Miss Guggenheim

Sie lebte die Liebe und veränderte die Welt der Kunst

Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe Band 15

Leah Hayden

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Beschreibung

„Ich war eine befreite Frau, lange bevor es einen Namen dafür gab.".

Lissabon, 1941: Endlich gelingt es Peggy Guggenheim und ihrer neuen Liebe, dem Maler Max Ernst in die USA auszureisen. Doch kaum angekommen, wird Max als Enemy Alien verhaftet, und Peggy fürchtet, dass ihr Geliebter nach Deutschland zurückgeschickt werden könnte. Zugleich setzt sie alles daran, ihren großen Traum zu verwirklichen: ein eigenes Museum, in dem sie ihre Sammlung der europäischen Moderne ausstellen will. Doch die Widerstände, gegen die Peggy zu kämpfen hat, sind groß, und ihre Liebe zu Max droht daran zu scheitern …

Ein einmalig berührender Roman über Peggy Guggenheim – die faszinierende und mutige Galeristin, die der abstrakten Kunst zum Durchbruch verhalf

Leah Hayden studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in Heidelberg und den USA, wo sie lange Zeit in der Nähe von New York lebte. Durch ihren Onkel, der Maler war, spürte sie schon früh die Faszination der Welt der Kunst. Heute wohnt Leah Hayden mit ihrem Mann und zwei Hunden als freie Autorin in Salerno bei Neapel. Für die Recherche zu diesem Roman kehrte sie nach New York zurück und erlebte die Stadt aus dem Blickwinkel Peggy Guggenheims noch einmal ganz neu.

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 18.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3599-6
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 20,5/13,2/4,3 cm
Gewicht 488 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 2842

Weitere Bände von Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe

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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Das Leben einer Kunstliebhaberin
von einer Kundin/einem Kunden aus Bietigheim-Bissingen am 23.10.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Leah Hayden schrieb das neueste Buch aus der Bestseller-Serie "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe". Einige Bände habe ich bereits mit großer Begeisterung gelesen; wie z.B. über Edith Piaf, Signe Munch, Alma Mahler und Adele Bloch-Bauer, die Gustav Klimt zur berühmten "Frau in Gold" inspirierte. Alle Bücher, auch "Miss Guggen... Leah Hayden schrieb das neueste Buch aus der Bestseller-Serie "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe". Einige Bände habe ich bereits mit großer Begeisterung gelesen; wie z.B. über Edith Piaf, Signe Munch, Alma Mahler und Adele Bloch-Bauer, die Gustav Klimt zur berühmten "Frau in Gold" inspirierte. Alle Bücher, auch "Miss Guggenheim, haben mich dazu bewegt, über die Protagonistinnen zu recherchen. Zum einen wollte ich mehr über sie wissen, zum anderen wollte ich herausfinden, was Fiktion und was Fakten sind. "Miss Guggenheim" bleibt leider hinter meinen Erwartungen zurück und gehört aus den folgenden Gründen zu den schwächsten Bänden der Serie über starke Frauen: Leah Hayden reduziert die Protagonistin auf ihre Beziehung mit Max Ernst, dem sie durch die Heirat eine Aufenhaltserlaubnis in den USA verschafft. In dieser Beziehung mutiert Peggy Guggenheim zum Weibchen, deren ganzes Leben um Max Ernst kreist. Nur selten blitzen die anderen Seiten der Kunstmäzenin auf, die unabhängig und selbstvewusst lebte, verfolgten Künstlern zur Flucht aus Nazi-Deutschland verhalf, die Jackson Pollock groß machte, die in Paris lebte und die größten Künstler ihrer Zeit kannte, deren Vater beim Unglück der Titanic umkam, die zwei Kinder hatte, wobei ihre Tochter, selbst Künstlerin, ihr ganzes Leben lang unter Depressionen litt. Die meisten dieser Fakten habe ich v.a. durch eigene Recherche herausgefunden, leider aber nicht aus "Miss Guggenheim" von Leah Hayden. Das ist schade und m.E. hätte die Autorin viel mehr aus dem Leben einer solch großartigen Frau machen können.

