Ada

Roman

Christian Berkel

(119)
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Beschreibung


Wirtschaftswunder, Mauerbau, die 68er-Bewegung – und eine vielschichtige junge Frau, die aus dem Schweigen der Elterngeneration heraustritt.

In der noch jungen Bundesrepublik ist die dunkle Vergangenheit für Ada ein Buch, aus dem die Erwachsenen das entscheidende Kapitel herausgerissen haben. Mitten im Wirtschaftswunder sucht sie nach den Teilen, die sich zu einer Identität zusammensetzen lassen und stößt auf eine Leere aus Schweigen und Vergessen. Ada will kein Wunder, sie wünscht sich eine Familie, sie will endlich ihren Vater – aber dann kommt alles anders.

Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen – und beweist sich einmal mehr als mitreißender Erzähler.

»Christian Berkel hat ein kunstvolles Buch über die Ambivalenz geschrieben. Eines über das große, gleichermaßen beruhigende wie erschütternde Sowohl-als-auch des Lebens.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 12.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-20046-5
Verlag Ullstein Buchverlage
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/4,3 cm
Gewicht 520 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 4768

Kundenbewertungen

Durchschnitt
119 Bewertungen
Übersicht
60
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24
2
1

Sehr lesenswert!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Brodersdorf am 19.02.2021

Eine wundervoll erzählte Geschichte! Schon der Apfelbaum hatte mir sehr gut gefallen. Ada hat meine Erwartungen aber noch übertroffen!!! Sehr einfühlsam wird das Leben von Ada beschrieben. Zum Ende des 2. Weltkrieges von einer Jüdin in eine Welt geboren, die sich im Umbruch befindet. Ihre Mutter hat sich selbst noch nicht in ihr... Eine wundervoll erzählte Geschichte! Schon der Apfelbaum hatte mir sehr gut gefallen. Ada hat meine Erwartungen aber noch übertroffen!!! Sehr einfühlsam wird das Leben von Ada beschrieben. Zum Ende des 2. Weltkrieges von einer Jüdin in eine Welt geboren, die sich im Umbruch befindet. Ihre Mutter hat sich selbst noch nicht in ihrer Rolle in er Welt gefunden. Wünscht sich selbst noch die Erfüllung ihrer eigenen Träume. Der Vater des Kindes befindet sich in russischer Gefangenschaft. Der Kontakt ist schwierig. So richtig anerkennen mag er sein uneheliches Kind zu dem Zeitpunkt auch nicht. Zu groß sind die eigenen Sorgen und Nöte. Ruhelos zieht die Mutter mit ihrer Tochter umher. Versucht sie zu schützen und lässte sie katholisch taufen. Durch Adas Leben zieht sich ein Schweigen. Das Schweigen ihrer Eltern zu den Dingen, die sie selbst erlebt haben, eigentlich zu allen wirklich wichtigen Dingen des Lebens. Ada fühlt sich nicht geliebt. Obwohl ihr Vater Arzt ist bleiben Themen wie Aufklärung oder die Krankheit der Mutter ein tabu. Für Ada ein unerträglicher Zustand aus dem sie immer wieder versucht zu entkommen. Brilliant geschrieben!

ADA
von einer Kundin/einem Kunden am 21.01.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nach dem 1. Buch " Der Apfelbaum" war ich neugierig und habe das 2. Buch gelesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Meine Empfehlung ist aber: zuerst den Apfelbaum lesen.

Spannende Zeitreise
von Martin Schult aus Borken am 12.01.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ada wird kurz nach dem Zweiten Weltkrieg von ihrer jüdischen Mutter zur Welt gebracht. Die beiden fliehen allein nach Argentinien, um neun Jahre später nach Unruhen in Südamerika, wieder zurückzukehren. Ada trifft nun endlich ihren Vater Otto, aber das lang ersehnte Familienleben stellt sich nicht ein. Ada wächst in einer eher l... Ada wird kurz nach dem Zweiten Weltkrieg von ihrer jüdischen Mutter zur Welt gebracht. Die beiden fliehen allein nach Argentinien, um neun Jahre später nach Unruhen in Südamerika, wieder zurückzukehren. Ada trifft nun endlich ihren Vater Otto, aber das lang ersehnte Familienleben stellt sich nicht ein. Ada wächst in einer eher lieblosen Familie auf, in der sie spätestens nach der Geburt ihres kleinen Bruders immer nur die zweite Geige spielt. Ihr Leben ist aber geprägt vom Wunsch nach Freiheit und sie stemmt sich gegen das alt eingefahrene Leben ihrer Eltern. So gelangt sie in die Studentenbewegungen der späten 60er Jahre und bricht in den Augen ihrer Eltern alle Tabus... Der eigentlich eher als Schauspieler bekannte Autor Christian Berkel hat bereits im Jahre 2018 mit seinem Debüt-Roman "Der Apfelbaum" viel Lob und Aufmerksamkeit gesammelt, so dass ich nun mit einer hohen Erwartungshaltung in sein neues Werk gestartet bin. Er erzählt die bewegende Geschichte von Ada in einem sehr lebendigen und hervorragend zu lesenden Schreibstil, der mich schnell in die Welt der Hauptprotagonistin entführte. Ada ist von Geburt an ein Mädchen, für das Normalität und Untriebsamkeit Fremdwörter sind. Sie entdeckt so ihr eigenes Leben und versucht die Welt ihrer Eltern zu verstehen. Christian Berkel charakterisiert sie als neugierige aber niemals angepasste Person, was dem Roman eine ordentliche Portion Charme verleiht. Es macht Spaß Ada zu folgen und so die historischen Etappen der Nachkriegszeit und der wilden 60er bildreich vor Augen geführt zu bekommen. Insgesamt ist "Ada" für mich ein gelungener Roman über das bewegende Leben einer besonderen Frau, die ihre eigene Welt leben wollte, wie sie es für richtig hielt. Das Buch hat mich mit einer sympathischen und emanzipierten Protagonistin, sowie mit dem Erzähltalent des Autors überzeugt. Ich kann das Buch gerne weiterempfehlen und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.


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