Hope Street

Wie ich einmal englischer Meister wurde

Campino

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Beschreibung


Er ist einer der populärsten Musiker Deutschlands. Aber das ist nur die halbe Geschichte. Die andere Hälfte fängt mit Kevin Keegan an, dem englischen Stürmer mit den wilden Locken. Der wurde in den 70ern zu Campinos großem Idol: Als zehnjähriger Sohn einer englischen Mutter und eines Richters aus Düsseldorf war ihm dieser Keegan Erlösung und Vorbild zugleich – ein cooler Engländer, der ihm zeigte, auf welcher Seite er zu stehen hatte. Seitdem verbinden sich in der Entscheidung für den besten Fußballverein der Welt die ganze Widersprüchlichkeit seiner Herkunft und die Liebe zu einem Land, das irgendwo zwischen Beatles und Brexit steht. – Von alldem, seiner Familie und der rasenden Leidenschaft zum Liverpool FC erzählt Campino in diesem Buch.

»Für alle Hosen-Fans ist diese Selbstbeschreibung zwischen Familie, England und Fußball (…) ein Muss.«

Campino, der mit bürgerlichem Namen Andreas Frege heißt, wurde 1962 in Düsseldorf geboren. Er ist der Frontmann der Düsseldorfer Band Die Toten Hosen, zu deren Gründungsmitgliedern er auch gehört. Als Sohn eines deutschen Vaters und einer englischen Mutter wuchs er in Düsseldorf auf, verbrachte aber viel Zeit bei seiner Verwandtschaft in England und ist seit Jahrzehnten glühender Fan des Liverpool FC, deren Spiele er regelmäßig live verfolgt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 05.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-07050-8
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21,1/13,5/3,9 cm
Gewicht 464 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 38

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Autobiographie und Familiengeschichte
von Forti am 23.10.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Es handelt sich bei "Hope Street" um eine vollständige Lesung der Autobiographie von Campino. Gelesen vom Autor. Ich fand seinen Vortrag genau richtig in Aussprache (deutlich), Geschwindigkeit und Emotionalität (nicht zu viel, nicht zu wenig). Das Hörbuch ist eine mp3-CD, also von herkömmlichen CD-Playern NICHT abspielbar, mit ... Es handelt sich bei "Hope Street" um eine vollständige Lesung der Autobiographie von Campino. Gelesen vom Autor. Ich fand seinen Vortrag genau richtig in Aussprache (deutlich), Geschwindigkeit und Emotionalität (nicht zu viel, nicht zu wenig). Das Hörbuch ist eine mp3-CD, also von herkömmlichen CD-Playern NICHT abspielbar, mit entsprechender Hardware aber problemlos auf ein mobiles Abspielgerät übertragbar. Es sollte ein Buch über Fußball und den Liverpool FC werden, ist dann aber doch eine Autobiographie geworden, die allerdings immer wieder Bezug nimmt auf Campinos Liebe zum LFC. Campino berichtet so ausführlich aus seinem eigenen Leben und der eigenen Familiengeschichte wie nie zuvor. Als Leser erfährt man viel über die Geschichte der Familie Frege, etwas weniger über den Campino von heute. Die deutsch-englische Familiengeschichte fand ich sehr interessant, aber es wirkt fast so, als würde Campino sich dahinter verstecken, um wenig über sein erwachsenes Ich preisgeben zu müssen. Bei der Schilderung seines Jet Set-Lebens schwankte ich bei der Einschätzung zwischen überheblich, weltfremd, aber immerhin auch ehrlich. Über Die Toten Hosen erfährt man ebenfalls wenig. Das ist ok so – im Mittelpunkt steht Campinos Leben vor und neben der Band. Eine interessante, persönliche Ergänzung zur autorisierten Band-Biographie von Philipp Oehmke aus dem Jahr 2014. Das Buch erscheint zeitgleich auch als Print und eBook im Piper Verlag. Zwei Aspekte hat das Hörbuch dem Buch in geschriebener Form voraus: die von Campino und Kuddel eingespielten sechs Lieder ("Ferry Cross The Mersey", "Hope Street", "Long Way From Liverpool", "Penny Lane", "Poor Scouser Tommy", "You'll Never Walk Alone"), welche es in diesen Versionen meines Wissens nach nur auf dem Hörbuch gibt, und ein paar mehr private Fotos von Campino im Booklet.

