Meine ferne Schwester

Roman

Judith Lennox

(24)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

20,00 €

Accordion öffnen
  • Meine ferne Schwester

    Pendo

    Sofort lieferbar

    20,00 €

    Pendo

eBook (ePUB)

16,99 €

Accordion öffnen
  • Meine ferne Schwester

    ePUB (Piper)

    Sofort per Download lieferbar

    16,99 €

    ePUB (Piper)

Hörbuch (CD)

14,99 €

Accordion öffnen
  • Meine ferne Schwester

    8 CD (2021)

    Sofort lieferbar

    14,99 €

    19,99 €

    8 CD (2021)

Beschreibung


Mit „Meine ferne Schwester“ begeben Sie sich auf eine gefühlvolle Zeitreise in die dreißiger und vierziger Jahre – so einnehmend, dass Sie gar nicht mehr in die Gegenwart zurückkehren möchten. 

Rowan und Thea sind zwei Schwestern, wie sie verschiedenartiger nicht sein könnten: Während sich Rowan regelmäßig ins nächtliche Partyleben stürzt, arbeitet Thea strebsam auf ein Archäologie-Studium hin. Trotz ihrer gravierenden Unterschiede führen sie eine innige Beziehung. Ein altes Geheimnis stellt dieses schwesterliche Band allerdings auf eine harte Probe. Rowan hat Thea nämlich nicht alles über den schicksalhaften Unfall erzählt, bei dem ihre Mutter ums Leben kam. Erst als der Zweite Weltkrieg um sie herum ausbricht, kommt die ganze Wahrheit ans Licht und für die zwei Schwestern bietet sich eine Chance, wieder zueinander zu finden. 

Judith Lennox bewies schon mit ihren Familienromanen „Das Mädchen mit den dunklen Augen“ und „Das Winterhaus“, dass sie ein einzigartiges Talent dafür besitzt, mitten ins Herz ihrer Leserinnen zu treffen. Auch ihren neuen Gesellschaftsroman stattet sie mit ihrem unverwechselbaren Zeitkolorit aus, während sie zeitlose Themen und Emotionen verhandelt. 

Wunderschöne Frauenunterhaltung – zwei Charakterstudien in einer Welt im Wandel 

Zehn Jahre begleitet Judith Lennox ihre beiden faszinierenden Heldinnen, die in zwei unterschiedlichen Welten leben, sich auf ihre vollkommen eigene Weise emanzipieren und gesellschaftliche Normen abstreifen möchten. Ein Buch wie geschaffen für einen verregneten, gemütlichen Nachmittag auf der Couch. 

Ein Doppelleben, ein dunkles Geheimnis, ein perfekter Lesenachmittag – Judith Lennox zeigt sich wieder in literarischer Hochform 

„Lennox verbindet große Gefühle und Historie zu einem mitreißenden Gesellschaftsporträt.“ (Freundin) Sanft, einfühlsam und atmosphärisch dicht erzählt „Meine ferne Schwester“ von bewegenden Schicksalen, wie es nur die Bestsellerautorin vermag. Machen Sie sich selbst ein Geschenk und versinken Sie in diesem hinreißenden Schmöker.

»Neben romantischen Liebesgeschichten erzählt Judith Lennox immer auch von den Läufen der Zeit, den Wandlungen der Gesellschaft und dem Durst nach Freiheit und Eigenständigkeit der Frauen.« Buchkultur

»Allerbeste Unterhaltung!«

Produktdetails

Verkaufsrang 43507
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 04.01.2021
Verlag Pendo
Seitenzahl 496
Maße (L/B/H) 21,8/14,5/4,5 cm
Gewicht 677 g
Auflage 2.
Originaltitel The Secrets between Us
Übersetzer Mechtild Ciletti
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86612-407-3

