Wir müssen reden, Frau Doktor!

Wie Ärzte ticken und was Patienten brauchen

Yael Adler

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Beschreibung

Arzt und Patient – diese Beziehung ist wichtig, oft sogar lebenswichtig. Leider steckt sie häufig in der Krise. »Du verstehst mich nicht!«, »Nie hast du Zeit für mich!«, »Ich vertraue dir nicht mehr!«. Negative Gefühle und mangelnde Empathie und Zuwendung lassen den Arzt vom Heiler zum Problemfall werden. Die Folgen sind Frust, Zweifel und letztlich ausbleibende Therapieerfolge. Yael Adler zeigt pointiert und anhand zahlreicher Fallgeschichten, welche Typen von Ärzten und Patienten es gibt, wie beide ticken und welche Rollen sie jeweils in der Arzt-Patient-Beziehung spielen. Sie verrät, wie wir es schaffen, dass der Arzt uns wirklich zuhört und auch wir besser verstehen, was er uns sagen will. So werden Arzt und Patient zu einem richtig starken Team, um kleine und große Krankheiten erfolgreich durchzustehen – und zwar im vertrauensvollen Miteinander.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-27802-4
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/13,7/3,5 cm
Gewicht 496 g
Auflage 1. Auflage
Illustrator Katja Spitzer
Verkaufsrang 2913

Kundenbewertungen

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Beziehungsratgeber für Ärzte und Patienten
von PMelittaM aus Köln am 06.10.2020

Die Beziehung zwischen Patient und Arzt ist eine ganz besondere, und schnell kann dabei etwas schiefgehen und alles Vertrauen zueinander ist hin – falls überhaupt erst welches entsteht. Yael Adler ist selbst Ärztin mit eigener Praxis und kann ein Lied davon singen – bzw. ein Buch davon schreiben. Die Autorin stellt zunächst e... Die Beziehung zwischen Patient und Arzt ist eine ganz besondere, und schnell kann dabei etwas schiefgehen und alles Vertrauen zueinander ist hin – falls überhaupt erst welches entsteht. Yael Adler ist selbst Ärztin mit eigener Praxis und kann ein Lied davon singen – bzw. ein Buch davon schreiben. Die Autorin stellt zunächst einmal die verschiedenen Arzt- bzw. Patiententypen vor, und mancher wird sich oder seine Ärzte wiedererkennen. Doch nicht nur an nicht kompatiblen Partnern kann eine Beziehung scheitern, sondern auch an der Art der Kommunikation untereinander, schnell redet man aneinander vorbei oder lässt den anderen nicht zu Wort kommen, weil man selbst so viel zu sagen hat. Auch Vertrauen zueinander ist wichtig, sowohl darauf, dass der andere (der Patient) ehrlich ist, als auch darauf, dass das Gegenüber (der Arzt) kompetent ist. Stimmt etwas nicht im Verhältnis, kann es zu gravierenden Schäden führen. Ihre Ausführungen belegt Yael Adler mit vielen Fallbeispielen, die, leider, oft negativer Art sind. Dennoch hat sie auch eine ganze Reihe Anekdoten auf Lager, die den Leser schmunzeln lassen und das Lesen vergnüglich machen. Nett anzusehen sind auch die Illustrationen. Natürlich gibt die Autorin auch, vor allem dem Patienten-Leser Tipps, wie er seine Arzt-Beziehungen besser gestalten kann bzw. was er tun kann, wenn einmal etwas nicht so läuft, wie es sollte oder wo er sich informieren kann, wenn ihm etwas fraglich erscheint (z. B. Stichwort IGeL). Aber auch Ärzte, so sie diesen Ratgeber überhaupt lesen, können einiges für ihre Arzt-Patienten-Beziehung mitnehmen. Ich wollte mich eigentlich nach und nach mit dem Buch beschäftigen, aber einmal hineingelesen, entwickelte es schnell eine Sogwirkung, so dass ich es nach wenigen Tagen durchgelesen hatte. Wer aus gesundheitlichen Gründen gezwungenermaßen viel Zeit mit Ärzten verbringt, wird vieles schon aus Erfahrung wissen, dennoch kann dieser Ratgeber auch neue Erkenntnisse vermitteln, denn hier schreibt eine Ärztin, also jemand „von der anderen Seite“. Menschen mit weniger Erfahrung sollten sich nicht abschrecken lassen, zum Arzt zu gehen, bekommen hier aber Hinweise und Ratschläge an die Hand, die ihnen vielleicht schlechte Erfahrungen ersparen bzw. helfen, damit umzugehen. Wahrscheinlich hätte ich mir so einen Ratgeber nicht selbst gekauft, ich hatte aber die Chance, ihn dennoch zu lesen. Hatte ich zunächst noch das Gefühl, nichts Neues zu erfahren, hat sich das später geändert. Der lockere Schreibstil der Autorin und der Verzicht auf Fachsprache macht das Ganze gut lesbar. Ich kann den Ratgeber empfehlen. Wer unsicher ist, kann einfach mal hineinlesen. Von mir gibt es 4 Sterne.