"Es geht auch ohne" (Die Toten Hosen)
von Dreamworx aus Berlin am 22.10.2020

Andreas Frege alias Campino, der als Frontmann der “Toten Hosen“ berühmt-berüchtigt ist, legt in „Hope Street“ Teile seines Familienlebens und seine Leidenschaft für den FC Liverpool offen. Locker-flockig gleich einem Tagebuchabriss springt er von Hölzchen aufs Stöckchen, nimmt den Leser mit an seinen Heimatort für eine melancho... Andreas Frege alias Campino, der als Frontmann der “Toten Hosen“ berühmt-berüchtigt ist, legt in „Hope Street“ Teile seines Familienlebens und seine Leidenschaft für den FC Liverpool offen. Locker-flockig gleich einem Tagebuchabriss springt er von Hölzchen aufs Stöckchen, nimmt den Leser mit an seinen Heimatort für eine melancholische Rückschau, um dann in die Gegenwart zu hüpfen und von Spieleübertragungen in New Yorker Kneipen kurz vor der Hochzeit zu schwafeln. Seine Passion für den englischen Fussballclub FC Liverpool mag momentan so mancher teilen aufgrund des deutschen Trainers Jürgen Klopp, doch für Ihn selbst geht die Liebe noch einen Schritt weiter, als Sohn einer englischen Mutter hat ihn England ebenso geprägt wie Deutschland. Obwohl recht unterhaltsam und teilweise sogar witzig zu Papier gebracht, um eine Nähe zum Leser herzustellen, weiß Campino nicht wirklich zu fesseln. Hat man als Musikinteressierter die Karriere der „Toten Hosen“ verfolgt, erwartet man sich eigentlich eine etwas aufmüpfige und rebellische Ader, die zu Kontroversen führt und für Diskussionen sorgt. Diese Geschichte dagegen ist handzahm, fast schon bieder anzusehen und entspricht so gar nicht den gehegten Erwartungen, die man mit dieser Autobiografie verknüpft hat. Während er sprachlich den Finger hebt und sich z.B. für den Umweltschutz stark macht, kann man sich als Leser eigentlich nur fremdschämen, wenn man dann über die Reiserouten der Band liest oder über seine eigenen, um diverse Fußballspiele live mitzuerleben und welche Transportmittel dafür genutzt werden. Da fragt man sich nur noch: kann ich so jemanden ernst nehmen? Vor allem in Hinblick auf die Position als Vorbild für so viele sollte er sich immer die Frage stellen, wie glaubhaft er ihnen gegenüber wirkt. Je mehr man liest, umso langweiliger wird die Gesamtstory, am Ende ist man froh, die letzte Seite erreicht zu haben. Lange Jahre haben wir Campino und die „Toten Hosen“ gern gesehen und gehört, gerade weil sie so unangepasst und streitlustig dahergekommen sind. All dies hat sich nach dem Blick hinter die Fassade doch schnell relativiert und die nächsten Songs nehmen wir einfach so, wie sie sind – Lieder eben, die unterhalten sollen und keine ernstzunehmenden Botschaften. Mehr Schein als Sein und wohl doch mehr Kommerz als Überzeugung! Schade, dieses Vorbild hat seinen Heiligenschein verloren. Daumen runter!

Ein sehr unterhaltsames Buch
von buecherschildkroete am 16.10.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Als erstes kommt der LFC Rezi-Exemplar von NetGalley (Was meine Meinung in keinster Weise beeinflusst hat.) Das Cover ist sehr unspektakulär, was es – meiner persönlichen Meinung nach- aber umso interessanter macht. Durch die rote Schrift, den weißen Hintergrund und den schwarz gekleideten Campino zieht es im Buchladen d... Als erstes kommt der LFC Rezi-Exemplar von NetGalley (Was meine Meinung in keinster Weise beeinflusst hat.) Das Cover ist sehr unspektakulär, was es – meiner persönlichen Meinung nach- aber umso interessanter macht. Durch die rote Schrift, den weißen Hintergrund und den schwarz gekleideten Campino zieht es im Buchladen die Aufmerksamkeit auf jeden Fall auf sich. Meine Meinung Als ich gelesen habe, dass Campino das Buch „Hope Street: Wie ich einmal englischer Meister wurde“ aus dem Piper Verlag herausbringt, dachte ich nur: „Das musst du lesen!“. Und ich habe es nicht bereut. Der Schreibstil ist sehr flüssig und sehr angenehm zu lesen. Es liest sich so weg und man merkt überhaupt nicht, wie schnell man die Mitte von „Hope Street“ erreicht hat. Aufgrund der verschiedenen Themen, die Campino aus seinem Leben und dem seiner Familie erzählt, wird das Buch sehr interessant. Teilweise fand ich die Erzählungen auch sehr emotional und konnte gut nachempfinden, dass es Campino wirklich wichtig war, gerade über dieses Thema zu erzählen. Ebenso oft fand ich es aber auch humorvoll. Auch wenn die Situation in dem Fall nur für den Leser humorvoll war. Aber wie heißt es so schön: „Schadenfreude ist die schönste Freude!“ Das Hauptthema jedoch ist der Liverpool FC. Wie Campino als Junge zum Fan des LFC wurde und wie der LFC sein Leben mitbestimmt. Das Einzige, was in diesem Buch Chronologisch ist, sind die Ergebnisse der Spiele vom LFC zu Beginn eines jeden Kapitels und wenn es natürlich um eins der Spiele geht. Alle anderen Themen werden nicht chronologisch erzählt. Mein Fazit Campinos Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung. Beim Lesen hatte ich meinen Spaß und musste immer wieder mal herzhaft lachen. Man sollte jedoch wissen, dass dieses Buch sehr Fußball lastig ist. Wer Fan von Campino ist, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Über die Band „Die Toten Hosen“ wird nur selten gesprochen, bzw. sie kommt selten vor. Hier geht es wirklich nur um den Menschen „Campino/Andreas Frege“.


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