Fräulein Gold: Der Himmel über der Stadt

Die Hebamme von Berlin Band 3

Anne Stern

(13)
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Beschreibung

Band 3 um die Berliner Hebamme Hulda Gold - packend und bewegend

Berlin, 1924. Hulda Gold arbeitet in der neuen Frauenklinik in Berlin-Mitte und versorgt dort die Frauen und ihre Neugeborenen. Die Geburtshilfe ist modern, Berlin am medizinischen Puls der Zeit. Doch es kommt zu einem tragischen Todesfall: Eine junge Schwangere stirbt bei einer Operation, die ausgerechnet der ehrgeizige Chef-Gynäkologe Egon Breitenstein durchfu¿hrt.
Zufällig stößt Hulda auf Ungereimtheiten, die einen u¿blen Verdacht keimen lassen. Die Mauer des Schweigens, die sich in der Klinik aufbaut, ist fu¿r die Hebamme aber kaum zu durchdringen. Ein Dickicht aus Ehrgeiz und falschen Ambitionen umgibt die Ärzte, die bereit sind, ihr männliches Imperium zu verteidigen - wenn nötig, bis zum Äußersten.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.04.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783644007826
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 1039 KB
Verkaufsrang 68

Weitere Bände von Die Hebamme von Berlin

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Tolle Fortsetzung
von Angelika Altenhoevel aus Wachtendonk am 06.05.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Zum Inhalt: Im dritten Teil der Serie arbeitet Hulda neuerdings in der Frauenklinik und muss sich enorm umstellen, denn die Geburten betreuen hier die Ärzte nicht die Hebammen. Sie ist mehr für die Betreuung der Schwangeren und der Neugeborenen zuständig. Als eine junge Schwangere ausgerechnet bei einer Operation vom Chefgynäk... Zum Inhalt: Im dritten Teil der Serie arbeitet Hulda neuerdings in der Frauenklinik und muss sich enorm umstellen, denn die Geburten betreuen hier die Ärzte nicht die Hebammen. Sie ist mehr für die Betreuung der Schwangeren und der Neugeborenen zuständig. Als eine junge Schwangere ausgerechnet bei einer Operation vom Chefgynäkologen stirbt ,stößt Hulda auf Ungereimtheiten. Meine Meinung: Mir hat die Fortsetzung richtig gut gefallen. Mir gefällt die taffe Hulda immer mehr. In der Hörbuchversion ist die Sprecherin Anna Thalbach und die macht ihre Sache richtig gut. Ich mag es, wenn ein Hörbuch einfach nur vorgelesen wird und nicht ständig durch die Sprecherin interpretiert wird. Auch das Berlinern hat mir gut gefallen. Die Stimme der Sprecherin ist richtig gut und passt auch zur Geschichte. Fazit: Tolle Fortsetzung

