Ich bin Circe

Roman

Madeline Miller

(80)
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Beschreibung


Unsterblich. Unvollkommen. Unbezähmbar.

Circe ist Tochter des mächtigen Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse, doch sie ist ganz anders als ihre göttlichen Geschwister. Ihre Stimme klingt wie die einer Sterblichen, sie hat einen schwierigen Charakter und ein unabhängiges Temperament; sie ist empfänglich für das Leid der Menschen und fühlt sich in deren Gesellschaft wohler als bei den Göttern. Als sie wegen dieser Eigenschaften auf eine einsame Insel verbannt wird, kämpft sie alleine weiter. Sie studiert die Magie der Pflanzen, lernt wilde Tiere zu zähmen und wird zu einer mächtigen Zauberin. Vor allem aber ist Circe eine leidenschaftliche Frau: Liebe, Freundschaft, Rivalität, Angst, Zorn und Sehnsucht begleiten sie, als sie Daidalos, dem Minotauros, dem Ungeheuer Scylla, der tragischen Medea, dem klugen Odysseus und schließlich auch der geheimnisvollen Penelope begegnet. Am Ende muss sie sich als Magierin, liebende Frau und Mutter ein für alle Mal entscheiden, ob sie zu den Göttern gehören will, von denen sie abstammt, oder zu den Menschen – die sie lieben gelernt hat.

"Eine mutige und rebellische Neuerzählung der Göttinnengeschichte" New York Times

Der Welt-Bestseller endlich auf Deutsch

New-York-Times-Bestseller #1


"Dieses Buch ist göttlich. Ich war ganz traurig, als es zu Ende war. Große Leseempfehlung!"
Gwyneth Paltrow









Circe ist eine unwiderstehliche Frau: Tochter des Helios, Liebhaberin von Hermes und Odysseus, Hexe, Heilerin und leidenschaftliche Kämpferin gegen den Mutwillen der Götter. Großartig!

Madeline Miller, 1978 in Boston geboren, wuchs in New York und Philadelphia auf, studierte Altphilologie und unterrichtete in Cambridge Latein und Griechisch. Für ihren Debütroman Das Lied des Achill wurde sie 2012 mit dem Orange Prize for Fiction ausgezeichnet; er wurde in 25 Sprachen übersetzt.  In Ich bin Circe – ihr zweiter Roman und ebenso wie Das Lied des Achill ein internationaler Bestseller – erzählt sie Circes Geschichte aus der Odyssee noch einmal neu – als die einer weiblichen Selbstermächtigung. Madeline Miller lebt in der Nähe von Philadelphia, Pennsylvania.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 02.11.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96161-095-2
Verlag Eisele Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,4/4,5 cm
Gewicht 516 g
Originaltitel Circe
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Frauke Brodd
Verkaufsrang 1296

Kundenbewertungen

Durchschnitt
80 Bewertungen
Übersicht
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Bildgewaltige Sprache und Kopfkino versprochen
von Tamira Schäffer aus Bad Soden-salmünster am 20.11.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Ich bin Circe" ist ein Buch, über das ich geteilte Meinungen gelesen habe. Es sei geschwätzig, es sei nicht ernst und klug - vor allem was die Magie betreffe und deswegen und passe deswegen nicht. Bullshit. Ich habe das Buch mit diesen Erwartungen gelesen, aber ich persönlich habe davon nichts erkennen können. Die Götterwel... "Ich bin Circe" ist ein Buch, über das ich geteilte Meinungen gelesen habe. Es sei geschwätzig, es sei nicht ernst und klug - vor allem was die Magie betreffe und deswegen und passe deswegen nicht. Bullshit. Ich habe das Buch mit diesen Erwartungen gelesen, aber ich persönlich habe davon nichts erkennen können. Die Götterwelt hier wird nicht als im Großen und Ganzen Gut dargestellt, sondern ist diesmal das Gegenteil. Macht aber keine Moral - woher kennen wir das nur? Sie gehen mit den Menschen wie mit einer Spielfigur um und bringen ihre jeweiligen Favoriten dazu, z.B. Kriege zu beginnen, Affären zu starten oder Morde zu begehen. Circe ist dann das schwarze Schaf, dass anders ist: Mit Liebe, Mitgefühl und Verständnis. Und genau das macht sie so sympathisch! Es ist manchmal schwer, eine Vebindung zu göttlichen Wesen zufinden, weil sie so viel mehr sind und oftmals unnahbar wirken, doch hier bei Circe hatte ich keinerlei Probleme damit. Das liegt daran dass sie so schön menschlich und damit erreichbar wirkt und vor allem neben ihren bösen Mitstreitern sticht sie heraus und macht es einfach, sie zu lieben. Aber auch abseit des Inhalts ist das Buch der Hammer gewesen: Bildgewaltige Sprache, spannende Handlungen, wunderbar aufbereitete mythologische Geschichten und dabei so erfrischend aus der Ich-Perspektive. Ein Buch, das einem ein Kino im Kopf verschafft, einen in eine neue Welt mitzieht und nicht mehr loslässt. Ich bin begeistert.

