Eines Menschen Flügel

Roman

Andreas Eschbach

(9)
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Beschreibung

Eine ferne Zukunft auf einem fernen, scheinbar paradiesischen Planeten - doch der Schein trügt. Etwas Mörderisches lauert unter der Erde. Daher haben die Siedler ihre Kinder gentechnisch aufgerüstet, sodass sie fliegen können. Es gibt jedoch weitere Rätsel: Noch nie haben die Menschen die Sterne gesehen. Der Himmel ist immer bedeckt, als würde sich dahinter etwas verbergen. Den Himmel, so heißt es, kann man nicht erreichen. Oder doch? Owen, einem Außenseiter, gelingt es - mit tödlichen Folgen ...

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1264
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 30.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7857-2702-7
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/5,5 cm
Gewicht 1253 g
Auflage 1. Auflage 2020
Verkaufsrang 8376

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Der neue Eschbach überzeugt
von einer Kundin/einem Kunden aus Siegburg am 27.10.2020

Andreas Eschbachs Roman "Eines Menschen Flügel" ist mit 1.257 Seiten ein echter Wälzer und eine der mit größter Spannung erwarteten Neuerscheinungen des Buchherbstes 2020. Nach eigenen Angaben hat der Autor 20 Jahre an diesem Buch gearbeitet. Es bietet eine Mischung aus Science Fiction und Fantasy-Elementen. In ferner Zukunft... Andreas Eschbachs Roman "Eines Menschen Flügel" ist mit 1.257 Seiten ein echter Wälzer und eine der mit größter Spannung erwarteten Neuerscheinungen des Buchherbstes 2020. Nach eigenen Angaben hat der Autor 20 Jahre an diesem Buch gearbeitet. Es bietet eine Mischung aus Science Fiction und Fantasy-Elementen. In ferner Zukunft wohnen auf einem wilden Planeten Menschen als Jäger und Sammler, die durch gentechnische Manipulation mit Flügeln ausgestattet sind, in großen Nestbäumen und scheinbar paradiesischer Harmonie. Ihre Welt ist wenig technisiert, ein Großteil ihres Lebens spielt sich im Flug ab, weil auf dem Boden eine undefinierbare, tödliche Gefahr in Form des Margor lauert. Deshalb hatten ihre Vorfahren, die 1062 Jahre zuvor mit Raumschiffen hierher gelangt waren, diesen ungewöhnlichen Weg gewählt, um zu überleben. Über den Menschen bildet eine undurchdringliche Wolkenschicht die Grenze zum Himmel, wobei niemand genau weiß, was sich dahinter verbirgt. Es kursieren nur Gerüchte, von denen der junge Owen so fasziniert ist, dass er Geheimnis lüften und die sagenhaften Sterne sehen will, von denen die Menschen in grauer Vorzeit gekommen sind. Deshalb trainiert er so lange, bis er der beste und ausdauerndste Flieger wird. Er kann immer höher steigen, doch seine Sehnsucht nach den Sternen hat unangenehme Konsequenzen nicht nur für ihn sondern auch für seine Nachkommen. Denn der Höhenflug birgt Gefahren. Außerdem wollen einige ihrer Art um jeden Preis die alte Ordnung aufrecht erhalten. Die Ahnen haben nämlich auch die Großen Bücher hinterlassen, eine Art Regelwerk, das durch Gebote und Verbote festlegt, wie die Gesellschaft leben soll und zu führen ist. Geflügelte Menschen sind keine Neuschöpfung. Es gab sie schon bei Flash Gordon oder in Form des Comic-Helden Hawkman. Und die Idee, dem Himmel nicht zu nah zu kommen, erinnert an die altgriechische Icarus-Sage, deren tragischer Held mit seinen selbst gebastelten Flügeln zu dicht an die Sonne fliegt und in den Tod stürzt. Ungeachtet dessen hat Andreas Eschbach in "Eines Menschen Flügel" mit viel Liebe zum Detail eine fantastische mit jeder Menge Sense of Wonder Welt erschaffen. Diese wirkt auf den ersten Blick eher wie ein klassischer Fantasy-Kosmos. Doch immer wieder klingen Hinweise an, die die Handlung dann doch eher in ein Science-Fiction-Setting verorten: So ist die Flugfähigkeit eine Art künstliche Umweltanpassung, die durch Integration von Falkengenen erzielt wurde. Die überlieferten Regeln der Ahnen bestimmen jedoch, dass die Menschen keine Maschinen mehr bauen dürfen. Was genau dazu führte, dass man den Schritt in die Lüfte machte, ist eines der Geheimnisse der Geschichte. Protagonist Owen glaubt jedenfalls, dass die Menschheit eines Tages zu den Sternen zurückkehren wird. In wechselnder Perspektive geschrieben folgt ein Handlungstrang Owens Sohn Oris auf seiner Reise um den Planeten, bei der er die unterschiedlichsten Stämme und Clans kennenlernt. Dabei kommen verschiedene Personen zu Wort, die das Geschehen nach und nach beleuchten. Eschbachs Sprache und Erzählstil sind dabei gewohnt lebendig und daher flüssig zu lesen. Sein Worldbuildung ist in sich schlüssig, facettenreich und komplex. Wie so oft reißt er dabei ernste Themen an, in diesem Fall Aspekte wie Umweltschutz oder Manipulation durch Populismus und Intrigen. Eine seiner Stärken sind auch hier packende Dialoge und die Schilderung menschlichen Beziehungen. Die Vielzahl an Personen und Subplots kann etwas verwirren, doch sind die Charaktere liebevoll gestaltet und als Leser folgt man ihnen gern. An einigen Stellen hätte man sich vielleicht etwas mehr Hintergrundinformationen gewünscht, beispielsweise zum Margor. Andererseits ist der Roman mit seinen über 1.200 Seiten bereits sehr lang. Tatsächlich wünscht man sich an ein paar Stellen, in denen Wiederholungen auftauchen, der Autor hätte vielleicht ein paar noch gekürzt. Langeweile entwickelt sich jedoch nicht, dazu ist die beschriebene Welt zu faszinierend. Insgesamt ist "Eines Menschen Flügel" ein großartiges Buch für lange Herbstabende. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen. Daher gilt mein Dank dem Lübbe-Verlag und NetGalley, dass ich es lesen durfte.