Eine lesenswerte Fortsetzung
von Christina B. am 04.05.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch „Fräulein Gold – Der Himmel über der Stadt“ von Anne Stern ist der dritte Teil einer Reihe, in welcher die Hebamme Hulda Gold im Berlin der 1920er Jahre immer wieder auf tragische Todesfälle stößt und mit eigenen Ermittlungen beginnt. Der Prolog des Buches setzt im Jahr 1922 an. Bei einer jungen Frau kommt es während... Das Buch „Fräulein Gold – Der Himmel über der Stadt“ von Anne Stern ist der dritte Teil einer Reihe, in welcher die Hebamme Hulda Gold im Berlin der 1920er Jahre immer wieder auf tragische Todesfälle stößt und mit eigenen Ermittlungen beginnt. Der Prolog des Buches setzt im Jahr 1922 an. Bei einer jungen Frau kommt es während der Geburt ihres Wunschkindes in einer Berliner Klinik zu schweren Komplikationen. Zwei Jahre später tritt die ehemals freischaffende Hebamme Hulda Gold eine Stelle in der neuen Frauenklinik Berlin-Mitte an. Da die Hausgeburten immer mehr zurückgehen und zudem feste Arbeitszeiten winken, hat sich Hulda entschieden, ihrer Selbstständigkeit den Rücken zu kehren und diesen neuen Lebensweg einzuschlagen. Leicht fällt ihr es nicht, da sie sich nun den Ärzten der Klinik unterordnen muss und nur noch in Ausnahmefällen eine Geburt leitet. Doch da stößt Hulda auf Ungereimtheiten und mysteriöse Todesfälle in der Klinik und beginnt eigenmächtig nachzuforschen. Sie stößt innerhalb und außerhalb der Klinik auf eine Mauer des Schweigens. Aber auch in ihrem Privatleben muss Hulda kämpfen: In ihrer Beziehung mit dem Kommissar Karl North kriselt es zunehmend, da dieser immer öfter dem Alkohol zu spricht. Es droht zum Zerwürfnis der Beiden zu kommen, da sie Beide nicht wissen, wie sie ihre Zukunft gestalten möchten. Vor einem Jahr habe ich den ersten Teil der Reihe um die Hebamme Hulda Gold gelesen und war direkt begeistert. Huldas eigenwilliger Charakter, ihre Spürnase und ihr Dickschädel, zusammen mit jeder Menge spannender Zeitgeschichte, machen für mich eine ideale Kombination aus. Hulda Gold ist ein Charakter mit vielen Gesichtern: In diesem Teil hat sie sich von ihrem Leben als freie Hebamme verabschiedet und bekommt durch ihre Arbeit in der Klinik zwar geregelte Arbeitszeiten und Sicherheit, allerdings muss sie sich unterordnen – wer Hulda kennt weiß, wie schwer ihr das fallen kann. Und wenn sie dann auch noch auf die Spur von Unrecht und tragischen Todesfällen kommt, kann sie sich Nichts und Niemand zurückhalten. Sie kämpft für ihre Prinzipien und für schwächere Personen. Dabei vergisst sie sich auch immer mal wieder selbst und bringt sich dadurch in Gefahr. Sie hadert aber auch immer wieder mit ihrer Entscheidung, ihre Selbstständigkeit aufgegeben zu haben. Mit ihrer Sturheit, aber auch mit ihren Selbstzweifeln, ist Hulda Gold einer der faszinierendsten und authentischsten fiktiven Figuren, die ich in meiner Lese-Laufbahn kennenlernen durfte und nie vergessen werde. Wie gerne würde ich mit Hulda durch das Berlin der 1920er Jahre flanieren und mit ihr einen Kaffee trinken. Huldas Freund, Karl North, macht in diesem Teil leider eine nicht so gute Figur: Er hadert mit sich und seiner Vergangenheit. Als Waisenkind in grausamen Verhältnissen und ohne Liebe aufgewachsen, ohne Wurzeln, weiß er nicht, wo sein Platz im Leben ist. Auch wenn er als Kommissar bei der Kriminalpolizei angesehen wird, so richtig geht er nicht