Der Chauffeur

Roman

Heinrich Steinfest

(8)
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Beschreibung


In der Welt des Chauffeurs Paul Klee herrschen Übersicht und Präzision. Aber das Leben hält keine Garantie für unendliche Ordnung bereit: Nach einem schweren Autounfall und einer nicht minder schweren Fehlentscheidung beschließt er, ein kleines Hotel ganz nach seinen Vorstellungen zu führen. Und das Glück will es, dass er sich in die Maklerin Inoue verliebt. Also planen sie das Haus gemeinsam, von den Zimmern bis zur Bar, von den Sesseln bis zum Frühstück. Aber Klees ideale Welt zerbricht ein zweites Mal - und er entschließt sich zu einem für ihn sehr überraschenden Schritt ... "Der Chauffeur" ist Heinrich Steinfests intensivster Roman und die Geschichte eines Mannes, den die Liebe und der Tod einmal zu oft behelligen.

Heinrich Steinfest war zweimal für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde mit dem Heimito-von-Doderer Literaturpreis sowie dem Bayrischen Buchpreis ausgezeichnet.

»Erbarmungslos gut«

Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet, erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis. Bereits zweimal wurde Heinrich Steinfest für den Deutschen Buchpreis nominiert: 2006 mit »Ein dickes Fell«; 2014 stand er mit »Der Allesforscher« auf der Shortlist. 2016 erhielt er den Bayerischen Buchpreis für »Das Leben und Sterben der Flugzeuge«, 2018 wurde »Die Büglerin« für den Österreichischen Buchpreis nominiert, zuletzt erschien von ihm bei Piper »Der schlaflose Cheng«.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 31.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-05867-4
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21,1/14,2/3,8 cm
Gewicht 454 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 176

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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3
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Plot, der sich hinschlängelt
von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Chauffeur Paul Klee hat 10 Jahre beim Industriellen Martin Rehberg gearbeitet, doch nach einem schweren Unfall wird er entlassen. Klee trifft eine Frau, mit der er eine Beziehung eingeht und ein Hotel aufmacht.Doch es kommt schließlich noch mal alles anders, als Pauls Partnerin Inoue Sander jemand anders trifft und geht. Pa... Der Chauffeur Paul Klee hat 10 Jahre beim Industriellen Martin Rehberg gearbeitet, doch nach einem schweren Unfall wird er entlassen. Klee trifft eine Frau, mit der er eine Beziehung eingeht und ein Hotel aufmacht.Doch es kommt schließlich noch mal alles anders, als Pauls Partnerin Inoue Sander jemand anders trifft und geht. Paul Klee hingegen macht sich auf der Suche einem verschwundenen Gast, der früher Kommissar war. Heinrich Steinfests Roman Die Büglerin hatte mir sehr gut gefallen. Der Chauffeur hat ähnliche Qualitäten, reicht aber nicht ganz ran. Dabei gibt es schon so einige wirklich gute Passagen. Steinfest schreibt manchmal ausgezeichnet, aber nicht alle Plotanteile konnten mich voll überzeugen. Das führt für mich dann zu einem alles andere als geradlinigen Handlungsverlauf. Den hatte Steinfest aber auch nie geplant, immer wieder gibt es neue Ideen, die einfließen und Wendungen, die nicht alle hätten sein müssen. Was aber voll da ist, ist der typische Steinfest-Ton, der einem am Buch bleiben lässt.

Unterhaltsames vom Wortakrobaten
von einer Kundin/einem Kunden aus Speyer am 04.09.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Schon lange stand Heinrich Steinfest auf meiner Lesewunschliste und nach diesem Buch wird er öfters auf der Leseliste stehen … „Der Chauffeur“ erzählt von Paul Klee (ob die Namensgleichheit ein Zufall oder wohl gewählt war, sei lieber nicht erörtert), einem Chauffeur, der nach einem Unfall und infolge einer falschen Entscheidun... Schon lange stand Heinrich Steinfest auf meiner Lesewunschliste und nach diesem Buch wird er öfters auf der Leseliste stehen … „Der Chauffeur“ erzählt von Paul Klee (ob die Namensgleichheit ein Zufall oder wohl gewählt war, sei lieber nicht erörtert), einem Chauffeur, der nach einem Unfall und infolge einer falschen Entscheidung eine Veränderung anstrebt: Ein kleines Hotel soll es sein und das will er ganz nach seinem Gusto führen. Eine glückliche Fügung bringt ihn mit einer Maklerin zusammen und die beiden planen voller Feuereifer ihr neues Projekt. Doch dann gibt es eine noch viel gravierendere Veränderung, die Klee zu einer ungewöhnlichen Reaktion veranlasst … Mehr sei hier gar nicht verraten, ohnehin geht es bei Steinfest wohl eher darum, wie er eine Geschichte erzählt, als darum, was er erzählt. Ohnehin wäre es schwer, das Buch einem bestimmten Genre zuzuordnen: Es hat Elemente eines Krimis, aber auch einer Liebes- bzw. Familiengeschichte. Steinfest ist ein wahrer Wort-, nein eigentlich ein Satzakrobat: Seine Formulierungen sind so originell wie ironisch; allein mit welchen Attributen er seine Substantive würzt, ist bewundernswert. So verbindet er intelligente Unterhaltung mit Witz, Schräges mit Ur-Bodenständigem und das getragen von einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Frei nach dem Motto „Und weiter geht die gute Fahrt“, heißt es „Lesen“, für alle die sich an Sprachwitz erfreuen können.


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