Eine gelungene Adaption des Kirke-Sagenstoffs
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 06.11.2020

„Ich spürte, wie meine Kräuter in ihren Körpern wie Saiten darauf warteten, gezupft zu werden. Ich kostete ihre Verwirrung aus –und die Angst, die in Ihnen erwachte. Dann zupfe ich sie. (…) Ich bin mir sicher, dass es wehtat. (…) Wenn es vorbei war, musste ich sie nur noch in den Pferch treiben. (…) Ihre Schweinsäuglein waren no... „Ich spürte, wie meine Kräuter in ihren Körpern wie Saiten darauf warteten, gezupft zu werden. Ich kostete ihre Verwirrung aus –und die Angst, die in Ihnen erwachte. Dann zupfe ich sie. (…) Ich bin mir sicher, dass es wehtat. (…) Wenn es vorbei war, musste ich sie nur noch in den Pferch treiben. (…) Ihre Schweinsäuglein waren noch feucht von ihren menschlichen Tränen.“ (S. 252 f) Thema Kirke (latinisiert Circe) ist in der griechischen Mythologie bekannt als mächtige Zauberin, die auf ihrer Insel Aiaia gestrandete Seereisende in Tiere - vornehmlich Raubkatzen, aber auch Schweine - verwandelt. Sie gilt als Verführerin des tragischen Helden Odysseus, der auf seiner Irrfahrt von Troja zurück zu seinem Königreich Ithaka mit dem letzten seiner Schiffe auf Kirkes Insel strandet. Doch wieviel mehr steckt noch in dieser Randfigur der griechischen Götterwelt? Lebte sie schon immer auf einer einsamen Insel? Was geschieht mit ihr nach der Begegnung mit Odysseus?- Der Roman ICH BIN CIRCE von Madeline Miller erzählt es uns. Handlung Der Roman lässt sich ausgehend vom jeweiligen zentralen Handlungsort in zwei Teile gliedern –Circes „Kindheit“ im Palast ihres Vaters, des Sonnengottes Helios und Circes Herrschaft auf der kleinen Insel Aiaia. Zugegeben der erste Teil hat seine Längen, doch schildert er die, bei einem Entwicklungsroman per Definition zwingend vorhanden seienden, unerfahrenen ersten Schritte der Hauptfigur auf bildhafte und einfühlsame Weise. Diese anfängliche Schilderung der Ausgangssituation ist bei Madeline Millers Protagonisten ein etwas langwieriger Prozess. Zuerst ist Circe unsicher ihren Eltern gegenüber, die sie mit Liebe –seien wir mal ehrlich- auch nicht gerade überschütten. Dann reagiert sie unbedarft in Situationen, die dem Leser offensichtlich erscheinen. Doch genau so muss das sein, jetzt ist eine Figurenentwicklung erst möglich und die Reise zur selbstbewussten „Pharmakis“ (S. 89), die sich Liebhaber wie den listigen Götterboten Hermes und den gewieften Krieger Odysseus hält, kann beginnen. Eine wirklich gelungene, glaubhafte Charakterentwicklung, wie ich finde! Mehr möchte ich zum Inhalt und zu Kirke nicht aussagen. Ich selbst habe mir den Klappentext vorab nicht durchgelesen, alles, was ich wusste war: 1. Es geht um Kirke. 2. Kirke kannte ich als Geliebte des Odysseus aus Homers Werk >>Odyssee<<. Mehr brauchte es auch nicht, um mein Interesse zu wecken. Die griechische Mythologie fasziniert mich schon lange –die machtbesessenen Götter und die tragischen Helden, die komplexen Verwandtschaftsbeziehungen und Intrigen, die antiken Werke/ Überlieferungen und deren Rezeptionsgeschichte über Jahrhunderte bis heute. Protagonisten Odysseus –mein liebster Seefahrer der Antike (Wer braucht schon Jason mit seiner Gier nach so einem Stückchen Tierhaut? ;), spielt in der zweiten Hälfte des Romans eine entscheidende Rolle. Die Interpretation dieser interessanten Persönlichkeit von Madeline Miller hat mich –um ehrlich zu sein- geschockt. Odysseus ist für mich immer das gejagte Genie gewesen- gezwungen zu einem Krieg, den er nicht wollte; fortgerissen von seiner Familie; zu einer Irrfahrt gezwungen, bei der er seine gesamte Mannschaft verliert; zwanzig Jahre getrennt von Frau und Kind; letztendlich getötet bei einem Spaziergang am Strand. Ja, sicherlich, er hat auch grausame Entscheidungen getroffen (Stichpunkt: Astyanax), aber in meinen Augen war der Charakter immer gradlinig, überlegt handelnd. Die Autorin bringt andere Fassetten bei ihm zum Vorschein. So habe ich zuvor Odysseus nie gesehen, doch wenn ich so darüber nachdenke, ist die Figurenentwicklung absolut stimmig. Ihre Sichtweise hat mich bereichert. Neben den Charakterentwicklungen hat dieser Roman noch eine zweite große Stärke: Die feministische Perspektive. Eigentlich ein sehr humorvoller