Unorthodox

Deborah Feldman

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Beschreibung

"Unorthodox ist ein Enthüllungsbuch, das sich wie ein Roman liest." (Die Welt)

Am Tag seines Erscheinens führte »Unorthodox« schlagartig die Bestsellerliste der New York Times an und war sofort ausverkauft. Wenige Monate später durchbrach die Auflage die Millionengrenze. In der chassidischen Satmar-Gemeinde in Williamsburg, New York, herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe weltweit. Deborah Feldman führt uns bis an die Grenzen des Erträglichen, wenn sie von der strikten Unterwerfung unter die strengen Lebensgesetze erzählt, von Ausgrenzung, Armut, von der Unterdrückung der Frau, von ihrer Zwangsehe. Und von der alltäglichen Angst, bei Verbotenem entdeckt und bestraft zu werden. Sie erzählt, wie sie den beispiellosen Mut und die ungeheure Kraft zum Verlassen der Gemeinde findet - um ihrem Sohn ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Noch nie hat eine Autorin ihre Befreiung aus den Fesseln religiöser Extremisten so lebensnah, so ehrlich, so analytisch klug und dabei literarisch so anspruchsvoll erzählt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783641269784
Verlag Random House ebook
Dateigröße 9887 KB
Übersetzer Christian Ruzicska
Verkaufsrang 702

Kundenbewertungen

Durchschnitt
76 Bewertungen
Übersicht
65
10
1
0
0

Ergreifend
von einer Kundin/einem Kunden aus Falkenstein am 10.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch ist eine Autobiographie einer Frau, die bei einer ultraorthodoxen, jüdischen Sekte aufwächst. Das Ganze wurde zu einem interessanten Roman verdichtet. Der Schreibstil ist unaufgeregt, Sie klagt weder an, noch verurteilt Sie Ihre damalige Umwelt. Man kriegt einen Einblick in diese abgeschottete, in Ihren eigenen Ko... Dieses Buch ist eine Autobiographie einer Frau, die bei einer ultraorthodoxen, jüdischen Sekte aufwächst. Das Ganze wurde zu einem interessanten Roman verdichtet. Der Schreibstil ist unaufgeregt, Sie klagt weder an, noch verurteilt Sie Ihre damalige Umwelt. Man kriegt einen Einblick in diese abgeschottete, in Ihren eigenen Kosmos lebenden Gemeinschaft. Teilweise geht es da echt heftig zu. Frauen haben null Rechte und sind Schuld an allem (Frau verführt Mann und verleitet Ihn quasi zur Sünde...) und muss sich immer nur unterwerfen. Ein Buch über Emanzipation und Befreiung, ich kann es uneingeschränkt empfehlen (als Mann)!

Man mag kaum glauben, dass dieses Buch in unserer Zeit spielt
von wanderer.of.words am 19.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Deborah Feldmann erzählt ihre Geschichte, beginnend mit der Kindheit, über ihre Jugend und Ehe bis hin zum Verlassen der Gemeinde. Für mich als Außenstehende hat das Buch sehr spannende, aber auch erschütternde, Einblicke gegeben. Feldmann ist Jahrgang 1986, doch liest man ihre Geschichte bekommt man den Eindruck sie wäre in ein... Deborah Feldmann erzählt ihre Geschichte, beginnend mit der Kindheit, über ihre Jugend und Ehe bis hin zum Verlassen der Gemeinde. Für mich als Außenstehende hat das Buch sehr spannende, aber auch erschütternde, Einblicke gegeben. Feldmann ist Jahrgang 1986, doch liest man ihre Geschichte bekommt man den Eindruck sie wäre in einem anderen Jahrhundert als man selbst aufgewachsen. Die Art der Kleidung ist strikt vorgeschrieben, zudem müssen sich verheiratete Frauen die Haare abrasieren und Perücken tragen. Weder Berufswahl noch die Entscheidung ob, wann und wen geheiratet wird darf selbst gefällt werden. Als Frau wird von Deborah erwartet den von ihrer Familie ausgewählten Mann zu heiraten, Kinder in die Welt zu setzen und sich künftig um Haushalt und Familie zu kümmern. Sie lebt abgeschnitten von aller weltlichen Unterhaltung wie Kino, Fernsehen und Radio. Den Frauen ist sogar das Singen verboten. Dass Deborah aus diesem Umfeld ausbrechen möchte ist nur verständlich, sie sehnt sich nach Freiheit und Selbstbestimmung. Dass sie unter diesen Bedingungen eine eigene Meinung entwickelt und viele Dinge hinterfragt ist beeindruckend. An manchen Stellen hat mich aber ihre etwas überheblich wirkende Einstellung gestört. Der künftigen Schwägerin fühlt sie sich wegen dem besseren Aussehen schon beim ersten Treffen überlegen. Und auch gegenüber anderen Frauen die ultraorthodoxe Gemeinden verlassen haben und deren Problemen sieht sie sich im Vorteil. So schreibt Feldmann, dass sie zwar nicht weiß was sie anders als diese Frauen machen wird, doch sie wird es besser machen. Im Vergleich zur ausführlichen Beschreibung ihrer Kindheit ist das Ausbrechen aus der Gemeinde dann nur sehr kurz umrissen. Immer wieder werden Hürden und Probleme angedeutet, und eben geschrieben, dass sie diese ganz anders und besser bewältigen wird als alle Frauen vor ihr, aber darauf eingegangen wird nicht weiter. Das fand ich recht schade, es lässt beim Leser einige Fragen offen und durch das Teilen ihres Wissens könnte sie anderen Frauen die sich in ähnlicher Situation befinden helfen und einen Ausweg aufzeigen. Ein wenig beim Lesen gestört haben die sehr häufig verwendeten jiddischen Ausdrücke. Diese werden zwar im angehängten Glossar erklärt, doch das viele Blättern hat immer wieder den Lesefluss unterbrochen, denn die meisten Begriffe erschließen sich nicht von selbst. Fußnoten wären hier eine für den Leser angenehmere Lösung gewesen. Fazit Ein spannendes, lehrreiches und gleichzeitig erschreckendes Buch. Immer wieder musste ich mir in Erinnerung rufen zu welcher Zeit das Buch spielt, es ist kaum zu glauben, dass mitten in New York so eine mittelalterlich anmutende Lebensweise praktiziert wird. Gleichzeitig ruft es einem in Erinnerung wie viele Freiheiten man selbst hat und wie privilegiert man aufgewachsen ist.

Bewegend und bildend
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 01.08.2020

Ein sehr schön und gefühlvoll geschriebenes Buch. Es ist mitreissend, wie bildhaft und detailgetreu die Autorin Erlebnisse seit frühester Kindheit erinnert und beschreibt. Dies vermag einen Eindruck des gesellschaftlichen Lebens in einer solchen Gemeinde zu vermitteln, weitaus tiefergehend als in der Verfilmung. Ebenso ist de... Ein sehr schön und gefühlvoll geschriebenes Buch. Es ist mitreissend, wie bildhaft und detailgetreu die Autorin Erlebnisse seit frühester Kindheit erinnert und beschreibt. Dies vermag einen Eindruck des gesellschaftlichen Lebens in einer solchen Gemeinde zu vermitteln, weitaus tiefergehend als in der Verfilmung. Ebenso ist der bildende Teil hervorzuheben. Geschichte und Hintergründe der Juden und deren Gruppierungen und Ausrichtungen und Ideologien werden sachlich erklärt. Alles in einem Buch - sehr sehr empfehlenswert.

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