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
13
10
1
0
0

2 Familien und ihre Geheimnisse
von einer Kundin/einem Kunden aus Bargteheide am 07.06.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Seit ihrem Buch „Das Winterhaus“ liebe ich die Bücher von Judith Lennox. Besonders die, die zur Zeit des 2. Weltkriegs spielen. Viele habe ich in Englisch gelesen, aber einige auch auf Deutsch. Irgendwann lockten mich ihre Bücher allerdings nicht mehr. Ich brauchte eine Pause. Doch der aktuelle Roman sprach mich wieder an. Und f... Seit ihrem Buch „Das Winterhaus“ liebe ich die Bücher von Judith Lennox. Besonders die, die zur Zeit des 2. Weltkriegs spielen. Viele habe ich in Englisch gelesen, aber einige auch auf Deutsch. Irgendwann lockten mich ihre Bücher allerdings nicht mehr. Ich brauchte eine Pause. Doch der aktuelle Roman sprach mich wieder an. Und für mich war er das ideale Nachfolgebuch für „Lady Churchill“ von Marie Benedict. Anfangs habe ich auch versucht, es wieder in Englisch zu lesen – da sind e-book und Taschenbuch deutlich günstiger – aber dann hat es mich nervös gemacht, weil ich nicht so schnell vorankam, wie ich es mir vorgestellt hatte. Der deutsche Titel passt meiner Meinung nach gar nicht. Vielleicht wäre noch „Meine fremde Schwester“ gegangen, aber so ergibt er für mich keinen Sinn. Da hätte man lieber den englischen Titel „The secrets between us“ übersetzen sollen – „Die Geheimnisse zwischen uns“ Und auch der Klappentext erwähnt nur einen Teil der Geschichte. Es geht nicht nur um die beiden Schwestern Rowan und Thea, sondern auch um Sophie und ihre Söhne Duncan und Stuart. Ein wichtiges Bindeglied ist Hugh Craxton. Aber was es mit ihm auf sich hat, verrate ich Ihnen nicht. Dieses Geheimnis wird schon früh gelüftet. Das Buch beginnt Ende 1937. Rowan ist eine junge Frau von Anfang zwanzig, die in ihrer Ehe mit Patrick unglücklich ist. Da er ungern auf Partys und unter Menschen geht, macht Rowan diese Dinge gerne alleine. Sie lebt in London. Ihre Schwester Thea ist deutlich jünger. Während der Schulzeit geht sie ins Internat. In den Ferien ist sie bei ihrem Vater in Schottland. Sie würde später gerne Archäologin werden. Doch zu Weihnachten 1937 passiert ein Unglück, was das Leben der beiden Schwestern ändern wird. Und Weihnachten ist auch der Wendepunkt in dem Leben von Sophie. Ihr Mann kehrt völlig unerwartet nicht zu seiner Familie zurück. Da er als Handelsvertreter für seine eigene Firma tätig ist, ist es schwierig herauszufinden, wo er sein könnte. Doch dann macht Sophie eine Entdeckung, die das Leben von ihr und ihren Söhnen, die übrigens im gleichen Alter wie Rowan und Thea sind, vollkommen auf den Kopf stellen. Wir folgen dem Leben der beiden Familien von diesem Zeitpunkt bis kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Die junge Generation muss ihr Leben auf Grund des Krieges ändern. Die beiden Männer unterstützen zwangsläufig ihr Land im Krieg. Und auch die Frauen ergreifen Berufe, die im Kriegsgeschehen wichtig sind. Es werden Zimmer vermietet, Freiwilligendienste geleistet, eine wird Krankenschwester und eine geht zur weiblichen Armee. Die Frauen und Männer verlieben sich, es gibt Verluste, Kinder werden geboren und Menschen sterben. Und am Ende wird mehr als ein Geheimnis gelüftet. Es hat mir Spaß gemacht, einmal wieder einen Roman von Judith Lennox zu lesen. Die Geschichte war durchaus spannend, weil es Fragen gab, auf deren Auflösung man wartete. Das erste Geheimnis was früh gelüftet wird Es ist ein Klassiker in Unterhaltungsromanen. Es enthält Sprengstoff, aber die Protagonisten sind relativ entspannt damit umgegangen. Die eigentliche Handlung verlief aber eher in ruhigen Bahnen. Es war ein relativ klassisches Leben, wie es wohl viele Menschen in dieser Zeit in England gelebt haben. Allerdings hatte die Autorin für mich dieses Mal zu viele Hauptpersonen, die nur lose miteinander zu tun hatten. Sonst waren es immer eng verbundene Menschen, die durch den Krieg getrennt wurden oder gemeinsam Probleme lösen mussten. Diesmal konnte ich mich nicht wirklich in die Hauptpersonen - bis auf eine Ausnahme - hineinfühlen. Und mir fehlte dieses Mal die Politik in der Geschichte. In ihren früheren Romanen gab es immer mindestens eine Person, die politisch aktiv war. Zumeist in linken Kreisen, die die Krieg vermeiden wollten. Oder es gab Helden, die im Untergrund dafür sorgten, dass z.B. Juden aus Deutschland oder dem besetzten Frankreich gerettet werden konnten. Das fehlte dieses Mal ganz, bzw. wurde durch eine Nebenfigur nur angedeutet. Und was mich am Ende am meisten störte, war, dass sich alles viel zu gut fügte. Das hätte meiner Meinung nach nicht Not getan. Durch die eben erwähnten Kritikpunkte hat mir an diesem Roman etwas gefehlt. So war es ein schöner Unterhaltungsroman in einer schwierigen Zeit, aber er blieb irgendwie flüchtig. Er ging nicht so tief in die Geschichte und auch die Emotionen der einzelnen Hauptpersonen haben mich nicht so gefesselt wie sonst. Darum und wegen des allzu glatten Endes habe ich diesem Roman auch nur 4 statt 5 Sterne gegeben

