Grenzfall – Der Tod in ihren Augen

Kriminalroman

Jahn und Krammer ermitteln Band 1

Anna Schneider

(60)
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Beschreibung

Das Böse sprengt jede Grenze
Am Brauneck in Lenggries werden an einer Felswand die Leichenteile einer Frau entdeckt. Doch was auf den ersten Blick wie ein Kletterunfall aussieht, entpuppt sich als grausamer Mord. Kurz darauf tauchen weitere Leichenteile am Achensee in Tirol auf. Stammen sie ebenfalls von der Toten? Doch weshalb sollte der Täter die Leiche auf zwei Länder verteilen?
Die junge und engagierte Oberkommissarin Alexa Jahn, die gerade ihren Dienst bei der Kripo Weilheim angetreten hat, könnte jede Unterstützung bei ihrem ersten Fall gebrauchen, doch auf den desillusionierten Kollegen auf österreichischer Seite, Chefinspektor Bernhard Krammer, kann sie zunächst nicht zählen …

Produktdetails

Verkaufsrang 704
Medium MP3-CD
Sprecher Julia Nachtmann
Spieldauer 530 Minuten
Erscheinungsdatum 27.01.2021
Verlag Argon
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783839818381

Weitere Bände von Jahn und Krammer ermitteln

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Rundum gelungener Krimireihenauftakt
von Mareike91 am 08.03.2021
Bewertet: Taschenbuch

Inhalt: Kaum tritt die junge engagierte Oberkommissarin Alexa Jahn ihre neue Stelle bei der Kripo Weilheim an, bekommt sie es schon mit ihrem ersten spannenden Fall zu tun: Ein herrenloser Rucksack wird mitten auf einem Wanderweg am Brauneck in Lenggries entdeckt. Eilig gebildete Suchmannschaften durchkämmen das Gebiet nac... Inhalt: Kaum tritt die junge engagierte Oberkommissarin Alexa Jahn ihre neue Stelle bei der Kripo Weilheim an, bekommt sie es schon mit ihrem ersten spannenden Fall zu tun: Ein herrenloser Rucksack wird mitten auf einem Wanderweg am Brauneck in Lenggries entdeckt. Eilig gebildete Suchmannschaften durchkämmen das Gebiet nach der vermissten Frau. Und finden ihren leblosen Körper schließlich baumelnd an einer Felswand. Doch bei der Bergung der Leiche machen die Retter eine grauenvolle Entdeckung: Der Unterkörper der Frau fehlt, stattdessen wurden ihr Beine aus Stroh gebastelt. Schnell ist klar: Alexa und ihre Kollegen haben es mit einem gefährlichen Mörder zu tun. Als Alexa nach einem Unfall ihres Vorgesetzen auch noch die Leitung des Falls übertragen wird, sieht die junge Frau ihre Chance gekommen zu zeigen was in ihr steckt. Als kurze Zeit später weitere Leichenteile am Achensee in Tirol gefunden werden, wird Chefinspektor Bernhard Krammer von österreichischer Seite mit den Ermittlungen beauftagt und eine länderübergreifende Jagd nach dem Täter beginnt. Meine Meinung: Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Ankündigung