Nach dem Feuer

Roman

Petra Hammesfahr

(8)
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Beschreibung

Wer ist der Junge, der sich schwer verletzt aus einem brennenden Wohnmobil retten konnte? Warum verschweigt er seinen Namen? Welches schreckliche Geheimnis versucht er zu verbergen? Hauptkommissarin Rita Voss weiß bei den Befragungen bald nicht mehr, ob sie mit einem geistig zurückgebliebenen Jugendlichen oder mit einem hochintelligenten Schauspieler spricht. Sie sucht Rat bei ihrem früheren Vorgesetzten Arno Klinkhammer, der kurz darauf begreifen muss, wer der Junge ist: Der Sohn einer Frau, die ihren Mann vor acht Jahren beschuldigte, sich an der eigenen Tochter vergangen zu haben. Der Mann verschwand daraufhin. Nun wurde die Frau auf bestialische Weise umgebracht. Wer ist ihr Mörder? Der Mann oder der Sohn?

Produktdetails

Verkaufsrang 7711
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 31.08.2020
Verlag Random House ebook
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Dateigröße 1632 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783641266172

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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vielschichtig und tiefgründig
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 06.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein LKW-Fahrer meldet Feuer auf einer Deponie. Als die Polizei dort ankommt, stellt sich heraus, dass ein Wohnmobil brennt. Ein Junge steht davor und versucht verzweifelt, wieder ins Wohnmobil zu kommen. Nur mit Mühe und Not kann eine Polizistin verhindern, dass der Jugendliche sich ins Feuer wirft. „Sind da wirklich noch Fre... Ein LKW-Fahrer meldet Feuer auf einer Deponie. Als die Polizei dort ankommt, stellt sich heraus, dass ein Wohnmobil brennt. Ein Junge steht davor und versucht verzweifelt, wieder ins Wohnmobil zu kommen. Nur mit Mühe und Not kann eine Polizistin verhindern, dass der Jugendliche sich ins Feuer wirft. „Sind da wirklich noch Freunde von dir drin?“, fragte Jasmin. Zweifel an seinen Worten hatte sie keine. Niemand versuchte wieder und wieder in die Hölle zu steigen, wenn er nicht etwas herausholen wollte, was ihm wichtiger war als die eigene Haut.“ (Seite 20) Der Junge wird ins Krankenhaus gefahren und weigert sich, seinen Namen zu sagen. Was verschweigt er? Gehörte das Wohnmobil wirklich seinem Großvater, wie er sagt, und wo ist dieser? Und warum findet man seine drei Freunde nicht, die er zu retten versucht hat? Haben die ihn etwa im brennenden Auto alleine zurückgelassen? Am Anfang tat ich mich schwer damit, der Story zu folgen. Das Buch springt zwischen Tagen, Monaten und Jahren, die Personen konnte ich nicht sofort zuordnen und musste mich sehr konzentrieren. Erst nach und nach kristallisierte sich heraus, wie das ein oder andere einzuordnen ist. Dann aber hat das Buch mich gepackt! Wer einen Thriller erwartet, wird enttäuscht sein. Es ist nicht mal ein Krimi, eher ein Kriminalroman. Es gibt zwar eine Ermittlung, die durch die Autorin regelrecht seziert wird, die Ermittler werden teilweise vorgeführt, aber es geht im Hauptteil mehr um die Familiengeschichte des Jungen. Warum er ist wie er ist, wie es dazu kam, dass er tat, was er verschweigt. Das Psychogramm einer Familie. Je mehr ich erfahren habe, umso fassungsloser war ich. Beklemmend und entsetzlich sind die Hintergründe und mehr als einmal habe ich das Buch zur Seite legen müssen. Im letzten Drittel überwiegt wieder die Ermittlung, die letzten Unklarheiten werden beseitigt. Es geht um Narzissmus, um Egoismus, aber auch im Kindesmissbrauch und Kindesvernachlässigung. Wer in diesen Bereichen empfindlich ist, sollte nicht zugreifen. Ein unglaublich gutes Buch, eine vielschichtige Geschichte, eine Erzählung, die mich noch nicht loslässt. Von mir gibt es 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung!

