und die Welt neu zu erkunden. Luise führt einen kleinen Tante Emma Laden, der aus allen Nähten platzt. Er muss dringend erweitert werden, sie träumt von moderner Selbstbedienung. Sie tanzt für ihr Leben gerne und beginnt einen Tanzkurs. Ihre Beziehung zu Hans gerät immer mehr in Schieflage. Annabell, Luises Nachbarin ist eine unzufriedene Arztfrau, die sich mit ihrem Schicksal allein gelassen fühlt, nachdem sie ein behindertes Kind zur Welt bringt. Ihr Mann Konstantin leitet die Frauenklinik und macht Bella unterschwellig für diese Behinderung verantwortlich. Annabell macht sich auf die Suche nach den Gründen. Marie lebt auf einem kleinen Hof mit ihrem Mann Martin. Sie kümmert sich ganz selbstverständlich um die Tiere und den Haushalt. Sie hat vier Kinder. Martin ertränkt seine Sorgen im Alkohol. Helga ist eine selbstbewusste Alleinerziehende , die in der Frauenklinik als Ärztin arbeitet. Sie ist sehr fortschrittlich und berät Frauen hinsichtlich der Familienplanung. Die Frauen wachsen immer enger zusammen und unterstützen sich wo immer möglich. Schnell fesselt einen die Geschichte. Man lernt die Sorgen der Frauen kennen und kann sich reinfühlen. Frauen dürfen eine Arbeitsstelle annehmen , ohne den Mann zu fragen, sie fahren Auto und revolutionär ist, sie nehmen die Pille. Natürlich gibt es immer wieder Stolpersteine und Rückschläge. So nach und nach hinterfragen sie auch das richtige Handeln ihrer Männer, wo doch einige Schwierigkeiten auf sie zu kommen. Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Zuerst musste ich mich an die getrennt beschriebenen Geschichten der Frauen gewöhnen. Jede hat ihre Kapitel, die sich zum Schluss aber zu einer Geschichte zusammen fügen. Das Ende fand ich es schwierig. Zuerst war alles sehr flüssig zu lesen und am Ende wurde viel Geschichte verdammt gestrafft. Als dürfte das Buch nur eine Gewisse Anzahl von Seiten haben und es waren 40 zu viel geschrieben. Das habe ich als schade empfunden. Vielleicht wird es aber auch im Teil 3 Die Wunderfrauen, Freiheit im Angebot wieder rund. Ich empfehle Die Wunderfrauen trotzdem sehr gerne weiter, denn schließlich ist es ja nur mein Empfinden und ich freue mich auf den dritten Teil der Triologie.