für eine neue Serie der Autorin Anna Schneider sah. Und bereits der erste Band konnte mich absolut begeistern! Der Schreibstil ist gewohnt angenehm zu lesen, sodass man als Leser schnell in die Geschichte hineinfindet. Besonders gut gefallen haben mir die bildhaften Beschreibungen der Örtlichkeiten und der Landschaft, die für eine malerische, aber auch bedrohliche Atmosphäre sorgen. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Ein Großteil wird aus Sicht der jungen, hübschen und intelligenten Protagonistin Alexa Jahn geschildert, die mir auf Anhieb sympathisch war. Sie hat keinen einfachen Start in Weilheim, was nicht zuletzt daran liegt, dass ihr als Neuling die Leitung der Ermittlungen übertragen wird. Doch Alexa ist engagiert und couragiert und beißt sich durch. Es macht Spaß sie bei ihren Ermittlungen zu begleiten, auch wenn ihr dabei vielleicht der eine oder andere kleine Fehler unterläuft. Im Gegensatz zu Alexa, die sich noch ganz am Anfang ihrer Karriere befindet, ist ihr österreichischer Kollege Bernhard Krammer, aus dessen Sicht insbesondere die österreichischen Ermittlungen beschrieben werden, ein erfahrener Ermittler mit einem sehr guten Gespür. Er hat im Laufe seines Berufsleben allerdings schon mehr gesehen, als ihm guttut, und wirkt deshalb zu Teilen desillusioniert und ausgebrannt. Er ist zwar eher grummelig und einsilbig, aber keinesfalls unsympathisch. Neben den Erzählungen aus Sicht der Ermittler gibt es aber auch ein paar kurze Abschnitte aus Sicht des Täters, die mir gut gefallen haben. Sie ermöglichen dem Leser einen Einblick in die Gedanken und Gefühle des Täters und geben einen kleinen Vorgeschmack auf seine Beweggründe, ohne dabei zu viel zu verraten. Der Plot des Krimis ist durchweg spannend. Schon nach wenigen Seiten war ich gefesselt vom Buch und konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Ein Mörder, der sein Opfer zerteilt und die Leichenteile auf beiden Seiten der deutsch-österreichischen Grenze verteilt. Was hat den Täter zu einer so grauenvollen Tat getrieben? Kannte er die Tote? Und wird er erneut zuschlagen? Kein leichter Fall für Alexa und ihre Kollegen. Und die deutsch-österreichische Zusammenarbeit macht die Ermittlungen nicht gerade einfacher... Ich habe - nicht zuletzt dank einiger ungeahnter Wendungen und Ereignisse - lange im Dunkeln getappt, sowohl bzgl. des Täters, als auch des Motivs für die Tat. Erst nach und nach kristallisiert sich heraus, was wirklich geschehen ist, die finale Auflösung überrascht und ist trotzdem schlüssig. Fazit: Gelungener Auftakt zu einer spannenden Krimireihe, die im deutsch-österreichischen Grenzgebiet spielt. Atmosphärisch und absolut fesselnd!

