Die Nanny

Roman

Gilly Macmillan

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Beschreibung

Sie ist die Tote im See. Sie ist die Frau an der Tür. Sie ist das Kindermädchen!

Die siebenjährige Jo wächst im Luxus auf, doch Wärme und Zuneigung erfährt sie nur von ihrer geliebten Nanny Hannah. Als die eines Nachts ohne jede Erklärung verschwindet, bricht für das Mädchen eine Welt zusammen. Dreißig Jahre später kehrt Jo nach England in das Anwesen ihrer Kindheit am See zurück. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist noch immer geprägt von Vorwürfen und Ablehnung, und so ist Jo überglücklich, als eine ältere Dame auftaucht und sich als Hannah, Jos ehemalige Nanny, vorstellt. Doch Jos Mutter ist misstrauisch. Denn sie weiß - Hannah ist tot, seit der Nacht vor über dreißig Jahren. Wem soll Jo glauben? Ihrer Mutter oder der Frau, die damals das einzig Guten in ihrem Leben war? Und will Jo die Wahrheit überhaupt wissen? Denn die tut manchmal so weh, dass man lieber mit einer Lüge leben würde ...

Gilly Macmillan wuchs in Swindon, Wiltshire auf und lebte in ihrer Jugend einige Jahre im Norden Kaliforniens. Sie arbeitete beim Burlington Magazine, der Hayward Gallery und als Dozentin für Fotografie. Heute widmet sie sich ganz dem Schreiben. Gilly Macmillans Romane erfreuen sich besonders in Großbritannien großer Beliebtheit und sind allesamt Bestseller. Sie lebt mit ihrer Familie in Bristol, England.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.07.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783641251321
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Nanny
Dateigröße 2948 KB
Übersetzer Sabine Schilasky
Verkaufsrang 225

Kundenbewertungen

Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
16
15
10
1
1

Die Nanny
von einer Kundin/einem Kunden aus Weißenthurm am 22.09.2020
Bewertet: Taschenbuch

...erinnert im Titel an einen Psycho-Thriller aus den 80ern und irgendwie wartet man auf diese Story. Das Buch ist gut geschrieben, manchmal etwas langatmig, aber durchweg wird eine gewisse Spannung gehalten. Ist man erst mal in den familiären Konflikten und den Geschichten rundum verankert, MUSS man einfach weiterlesen. Ein gut... ...erinnert im Titel an einen Psycho-Thriller aus den 80ern und irgendwie wartet man auf diese Story. Das Buch ist gut geschrieben, manchmal etwas langatmig, aber durchweg wird eine gewisse Spannung gehalten. Ist man erst mal in den familiären Konflikten und den Geschichten rundum verankert, MUSS man einfach weiterlesen. Ein guter & empfehlenswerter Krimi!