4 Wunderfrauen halten zusammen
von Lille Lesemaus am 10.04.2021

Das Cover, wie immer zuerst, gefällt mir wieder sehr gut. Es vier Frau in modisch passenden Outfits, eine von ihnen ist im Vordergrund mit einem herzlichen, strahlenden Lachen, die eine tiefe Verbundenheit und auch Zuversicht ausstrahlen. Der Schriftzug wie von einer Reklame der damaligen Zeit rundet den Eindruck ab. Zwischen e... Das Cover, wie immer zuerst, gefällt mir wieder sehr gut. Es vier Frau in modisch passenden Outfits, eine von ihnen ist im Vordergrund mit einem herzlichen, strahlenden Lachen, die eine tiefe Verbundenheit und auch Zuversicht ausstrahlen. Der Schriftzug wie von einer Reklame der damaligen Zeit rundet den Eindruck ab. Zwischen ersten und zweiten Band sind einige Jahre vergangen. Die Kinder die am Ende des ersten Bands gerade auf die Welt gekommen waren, bzw. unterwegs waren sind nun Taferlschüler. Der zweite Teil streckt sich selbst über zwei Jahre. „Von Allem nur das Beste“ ist in Prolog, 1. und 2. Teil gegliedert, das hilft mit den Zeitsprüngen ebenso wie die gelegentlichen Auszüge von Luises Ladenalbum. Die Kapitel sind, wie im ersten Teil, aus Sicht von den vier Protagonistinnen, Luise, Helga, Marie und Annabell geschrieben. Wobei ich dieses Mal den Eindruck hatte das dieses Mal alle vier relativ gleich häufig „zu Wort“ kamen, während im ersten Teil der Fokus stärker auf Luise und Helga lag. Inhaltlich konnte mich auch der zweite Band überzeugen. Alle vier Wunderfrauen erleben einiges und machen große Veränderungen durch. Luise ist immer noch mit ihrem Mann verheiratet und liebt ihre Tochter über alles. Der Laden läuft gut aber er fordert viel von ihr und das sieben Tage die Woche. Die einzige Auszeit die sie sich gönnt ist ein Tanzkurs. Luise lernt sich in diesen Teil besser kennen und so zeigt sich das auch sie nicht perfekt ist und „Fehler“ macht trotz allem ist sie eine bewundernswerte, warmherzige Frau, die ihre Familie und Freunde unterstützt. Helga kehrt als alleinerziehende Ärztin an die Klinik zurück. Sie gibt alles für ihre Patientinnen und deren Selbstbestimmung. Und versucht ihren Sohn vor Anfeindungen zu beschützen. Die Freundschaft zu Luise die im ersten Teil abrupt endete blüht wieder auf. In ihrem Streben nach Emanzipation für sich und alle Frauen macht sie sich natürlich Feinde und in Bezug auf ihr Kind hätte ich mir in gewissen Situationen ein anderes Verhalten gewünscht, aber wir sind alle nur Menschen, das gilt auch für Wunderfrauen. Annabell macht für mich die größte Entwicklung durch. Es ist schön mitanzusehen wie sie sich in diesem Teil behauptet. Sie liebt und unterstützt ihre Kinder und ihren Mann bedingungslos. Aber sie lernt für sich einzustehen und lebt ihre Neugierde und ihren Wissensdurst auf sehr unterhaltsame Weise aus. Mit Marie habe ich am meisten mitgelitten. Sie hat ihre Kinder in sehr kurzer Zeit bekommen und trägt die Hauptlast der Kindererziehung und der Hof- und Hausarbeit. Sie verliert immer mehr von sich und gibt trotzdem nicht auf. Allen vier wird es nicht besonders einfach gemacht besonders von ihren Männern, wieder ist mir diese starke Ungerechtigkeit aufgestoßen. Frauen waren zu dieser Zeit Bürger zweiter Klasse, auch wenn es zu einigen rechtlichen „Besserungen“ seit dem ersten Teil gekommen ist, gibt es nach wie vor eine starke Abhängigkeit vom Ehemann. Stefanie Schuster hat tolle, runde Charaktere geschaffen mit denen man leidet und sich freut, die aber auch Fehler haben oder falsche Entscheidungen treffen. Wunderfrauen sind auch nur Menschen. Auch der Spannungsbogen ist ihr gut gelungen immer wieder kommt es zu kleinen oder großen unerwarteten Wendungen und dieser dramatische Schluss! Zum Glück erscheint im August der finale Teil, ich kann es kaum erwarten, eure Lille Lesemaus.

Flotte Zeitreise in die Swinging Sixties zu vier starken Frauen
von Lesendes Federvieh aus München am 08.04.2021

Nun sind die Wunderfrauen in den Swinging Sixties angekommen. Zusammen mit Luise, Helga, Marie und Annabelle begibt man sich als Leser auf eine wunderschöne Zeitreise in dieses Jahrzehnt. Historisch fundiert und bestens recherchiert spürt man den ganz besonderen Zeitgeist des Aufbruchs, hat die flotten Melodien im Ohr und die im... Nun sind die Wunderfrauen in den Swinging Sixties angekommen. Zusammen mit Luise, Helga, Marie und Annabelle begibt man sich als Leser auf eine wunderschöne Zeitreise in dieses Jahrzehnt. Historisch fundiert und bestens recherchiert spürt man den ganz besonderen Zeitgeist des Aufbruchs, hat die flotten Melodien im Ohr und die immer kürzer werdende, tolle Mode vor Augen. Dieser zweite Teil der Wunderfrauen-Trilogie war für mich von der ersten bis zur letzten Seite das reinste Lesevergnügen. Neben einem tollen und absolut authentisch wirkenden Setting sind es vor allem die sympathischen und mit Herzblut skizzierten Charaktere, die dieser Geschichte ihre herrliche Lebendigkeit verleihen. Gerade die älteren Kundinnen in Luises Laden, teils schrullig, immer bestens informiert und äußerst redselig, zauberten mir unweigerlich ein Lächeln aufs Gesicht. Locker und erfrischend geschrieben und mit hinreißenden Dialogen versehen, verflogen die dichtbedruckten 480 Seiten wie im Fluge. Doch neben all dem Schwelgen in Nostalgie verschweigt Stephanie Schuster jedoch nicht, dass die Rolle und vor allem die Rechte der Frau im gesellschaftlichen Leben doch noch sehr eingeschränkt waren. Unglaublich, für welch heutzutage selbstverständlichen Dinge man die Erlaubnis des Ehemannes benötigte. Gerade diese Passagen und auch die immer wiederkehrenden „Auszüge aus Luises Ladenkunde-Album“ bieten interessante Einblicke in das wahre Leben der damaligen Zeit. Wie immer bei kurzweiligen und unterhaltsamen Büchern sind sie viel zu schnell ausgelesen. Durch das offene Ende dieser wunderbaren Geschichte kann ich es kaum erwarten bis der dritte Teil erscheint.


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