Spannend und fesselnd wie ein Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Lahr am 08.03.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Grenzfall von Anna Schneider „Grenzfall“ ist der erste Band einer neuen Krimi-Reihe aus der Feder von Anna Schneider. Wie der Titel von Band eins schon verrät spielt die neue Reihe in der Grenzregion Deutschland-Österreich was dazu führt das der Leser gleich zwei Ermittlungsteams kennenlernt. In dieser Reihe prallen nicht n... Grenzfall von Anna Schneider „Grenzfall“ ist der erste Band einer neuen Krimi-Reihe aus der Feder von Anna Schneider. Wie der Titel von Band eins schon verrät spielt die neue Reihe in der Grenzregion Deutschland-Österreich was dazu führt das der Leser gleich zwei Ermittlungsteams kennenlernt. In dieser Reihe prallen nicht nur zwei unterschiedliche Arbeitswelten aufeinander sondern auch zwei total unterschiedliche Ermittler. Am Brauneck in Lenggries wird an einer Felswand eine leblose Frau entdeckt. Anfangs wird von einem Kletterunfall ausgegangen, aber recht schnell wird klar das es sich um einen grausamen Mord handelt. Einen Mord bei dem Leichenteile im benachbarten Tirol aufgefunden werden. Oberkommissarin Alexa Jahn muss ins kalte Wasser springen, zum Einen weil ihr erster Tag bei der Kripo Weilheim anders beginnt wie gedacht, als dann auch noch ihr Chef einen Unfall hat und sie die Verantwortung für diesen Fall übernehmen muss steht sie vor einer großen Belastungsprobe. Einerseits muss sie das Team, das sie noch nicht mal kennt, leiten, andererseits gilt es einen grausamen Mord aufzulösen und dann gibt es noch einen Kollegen der sich ungerecht behandelt fühlt. Zu allem Überfluss muss sie sich auch noch mit dem österreichischen Kollegen absprechen der eine ganz andere Arbeitseinstellung hat wie sie selbst. Mir hat der erste Band der Reihe richtig gut gefallen und er hat mich in den Bann gezogen wie es Krimis sonst nur selten schaffen. Die Spannung war von Anfang an auf einem hohen Niveau und sie flaute auch nie ab. Bis zum Schluss hin wusste ich nicht wer den nun hinter dem grausamen Mord steckte und wo das Motiv lag. Alexa Jahn und Bernhard Krammer sind zwei Ermittler die man sich merken muss, denn hier treffen zwei Generationen aufeinander und die Arbeitseinstellungen sind so unterschiedlich wie die beiden Ermittler. Mir hat gefallen das man die beiden auch auf privater Ebene kennenlernen durfte, aber auch, wie sie letztendlich eine gemeinsame Arbeitsbasis gefunden haben und sich, wie es sich für ein Team gehört, letztendlich auch gegenseitig unterstützt haben. Richtig gut fand ich auch wie sich Alexa, nach anfänglichen Problemen, Respekt in ihrer neuen Dienststelle verschafft hat und wie sich auch hier langsam ein Team bildete. Einfach war es nicht und Alexa hat hin und wieder Fehler gemacht, allerdings auch ihr Kollege der es ihr ein bisschen übel nahm das sie die Verantwortung für diesen Fall übertragen bekommen hat. Die Autorin führt den Leser an der Nase herum. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen die mein Kopfkino zum Laufen brachten, immer wieder musste ich meine Theorien umwerfen und am Ende musste ich dann feststellen dass letztendlich doch alles ganz anders war wie gedacht. Richtig gut gefallen hat mir auch das es immer wieder Einblicke in den Kopf des Täters gab, zu lesen was in ihm vorging war großes Kino. Man wusste richtig viel über ihn, aber letztendlich doch nicht genug um ihm auf die Schliche zu kommen. Richtig gut fand ich auch das Anna Schneider die Umgebung so gut beschrieben hat das ich Bilder im Kopf hatte und alles vor Augen sah. Die Umgebung, die Berge, aber auch die Rettungshunde die am Anfang zum Einsatz kamen. Hier gab es noch einiges an Informationen die ich wie ein Schwamm aufgesogen habe. Alexa Jahns und Bernhard Krammers erster Fall war brisant, unvorstellbar und auch recht grausam,. Es gab einige Momente in denen es mir kalt über den Rücken lief, aber auch solche in denen ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Die Mischung war einfach genial und ich freue mich schon heute auf die Fortsetzung, zumal es am Schluss noch eine große Überraschung für Alexa Jahn und die Leser gab. Von mir bekommt der erste Fall des deutsch-österreichischen Ermittlerteams fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Ein Krimi den man ohne weiteres mit einem Thriller auf eine Stufe setzen kann.