Griff nach den Sternen
von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald) am 21.10.2020

Owen ist ein Träumer. Und wenn er sich einen Traum in den Kopf gesetzt hat, macht er alles, um diesen zu verwirklichen. Und sein absoluter Lebenstraum ist es, einmal die Sterne sehen zu dürfen. Owen trainiert schier Tag und Nacht, versucht es und scheitert. Doch dies nimmt er als Ansporn und gibt nicht auf. Immer wieder versucht... Owen ist ein Träumer. Und wenn er sich einen Traum in den Kopf gesetzt hat, macht er alles, um diesen zu verwirklichen. Und sein absoluter Lebenstraum ist es, einmal die Sterne sehen zu dürfen. Owen trainiert schier Tag und Nacht, versucht es und scheitert. Doch dies nimmt er als Ansporn und gibt nicht auf. Immer wieder versucht er sich an dem Unmöglichen, bis er es schließlich schafft. Owen sieht die Sterne! Jahre lang verschließt er dieses Erlebnis in seinem Herzen. Auf die innige Bitte seiner Frau hin. Doch es kommt der Tag, an dem Owen nicht mehr schweigen kann. Er erzählt von seiner Tat und wird als Held gefeiert. Bis die Zweifler sich zu Wort melden und eine Wiederholung fordern. Owen stirbt und nach seinem Tod als Spinner und Lügner verlacht. Sein Sohn Oris schwört an dem Grab seines Vaters, dessen Ehre wieder herzustellen. Begleitet von seinen besten Freunden, begibt sich Oris auf eine gefährliche Reise. Auf eine Reise ohne Wiederkehr? Das Cover zeigt einen Menschen mit Flügeln auf dem Rücken. Es erinnert mich stark an die Zeichnung des Menschen von Leonardo Da Vinci, auch wenn natürlich erhebliche Unterschiede auszumachen sind. Trotzdem, vielleicht soll es wirklich eine Weiterentwicklung genau dieses Menschen zeigen. Andreas Eschbach ist und bleibt ein begnadeter Schriftsteller! Er schafft eine wahrlich phantastische Welt, die bei näherer Betrachtung gar nicht mehr so phantastisch anmutet. Die Menschheit landete auf der Suche nach einem neuen Lebensraum auf einer Welt, die gefahrvoll und trügerisch ist; ein Leben auf dem Erdboden gar tödlich. Deshalb schenken die Ahnen den Menschen Flügel, auf dass sie wie die Vögel in gigantischen Nestbäumen leben können. Das Leben ist einfach, aber wunderschön; harmonisch, friedfertig und stets im Einklang mit der Natur. Stets wird nur so viel gefangen, gejagt oder angebaut, wie der Stamm zum Leben benötigt. Fortschritt ist zwar nicht verboten, wird aber von einer geheimen Bruderschaft reglementiert und wenn nötig unterbunden. Ohne Probleme konnte ich mich in diese wunderbare Welt hineinversetzen und eine enge Beziehung zu den Protagonisten und ihrer Lebensweise aufbauen. Völliger Faszination ergab ich mich den Beschreibungen der Landschaft, der Lebensgewohnheiten und der Umwelt. Doch damit dieser Frieden gewahrt bleibt, haben sich die Ahnen diverse Gesetze und Regeln ausgedacht. Oberste Priorität scheint zu sein, nicht die selben Fehler wie sie zu machen und ihren Lebensraum zu Grunde zu richten. Natürlich ging mir das Schicksal von Oris, der den Ruf seines Vaters wieder herstellen möchte, sehr nah, aber manchmal muss man den Einzelnen opfern, um das große Ganze zu schützen. Oder doch nicht? Ich denke, dass diese Entscheidung individuell getroffen werden muss und Andreas Eschbach lässt seinen Lesern jeglichen Spielraum dafür. Gedanklich kann man sich so oder so entscheiden, der Autor wertet nicht, sondern zeigt Möglichkeiten auf. Die Weiterentwicklung der Gedanken, bleibt jedem selber überlassen. Die Charaktere sind untrennbar mit der Handlung verknüpft. Eins kann nicht ohne das andere existieren und das ist auch gut so. Das Buch wird auf den Flügeln der Menschen getragen, bis zu den Sternen und zurück. Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht Owen, der den Griff nach den Sternen wagt. Und später sein Sohn Oris, der nicht minder schweres vorhat. Beide wachsen an ihren Aufgaben, reifen an der Verantwortung und werden von ihren Freunden und Verwandten getragen. Ohne den Rückhalt dieser, hätte keiner von ihnen sein Vorhaben verwirklich können. Gerade das gefällt mir an seinen Büchern so gut! Packende Abenteuer mit einer Botschaft. Jeder, der dieses Buch gelesen hat, wird ins Nachdenken geraten, wenn auch nur für einen Moment. Mein Fazit Über tausend Seiten purer Lesegenuss! Phantastische Abenteuer und eine spektakuläre Welt, deren Entdeckung mir Spaß machte! Absolut empfehlenswert!

