Sterben im Sommer

Zsuzsa Bánk

(32)
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Beschreibung

Seinen letzten Sommer verbringt der Vater am Balaton, in Ungarn, der alten Heimat. Noch einmal sitzt er in seinem Paradiesgarten unter der Akazie, noch einmal steigt er zum Schwimmen in den See. Aber die Rückreise erfolgt im Rettungshubschrauber und Krankenwagen, das Ziel eine Klinik in Frankfurt am Main, wo nichts mehr gegen den Krebs unternommen werden kann. Es ist der heiße Sommer des Jahres 2018, und die Tochter setzt sich ans Krankenbett.
Mit Dankbarkeit erinnert sie sich an die gemeinsamen Jahre, mit Verzweiflung denkt sie an das Kommende. Sie registriert, was verloren geht und was gerettet werden kann, was zu tun und was zu schaffen ist. Wie verändert sich jetzt das Gefüge der Familie, und wie verändert sie sich selbst? Was geschieht mit uns im Jahr des Abschieds und was im Jahr danach? In »Sterben im Sommer« erzählt Zsuzsa Bánk davon..

eine poetische Dokumentation, ein Tage- und Erinnerungsbuch [...], vielleicht sogar ein Geschichtsbuch. Diese Mischung erzeugt den besonderen Reiz des Werks und ein außerordentliches Leseerlebnis.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 09.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397031-9
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/13,1/3 cm
Gewicht 350 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 15223

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
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Sehr berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Celle am 25.10.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch. In dem Hörbuch geht es um das Sterben des Vaters der Autorin. Sie erzählt dort wie sie die letzten Momente ihres Vaters begleitet und diesen schweren Weg bestreitet und empfindet. Solche persönlichen Geschichten gehen ans Herz und die Autorin hat dies mit ihrer Geschichte sof... Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch. In dem Hörbuch geht es um das Sterben des Vaters der Autorin. Sie erzählt dort wie sie die letzten Momente ihres Vaters begleitet und diesen schweren Weg bestreitet und empfindet. Solche persönlichen Geschichten gehen ans Herz und die Autorin hat dies mit ihrer Geschichte sofort geschaffen. Dazu kommt noch die eindrucksvolle Stimme der Sprecherin, die genau die richtige Tonlage trifft und dieses Hörbuch zu einem Erlebnis macht, das man so schnell nicht vergisst. Den Gedanken daran einen geliebten Menschen zu verlieren verdrängt man am liebsten. Gerade dieser Verlust und der Schmerz trifft einen tief. Man fällt in ein Loch und weiß nicht mehr weiter. Die Autorin hat für diese Momente die richtigen Worte gefunden und so den Hörenden mitgenommen auf ihre ganz persönliche Reise des Abschieds für ihren Vater und die Zeit danach. Dieses Hörbuch ist nicht zum nebenbei hören gedacht. Man sollte sich Zeit nehmen für diese besondere Stimmung, die erschaffen wird und um der Autorin auf ihrem Weg folgen zu können. Mich hat das Hörbuch sehr berührt und so schnell nicht mehr los gelassen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Intensiv
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Ein persönlicheres Buch als dieses zu schreiben, dürfte schwierig sein. In „Sterben im Sommer“ erzählt die Autorin Zsuzsa Bánk vom Tod ihres Vaters, der während eines Sommers in der alten Heimat Ungarn erneut an Krebs erkrankt und schließlich einen monatelangen Prozess des Sterbens entgegensieht. Es ist ein schwieriges, emotiona... Ein persönlicheres Buch als dieses zu schreiben, dürfte schwierig sein. In „Sterben im Sommer“ erzählt die Autorin Zsuzsa Bánk vom Tod ihres Vaters, der während eines Sommers in der alten Heimat Ungarn erneut an Krebs erkrankt und schließlich einen monatelangen Prozess des Sterbens entgegensieht. Es ist ein schwieriges, emotionales und drückendes Thema. Indem die Autorin als Tochter vom Sterben erzählt, nimmt das Buch eine interessante Perspektive ein. Häufig geht es in Geschichten um den Protagonisten, der dem Tod entgegensieht, dagegen kämpft und sich damit abfinden muss. Hier wird jedoch beschrieben, wie sich der Tod für eine Angehörige anfühlt, für diejenigen, die hilflos danebensitzen und zuschauen müssen, die sich darauf einstellen müssen ohne einen geliebten Menschen weiterzuleben und schließlich zurückbleiben mit ihrer Trauer. Bánk schafft es sehr gut ihre Gefühle und Gedanken begreiflich zu machen. Sie findet Vergleiche, erzählt einmal viele Monate im wenigen Sätzen und dann wieder einzelne Momente bis ins kleinste Detail. So bekommt man ein Gefühl davon, wie die Trostlosigkeit mit einer großen Welle über der Autorin zusammenbricht und sie sich gleichzeitig an einzelnen besonderen Erinnerungen festklammert. Wiederholungen geben allem eine drängende Intensität, gleichzeitig reißt es mich etwas aus der Erzählung heraus. In einer so authentischen und persönlichen Geschichte wirken sie zu gewollt und gekünstelt. Eine Herausforderung für mich war auch die Langsamkeit. Die Handlung schleicht voran, hängt sich immer wieder an einem Aspekt, einer Idee, einem Gedanken auf, braucht lange, um einen Punkt abzuschließen. Für mich war das eine Geduldsprobe. Ich wollte schneller vorankommen, kam mir aber unsensibel vor das von der trauernden Autorin zu verlangen. Gleichzeitig hat auch dieses langsame Tempo wieder für eine besondere Intensität gesorgt. Ich konnte nicht einfach über die Eindrücke der Autorin hinweg huschen, musste sie mir anhören und sie nachempfinden. Ich wurde gezwungen mich ihren Emotionen zu stellen und konnte ihre Trauer so besser nachvollziehen. Wobei mir im Buch immer etwas fehlte: der Vater. Das ganze Buch über erzählt die Autorin von sich, ihren Gefühlen, ihren Erinnerungen. Den Vater lerne ich nie kennen. Er kommt kein einziges Mal zu Wort, bleibt für mich immer ein verschwommener Schatten im Hintergrund. Das hält ihn für mich auf Distanz und lässt ihn für mich zu keiner Person werden, um die ich selbst trauern kann. Trotzdem erlaubt die Geschichte mir Parallelen zu ziehen und wird so sehr emotional.

