Leonce und Lena

Georg Büchner

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Beschreibung

«Leonce und Lena» ist das einzige Lustspiel von Georg Büchner. Es verknüpft Elemente der romantischen Komödie mit jenen der politischen Satire. Büchner schrieb das Werk im Frühjahr 1836 für einen Wettbewerb der Cotta’schen Verlagsbuchhandlung, versäumte allerdings den Einsendeschluss und erhielt es ungelesen zurück. Uraufgeführt wurde es fast 60 Jahre später, am 31. Mai 1895, in einer Freilichtaufführung in München. Erich Kästner zählte «Leonce und Lena» zu den sechs wichtigsten klassischen Komödien deutscher Sprache.

Karl Georg Büchner (1813-1837) war ein deutscher Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär. Er gilt trotz seines schmalen Werkes – er starb bereits im Alter von 23 Jahren – als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz. Wegen seines politischen Engagements wurde Büchner 1835 steckbrieflich gesucht. Er floh über Strassburg nach Zürich, wo er 1837 an Typhus erkrankte und starb.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 44
Altersempfehlung 1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 13.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7502-9254-3
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 19/12,5/0,2 cm
Gewicht 66 g
Auflage 1

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Die LIebe und das Leben
von Polar aus Aachen am 10.05.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine unglückliche Liebe, die nichts voneinander weiß, sich auf die Flucht begibt, um zwangsverheiratet zu werden und tatsächlich festzustellen, dass es die Richtigen getroffen hat. Im Reiche Popo regiert die Posse. Im Reiche Pipi sieht es nicht besser aus. Dazwischen: die Regierung, ein absurder Staatsrath. Auch die Geistlichkei... Eine unglückliche Liebe, die nichts voneinander weiß, sich auf die Flucht begibt, um zwangsverheiratet zu werden und tatsächlich festzustellen, dass es die Richtigen getroffen hat. Im Reiche Popo regiert die Posse. Im Reiche Pipi sieht es nicht besser aus. Dazwischen: die Regierung, ein absurder Staatsrath. Auch die Geistlichkeit in Gestalt des Hofpredigers kommt nicht glimpflich davon. Erfahren, weise erscheint nur die zweite Reihe zu sein. Valerio, die Gouvernante, Rosetta wissen, wen sie vor sich haben und bedienen sich ihrer. Büchner hat ein groteskes Bild eines Hofes gezeichnet. Mit seiner wunderbaren Sprache gelingt es ihm ein Märchen zu erzählen, dass beinah gleichzeitig mit dem Woyzeck entsteht. Hier wie da spiegelt er die Gesellschaft, setzt sie der Lächerlichkeit aus. Doch im Gegensatz zum Woyzeck, wo es tödlich endet, geht Leonce und Lena versöhnlich aus. Bei Shakespeare trinken Romeo und Julia Gift. Das ist auch eine Tragödie. Bei Büchner sitzt das Gift im Amüsement. Die Liebenden finden wie Gefangene zu ihrem Glück, müssen sich von nun an Regeln zu beugen. Trotzdem läßt Büchner uns die Hoffnung, dass sie es vielleicht eines Tages anders machen werden.


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