Der letzte Satz

Roman

Robert Seethaler

(161)
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Beschreibung

Gustav Mahler auf seiner letzten Reise – das ergreifende Porträt des Ausnahmekünstlers. Nach „Das Feld“ und „Ein ganzes Leben“ der neue Roman von Robert Seethaler.

An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat immer schon geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.
"Der letzte Satz" ist das ergreifende Porträt eines Künstlers als müde gewordener Arbeiter, dem die Vergangenheit in Form glasklarer Momente der Schönheit und des Bedauerns entgegentritt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 03.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26788-6
Verlag Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 20,8/13,1/2 cm
Gewicht 221 g
Auflage 4
Verkaufsrang 377

Portrait

Robert Seethaler

Robert Seethaler, geboren 1966, wurde 2007 für seinen Roman "Die Biene und der Kurt" mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet. 2008 erhält er das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste. Gerade wurde Seethalers Drehbuch Die zweite Frau mit Monica Bleibtreu und Matthias Brandt in den Hauptrollen verfilmt. Robert Seethaler lebt und schreibt in Berlin und Wien.

Artikelbild Der letzte Satz von Robert Seethaler

Kundenbewertungen

Durchschnitt
161 Bewertungen
Übersicht
97
45
16
3
0

Poetisches, melancholisches Kleinod
von einer Kundin/einem Kunden aus Neunkirchen-Seelscheid am 30.09.2020

Der berühmte Musiker Gustav Mahler befindet sich im Jahr 1911 mit seiner Frau Alma und der kleinen Tochter Anna auf einer Schiffsreise von New York nach Europa. Er ist erst 50 Jahre alt, aber schwerkrank und weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Deshalb hat er sein Engagement bei den New Yorker Philharmonikern v... Der berühmte Musiker Gustav Mahler befindet sich im Jahr 1911 mit seiner Frau Alma und der kleinen Tochter Anna auf einer Schiffsreise von New York nach Europa. Er ist erst 50 Jahre alt, aber schwerkrank und weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Deshalb hat er sein Engagement bei den New Yorker Philharmonikern vorzeitig beendet, um nach Wien zurückzukehren. Auf dieser Reise denkt er über sein Leben nach, und wichtige Episoden daraus ziehen an seinem inneren Auge vorbei. Dies ist mein erstes Buch von Robert Seethaler, und ich habe mich schnell in seine ganz besondere Sprachmelodie verliebt. Für mich war es beim Lesen der Geschichte, als hörte ich ein komplexes Musikstück. Ich konnte die wehmütige Grundstimmung in Moll, aber auch die schrillen Dissonanzen und die kleinen munteren Zwischenspiele regelrecht fühlen. Dass der Roman nur kurze Schlaglichter auf Mahlers Leben wirft, empfinde ich nicht als Nachteil. Es ist nunmal keine Biografie, sondern ein Kunstwerk. Für mich ein sehr gelungenes.

Was noch bleibt sind Erinnerungen
von Sikal am 27.09.2020

Der Autor Robert Seethaler nimmt uns hier mit auf Gustav Mahlers letzte Reise, die ihn von New York wieder zurück nach Europa führt. Es ist kein biografischer Roman sondern eher ein Einblick in die Gedankenwelt des Musikers. Mahler erinnert sich an so manche Anekdote, er denkt an die Liebe (vor allem an Alma), an die Musik a... Der Autor Robert Seethaler nimmt uns hier mit auf Gustav Mahlers letzte Reise, die ihn von New York wieder zurück nach Europa führt. Es ist kein biografischer Roman sondern eher ein Einblick in die Gedankenwelt des Musikers. Mahler erinnert sich an so manche Anekdote, er denkt an die Liebe (vor allem an Alma), an die Musik an das Erklingen der Noten, immer wieder fließt ein wenig Zeitgeschehen ein – aber nicht zu viel, dafür wäre in dem schmalen Büchlein auch nicht genügend Platz. Während Mahler seine letzten Tage an Deck verbringt, seinen geschwächten Körper nur mehr mit Mühen bewegen kann, strömen die Gedanken durch ihn durch wie das Schiff durchs Wasser. Robert Seethaler schafft es mit einer einzigartigen Sprache, dem Buch die nötigen Emotionen und die nötige Tiefe zu geben, um den Menschen Gustav Mahler zu begleiten. Obwohl Mahler um sein nahes Ende weiß, versinkt er nicht in Trübsinnigkeit sondern lässt viele angenehme Passagen seines Lebens Revue passieren. Wie man einen letzten Satz, eine letzte Note genießen kann, so kann man auch dieses Buch bis zum Schluss genießen. Und wenn die letzte Seite verklungen ist, hallt diese noch nach und man möchte sofort nochmal von vorne beginnen. Ein wunderbarer Roman, dem ich gerne 5 Sterne gebe und eine Leseempfehlung.

Nicht ganz so bedeutend
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidenheim am 26.09.2020

Meine Meinung: Normalerweise bin ich ein sehr großer Fan von Robert Seethalers Büchern, er zählt sogar zu einem meiner liebsten Autoren in meinem Bücherregal. Auch dieses Mal begeisterte er mich wieder durch seinen großartigen und galanten Schreibstil, der etwas sehr sanftes, ruhiges und dennoch aussagekräftiges beinhaltet, so... Meine Meinung: Normalerweise bin ich ein sehr großer Fan von Robert Seethalers Büchern, er zählt sogar zu einem meiner liebsten Autoren in meinem Bücherregal. Auch dieses Mal begeisterte er mich wieder durch seinen großartigen und galanten Schreibstil, der etwas sehr sanftes, ruhiges und dennoch aussagekräftiges beinhaltet, sodass man sich wirklich fernab von der realen Welt befindet, wenn man seine Romane liest. Dennoch muss ich leider sagen, dass diesem Buch ein wenig die dünne Seitenanzahl zum Verhängnis wurde, denn für mich blieb die Figur des Gustav Mahlers ein wenig zu blass, wenig kreativ ausgearbeitet und leider weniger emotional, als ich es erwartet hatte. Trotzdem ist dieses Buch immer noch ein höchst solides, herausragend geschriebenes Buch, das eben einfach nicht so monumental bedeutend war, wie ich es von Robert Seethaler normalerweise kenne!

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