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Novozän

Das kommende Zeitalter der Hyperintelligenz

James Lovelock, der einflussreichste Ökodenker unserer Zeit, hat mit 100 Jahren eine staunenswerte Theorie über das zukünftige Leben auf dem Planeten Erde vorgelegt. Er begründet darin, warum wie an der Schwelle eines ganz neuen Zeitalters stehen. Vor uns liegt das Novozän: das Zeitalter der Hyperintelligenz.

James Lovelock, der Schöpfer der Gaia-Hypothese und berühmteste Ökodenker unserer Zeit, ist im vergangenen Juli 100 Jahre alt geworden - und hat ein neues Buch mit einer spektakulären These veröffentlicht. Darin prophezeit er gelassen das Ende des Anthropozäns und den Anbruch einer neuen Zeit: Mit unserer Gegenwart hat das "Novozän" begonnen, das Zeitalter der Hyperintelligenz.
Schon sehr bald wird aus der künstlichen Intelligenz eine neue Art von Lebewesen hervorgehen: Cyborgs, die 10000 mal schneller sein werden als wir. Unsere Lebensform wird ihnen ähnlich entwickelt erscheinen wie uns die Pflanzenwelt. Doch diese Intelligenz wird vermutlich nicht von jener grausamen Art sein, die wir aus den Science-Fiction-Spektakeln aus Hollywood kennen. Denn auch sie wird von dem Überleben unseres Planeten abhängen und sich der großen Klimakatastrophe stellen müssen, die auf uns zurollt. Cyborgs könnten in Wahrheit unsere letzte Rettung sein. Doch das ist längst nicht alles: Der große ökologische Visionär Lovelock hat mit 100 Jahren einen Blick in unsere Zukunft geworfen und ein weises und höchst originelles Buch geschrieben, in dem es keinen einzigen langweiligen Satz gibt.
Portrait
James Lovelock ist Naturwissenschaftler, Erfinder mit mehr als 50 Patenten und Autor von mehr als 200 Aufsätzen zu Medizin, Biologie und Geophysiologie. Er ist Mitglied der Royal Society und Träger zahlreicher Umweltpreise, darunter der japanische Blue Planet Prize und der Amsterdam Prize for the Environment der Königlich-Niederländischen Akademie der Wissenschaften. Zwei seiner Erfindungen stehen auf dem Mars. Der Asteroid 51663 ist nach ihm benannt. Mit der Gaia-Theorie hat er das ökologische Weltbild revolutioniert. Im vergangenen Juli wurde er 100 Jahre alt. Lovelock lebt mit seiner Frau Sandy in Südengland.
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Beschreibung

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.01.2020
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783406745706
Verlag C. H. Beck
Dateigröße 1960 KB
Übersetzer Annabel Zettel
Verkaufsrang 72232
eBook
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12,99
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Kundenbewertungen

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Interessanter Zukunftsentwurf eines begnadeten Wissenschaftlers
von Sani Hachidori am 12.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

INHALT: Ein kurzweiliges Buch war "Novozän - Das kommende Zeitalter der Hyperintelligenz" von James Lovelock. Wem der Name des Autors nichts sagt, sollte schnell sein Allgemeinwissen aufpolieren - er ist einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler und Erfinder unserer Zeit. Er revolutionierte unser ökologisches Weltbild, seine... INHALT: Ein kurzweiliges Buch war "Novozän - Das kommende Zeitalter der Hyperintelligenz" von James Lovelock. Wem der Name des Autors nichts sagt, sollte schnell sein Allgemeinwissen aufpolieren - er ist einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler und Erfinder unserer Zeit. Er revolutionierte unser ökologisches Weltbild, seine Erfindungen stehen auf dem Mars oder sind patentiert (mehr als 50 davon). Mit seinen mittlerweile 100 Jahren hat er uns nun diese 158 Seiten Zukunftsmusik und damit vielleicht sein letztes Werk überlassen. "Die Hoffnung, irgendeine winzige Oase auf dem Mars zu finden, rechtfertigt eigentlich nicht die enormen Ausgaben, vor allem dann nicht, wenn Forschung, die nur einen Bruchteil (...) kostet, entscheidende Daten über die Erde liefern könnte." - "Novozän" von James Lovelock, S. 24 - Auch für naturwissenschaftliche Laien ist Lovelocks Buch erstaunlich gut und verständlich zu lesen. Er skizziert zuerst unsere derzeitige Welt und wie diese funktioniert, um dann einen Rückblick in unser Zeitalter des Anthropozän zu geben. Dabei wird auf den Beginn dieses Zeitalters genau so eingegangen, wie dessen Ende. Und was wir einsehen müssen - das Ende haben wir vielleicht gar nicht mitbekommen. Laut Lovelock sind wir im Umbruch zu einem neuen Erdenzeitalter - dem Novozän - oder haben es vielleicht sogar schon erreicht, ohne es zu realisieren. Was dieses neue Zeitalter für Herausforderungen und Chancen mit sich bringt, wie eine Hyperintelligenz in Form von elektronischem Leben uns helfen kann, unsere Erde zu retten und was das alles so gar nicht mit den Hollywood-Streifen wie "I Robot" gemeinsam hat, erläutert Lovelock in diesem Weltenentwurf auf beeindruckende und manchmal erschreckende Weise. Er betont selbst, dass es normal ist, Angst vor einem neuen Zeitalter zu haben. Um seine abschließende Botschaft zu zitieren: "So sind wir dennoch, wer wir sind." "Die menschliche Zivilisation hat keinen guten Weg eingeschlagen, als sie begann, die Intuition abzuwerten. Ohne sie sterben wir." - "Novozän" von James Lovelock, S. 36 - SCHREIBSTIL: Der Schreibstil ist auch für Laien sehr gut verständlich, obwohl wissenschaftliche Themen besprochen werden. Ich war erstaunt, wie viel Inhalt in den 158 Seiten gesteckt haben. Da habe ich schon 200-Seiter gelesen, die weniger Substanz hatten. Aufgeteilt wurde das Buch in drei Teile mit jeweils mehreren Kapiteln. Mir persönlich ist die Aufteilung gar nicht so präsent geworden, ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle gewünscht, dass Lovelock noch mehr ins Detail geht und seine Gedakengänge ein bisschen mehr ausbaut. Nichtsdestotrotz war das Buch einfach sehr gut und schnell wegzulesen. FAZIT: "Ich war einmal dumm genug zu glauben, dass das winzige Gehirn der Biene nie irgendetwas leisten könnte, das mit der sozialen Intelligenz des Menschen vergleichbar wäre. Aber ich fand (...) heraus, dass Bienen eine relativ komplexe Sprache haben und durch Tanzen kommunizieren. Und was höchst außergewöhnlich ist: Man konnte beobachten, dass Hummeln Fußball spielen." - "Novozän" von James Lovelock, S. 71 - Das Sachbuch von Lovelock kann mit Vermutungen, die von glaubhaften Argumenten untermauert werden überzeugen. Selten habe ich so viele Zitate in einem Buch markiert. Die Annahmen des Wissenschaftlers haben mich einfach unglaublich fasziniert und begeistert. Es wird sicherlich nicht das letzte Buch sein, welches ich von ihm gelesen habe. Ein interessanter Weltenentwurf der Zukunft, der zum Nachdenken anregt und auch erschrecken kann. Überlegungen eines Wissenschaftlers zu einem neuen Zeitalter, in dessen Anbruch wir uns vielleicht schon befinden. Eine klare Leseempfehlung!