Ein typisches Judith Lennox Buch
von Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 13.05.2021

Judith Lennox ist eine Autorin, die ich sehr gerne lese. Ihre Romane sind immer Spiegel der Zeiten, von denen sie schreibt. Und das gelingt ihr auch in diesem Buch wieder ausgesprochen gut. Ihre Erzählweise passt wunderbar zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Die ganze Story erzählt sich aus der Perspektive der drei Fra... Judith Lennox ist eine Autorin, die ich sehr gerne lese. Ihre Romane sind immer Spiegel der Zeiten, von denen sie schreibt. Und das gelingt ihr auch in diesem Buch wieder ausgesprochen gut. Ihre Erzählweise passt wunderbar zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Die ganze Story erzählt sich aus der Perspektive der drei Frauen Rowan, Thea und Sophie und wird überschattet vom zweiten Weltkrieg. Rowan und Thea sind Schwestern, Sophie ist die Frau ihres Vaters, von der die beiden Schwestern aber nichts wussten, da ihr Vater Hugh ein Doppelleben geführt hat. Für alle drei Frauen bedeutet dies eine große Belastung, mit der sie umgehen lernen müssen. Und das, obwohl sie schon genug Baustellen in ihrem eigenen Leben haben. Mir hat Sophie als Charakter am besten gefallen. Sie wirkt am authentischsten und auch ihre Entwicklung ist am stimmigsten. Die beiden Schwestern sind auch interessante Persönlichkeit, bleiben aber in ihrer Tiefe etwas hinter Sophie zurück. Mir hat das Buch gut gefallen, allerdings hat es ein paar Längen. Das bin ich so von Judith Lennox eigentlich nicht gewöhnt. Dennoch war es schön zu lesen und ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen.