Aus Liebe zur Kunst
von einer Kundin/einem Kunden am 22.10.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Dieser historische Roman ist der 15. Band aus der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe". Die Haupthandlung umfasst die Jahre 1941 bis 1943 im Leben der Peggy Guggenheim, ein weiterer Erzählstrang berichtet aus dem Jahr 1957. Die Sprecherin Christina Puciata liest angenehm und ich habe ihr gern zugehört. Ich h... Dieser historische Roman ist der 15. Band aus der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe". Die Haupthandlung umfasst die Jahre 1941 bis 1943 im Leben der Peggy Guggenheim, ein weiterer Erzählstrang berichtet aus dem Jahr 1957. Die Sprecherin Christina Puciata liest angenehm und ich habe ihr gern zugehört. Ich habe eine guten Einblick in das Leben der Peggy Guggenheim und ihrer Leidenschaft zur Kunst gewonnen. Es werden einige Künstler der damaligen Zeit benannt. Der Großteil der Handlung basiert allerdings auf eine recht kurze Zeitspanne und Peggys Beziehung zu Max Ernst. Gerne hätte ich auch Max' Sichtweise gefolgt, aber der Roman wird ausschließlich aus Peggys Sicht erzählt, so dass Max' Charakter für mich leider etwas blass blieb. Peggy Guggenheim hat eine der größtsn Kunstsammlung der Welt zusammen gestellt und damit viel Anerkennung erfahren. Sie hat junge und bis dato unbekannte Künstler und Künstlerinnen gefördert. Fazit: Interessantes Hörbuch, welches einen guten Einblick in das Leben der Peggy Guggenheim bietet und deren Liebe zur Kunst.

Peggy Guggenheim - ein Leben fernab der Konventionen ihrer Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Siegen am 18.10.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Leider handelt es sich bei diesem Buch nicht um eine Biographie, sondern nur um ein paar besonders turbulente Jahre im Leben dieser Kunstliebhaberin, die das Herz am rechten Fleck hat und mit ihrem Vermögen nicht nur Bilder kauft und ein Museum errichtet, sondern auch ihren Zeitgenossen finanziell unter die Arme greift. Viel Le... Leider handelt es sich bei diesem Buch nicht um eine Biographie, sondern nur um ein paar besonders turbulente Jahre im Leben dieser Kunstliebhaberin, die das Herz am rechten Fleck hat und mit ihrem Vermögen nicht nur Bilder kauft und ein Museum errichtet, sondern auch ihren Zeitgenossen finanziell unter die Arme greift. Viel Leid entstand dadurch, dass sie sich in Max Ernst verliebte, der aber ihre Gefühle nicht so erwiderte, wie sie es sich erhofft hatte. Irgendwann holt diese Einsicht sie ein, aber bis dahin muss sie einige Enttäuschungen ertragen. Das Hörbuch wird abwechslungsreich vorgetragen und bietet ein interessantes und amüsantes Hörerlebnis. Allerdings schleichen sich bisweilen ein paar Längen ein, die die Autorin hätte vermeiden können, z.B. belanglose Plaudereien oder die ständige Wetterbeschreibung (es war Winter und sehr kalt.....). Peggy ist eine Frau, die sich nicht an Konventionen festhält, sie liebt Grenzüberschreitungen. Sie mag das freie Leben in New York, liebt Bars und Theater, und natürlich die zahlreichen Treffen mit der Künstlerelite. Hier ist so mancher Name zu lesen, den ich nicht erwartet hätte, z.B. André Breton oder Marcel Duchamp, und ich fand es interessant, hier einen Einblick in die Charaktere dieser bekannten Künstler zu bekommen, wenn auch nur flüchtig. Besonders beachtlich finde ich, dass Miss Guggenheim, obwohl sie mit so vielen Künstlern befreundet ist, in ihrer Galerie auch bislang unbekannte Maler fördert, und dies lässt sie sich einiges kosten. Sie erntet dafür hohe Anerkennung von Seiten der Kunstkritiker. Außerdem fördert sie die weiblichen Künstlerinnen, die bislang i.A. keine große Rolle spielten. Ich denke, man kann Peggy in die Riege der 'starken Frauen' einordnen, denn sie war mutig und hatte Durchsetzungsvermögen, auch in der Männerwelt der New Yorker Bohème. Was mir nicht verständlich wird, sind die Abschweifungen nach Venedig (1958). Sie haben mit der Haupthandlung nichts zu tun. Aber wahrscheinlich war Venedig Peggys Ruheort, wo sie sich vom turbulenten Leben in NY erholen konnte. Darüber erfahren wir leider nichts Näheres. Ein hörenswertes und informatives Hörbuch!


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