Bahnwärter Thiel

Gerhart Hauptmann

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Beschreibung

Eine fesselnde Novelle über ein Familiendrama: Bahnwärter Thiel ist ein frommer, schweigsamer Mann, der seine Frau bei der Geburt ihres Sohnes Tobias verliert. Als er nur ein Jahr später die herrische Lene heiratet, steht er zu Hause unter ihrer Fuchtel und schafft es nicht, seinen geliebten Tobias vor ihren Schlägen zu beschützen. Nur in seinem einsamen Bahnwärterhäuschen im Wald kann er seiner verstorbenen Frau gedenken. Als er Lene und seine beiden Kinder mit in den Wald nehmen muss, geschieht ein schrecklicher Unfall, der Thiel in den Wahnsinn treibt.

Gerhart Hauptmann (1862-1946) war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller und gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Naturalismus. Nach mehreren gescheiterten Studienversuchen, u.a. als Bildhauer und Zeichner, begann er als Schriftsteller zu arbeiten - finanziell unterstützt von seiner Frau. Das Bahnwärterhaus in Erkner, wo Hauptmann einige Jahre lebte, lieferte ihm Inspiration für die Novelle "Bahnwärter Thiel", mit dem ihm 1888 der Durchbruch gelang. 1912 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.rn

Gerhart Hauptmann (1862-1946) war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller und gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Naturalismus. Nach mehreren gescheiterten Studienversuchen, u.a. als Bildhauer und Zeichner, begann er als Schriftsteller zu arbeiten - finanziell unterstützt von seiner Frau. Das Bahnwärterhaus in Erkner, wo Hauptmann einige Jahre lebte, lieferte ihm Inspiration für die Novelle "Bahnwärter Thiel", mit dem ihm 1888 der Durchbruch gelang. 1912 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.rn

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 64 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.01.2020
Sprache Deutsch
EAN 9788726404593
Verlag SAGA Egmont
Dateigröße 429 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
77 Bewertungen
Übersicht
42
27
5
3
0

Gut wie gewohnt von Reclam
von einer Kundin/einem Kunden aus Leobendorf am 15.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gefällt mir gut, so wie man es vom Verlag gewohnt ist

Ein Buch, über das man sprechen kann und möchte!
von einer Kundin/einem Kunden aus Willich am 01.11.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Während die ersten Seiten noch etwas anstrengend waren (sehr typischer Schreibstil für den bürgerlichen Realismus), habe ich mich dann doch schnell daran gewöhnt und die Detailverliebtheit schätzen gelernt. Ich habe mich auch in den ehrlichen und wertenden Ton (voller Menschenkenntnis) des Autors verliebt. Das Schicksal der Pr... Während die ersten Seiten noch etwas anstrengend waren (sehr typischer Schreibstil für den bürgerlichen Realismus), habe ich mich dann doch schnell daran gewöhnt und die Detailverliebtheit schätzen gelernt. Ich habe mich auch in den ehrlichen und wertenden Ton (voller Menschenkenntnis) des Autors verliebt. Das Schicksal der Protagonistin Effi ist kein Geheimnis und daraus macht auch der Erzähler, der sich meistens ziemlich neutral gibt, keinen Hehl. Doch ich bin über ein oder zwei Stellen gestolpert, in denen er sich als Erzähler zu erkennen gibt und menschliche Züge, Konturen annimmt. So schnell verschwindet er aber auch danach wieder und versteckt sich mit seiner vermeintlichen Personalität hinter Effi. Nur manchmal habe ich gemerkt, dass er mehr weiß als er vorgibt. Zwischendurch ist er tatsächlich dort, wo Effi nicht ist. Effi ist eine wirklich bemerkenswerte und interessante Person. Wäre sie das nicht, wäre wohl auch die Roman-Idee dahin. Aber zum Glück ist sie so vielseitig wie sich hier zeigt: Warmherzig, intelligent, quirlig. Und auch von Fehlern kann sie sich nicht lossagen, was sie umso sympathischer macht: Eitel, verwöhnt, direkt und schlagfertig verströmt sie ihren ganz eigenen Charme! Und gerade durch Effi und die schönen Dialoge, weil sie so menschlich sind, konnte mich das Buch auf viele verschiedenen Arten berühren: Mich schmunzeln, grübeln oder lächeln lassen. Manchmal hat es mich wegen der großen Realitätsnähe und dem, was passiert ist, auch traurig gestimmt. Und tatsächlich lief mir hin und wieder auch ein Schauer über den Rücken: Wie schon erwähnt ist dieser Roman in manchen Beziehungen Vorzeigeexemplar für die Epoche des Realismus: So auch für das Verfahren der Verklärung. Spukt es in dem Haus? Gibt es Geister der Vergangenheit? Will ihr Mann Effi das Fürchten lehren? Und was hat es mit den Chinesen auf sich? Tja, die Chinesen... Da war ich etwas aus dem Konzept gebracht. So offensichtlicher Rassismus, dachte ich im ersten Moment. Und ja, das ist es auf jeden Fall. Auf der anderen Seite muss die Zeit bedacht werden und der begrenzte Bewegungsradius der Figuren in diesem Buch. Was der Realist nicht kennt, dem traut er nicht... Ganz ehrlich, ich musste schon darüber schmunzeln. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Fontane das nicht ironisch gemeint hat, aber dafür weiß ich zu wenig über ihn. Auf jeden Fall finde ich, dass das Werk zurecht in den Deutschunterricht gehört, da an ihm viele literarische Phänomene, aber auch zeitgenössische Sitten, diskutiert werden können. Ich denke aber, dass man den Chinesen nicht so stehen lassen kann!

Der Schimmelreiter
von einer Kundin/einem Kunden am 06.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Einem spannenden Anfang folgen einige Längen bis hin zu einem plötzlichen Schluss. Toller Erzählstil, lebendige Beschreibungen und ein ungewöhnliches Thema sorgen für düstere Stimmung und lassen salzige Meeresluft schmecken.

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