Verlorene Leben
von Das Echo vom Alpenrand am 22.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Junge, der es nur einem Zufall zu verdanken hat, dass er nicht bei lebendigem Leib verbrannt ist. Während die Kriminalbeamten versuchen den rätselhaften Fall zu rekonstruieren, wird immer offensichtlicher, dass der Junge panische Angst hat. Obwohl es niemand schafft sein Vertrauen zu gewin... Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Junge, der es nur einem Zufall zu verdanken hat, dass er nicht bei lebendigem Leib verbrannt ist. Während die Kriminalbeamten versuchen den rätselhaften Fall zu rekonstruieren, wird immer offensichtlicher, dass der Junge panische Angst hat. Obwohl es niemand schafft sein Vertrauen zu gewinnen, gelingt es den Beamten aus den wenigen Hinweisen, die er trotzdem unbewusst preisgibt, genügend Rückschlüsse zu ziehen um die Ermittlungen vorantreiben zu können. Nur langsam offenbart sich ihnen das ganze Ausmaß eines teuflischen Spiels, dem viel zu spät ein Ende gesetzt worden ist. FAZIT Ein Psychothriller, der das Grauen bis an die Grenze des Erträglichen ausreizt, ohne dabei seine Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Eine Geschichte, die unter die Haut geht
von gaby2707 aus München am 12.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Polizeikommissarin Jasmin Tirtey und Polizeioberkommissar Kurt Schramm werden zu einem brennenden Wohnmobil gerufen. Hier finden sie auch einen Jungen, der immer wieder ins Wohnmobil will um seine 3 Freunde zu retten. Kommissar Arno Klinkhammer und Hauptkommissarin Rita Voss, die die Ermittlungen leiten, sind sich nicht sicher,... Polizeikommissarin Jasmin Tirtey und Polizeioberkommissar Kurt Schramm werden zu einem brennenden Wohnmobil gerufen. Hier finden sie auch einen Jungen, der immer wieder ins Wohnmobil will um seine 3 Freunde zu retten. Kommissar Arno Klinkhammer und Hauptkommissarin Rita Voss, die die Ermittlungen leiten, sind sich nicht sicher, ist der Junge, der zu allen persönlichen Fragen schweigt, geistig behindert oder will er seinen Namen nicht preisgeben. Als dann eine ermordete und in Szene gesetzte Frau gefunden wird, scheint sich das Dunkel ganz langsam zu lichten. Aber bis zur Auflösung des Falles ist es aber noch ein weiter Weg… Und obwohl es mir anfangs etwas schwer gefallen ist die vielen Menschen, die ich hier kennenlerne, einzuordnen, bin froh, dass ich diesen Weg mit Petra Hammesfahr gegangen bin. Es war ein super spannender. Mit „Nach dem Feuer“ liefert sie mir einen ausgefeilten Psychothriller, der mich gefangen genommen und erst zum Schluss mit einem Seufzer wieder losgelassen hat. Boah, das ist kein Buch, das man mal schnell zwischendurch weg liest. Meine ganze Konzentration war gefordert, um die Familienkonstellation des Jungen David zu durchblicken um ganz langsam der Wahrheit auf den Grund zu kommen. Ich war schockiert, wie man einen kleinen Jungen dermaßen geistig verwahrlosen lassen kann. Wie man den Vater seiner Kinder als Vergewaltiger hinstellen kann. Wie narzisstisch veranlagt man sein kann. Die Geschichte, mit einem raffiniert konstruierter Plot, die es in sich hat, die mich aufgewühlt und entsetzt hat. Mit kurzen Kapiteln, bei denen das Leben und Denken der Personen aus verschiedenen Blickwinkel beschrieben wird und so das Bild noch dichter werden lässt. Zwischendurch bekomme ich immer wieder Einblicke in das Leben des Jungen, dessen Identität lange nicht geklärt werden kann. Aber nicht nur Daniel, der mir einfach nur leid getan hat, ist eine sehr interessante Figur. Mir hat auch Rita Voss mit ihrer sehr einfühlsamen Art an die Ermittlungen heran zu gehen sehr gut gefallen. Obwohl sie mir sehr unsympathisch war, haben mir die Einblicke in das Leben von Daniels Mutter sehr gut gefallen. Alle Charaktere erscheinen sehr menschlich, vorstellbar und halten sich mit sympathisch bzw. unsympathisch fast die Waage. Die Spurensuche erweist sich als sehr schwierig und geht sehr langsam voran. Dabei steigt der Spannungsbogen unaufhörlich an und immer wieder eingesetzte falsche Fährten führen mich dauernd in die Irre. Ich habe mich selten bei meinen eigenen Recherchen zur Auflösung so schwer getan. Alles in allem ein fantastisch geschriebenes Buch über eine total kaputte Familie, über Schuld und Rache, das mich tief in die Abgründe menschlicher Seelen hat blicken lassen.


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