Toller Ratgeber für eine gute Arzt Patienten Beziehung
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 06.10.2020

Ein tolles Buch , was zum nachdenken anregt. Es beleuchtet die Frage was sich ein Arzt vom Patienten wünscht und umgekehrt . Es gibt einem nützliche Tipps und einen guten Blickwinkel auf das was ein Arzt denkt. Wenn man es gelesen hat , ob nun Arzt oder Patient schafft es einen neuen Blick auf die gemeinsame Beziehung und w... Ein tolles Buch , was zum nachdenken anregt. Es beleuchtet die Frage was sich ein Arzt vom Patienten wünscht und umgekehrt . Es gibt einem nützliche Tipps und einen guten Blickwinkel auf das was ein Arzt denkt. Wenn man es gelesen hat , ob nun Arzt oder Patient schafft es einen neuen Blick auf die gemeinsame Beziehung und wie es gut werden kann. Heut zu Tage immer nützlich da die Zeit für ein gutes Arzt Patientengespräch knapp bemessen ist und die Zeit dazu gut genutzt werden sollte . Es vermeidet sicher die ein oder andere Missverständnis

Eine interessante Lektüre
von zauberblume am 27.09.2020

„Wir müssen reden, Frau Doktor“, ist nun das neueste Werk der Spiegel-Bestsellerautorin und Ärztin Dr. med. Yael Adler. Schon ihre Lektüre „Ist das noch gesund“ hat mich regelrecht begeistert. In diesem Buch geht es um Patient und Arzt auf Augenhöhe – Der Weg zu einer glücklichen Beziehung. Ich finde, gerade die Beziehung zwis... „Wir müssen reden, Frau Doktor“, ist nun das neueste Werk der Spiegel-Bestsellerautorin und Ärztin Dr. med. Yael Adler. Schon ihre Lektüre „Ist das noch gesund“ hat mich regelrecht begeistert. In diesem Buch geht es um Patient und Arzt auf Augenhöhe – Der Weg zu einer glücklichen Beziehung. Ich finde, gerade die Beziehung zwischen Arzt und Patient ist wichtig, oft sogar lebenswichtig. Doch man hat oft seine Zweifel, wenn man eine Arztpraxis aufsucht. Versteht mich der Arzt? Hat er Zeit für mich? Schaut er mich an oder nur seinen Computer? Fühle ich mich gut aufgehoben? Es stimmt, was Dr. Adler schreibt: Mangelnde Empathie und Zuwendung führen bei Patienten zu Frust und Zweifel und behindern Therapieerfolge. In diesem Zusammenhang muss ich an den Fall von Markus denken. Dessen Erkrankung schildert sie in diesem Buch und seine endlose Odysee bis er beim richtigen Arzt, die richtige Behandlung erhielt. Dies hat mich schon sehr nachdenklich und auch ängstlich gemacht. Begeistert hat mich die Gestaltung des Buches, die einzelnen lehrreichen und informativen Kapiteln, die mich manchmal nachdenklich gemacht haben, in denen so viel Wahrheit liegt und die aber auch wieder Mut machen. Erwähnen muss ich noch die tollen Illustrationen, die mich auf meinem Weg durch die interessante Lektüre begleitet haben. Nur ein kurzer Ausschnitt – denn dieses Buch sollte man unbedingt lesen – z. B. zeigt Dr. Adler die verschiedenen Arzttypen auf. Da gibt es die Ärzte-Dinos, die Technikgläubigen und die Narzissten, denen Anerkennung über alles geht. Im Gegenzug gibt es natürlich unterschiedliche Patienten, und zwar die hartnäckigen Krankheitsleugner oder die panischen Hypochonder. Und dann sind da noch die Internet-Patienten, die auf Dr. Google vertrauen. Interessant fand ich auch, wie man am besten ein Gespräch mit dem Arzt seines Vertrauens, wenn man ihn denn gefunden hat, führt. Einem Arzt, dem man auch vertrauen kann, wenn es mal besonders schlimm wird. Da fand ich Kapitel 14 klasse „Tipps nicht nur fürs erste Date“. Jetzt möchte ich noch Fr. Dr. Adler zitieren: WIR: Ärzte und Patienten sind die wahren Brückenbauer. Von unserer Partnerschaft, von der Qualität unserer Beziehung hängt es ab, wie menschlich wir die Medizin empfinden und wie sehr wir gemeinsam alle Therapie- und Heilungspotenziale ausschöpfen. Eine tolle interessante und informative Lektüre. Gerne vergebe ich 5 Sterne.


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