Auf jeden Fall kennenlernenswert.
von Wedma am 07.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch fand ich interessant, bereichernd, auf jeden Fall kennenlernenswert, denn hier eröffnet sich dem Leser/Zuhörer eine z.T. weniger konventionelle Sicht auf die Dinge, v.a. auf ihre Zukunft voller Cyborgs erst parallel, dann statt der Menschen. Warum? U.a. weil die Cyborgs nicht in der linearen, eindimensionalen, auf die U... Das Buch fand ich interessant, bereichernd, auf jeden Fall kennenlernenswert, denn hier eröffnet sich dem Leser/Zuhörer eine z.T. weniger konventionelle Sicht auf die Dinge, v.a. auf ihre Zukunft voller Cyborgs erst parallel, dann statt der Menschen. Warum? U.a. weil die Cyborgs nicht in der linearen, eindimensionalen, auf die Ursache-Wirkung beschränkten Denkstruktur der Menschen gefangen sind und sein werden. Lovelocks Prinzip der Gaia, das er in groben Zügen auch hier erläutert, basiert u.a. darauf, dass das Leben auf der Erde als ein mehrdimensionales Gebilde existiert. Entsprechend kann es kaum mit dem linearen Denken vollständig begreifen. Er weist auch darauf hin, dass es durchaus klug wäre, die Erde kühl zu halten, im Sinne, dass die Erderwärmung nicht steigen darf. Und erst recht nicht über bestimmte Grenzwerte hinaus. Es drohen sonst weniger erfreuliche Konsequenzen, schreibt Lovelock. Daher ist es für ihn schwer zu begreifen, warum die Menschheit bisher so wenig in diese Richtung erreicht hat. Auch die Politik, Missbrauch der wissenschaftlichen Errungenschaften für Militärzwecke inkl., bekommt klare Worte von ihm zu hören, insb. im letzten Viertel. Lovelock sagt u.a. auch, was er vom Leben auf dem Mars a lá Elon Musk und von der Idee der Existenz der Außerirdischen hält. Zum Schluss erzählt der 99-jährige grob über sich, seine Familie, seinen Lebensweg. Von der Art der Stoffdarbietung fand ich dieses Werk sehr angenehm. Keine Effekthascherei, keine Aufmerksamkeit heischende Allüren oder ähnl. Lovelock erzählt in Bildern, fasst die komplexen Zusammenhänge in einfachen Worten, auch durch diese Einfachheit wirkt er sympathisch, sodass auch jeder Schüler seinen Standpunkt und seine Sicht der Dinge begreifen kann. Man kann noch viel über dieses Buch schreiben, besser, sie lesen/ hören selbst. Interessant, horizonerweiternd sind die Inhalte allemal. Mir steht auch die gedruckte Version zur Verfügung. Hochwertige Ausstattung: Fester Einband in Weiß mit dem großen, schönen Foto der Erde vorn und auf der Rückseite, Umschlagblatt aus glattem Papier, der Titel ist haptisch hervorgehoben. Schön als nettes Mitbringsel/ Geschenk.