Meine ferne Schwester

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Judith Lennox

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Beschreibung


Zwei ungleiche Schwestern, ein dunkles Geheimnis und die Schrecken des Krieges

London, 1938: Während Rowan von einer Party zur nächsten treibt, arbeitet ihre jüngere Schwester Thea hart, um später studieren zu können. Trotz aller Unterschiede stehen sich die beiden sehr nahe, vor allem seit jenem tragischen Unfall in ihrer Kindheit, bei dem ihre Mutter starb und Rowan Thea das Leben rettete. Doch Thea merkt, dass ihre Schwester ihr nie die ganze Wahrheit über den Unfall erzählt hat, ein Geheimnis überschattet ihre Beziehung. Erst als der Zweite Weltkrieg ausbricht und sie in große Gefahr geraten, bahnt sich die Wahrheit ihren Weg – und Thea erfährt von der Schuld, die seit damals auf Rowan lastet.

Produktdetails

Verkaufsrang 122
Medium CD
Sprecher Cathlen Gawlich
Spieldauer 562 Minuten
Erscheinungsdatum 04.01.2021
Verlag Osterwoldaudio
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Übersetzer Mechtild Ciletti
Sprache Deutsch
EAN 9783869524818

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
5
5
1
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0

Unschlüssig
von einer Kundin/einem Kunden am 12.01.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

In dem neuesten Buch von Judith Lennox geht es zum einen um die beiden Schwestern Rowan und Thea. Die beiden sind sehr unterschiedlich. Rowan ist unglücklich in ihrer Ehe und sucht Erfüllung in Affären, während die jüngere Thea viel reifer scheint. Es rankt sich ein Geheimnis um die Kindheit der beiden, in der sie ihre Mutter Si... In dem neuesten Buch von Judith Lennox geht es zum einen um die beiden Schwestern Rowan und Thea. Die beiden sind sehr unterschiedlich. Rowan ist unglücklich in ihrer Ehe und sucht Erfüllung in Affären, während die jüngere Thea viel reifer scheint. Es rankt sich ein Geheimnis um die Kindheit der beiden, in der sie ihre Mutter Sigrid bei einem Bootsunfall verloren. Zum anderen geht es um die Familie von Sophie, die zwei Söhne mit ihrem Ehemann Hugh hat. Eines Tages an Weihnachten kehrt Hugh nicht nach Hause zurück.... Judith Lennox glänzt auch in ihrem neuesten Buch durch eine sehr schöne Sprache und eine einfühlsame Erzählweise. Es macht einfach Spaß, sie auf einer Reise in vergangene Zeiten zu begleiten und völlig in ihnen abzutauchen. Die Personen sind allesamt sehr sympathisch und liebenswert und, wie ich finde, wieder recht "britisch" dargestellt, was ich liebe! Die Schilderung des zweiten Weltkrieges sind sehr berührend, manchmal herzzerreißend. So viel zum Positiven. Was ich als sehr negativ empfand, ist zuallererst einmal die Tatsache, dass der Klappentext nicht zum Inhalt des Buches passt. Nach dem Lesen des Klappentextes ging ich davon aus, dass es sich vornehmlich um das Familiengeheimnis um Rowans und Theas Mutter handelt. Doch dieses nahm nur einen dermaßen geringen Bruchteil des Romans ein, das es eigentlich gar nicht erwähnenswert ist. Sophie und ihre beiden Söhne, die auf schicksalshafte Weise mit Rowan und Thea verbunden sind und die einen Großteil des Buches einnehmen, werden im Klappentext noch nicht einmal erwähnt. Ein weiterer meiner Kritikpunkte ist eben dieses Verhältnis zwischen Rowan, Thea und Sophies Familie. Sie alle sind schicksalshaft miteinander verbunden; ich finde, daraus hätte die Autorin einiges machen können, doch sie ging nicht allzu sehr auf diesen Punkt ein, sondern erzählte die Geschichten der beiden Familien einfach parallel nebeneinander, ohne sie so recht zusammenzuführen. Ich fragte mich beim Lesen, warum die Autorin sich nicht auf eine Familie konzentriert hat, das hätte wahrscheinlich auch gereicht. Die Geschichte Sophies fand ich auch um einiges berührender und interessanter als die Geschichte der beiden Schwestern. So manches Mal gab es Längen, bei denen es mir etwas schwer fiel, bei der Stange zu bleiben. Der Roman lässt mich etwas unschlüssig zurück. Zwar ist er sehr interessant, stellenweise zauberhaft geschrieben, doch fragte ich mich beim Lesen ständig, worauf die Autorin eigentlich hinaus wollte.

"Eine Schwester ist sowohl dein Spiegel – als auch dein Gegenstück." (Elizabeth Fishel)
von Dreamworx aus Berlin am 10.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