Sehr ruhiger Familienroman, der erst nach längerer Anlaufzeit überzeugt
von Hyperventilea am 03.05.2021

Die Schwestern Rowan und Thea, die schon vor längerer Zeit ihre Mutter verloren haben, müssen 1938 auch den Tod ihres Vaters Hugh verkraften und nicht nur das. Sie erfahren, dass ihr Vater ein Geheimnis hatte, das ihr gesamtes bisheriges Leben in Frage stellt. Die Schwestern müssen lernen, mit ihrer neuen Situation umzugehen. Wä... Die Schwestern Rowan und Thea, die schon vor längerer Zeit ihre Mutter verloren haben, müssen 1938 auch den Tod ihres Vaters Hugh verkraften und nicht nur das. Sie erfahren, dass ihr Vater ein Geheimnis hatte, das ihr gesamtes bisheriges Leben in Frage stellt. Die Schwestern müssen lernen, mit ihrer neuen Situation umzugehen. Während Rowan Ablenkung auf Feiern und bei einem anderen Mann sucht, droht ihre Ehe mit Patrick zu zerbrechen. Thea konzentriert sich derweil auf ihren beruflichen Pläne und arbeitet hart an ihrem Traum, Archäologin zu werden. Dann kommt es zum Zweiten Weltkrieg, der das Leben der Schwestern vollkommen dominiert. Judith Lennox hat einen angenehmen, unaufgeregten, gut verständlichen und flüssigen Schreibstil, den ich als „zeitlos“ empfand. Die Sprache wirkt auf mich authentisch, passt zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Lennox nimmt keine Ich-Perspektive ein, sondern schreibt als allwissende Erzählerin abwechselnd aus der Sicht von Rowan, Thea und Sophie, der Frau, die bei Hughs Beerdigung erstmals auftaucht. Im Mittelpunkt des Romans stehen die Schwestern Rowan und Thea. Während Thea schon recht bald weiß, was sie im Leben erreichen möchte, ist Rowan noch auf der Suche. In ihrer Ehe mit Patrick ist sie nicht glücklich, ein andere Mann scheint ihr zunächst genau das geben zu können, was sie so vermisst. Doch dann findet Rowan schließlich auf ganz anderem Gebiet ihre Erfüllung, Rowan macht eine besondere Entwicklung durch, auch Thea verändert sich. Sie hingegen lernt eher dazu, was Beziehungen zu anderen Menschen betrifft. Eine beeindruckende Frau ist auch Sophie. Sie ist Mutter von zwei Söhnen und muss sich nach Hughs Tod ebenso neu orientieren. Sophie ist eine sympathische, zupackende Frau, die sich engagiert um andere kümmert. Den interessantesten und geheimnisvollsten Charakter des Romans stellt für mich Hugh dar, der zwar nicht mehr in der aktuellen Handlung präsent ist, aber doch eine entscheidende Rolle spielt. Alles, was Sophie, Thea und Rowan über ihn zu wissen glaubten, steht jetzt in Frage. Und auch ich als Leserin fragt mich, wer dieser Mann wirklich war und was ihn bewogen hat, so zu handeln, wie er handelte. Trotzdem der Roman während der Eskalationen des Zweiten Weltkriegs spielt, nimmt die Handlung nur sehr langsam Fahrt auf. Über weite Strecken war mir der Plot etwas zu ruhig. Ich lese sehr gerne die Romane von Judith Lennox, sie sind wie ein Sittenbild aus vergangen Zeiten, geben Einblick in die Gesellschaft damals. Auch hier gelingt der Autorin das wieder, die Zeit um den Zweiten Weltkrieg wird lebendig, allerdings ist die Geschichte weniger fesselnd und packend als von Lennox gewohnt. Manche Figuren wie Sophie und Thea entfalten erst auf den zweiten Blick und nach längerem Nachdenken über sie ihr durchaus faszinierendes Potential. Erst im Nachhinein wird klar, wie tief Familiengeheimnisse nachwirken können, wie viel sie berühren und wie nachhaltig sie prägen. Aber so dunkel sie auch sein mögen. Judith Lennox zeigt, es kann auch Positives daraus erwachsen und sie können wertvolle Verbindungen schaffen in Richtungen, die man gar nicht vermutet hätte. Insgesamt ein durchaus lesenswerter Roman, der eine längere Anlaufzeit und eine genauere Rückschau braucht, um mich letztendlich zu überzeugen.


  • artikelbild-0
  • artikelbild-1
  • artikelbild-2
  • artikelbild-3
  • artikelbild-4
  • artikelbild-5