Toller Start in eine neue Reihe mit deutsch-österreichischer Zusammenarbeit
von gaby2707 aus München am 07.03.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Oberkommissarin Alexa Jahn ist noch nicht richtig an ihrem neuen Arbeitsplatz bei der Kripo im oberbayerischen Weilheim angekommen, da muss sie auch schon wieder los. Zusammen mit ihrem Chef Ludwig Brandl, ihrem neuen Kollegen Florian Huber und einigen Mitgliedern der Bergwacht geht’s zum Brauneck in Lenggries. Dort hat man auf ... Oberkommissarin Alexa Jahn ist noch nicht richtig an ihrem neuen Arbeitsplatz bei der Kripo im oberbayerischen Weilheim angekommen, da muss sie auch schon wieder los. Zusammen mit ihrem Chef Ludwig Brandl, ihrem neuen Kollegen Florian Huber und einigen Mitgliedern der Bergwacht geht’s zum Brauneck in Lenggries. Dort hat man auf einem Wanderweg einen herrenlosen Rucksack entdeckt und an einer Felswand der Demmelspitze eine Frau – aber nur deren Oberkörper. Die Auffindesituation deutet auf Mord hin, nur ohne Papiere, Führerschein etc. können die Ermittler nicht viel machen. Auch Vermisstenanzeige, die auf die Frau passen könnte, gibt es keine. Dann meldet sich Chefinspektor Bernhard Krammer, LKA Tirol, aus Innsbruck, dessen Mannschaft Leichenteile in einem Müllsack aus dem Achensee geborgen haben. Die Teile passen zusammen und eine Schnitzeljagd im deutsch-österreichischen Grenzgebiet beginnt. Zu allem Unglück hat Alexas neuer Chef einen Unfall und übergibt ihr die Leitung des Falles, was vor allem Florian Huber sauer aufstößt. Die erste Bewährungsprobe für „die Neue“ wird hart. Mit „Grenzfall – Der Tod in ihren Augen“ legt Anna Schneider den spannenden Start zur neuen „Grenzfall“-Reihe vor. Wenn ich das Buch aufschlage, bekomme ich auf der Klappenbroschur das neue Ermittlerteam Jahn und Krammer vorgestellt. Auf der Innenseite folgt ein Kartenausschnitt des Gebietes, wo ich mich zusammen mit den Ermittlern die nächsten Stunden und vielleicht Tage aufhalten werde. Und dann geht’s los, aber richtig. Der Prolog lässt meine Härchen zu Berge stehen und die Spannung ist da. Obwohl es dann erst mal ein bisserl ruhiger zugeht, lässt sie mich nicht mehr los, bis der Fall geschlossen werden und Alexa endlich ihr neues Büro in Weilheim, Zimmer 23 einnehmen kann. Dann ist sie endlich angekommen. Klar, die Idee über Ländergrenzen hinaus zu ermitteln ist nicht neu. Wenn man aber zwei so unterschiedliche Charaktere wie hier auf der deutschen Seite die junge Alexa Jahn und den knurrigen Bernhard Krammer auf österreichischer Seite hat, bringt allein das eine gewisse Spannung. Für Alexa doppelt heikel, weil sie ja auch in ihrer Dienststelle das Team erst mal hinter sich bringen muss. Mir gefällt die äußerst engagierte Alexa Jahn, die auch mal Alleingänge wagt, von Anfang an richtig gut. Sie hat zwar anfangs etwas Schwierigkeiten sich durchzusetzen, was ihr aber immer besser gelingt und sie sich die Anerkennung der Kollegen hart erarbeitet. Dazu im Gegensatz der eigenbrötlerische, etwas knurrige Bernhard Krammer, der ein Trauma mit sich herum schleppt, weswegen er auch seine Lieblingsstadt Wien verlassen hat. Es dauert seine Zeit, bis sich die Beiden annähern. Aber dann lerne ich Krammers liebenswürdige Art und helfende Hand kennen. So schlimm is er gar nicht. Mit ihrem bildhaften Schreibstil lässt Anna Schneider die Örtlichkeiten vor meinen Augen erscheinen. Sie erweckt die Menschen zum Leben, so dass ich sie wie lebensecht vor mir sehe. Sie hat die Mentalität der Menschen,die Atmosphäre der Berge und der ländlichen Gegend wunderbar eingefangen und an mich als Leserin weitergegeben. Der Fall selbst gestaltet sich sehr verzwickt, die Auflösung braucht sehr lange und wegen des Motivs musste ich doch mal schlucken. Wie weit Hass und Verletzungen doch reichen können. Zum Schluss kommt es zu einer Beichte von Alexas Mutter, die es für mich wirklich nicht gebraucht hat. Aber gut. Da mir der erste Grenzfall ansonsten sehr gut gefallen hat und ich mich schon auf Fall Nr. 2 freue, werde ich, genau wie Alexa, auch damit zurecht kommen. Noch ein paar Seiten weiter bekomme ich noch ein Appetithäppchen aus dem nächsten Fall, der im Frühjahr 2022 in den Handel kommt und den ich bestimmt lesen werde. Anna Schneider hat mich sehr gut in ihrem ersten Fall für Jahn und Krammer aufgenommen. Ich wurde bestens unterhalten, konnte mit ermitteln und mit fiebern und die Lösung des Falles hatte ich mir so nie vorgestellt. Also – alles richtig gemacht!


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