Fräulein Gold: Schatten und Licht

Die Hebamme von Berlin Band 1

Anne Stern

(154)
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Beschreibung

Der Auftakt zu einer farbenprächtigen Saga voller Spannung und atmosphärischer Berliner Geschichte der 1920er Jahre.

1922: Hulda Gold ist gewitzt und unerschrocken und im Viertel äußerst beliebt. Durch ihre Hausbesuche begegnet die Hebamme den unterschiedlichsten Menschen, wobei ihr das Schicksal der Frauen besonders am Herzen liegt. Der Große Krieg hat tiefe Wunden hinterlassen, und die junge Republik ist zwar von Aufbruchsstimmung, aber auch von bitterer Armut geprägt. Hulda neigt durch ihre engagierte Art dazu, sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Zumal sie bei ihrer Arbeit nicht nur neuem Leben begegnet, sondern auch dem Tod. Im berüchtigten Bülowbogen, einem der vielen Elendsviertel der Stadt, kümmert sich Hulda um eine Schwangere. Die junge Frau ist erschüttert, weil man ihre Nachbarin tot im Landwehrkanal gefunden hat. Ein tragischer Unfall. Aber wieso interessiert sich der undurchsichtige Kriminalkommissar Karl North für den Fall? Hulda stellt Nachforschungen an und gerät dabei immer tiefer in die Abgründe einer Stadt, in der Schatten und Licht dicht beieinanderliegen.

Anne Stern wurde in Berlin geboren, wo sie auch heute mit ihrer Familie lebt. Nach dem Studium der Geschichte und Germanistik promovierte sie in deutscher Literaturwissenschaft und arbeitete als Lehrerin und in der Lehrerbildung. Sie hat als Selfpublisherin bereits erfolgreich historische Saga-Stoffe vero¿ffentlicht.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.06.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783644007796
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 3022 KB
Verkaufsrang 814

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
154 Bewertungen
Übersicht
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Ein toller Mix aus Krimi und historischem Roman!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Schatten und Licht" ist der erste Band der Fräulein Gold- Reihe der Autorin Anne Stern. Mich konnte dieser Roman wirklich begeistern! Wer Fan von Krimis ist und auch historische Romane gerne liest ist hier genau richtig! Der Roman spielt in den 1920ern und bietet dadurch eine Abwechslung zu den Gegenwarts- Krimis. Geschich... „Schatten und Licht" ist der erste Band der Fräulein Gold- Reihe der Autorin Anne Stern. Mich konnte dieser Roman wirklich begeistern! Wer Fan von Krimis ist und auch historische Romane gerne liest ist hier genau richtig! Der Roman spielt in den 1920ern und bietet dadurch eine Abwechslung zu den Gegenwarts- Krimis. Geschichtlich fand ich dieses Buch sehr interessant, da es gute Einblicke in die Arbeit der Hebammen und die medizinischen Ansichten der damaligen Zeit gibt. Auch wurden am Rande die politischen Ereignisse in den 1920ern thematisiert. Dieser Roman bietet natürlich nicht nur Geschichte sondern auch einen spannenden Kriminalfall und eine kleine Liebesgeschichte nebenbei. Es ist also für jeden Leser etwas dabei! Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, flüssig und bildhaft. Ich konnte mich in die Handlung gut hineinversetzen und eine gedankliche Zeitreise 100 Jahre in die Vergangenheit machen. Die Auflösung des Kriminalfalls war für mich überraschend und zugleich überzeugend. Die Hebamme Hulda Gold ist eine sehr sympathische und authentische Protagonistin. Ich freue mich darauf mehr über ihr Leben und ihre zukünftigen „Fälle" zu lesen. Fazit: Sehr zu empfehlen! Für jeden Leser, der sowohl historische Romane als auch Krimis gerne liest!

