Hamster im hinteren Stromgebiet

Roman

Alle Toten fliegen hoch Band 5

Joachim Meyerhoff

(57)
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Beschreibung

Was passiert, wenn man durch einen gesundheitlichen Einbruch auf einen Schlag aus dem prallen Leben gerissen wird? Kann das Erzählen von Geschichten zur Rettung beitragen? Und kann Komik heilen? Nachdem der Erzähler Joachim Meyerhoff aus so unterschiedlichen Lebenswelten berichtet hat wie einem Schüleraustausch in Laramie, Amerika, dem Aufwachsen auf einem Psychiatriegelände, der Schauspielschule und den liebesverwirrten Jahren in der Provinz, gerät der inzwischen Fünfzigjährige in ein Drama unerwarteter Art. Er wird als Notfall auf eine Intensivstation eingeliefert. Er, der sich immer durch körperliche Verausgabung zum Glühen brachte, die »blonde Bombe«, für die Selbstdetonationen ein Lebenselixier waren, liegt jählings an Apparaturen angeschlossen in einem Krankenhausbett in der Wiener Peripherie. Doch so existenziell die Situation auch sein mag, sie ist zugleich auch voller absurder Begebenheiten und Begegnungen. Der Krankenhausaufenthalt wird zu einer Zeit voller Geschichten und zu einer Zeit mit den Menschen, die dem Erzähler am nächsten stehen. Er begegnet außerdem so bedauernswerten wie gewöhnungsbedürftigen Mitpatienten, einer beeindruckenden Neurologin und sogar wilden Hamstern. Als er das Krankenhaus wieder verlassen kann, ist nichts mehr, wie es einmal war. Joachim Meyerhoff zieht alle literarischen Register und erzählt mit unvergleichlicher Tragikomik gegen die Unwägbarkeiten der Existenz an.

»Eine Hommage ans Leben.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 10.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-00024-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21/13,4/3 cm
Gewicht 445 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 5609

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
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Tragik und Komik passen gut zusammen
von Lialuna am 10.01.2021

Mit "Hamster im hinteren Stromgebiet" ist der fünfte Teil aus Joachim Meyerhoffs Lebenserinnerungen erschienen. Dieses Mal beginnt der Roman dramatisch auf einer Intensivstation. Der Autor wird mit einem Schlaganfall eingeliefert. 9 Tage lang begleiten wir Leser seine Suche nach sich selbst im Krankenhaus. Während Meyerhoff "sic... Mit "Hamster im hinteren Stromgebiet" ist der fünfte Teil aus Joachim Meyerhoffs Lebenserinnerungen erschienen. Dieses Mal beginnt der Roman dramatisch auf einer Intensivstation. Der Autor wird mit einem Schlaganfall eingeliefert. 9 Tage lang begleiten wir Leser seine Suche nach sich selbst im Krankenhaus. Während Meyerhoff "sich ein Stück Unberechenbarkeit zurückerobert" blickt er auch auf den Zwei-Klassen-Betrieb im Krankenhaus und eine Kolonie Hamster in der Parkanlage. Ich habe nicht viel zu diesem Buch zu sagen, außer "Danke". Danke für 300 Seiten Tragik, Komik und Spannung. Für mich steht das Buch seinen Vorgängern in nichts nach. Ich fand es einfach wunderbar mehr über den erwachsenen Meyerhoff und seinen konstruktivem Umgang mit dem Leben zu erfahren. Leseempfehlung!

Meyerhoff wie er leibt und lebt
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 03.01.2021

Leider schon zuende gelesen! Genauso gut wie die vorherigen... Das Leben geht weiter auch für Meyerhoff, mit positiver Grundeinstellung nimmt er sein Schicksal in die Hand.

Das Buch lässt mich peinlich berührt zurück.
von einer Kundin/einem Kunden am 21.12.2020

Nach dem Buch von Marc de Sarno, "Wilde Rosen im September" er war nach einer FSME 3 Monate im KH und hat sich nach einer Ganzkörperlähmung ins Leben zurückgekämpft, und einem Schlaganfall im persönlichen Umfeld, war ich wirklich gespannt, wie Meyerhoff die Geschichte aufarbeitet. Ich habe das Buch als eher peinlich, denn spann... Nach dem Buch von Marc de Sarno, "Wilde Rosen im September" er war nach einer FSME 3 Monate im KH und hat sich nach einer Ganzkörperlähmung ins Leben zurückgekämpft, und einem Schlaganfall im persönlichen Umfeld, war ich wirklich gespannt, wie Meyerhoff die Geschichte aufarbeitet. Ich habe das Buch als eher peinlich, denn spannend oder interessant gefunden. Während er seine Familie als die schönste und beste, und sich selbst als der bemitleidenswerteste beschreibt, kommen alle anderen als ziemlich selbstgefällig, dumm und eigen vor. Zum Fremdschämen. Wie Marc de Sarno im Schlusswort schreibt: Dort, wo über Leben und Überleben entschieden wird, geben sie all ihre Kraft und Energie, um für uns zu sorgen. Sie haben mehr verdient, als Meyerhoff, den ich bis dahin gerne gelesen habe.


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