Nicht so spannend wie erhofft
von Marion2505 am 17.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Meine Meinung: Ein gut gewähltes Buchcover Das Buchcover von „Die Nanny“ von Gilly MacMillan gefällt mir sehr. Ich finde es zur Geschichte des Buches überaus passend und mag die Stimmung, die es vermittelt, denn sie deckt sich mit der Stimmung, die ich während des Lesens empfunden habe. Der Schreibstil von Gilly Mac... Meine Meinung: Ein gut gewähltes Buchcover Das Buchcover von „Die Nanny“ von Gilly MacMillan gefällt mir sehr. Ich finde es zur Geschichte des Buches überaus passend und mag die Stimmung, die es vermittelt, denn sie deckt sich mit der Stimmung, die ich während des Lesens empfunden habe. Der Schreibstil von Gilly MacMillan ist leicht zu lesen und hat mir beim Einstieg in das Buch keinerlei Probleme bereitet. Dadurch, dass das Buch sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit seine Handlung hat, ist das Lesen sehr kurzweilig und nach und nach fügt sich die Geschichte für den Leser zusammen. Auch gut gefallen hat mir, dass die Geschichte aus mehrerer Perspektiven erzählt ist. So blickt der Leser mal mit den Augen von Jo, Viriginia (Jos Mutter) und Detective Andy Wilton, der in einer möglichen Mordsache ermittelt, auf die Handlung. In Kombination mit den Elementen aus der Vergangenheit ist die Geschichte schon ziemlich spannend. Besonders gut hat mir die Atmosphäre gefallen, die die Autorin in dem alten Anwesen geschaffen hat. Ich bin gerne mit Jo dort gewesen und habe die Orte ihrer Kindheit erkundet. Immer lag ein etwas geheimnisvoller bis schauriger Schimmer über der Szenerie. Die Protagonisten die ich in diesem Buch getroffen habe, sind sehr unterschiedlich. Ist Jo eine völlig normale junge Frau, so ist ihre Mutter Virginia eine Dame der besseren Gesellschaft und legt großen Wert darauf, mit „Lady Holt“ angesprochen zu werden. Ich muss sagen, dass ich zu Beginn überhaupt kein Fan von Virginia war und Jos abweisende Art durchaus verstehen konnte. Jo hingegen mochte ich sehr. Dies hat sich allerdings im Laufe des Buches komplett gewandelt. Jo hat mich immer mehr genervt, dafür hatte ich mehr Verständnis für Virginia. Dennoch konnten mich beide Protagonistinnen nicht wirklich erreichen, so dass ich ihre Geschichte bis zum Schluss sehr distanziert gelesen habe. Dass es sich bei der vermeintlichen Nanny Hannah um eine ältere Dame handeln sollte, ist mir während des Lesens nicht ganz so bewusst gewesen. Auf mich machte sie immer den Eindruck als wäre sie in Jos Alter, was mich jetzt im Nachhinein ein wenig verwundert. Zu Hannah kann ich sagen: ich mochte sie durchweg nicht und habe oft eine große Abneigung gegen sie beim Lesen gespürt. Und auch zu Detective Andy Wilton konnte ich keine wirkliche Beziehung aufbauen. Dafür waren mir die Passagen, die aus seiner Sicht geschrieben waren, zu kurz und unscheinbar. Einzig und allein Ruby, Jos Tochter, konnte mich begeistern und berühren. Spannung erwartet, einen Einblick in die Abgründe menschlicher Seelen erhalten War ich zu Beginn des Buches noch ziemlich gespannt, was mich im Verlauf erwarten wird, ließ diese freudige Erwartung ab ungefähr der Mitte des Buches stark nach. Es gab einiges, was ich als Leserin erahnen konnte und meistens lag ich richtig. Ein Handlungsstrang und seine Auflösung hat mich überrascht, dennoch habe ich das Ende des Buches nicht als den erwarteten Paukenschlag empfunden. Somit kann ich sagen, dass die Geschichte auf jeden Fall durchweg interessant, aber nicht wirklich mitreißend war. Denn dafür hätten mich die Protagonisten und ihre Handlungsweisen einfach mehr packen müssen. Hatte ich einen hochspannenden Krimi erwartet, gab es hier dann doch eher den Blick in menschliche Abgründe und die Highsociety mit all ihren Tücken und Freuden. Ich möchte nicht sagen, dass mich dieses Fazit enttäuscht hat, dennoch wird mir die Geschichte nicht als Highlight in Erinnerung bleiben. Mein Fazit: „Die Nanny“ von Gilly MacMillan ist ein Spannungsroman, der mich zu Beginn komplett gepackt hat, dann aber nach und nach an Spannungsmomenten verloren hat. Es gibt einige Geheimnisse aufzudecken und die ein oder andere Sache hat mich auch wirklich überrascht, dennoch konnte mich das Buch nicht bis zum Ende begeistern. Die Distanz zu den Protagonisten war einfach zu groß und die Auflösung der Geschichte war zwar irgendwie stimmig, aber nicht zufriedenstellend. Ich habe es nicht bereut, das Buch zu lesen, kann es aber auch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen.

Ein Verwirrspiel der Extraklasse
von Kunde am 15.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die 7jähruge Jo lebt im Luxus einer Adelsfamilie. Sie bekommt alles, doch Herzenswärme erfährt sie nur durch ihre Nanny Hannah. Für Jo bricht die Welt zusammen, als Hannah eines Nachts spurlos verschwindet. Als Jo 30 Jahre später zurück auf das Anwesen ihrer Kindertage kommt, taucht eine ältere Frau auf, die behauptet Hannah zu ... Die 7jähruge Jo lebt im Luxus einer Adelsfamilie. Sie bekommt alles, doch Herzenswärme erfährt sie nur durch ihre Nanny Hannah. Für Jo bricht die Welt zusammen, als Hannah eines Nachts spurlos verschwindet. Als Jo 30 Jahre später zurück auf das Anwesen ihrer Kindertage kommt, taucht eine ältere Frau auf, die behauptet Hannah zu sein. Jo ist überglücklich, doch ihre Mutter weiß, daß Hannah vor 30 Jahren starb... "Die Nanny" von Gilly Macmillan beginnt sehr ruhig. Fast schon zu ruhig, nimmt dann aber rasant an Fahrt auf. Dieses Buch nimmt nach und nach gefangen. Die Perspektiven aus Sicht von Mutter und Tochter wechseln sich gekonnt ab und erzeugen durch ihren Wechsel Spannung und Neugierde darauf, wie sich die Handlung fortsetzt. Dabei erlebt man immer wieder eine Überraschung, denn immer wieder ist nichts so, wie es scheint. Diese Überraschung erlebt man auch bei den Charakteren, die sich mit fortlaufender Handlung wandeln. Von sympathisch zu unsympathisch und umgekehrt. Einen großen Spannungseffekt bringt die Nanny Hannah mit sich, denn die Mutter weiß ganz genau, daß sie es nicht sein kann und man fragt sich, welches Geheimnis hinter dieser Frau steckt und was sie bezweckt. Ebenso mysteriös ist das Geheimnis der Adelsfamilie. Hinter der vornehmen Fassade versteckt sich so manche Wahrheit, die besser versteckt bliebe. Vom Stil her ist das Buch gut zu lesen, die Kapitel tragen immer den Namen der Person oder die Jahreszahl als Titel, die jeweils thematisiert sind. Dadurch behält man gut den Überblick. Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich empfehle es gern weiter!


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