Gedanke, wenn man sich überlegt, wie männerdominiert die griechische Mythologie ist. (Achtung, Witz: Feminismus in einem Patriarchat. Witz vorbei.) Die Frau/Göttin ist eigentlich nur für drei Dinge zuständig: Schönheit, Fruchtbarkeit und Eifersucht. Und die großen Helden –Odysseus, Hector, Achill, Jason, Herakles, Theseus – alles Männer. Ich will das auch gar nicht bewerten, denn wie ich schon schrieb, ich beschäftige mich gerne mit der griechischen Mythologie, mit ihren Gottheiten und Helden. Ich greife bewusst zu solchen Geschichten und weiß, womit ich zu rechnen habe. Umso mehr hat mich bei diesem Roman der fein vermittelte Feminismus überrascht. Circes Geschichte zeigt der Leserin und dem Leser eine Frauenfigur, die sich behauptet, die lernt ihre Interessen zu vertreten – und das vor beiden Geschlechtern. Miller hat keine Schwarz-Weiß-Charaktere erschaffen, nach dem Motto, alle Männer sind schlecht und böse und alle Frauen sind Heilige. Rückblickend muss ich sogar feststellen, dass Circe die einzige Frauenfigur war, die ich als sympathisch empfand. Wahrscheinlich, da sie die Hauptfigur ist, sie soll gemocht werden und als Vorbild auftreten. Madeline Miller nennt diese Art der starken weiblichen Protagonistin dux femina facti, beschreibbar als female leadership. Schreibstil Grandios! Ich bin regelrecht versunken in die besonderen bildhaften und geradezu poetischen Sätze. Sätze, die man von aktuellen Autoren nur noch selten lesen kann. Ich meine, wann liest man heutzutage noch irgendwo den Konjunktiv II? Beispiel gefällig?: „Die Luft schlug mir schwer und schneidend entgegen wie Wellen eines Ozeans. Mir war, als kennte ich die Welt nicht mehr.“ (S. 193) Nun ist es leider so, dass ich nicht den direkten Vergleich zum originalen Schreibstil habe, daher kann ich die Authentizität nicht beurteilen. Allerdings habe ich vor, das ganz bald zu ändern. Ihren Roman „The Song of Achilles“ habe ich mir im Original gekauft und freue mich schon darauf, ihn ganz bald lesen zu können. Mein Extra-Tipp Im Anhang findet sich eine Personenliste der vorkommenden Figuren. Diese könnte für manchen Spoiler enthalten. Wer sich überraschen lassen will von der griechischen Mythologie und diese noch nicht gut kennt, sollte daher mit seinen Äugelein chronologisch den Seiten folgen. :) Fazit ICH BIN CIRCE von Madeline Miller ist ein feministischer Entwicklungsroman über eine Randfigur der griechischen Mythologie. Die Autorin hat eine Charakterstudie erschaffen, die bewegt, fesselt und berührt. Leserin und Leser erleben die Abenteuer der großen Helden mal von einer anderen Seite, da sind selbst die eingefleischten Mythologie-&Sagen-Lesenden noch überrascht. Die Beschreibungen sind bildhaft, die Sätze oft von poetischer Eleganz und die Message von bezirzender Eindringlichkeit. Man möchte schreien: „You go, girl!“. Ich kann den Roman vor allem Frauen empfehlen, ins Besondere können sich, meiner Meinung nach, Mütter über weite Teile mit der Protagonistin identifizieren. Aber hey, wenn dich das Thema interessiert, feel free!

Circe wird Sie verzaubern
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 22.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wer genau war eigentlich Circe? Ich muss sagen, dass ich mich nur ganz wage an sie erinnern konnte, bevor ich ihre Geschichte gelesen habe. Eine Geschichte über eine Göttin, die nie wirklich eine sein wollte. Miller schafft es mir ihrem Schreibstil, den Götter und Helden Leben einzuhauchen, sodass man beim Lesen das Gefühl beko... Wer genau war eigentlich Circe? Ich muss sagen, dass ich mich nur ganz wage an sie erinnern konnte, bevor ich ihre Geschichte gelesen habe. Eine Geschichte über eine Göttin, die nie wirklich eine sein wollte. Miller schafft es mir ihrem Schreibstil, den Götter und Helden Leben einzuhauchen, sodass man beim Lesen das Gefühl bekommt, dass man mittendrin steht ihm Geschehen. Man kann die salzige Luft förmlich riechen, die Sonne auf der Haut und den Sand zwischen den Zehen spüren, während man mit Circe am Strand entlang läuft und gespannt darauf wartet, welche Besucher als nächstes die Insel betreten werden. Lesen Sie dieses Buch und lassen Sie sich von Circe und ihren Geschichten verzaubern.

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