Herzfaden. Roman der Augsburger Puppenkiste

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Thomas Hettche

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Beschreibung

Als die Puppen ein Land eroberten
Ein zwölfjähriges Mädchen entdeckt nach einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste im Foyer des Theaters eine kleine Holztür, öffnet sie und gerät wie Alice im Wunderland in eine Märchenwelt, in der viele Freunde warten: die Prinzessin Li Si, Kater Mikesch, Lukas, der Lokomotivführer und viele andere. Vor allem aber trifft es dort Hatü, die Frau, die einst mit ihrem Vater all diese Marionettenfiguren geschnitzt und gebaut hatte und die eine große Geschichte zu erzählen hat: die Geschichte dieses einmaligen Theaters und der Familie, die es erfunden, gegründet und berühmt gemacht hat. Es ist die Geschichte eines deutschen Kultur-Mythos, die weit zurückreicht in die ersten Jahre des Zweiten Weltkriegs, als Walter Oehmichen, ein Schauspieler des Augsburger Theaters, im Lazarett einen Puppenschnitzer kennenlernt . . .
Valery Tscheplanowa studierte Tanz und Puppenspiel, bevor sie zur Schauspielerei fand. Zusammen mit Christian Brückner wird sie die Augsburger Puppenkiste so zauberhaft wie fesselnd zum Leben erwecken.

Produktdetails

Verkaufsrang 1766
Medium CD
Sprecher Valery Tscheplanowa, Christian Brückner
Spieldauer 475 Minuten
Erscheinungsdatum 10.09.2020
Verlag Argon
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783839818176

Portrait

Thomas Hettche

Thomas Hettche, geboren 1964 in Treis, lebt mit seiner Familie in Berlin und der Schweiz. Journalistische Veröffentlichungen vor allem in der FAZ und der Neuen Zürcher Zeitung, lange Jahre Juror des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs in Klagenfurt, Herausgeber der literarischen Online-Anthologie NULL. Preise u.a.: Rauriser Literaturpreis 1990, Robert-Walser-Preis 1990, Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik 1994, Rom-Preis der Villa Massimo 1996, Premio Grinzane Cavour 2005. Thomas Hettches erster Roman "Ludwig muß sterben" erschien 1989. "Der Fall Arbogast" (2001) wurde zum Bestseller und in zwölf Sprachen übersetzt. Der 2006 bei Kiepenheuer & Witsch publizierte Roman "Woraus wir gemacht sind" stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Zuletzt erschien 2007 eine Sammlung von Essays und Reportagen: "Fahrtenbuch 1993-2007".

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Kundenbewertungen

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Kindheitserinnerung wachgerüttelt
von J. Kaiser am 21.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das ist eine Geschichte über ein kleines Theater mit einer grossen Fangemeinde. Wer kennt sie nicht die Augsburger Puppenkiste. Sei es als Buch oder im Fernsehen. Ein Mädchen geht nach einer Vorstellung durch eine verborgene Türe. Sie findet sich auf einem Estrich wieder. Hier findet sie viele Freunde, die warten. Dabei ist auch... Das ist eine Geschichte über ein kleines Theater mit einer grossen Fangemeinde. Wer kennt sie nicht die Augsburger Puppenkiste. Sei es als Buch oder im Fernsehen. Ein Mädchen geht nach einer Vorstellung durch eine verborgene Türe. Sie findet sich auf einem Estrich wieder. Hier findet sie viele Freunde, die warten. Dabei ist auch die Frau, welche alle diese Marionetten geschnitzt und erschaffen hat. Sie beginnt ihre eigene Geschichte dem Mädchen zu erzählen. Alles begann im zweiten Weltkrieg. Walter Oehmichen ist Schauspieler als er in der Gefangenschaft einen Puppenschnitzer kennenlernt. Dieser baut gerade ein Marionettentheater für seine Familie. Alles wird in der Bombennacht 1944 in Schutt und Asche gelegt. Nach dem Krieg baut Walters Tochter, genannt Hatü die Augsburger Puppenkiste neu auf. Ich habe vieles in diesem Buch gefunden, an welches ich mich erinnern kann. Ich glaube viele meiner Generation denken mit Freude an die Fernsehserien zurück. Ich empfehle das Buch allen jungen Leute zu lesen. Leider gibt es in der heutigen Zeit sowas nicht mehr.