in seiner Arbeit auf. Er flüchtet sich immer mehr in den Alkohol und streitet sich mit Hulda über ihre gemeinsame Zukunft. Er ist ein trauriger und verunsicherter Charakter, den man ab und zu einfach nur in den Arm nehmen und kräftig drücken möchte. Um Hulda und Karl finden sich noch eine Vielzahl an verschiedensten Figuren. Sie alle haben mich durch ihre Vielschichtigkeit und ihre Eigenheiten begeistert. Hier möchte ich an erster Stelle Huldas Vermieterin Frau Wunderlich und den Kioskbesitzer Bert nennen. Seit dem ersten Teil habe ich diese warmherzigen Charaktere ins Herz geschlossen, die für Hulda oft der Fels in der Brandung sind und immer ein offenes Ohr für sie haben. In jedem Teil erfährt man Neues über diese beiden starken Charaktere. In der Klinik trifft Hulda auf Personen, die sie, aber auch der Leser/ die Leserin erst noch kennenlernen müssen. Sie alle geben ein gutes Bild der Gesellschaft der 1920er Jahre ab. Ich möchte nicht näher auf die einzelnen Charaktere eingehen, da ich sonst einiges der Spannung vorwegnehmen würde. Wie bei den vorherigen Bänden konnte ich ab dem ersten Kapitel wieder tief in die Geschichte abtauchen. Mit ihrer wunderbaren, detaillierten, bildgewaltigen und flüssigen Sprache, lässt Anne Stern auf keiner Seite Langeweile aufkommen und entführt den Leser mit viel Ortskenntnis in das Berlin der 1920er Jahre. Die Handlung des Buches konnte mich auch wieder ab der ersten Seite begeistern, machte mich teilweise aber auch wieder fassungslos, wie die Lebensverhältnisse waren, wie mit Frauen umgegangen und wie schwer es ihnen die Gesellschaft damals machte. Diesmal lag der Schwerpunkt des Buches nicht komplett auf der Aufklärung eines Verbrechens, die Entwicklung der Charaktere wurde mehr in den Mittelpunkt der Geschichte gestellt. Ganz verzichten müssen wir aber auf Huldas Spürnase nicht, da sie in der Klinik auf Ungereimtheiten stößt, die ihren Nachforschungen bedürfen. Das Hauptthema des Buches „Fräulein Gold – Der Himmel über der Stadt“ ist die Veränderung der Geburt: Die Hausgeburten rückten damals in den Hintergrund, immer mehr Geburten fanden in Kliniken statt. Damit wurde aber auch die Arbeit der Hebammen weniger geschätzt und geachtet, die Geburten wurden männliches Hoheitsgebiet und sollten kalkulierbarer werden. Erschreckend fand ich, wie wenig die Privatsphäre von Frauen aus den ärmeren Gesellschaftsschichten in der Klinik geachtet wurde. Der geschichtliche Hintergrund bildet das Berlin der 1920er Jahre. Die Inflation ist überwunden, die Wunden des Ersten Weltkrieges klaffen allerdings noch immer im Leben der Menschen. Am Horizont ziehen die dunklen Vorboten des Dritten Reiches auf, das Gedankengut eines Adolf Hitler nehmen immer mehr Raum ein. Und ganz große Freude: Wir dürfen uns noch auf einen weiteren Teil mit unserer Hulda freuen – am 16. November erscheint der vierte Teil. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich freue! Fazit: Der dritte Teil um Hulda Gold ist eine lesenswerte Fortsetzung der Reihe um die neugierige und dickköpfige Hebamme, die sich von Niemanden etwas vorschreiben lässt. Ich fühlte mich stets gut unterhalten, lernte noch einiges dazu und konnte das Buch stellenweise nur schwer aus der Hand legen. Mit ihrer wunderbaren, detaillierten, bildgewaltigen und flüssigen Sprache hat mich Anne Stern direkt in das Berlin der 1920er Jahre katapultiert. Absolute Lese- Empfehlung!