bewegend und ergreifend
von Claudia R. aus Berlin am 14.10.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Klappentext: Zsuzsa Bánk erzählt vom Sterben ihres Vaters. Noch einmal verbringt er den Sommer am Balaton, in der alten Heimat Ungarn, noch einmal steigt er in den See. Aber die Rückreise führt in ein deutsches Krankenhaus, und die Tochter nimmt an seinem Bett Platz. Was geschieht mit uns, wenn ein geliebter Mensch stirbt? Wa... Klappentext: Zsuzsa Bánk erzählt vom Sterben ihres Vaters. Noch einmal verbringt er den Sommer am Balaton, in der alten Heimat Ungarn, noch einmal steigt er in den See. Aber die Rückreise führt in ein deutsches Krankenhaus, und die Tochter nimmt an seinem Bett Platz. Was geschieht mit uns, wenn ein geliebter Mensch stirbt? Was geschieht mit uns im Jahr des Abschieds und was im Jahr danach? Cover: Das Cover ist recht einfach gehalten und sagt doch sehr viel damit aus. In blau-grünlichen Nuancen sieht man einen See mit einem kleinen Schiff darauf. Das alles scheint ein wenig vernebelt und unklar, deutlich erkennbar ist einzig der Titel und macht so auf sich aufmerksam. Meinung: Ruhig, emotional und vielschichtig wird hier das Sterbenden vielen Seiten beleuchtet und erzählt. Die Autorin erlebt den letzen Sommer mit ihren Vater, welcher schwer erkrankt, am Balaton. Sie schwelgen in Erinnerungen und so wird aus dem zu Beginn anmutenden Roman eher eine autobiographische Erzählung. Man erfährt sehr viel über die Familie der Autorin und auch ihr, sowie über die Zeit davor und danach. Der Tod und dessen Verarbeitung nimmt hier eine große Rolle ein und wird sehr gut beschrieben und wiedergeben, was es mit einem Menschen und den Hinterbliebenen macht. Gedankengänge, denen zu folgen sehr emotional und rührend ist. Der Erzählstil ist angenehm und lässt den Hörer direkt Teilhaben am Sterbeprozess, sowie dessen Begleitung davor und danach. Berührend und Emotional nimmt man hier an allen Ereignissen teil. Die Sprecherstimme wirkt zu Beginn sehr kühl und abgeklärt, fast schon etwas kalt und distanziert. Jedoch passt dies recht gut zu diesem Thema, was einem aber erst nach und nach bewusst wird. Zu Beginn war dies eher irritierend und so brauchte ich eine Weile, um mit der Sprecherstimme warm zu werden. Die Erzählweise hat mir sehr gut gefallen und teils auch nachdenklich gestimmt. Eine sehr intime und persönliche Erfahrung so zu teilen, ist schon etwas sehr besonderes und gewagtes und der Autorin sehr gut gelungen. Ergriffen und berührt folgt man der Geschichte der Autorin und den Tod ihres Vaters und wird von dieser emotional nachdenklich gestimmt. Eine sehr bewegende Geschichte, die hier gut umgesetzt wurde. Fazit: Eine bewegende und ergreifende Geschichte der den Tod ihres Vaters und den letzen Sommer am Balaton.


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