Nicht schlecht, aber auch nicht überragend
von Annemarie am 21.12.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hulda Gold ist als Hebamme im Berlin der 20er tätig. Im ärmlichen Bülowbogen betreut sie eine Schwangere, die durch den Tod ihrer Nachbarin erschüttert ist. Hulda beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und begibt sich dabei oft selbst in Gefahr. "Fräulein Gold" hat mir an sich ganz gut gefallen, als überragend würde ich es ab... Hulda Gold ist als Hebamme im Berlin der 20er tätig. Im ärmlichen Bülowbogen betreut sie eine Schwangere, die durch den Tod ihrer Nachbarin erschüttert ist. Hulda beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und begibt sich dabei oft selbst in Gefahr. "Fräulein Gold" hat mir an sich ganz gut gefallen, als überragend würde ich es aber nicht bezeichnen. Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Ich fand das Berlin in den 20er Jahren als sehr authentisch und lebhaft dargestellt. Auch die geschichtlichen Begebenheiten wurden passend mit eingebaut. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. Ich empfand es auch als sehr authentisch, dass der Berliner Dialekt integriert wurde, auch wenn dieser meist nur von den Nebencharakteren verwendet wurde. Der Mordfall begann erst sehr spannend und gut konstruiert und konnte mich auch sehr fesseln. Leider häuften sich für mich nach und nach die Zufälle, durch die Hulda auf die Lösung des Falles stößt. Dies machte es für mich schon sehr unwirklich. Mein größtes Problem hatte ich allerdings mit den Hauptfiguren. Weder Hulda noch Karl, den Kommissar, empfand ich als sympathisch. Auch waren sie mir zu oberflächlich dargestellt, was hier wohl der Trilogie geschuldet ist. Hulda ist als Protagonistin sehr eigenwillig und stur. Manche von ihren Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen und ich tat mich auch schwer sie zu verstehen. Auch ihre Ansichten erschlossen sich mir manchmal nicht ganz. Und die schwankenden Stimmungen machten es auch nicht wirklich einfacher. Das Verhältnis zwischen ihr und Karl konnte mich auch nicht überzeugen. Mir fehlte die gegenseitige Sympathie und die Anziehung. Besonders schwer tat ich mich auch mit Huldas Alkohol- und Drogenkonsum, der vermutlich üblich für die damalige Zeit war, für mich aber nicht mit dem Beruf der Hebamme vereinbar ist. Mich konnte das Buch nicht so sehr fesseln und es fiel mir auch leicht, dass Buch auch mal aus der Hand zu legen. Eine größere Prise Spannung hätte ich mir hier noch gewünscht.

Zeitreise in das Berlin der 1920er-Jahre - spannender Auftakt der Buchreihe um die patente und neugierige Hebamme Hulda Gold, die ein Herz für die Armen hat
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 31.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hulda Gold ist eine junge, engagierte Hebamme, die im berüchtigten Bülowbogen, einem der ärmsten Viertel Berlins zur Zeit der 1920er-Jahre, schwangere Frauen und Wöchnerinnen versorgt. Dabei liegt ihr als moderne Frau, die sich ihre Unabhängigkeit bewahren möchte, nicht nur ihre Arbeit, sondern auch das Wohlergehen der armen Men... Hulda Gold ist eine junge, engagierte Hebamme, die im berüchtigten Bülowbogen, einem der ärmsten Viertel Berlins zur Zeit der 1920er-Jahre, schwangere Frauen und Wöchnerinnen versorgt. Dabei liegt ihr als moderne Frau, die sich ihre Unabhängigkeit bewahren möchte, nicht nur ihre Arbeit, sondern auch das Wohlergehen der armen Menschen am Herzen, weshalb sie sich mitunter unentgeltlich um ihre Patientinnen kümmert. Die Niederkunft der Erstgebärenden Lilo Schmidt ist mustergültig verlaufen, Hulda sorgt sich jedoch um die junge Frau, die vom Tod ihrer Nachbarin und Freundin Rita Schönbrunn, eine lebensältere Frau, die als Prostituierte arbeitete, erschüttert ist. Ihre Leiche war im Landwehrkanal aufgefunden worden. Die Polizei geht von einem Selbstmord aus, was Lilo jedoch nicht glauben mag. Als Hulda neugierige Fragen im Bülowbogen stellt und neben Kriminalkommissar Karl North eigene Ermittlungen anstellt, bringt sie sich letztlich selbst in Gefahr. "Fräulein Gold: Schatten und Licht" ist der Auftakt der dreiteiligen Buchreihe um die junge Hebamme Hulda Gold aus Berlin. Der erste Band handelt im Frühling/ Sommer 1922 und lässt den Leser anschaulich in das Berlin der damaligen Zeit, wo Licht und Schatten, Wohlstand und Armut, Aufbruchsstimmung nach dem Ersten Weltkrieg sowie Inflation und drohende Wirtschaftskrise dicht nebeneinander liegen, eintauchen. Durch die lebendige Beschreibung der Szenerie und die typische Berliner Schnauze so manches Nebencharakters ist die Atmosphäre spürbar. Hulda ist einerseits eine starke, patente junge Frau, die ihrer Zeit voraus ist und sich aus Angst vor dem Verlust ihrer Unabhängigkeit nicht an einen Mann binden möchte, andererseits aber auch eine empathische Frau mit einer weichen Seite, die die Augen nicht vor den Armen verschließen kann und sich selbst nach Liebe und Geborgenheit sehnt. Ihr Interesse für den (ungeklärten) Todesfall und ihre Einmischung in die Ermittlungen von Kommissar North waren mir hingegen nicht so ganz nachvollziehbar und von zu vielen Zufällen geprägt. Dennoch mochte ich den spürbaren Zeitgeist der 1920er-Jahre und Hulda, die das Herz auf dem rechten Fleck hat und habe sowohl die Aufklärung der Kriminalfalls durch sie und den etwas zwielichtigen Kommissar North sowie Huldas Beziehung zu ihrem Exfreund Felix Winter und ihr romantisches Interesse für den Kommissar gespannt verfolgt. "Fräulein Gold: Schatten und Licht" ist ein gelungener erster Band, der Lust auf mehr von Hulda Gold macht.

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