1938 London. Rowan und ihre jüngere Schwester Thea sind eng miteinander verbunden und auf einmal Vollwaisen. Ihre Mutter haben sie durch einen tragischen Bootsunfall verloren und nun ist auch ihr Vater gestorben. Rowan ist seit einigen Jahren mit Patrick verheiratet, doch die Liebe hat sich in Lethargie gewandelt, was Rowan unzu... 1938 London. Rowan und ihre jüngere Schwester Thea sind eng miteinander verbunden und auf einmal Vollwaisen. Ihre Mutter haben sie durch einen tragischen Bootsunfall verloren und nun ist auch ihr Vater gestorben. Rowan ist seit einigen Jahren mit Patrick verheiratet, doch die Liebe hat sich in Lethargie gewandelt, was Rowan unzufrieden und resignierend werden lässt. Bis sie auf Simon trifft… Währenddessen hofft Thea auf ein Studium, wenn sie die Schule beendet hat. Doch nachdem der Vater ihnen nichts hinterlassen hat, fehlen ihr die Mittel dafür. Während der Beerdigung bemerkt Thea eine unbekannte Frau, die sich als Freundin ihres Vaters ausgibt und dann plötzlich wie vom Erdboden verschwunden ist. Thea fragt sich, in welcher Beziehung diese Frau zu ihrem Vater stand. Aber auch ein altes Familiengeheimnis um den Bootsunfall, bei dem ihre Mutter starb, lässt Thea nicht los. Sie möchte unbedingt Antworten von Rowan… Judith Lennox hat mit „Meine ferne Schwester“ einen sehr unterhaltsamen und gefühlvollen historischen Roman vorgelegt, der nicht nur mit unterschiedlichen Lebensgeschichten angefüllt ist, sondern auch so manches Geheimnis in sich birgt. Mit flüssigem, atmosphärisch-dichtem und gefühlvollem Erzählstil lädt die Autorin den Leser ein, sich ins vergangene Jahrhundert zu begeben, um dort über einen Zeitraum von mehr als einem Jahrzehnt die Schwestern Rowan, Thea und die geheimnisvolle Fremde näher kennenzulernen und ihren Werdegang zu beobachten. Schon die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg offenbart, wie unterschiedlich die beiden Schwestern gestrickt sind, die sich recht nahe stehen, jedoch in völlig verschiedenen Welten unterwegs zu sein scheinen. Während Rowan durch Ehefesseln sich der Begegnung der wahren Liebe beraubt sieht und von einem Abenteuer ins nächste treibt, ist Thea schon in ihrem jungen Alter viel ernsthafter, disziplinierter und zielgerichteter, was ihre Zukunft angeht. Der Kriegsausbruch macht ihre Anstrengungen zwar zunichte, doch lässt sie ihre Träume nicht aus den Augen. Die mysteriöse Unbekannte stellt für den Leser eine besondere Überraschung dar, die so erst einmal nicht vorhersehbar ist. Der historische Hintergrund wurde von der Autorin perfekt mit ihrer Handlung verknüpft und spiegelt den damaligen gesellschaftlichen und politischen Zeitgeist authentisch wieder. Die gesamte Geschichte bewegt sich zwar in ruhigem Fahrwasser, doch die unterschiedlichen Persönlichkeiten und deren Entwicklung wiegen das gut auf, da es der Autorin gelingt, dem Leser die Emotionen ihrer Charaktere am Puls der Zeit sehr greifbar zu machen. Die Charaktere sind gut ausgestaltet, ihre menschlichen Eigenheiten lassen sie lebendig und glaubwürdig wirken. Der Leser heftet sich an ihre Fersen und teilt mit ihnen ein ereignisreiches Jahrzehnt, das jede von ihnen prägt und ihre Wesenszüge formt. Rowan wirkt als Mitzwanzigerin schon wie eine illusionslose Frau, die sich selbst bemitleidet und sich als Ablenkung eine Affäre nach der anderen gönnt. Sie steckt in einem Korsett, das sie aufgrund der damaligen gesellschaftlichen Normen nicht einfach so abstreifen kann. Der Schalter in ihrem Kopf legt sich mit Kriegsausbruch um, erst dann erkennt sie, dass sie nicht ganz so nutzlos ist und einiges bewirken kann. Thea ist ihrer Schwester weit voraus, obwohl sie jünger ist. Sie ist fokussiert, weiß genau, was sie will und arbeitet hart für ihre Ziele, wenn diese sich auch dann in Rauch auflösen. Doch sie verliert nicht den Mut und krempelt die Ärmel hoch, um nach vorne zu sehen. Sie wächst einem sofort ans Herz, weil sie pragmatisch und in sich gefestigt wirkt. „Meine ferne Schwester“ ist ein eher leiser Roman mit großer Wirkung. Die Autorin versteht sich auf Charakterstudien und vermittelt diese eingebettet in historischem Umfeld sehr authentisch und für den Leser durchweg miterlebbar.

Rowan und Thea
von einer Kundin/einem Kunden aus Süsel am 10.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Judith Lennox versteht es Geschichten zu erzählen, die von Menschen und ihren Gefühlen erzählen. In Meine gerne Schwester geht es um die Schwestern Thea und Rowan. Der Roman beginnt Weihnachten 1938 mit dem Tod ihres Vaters, die Mutter ist ertrunken, als die beiden noch Kinder waren. Jetzt sind sie junge Frauen auf der Suche n... Judith Lennox versteht es Geschichten zu erzählen, die von Menschen und ihren Gefühlen erzählen. In Meine gerne Schwester geht es um die Schwestern Thea und Rowan. Der Roman beginnt Weihnachten 1938 mit dem Tod ihres Vaters, die Mutter ist ertrunken, als die beiden noch Kinder waren. Jetzt sind sie junge Frauen auf der Suche nach ihrem Weg im Leben... Der Roman erzählt mit viel Gefühl die Geschichte von Thea und Rowan. Er erzählt von Liebe und Verlust , von Vertrauen und Verrät, von Hoffnung und Enttäuschung. Sie erleben einen grauenvollen Krieg und versuchen ihre eigene Geschichte zu ergründen. Aber eines ist immer da, ihre Liebe zueinander. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ich mag Judith Lennox Art zu schreiben und kann mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Einfach nur schön.


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