Huldas Neustart im Klinikum
von Dreamworx aus Berlin am 01.05.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1924 Berlin. Die Hebamme Hulda Gold hat ihre neue Stelle in der Berliner Universitäts-Frauenklinik in Mitte angetreten, um sich ein geregeltes Auskommen zu sichern. Als freie Hebamme konnte sie selbständig arbeiten, nun muss sie sich den Gepflogenheiten des Klinikalltags unterordnen. Hulda kümmert sich liebevoll um die Gebärende... 1924 Berlin. Die Hebamme Hulda Gold hat ihre neue Stelle in der Berliner Universitäts-Frauenklinik in Mitte angetreten, um sich ein geregeltes Auskommen zu sichern. Als freie Hebamme konnte sie selbständig arbeiten, nun muss sie sich den Gepflogenheiten des Klinikalltags unterordnen. Hulda kümmert sich liebevoll um die Gebärenden und die neuen Erdenbürger, auch wenn sie nicht mehr, wie gewohnt, mitten im Geschehen und während der Geburten dabei ist. Eines Tages überschattet ein tragischer Todesfall den Klinikalltag, denn dem Chef-Gynäkologen Egon Breitenstein stirbt eine junge Schwangere während eines Eingriffs unter den Händen weg. Hulda, der in letzter Zeit ungewöhnlich viele Todesfälle und auch das Konkurrieren der Ärzte bei ihren Behandlungsmethoden untereinander aufgefallen sind, fängt an, selbst nach den Ursachen zu forschen, warum die werdenden Mütter in der Klinik ihr Leben lassen… Anne Stern hat mit „Fräulein Gold-Der Himmel über der Stadt“ den dritten Band um die Hebamme Hulda vorgelegt, der erneut mit einer spannenden, fesselnden Handlung sowie exzellent recherchiertem historischem Hintergrund den Leser von Anfang bis Ende in den Bann zieht. Mit flüssigem, bildhaftem und gefühlvollem Erzählstil nimmt die Autorin den Leser mit auf eine Zeitreise knapp 100 Jahre zurück ins alte Berlin, wo er als unsichtbarer Schatten der fleißigen Hebamme Hulda folgt, ihren neuen Klinikalltag kennenlernt, die damaligen medizinischen Vorgänge hautnah miterlebt und den wachsenden Nationalsozialismus mit Erschrecken beobachtet. Befremdlich wirkt die große Entourage, die am Bett einer Wöchnerin den Ärzten lauschen und die eigentliche Patientin kaum wahrnehmen. Hulda, die sich mit Leib und Seele nicht nur ihrer Arbeit, sondern auch den schwangeren Frauen widmet, kann sich mit den rein klinischen Aspekten so gar nicht anfreunden. Zudem widerstrebt es ihr, dass es immer noch die Männer sind, die diese Domäne für sich beanspruchen und im Kompetenzgerangel untereinander auch nicht gerade zimperlich miteinander umgehen. Umso bewundernswerter ist, dass Hulda sich durch all diese Dinge nicht einschüchtern lässt, weiterhin resolut ihre Meinung sagt und nach ihrer eigenen Maxime handelt. Ihre Beziehung zu Kommissar Karl North ist merklich abgekühlt, denn er ist nicht nur auf Mörderjagd, sondern verfällt auch immer mehr dem Alkohol. Wieder einmal gelingt es Anne Stern hervorragend, das Kopfkino beim Leser anspringen zu lassen, denn er darf neben dem Klinikalltag gemeinsam mit Hulda nachts durch Berlin streifen und so manche Kaschemme besuchen. Die Autorin hat ihre Charaktere glaubhaft weiterentwickelt und lebendig in Szene gesetzt. Ausgestattet mit menschlichen Ecken und Kanten erobern sie schnell des Lesers Herz, der gar nicht anders kann als mit ihnen zu hoffen und zu fiebern. Hulda ist ein Ausbund an Fleiß, Stärke und Hilfsbereitschaft. Als unkonventionelle Frau, die ihr Herz auf der Zunge trägt und Diplomatie vermissen lässt, kann man sie nur bewundern. Gleichzeitig ist sie bei ungelösten Problemen wie ein Pitbull, lässt nicht locker, bis sie die Lösung gefunden hat, auch wenn es sie in Schwierigkeiten bringt. Karl findet im Alkohol kurzfristig Erlösung, hat seine eigenen Pläne abgeschrieben und kapselt sich immer mehr ab. Kioskbesitzer Bert ist Hulda ein guter Freund, der diesmal selbst durch einiges durch muss. Aber auch Dr. Redlich, Frau Klopfer, Dr. Breitenstein und einige andere Protagonisten lassen die Spannung in dieser Geschichte immer wieder steigen. „Fräulein Gold-Der Himmel über der Stadt“ punktet neben einem bildhaftem historischem Hintergrund, einer herausragenden Hauptprotagonistin und einer fesselnden Handlung. Der Leser klebt bis zum Schluss an den Seiten. Ein Pageturner mit Kopfkino-Garantie! Absolute Leseempfehlung!!!

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