Eine ganz besonderer Geschichte
von booksurfer aus Ludwigshafen am 20.10.2020

Unglaublich aber wahr ich hatte bisher noch kein Buch von Andreas Eschbach gelesen. Das musste natürlich geändert werden und warum nicht einfach mit seinem neusten Werk beginnen, das sich absolut spannend anhört: Auf einem Planeten in ferner Zukunft leben die Menschen glücklich und zufrieden ... zumindest fast denn unter der ... Unglaublich aber wahr ich hatte bisher noch kein Buch von Andreas Eschbach gelesen. Das musste natürlich geändert werden und warum nicht einfach mit seinem neusten Werk beginnen, das sich absolut spannend anhört: Auf einem Planeten in ferner Zukunft leben die Menschen glücklich und zufrieden ... zumindest fast denn unter der Erde lauert der Tod. Die Nachkommen werden deshalb genetisch verändert so das sie Flügel besitzen und fliegen können. Doch auch jetzt gibt es weitere Geheimnisse: Warum sind die Sterne nie zusehen und der Himmel immer bedeckt? Es heißt das eines Menschen Flügel den Himmel und die Sterne nie erreichen können. Doch Owen setzt alles daran das zu erreichen und ist erfolgreich, jedoch mit tödlichen Folgen ... Als Erstes muss ich erwähnen, dass es mir recht schwerfällt zu dem Buch eine Rezension zu schreiben da die Geschichte so umfangreich ist. Andreas Eschbach hat hier eine riesige Welt entworfen die so Komplex und einzigartig ist das man das Setting einfach lieben muss. Die Menschen können aufgrund von Genmanipulation inzwischen fliegen da der Boden zu Teilen vom Margor beherrscht wird der jeden Mensch in Sekunden verschlingt, wenn er den Boden betritt. Die Menschen haben sich inzwischen in Wohn- und Nistbäumen niedergelassen und es haben sich eigene kleiner Völker gebildet, die über den Planeten verstreut sind und untereinander Handel treiben. Diese Völker leben nach den Büchern der Ahnen, die diese als Lebensrichtlinien hinterlassen haben. So wird z.b. jeglicher technologischer Fortschritt unterbunden und auch der Himmel und die Sterne sind tabu. Wieso, weshalb warum erfahrt ihr dann im Laue der Geschichte. Denn natürlich gibt es jemanden der sich dennoch fragt was es mit den Sternen auf sich hat und versucht diese zu erreichen. Die Charaktere sind alle ganz wundervoll aufgebaut und interessant gestaltet allerdings sind es so verdammt viele das man leicht den Überblick verlieren kann. Das große Unterscheidungsmerkmal sind die Flügel und natürlich die Geschichten der Charaktere. Und trotz der Menge an handelnden Personen macht Spaß den vielen Subplots und die kleinen Geschichten um die Haupthandlung zu verfolgen denn diese Geschichten zeichnen die Charaktere und geben ihnen Tiefe. Dennoch hätte ich mir auch an einigen Stellen etwas mehr Hintergrund Wissen gewünscht z. B. zum Margor. Der Schreibstil von Andreas Eschbach konnte mich total überzeugen. Ich musste mich immer zwingen das Buch aus der Hand zu legen so eingenommen war ich von der Geschichte, den Charakteren und der Welt. Die Spannungskurve ist zwar nicht durchgehend vorhanden und trotzdem wurde mir nicht langweilig da einem das Setting so in seinen Bann zieht und einen an die Seiten fesselt. Die immer wieder dramatischen und unvorhersehbaren Wendungen tun ihr Übriges dazu das man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Mit "Eines Menschen Flügel" ist dem Autor ein Fantasy und Science Fiction Highlight der Sonderklasse gelungen. Wenn ich nach 1257 Seiten immer noch traurig bin das die Geschichte nicht weiter geht hat der Autor für mich alles richtig gemacht. Eine absolute Leseempfehlung die einige Zeit in Anspruch nimmt aber sich in meinen Augen auf jeden Fall lohnt. 5 von 5 Sternen

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