Die Geschichte der Augsburger Puppenkiste
von S. L. aus Berlin am 10.09.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine Geschichte in der Geschichte. Gegenwart trifft Vergangenheit. Nach dem Besuch einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste gerät ein Mädchen auf einen geheimnisvollen Dachboden und trifft dort Hatü und eine Anzahl von Marionetten. Wer ist diese Hatü? Ihre Vita ist eng verbunden mit dem Werdegang des Marionettentheaters. Ge... Eine Geschichte in der Geschichte. Gegenwart trifft Vergangenheit. Nach dem Besuch einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste gerät ein Mädchen auf einen geheimnisvollen Dachboden und trifft dort Hatü und eine Anzahl von Marionetten. Wer ist diese Hatü? Ihre Vita ist eng verbunden mit dem Werdegang des Marionettentheaters. Gedankenschwer erzählt sie von ihrer Familie, von ihrem Vater. Während des Krieges entdeckt er, der Soldat Walter Oehmichen ein Puppentheater. Nach seiner Heimkehr möchte er ein Eigenes. Dieses, aufbewahrt in einer Kiste, soll jederzeit und überall bereit zu einer Vorstellung sein. Mit seiner Familie baut er den »Puppenschrein«, der aber verbrennt. Neuer Plan: ein Marionettentheater in Augsburg. 1948 wird die Augsburger Puppenkiste mit dem Märchen »Der gestiefelte Kater« eröffnet. Tochter Hannelore spielt in der Geschichte des Theaters eine wichtige Rolle. „Herzfaden“ ist also eigentlich ein Portrait der Puppenschnitzerin Hannelore Marschall, genannt Hatü. Als Kind mochte ich die Sendungen der Puppenkiste gar nicht, dieser Roman hat mir das Marionettentheater und seine Intention nahe gebracht. Tiefgründig, zum Nachdenken anregend und Verdeutlichung einer dunklen Zeit - absolut lesenswerter Roman von Thomas Hettche aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch.

Fantastisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 10.09.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Fantastisch Wir lesen in diesem Roman die Geschichte der Augsburger Puppenkiste. Fast jeder kennt sie, doch wie ist sie eigentlich entstanden? Ich selbst habe mir darüber nie Gedanken gemacht und war daher umso gespannter auf diesen Roman. Es ist die Geschichte eines einmaligen Theaters und der Familie, die es gegründet und... Fantastisch Wir lesen in diesem Roman die Geschichte der Augsburger Puppenkiste. Fast jeder kennt sie, doch wie ist sie eigentlich entstanden? Ich selbst habe mir darüber nie Gedanken gemacht und war daher umso gespannter auf diesen Roman. Es ist die Geschichte eines einmaligen Theaters und der Familie, die es gegründet und berühmt gemacht hat. Sie beginnt im 2. Weltkrieg und geht bis zum heutigen Tage. Ich habe mich in dem Buch regelrecht gefangen gefühlt - auf eine positive Art und Weise. Auch wenn der Inhalt bzw. die Ereignisse, aufgrund der Zeit des zweiten Weltkrieges, nicht immer so leicht und schön erscheint, ist das gesamte Buch doch eine ganz tolle Leseerfahrung. Zudem bekommt man noch viele interessante Fakten zu der Entstehung und dem Verlauf rund um die Puppenkiste mit. Es ist definitiv ein Buch das ich zu einem späteren Zeitpunkt erneut lesen werde.

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