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Verzockte Freiheit

Wie die Hybris unserer Eliten die Zukunft unseres Kontinents verspielt

Mit Markus Krall schreibt erstmals ein Insider über seine Einsichten aus der Finanzkrise. Als Topconsultant hat er über 25 Jahre an vorderster Front der nationalen wie europäischen Politik und Finanzwirtschaft gearbeitet. Er weiß, was sich in der Krise hinter den Kulissen abgespielt hat und dass es notwendig ist, das Verständnis der Bürger zu den Ursachen und Folgen der Krise fundamental infrage zu stellen. Denn es steht nicht weniger auf dem Spiel als unsere Freiheit und die demokratische Grundordnung.

Wer Verzockte Freiheit nicht gelesen hat, kann beim Thema Finanz- und Eurokrise eigentlich nicht mehr mitreden - so spannend und scharfzüngig hat Ihnen die Krise und ihre Folgen, die bis heute reichen, noch keiner erklärt.

"Über 25 Jahre habe ich als Berater an den Schnittstellen von Banken, Aufsichtsbehörden, Zentralbanken und Regierungsstellen gearbeitet. Im Zuge der Finanz- und der Eurokrise hatte ich Gelegenheit, mit vielen der Akteure zu arbeiten. Bankvorstände, die ihre Risiken nicht mehr verstanden; Beamte in Aufsichtsbehörden, die ihre Aufgabe nicht als Hüter der Stabilität, sondern als Schreibtischmitarbeiter eines Ordnungsamtes mit Strafzettelvollmacht bei Falschparken definierten; Politiker, die von der Komplexität der Entwicklungen intellektuell völlig überfordert sind; Minister, die im Hochgefühl ihrer Wichtigkeit ganze Volkswirtschaften ruinieren. Sie werden die Nachrichten, die Zeitungen, die Meldungen mit ganz neuen Augen wahrnehmen."
Portrait
Markus Krall, Jahrgang 1962, studierte an der Universität Freiburg, promovierte als Monbusho-Stipendiat der japanischen Regierung in Freiburg und an der kaiserlichen Universität Nagoya / Japan. Er ist promovierter Volkswirt, Berater, Manager, Autor und gefragter Vortragsredner sowie Träger der Roland-Baader Auszeichnung 2020. Fast 30 Jahre arbeitete er in unterschiedlichen Rollen als Top-Manager in der Finanz- und Beratungsindustrie, u.a. im Vorstandsstab der Allianz, als Partner und Direktor bei Oliver Wyman, Senior Partner und Leiter der Risikomanagementpraxis bei McKinsey & Company und Vorstand für den Bereich Risikomanagement der Converium Rückversicherung. Gegenwärtig ist er CEO der Degussa. Sein Tätigkeitsschwerpunkt als Berater lag dabei im Bereich Risikomanagement für Banken, Versicherungen, Aufsichtsbehörden, Regierungen und auch multinationale Organisationen. Für die weit überwiegende Mehrheit der Banken im deutschsprachigen Europa führte er die Entwicklung der heute im Gebrauch befindlichen Kreditrisikosysteme durch. Aus dieser tiefen Kenntnis des Finanzsystems und seiner Player sieht er die Gefahren, die der Stabilität unseres Finanz- und Wirtschaftssystems durch die entgleiste Geldpolitik und die anti-marktwirtschaftliche Wirtschaftspolitik drohen.
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Beschreibung

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.12.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783960926122
Verlag Finanzbuch Verlag
Dateigröße 1814 KB
Verkaufsrang 64669
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Kundenbewertungen

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Pflichtlektüre für ein gesundes Verständnis von Wirtschaft und Politik
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 25.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch sollte zur Pflichtlektüre eines jeden werden, der den medialen Aufschrei und die politischen Eingriffe in den Kapitalmarkt für notwendig und gerechtfertigt hielt und weiterhin daran festhält. Wirtschaftswissenschaften sind die Wissenschaften der Anreize. Ein jeder Mensch handelt in seiner Art und Weise, wie er seinen Nu... Das Buch sollte zur Pflichtlektüre eines jeden werden, der den medialen Aufschrei und die politischen Eingriffe in den Kapitalmarkt für notwendig und gerechtfertigt hielt und weiterhin daran festhält. Wirtschaftswissenschaften sind die Wissenschaften der Anreize. Ein jeder Mensch handelt in seiner Art und Weise, wie er seinen Nutzen maximieren kann. Die Politik ist in der Verpflichtung diese Anreize zu verstehen und die Rahmenbedingen zu schaffen, dass diese im Sinne des Rechtssystems umgesetzt werden. Wer dabei auf die sozialistische Verbotskultur zurückgreift, der hat sich weder die Mühe gemacht diese Anreize zu verstehen, noch hat er einer Vorstellung, welche Auswirkungen diese haben werden. Es ist interessant, wie schnell Täter und Opfer die Rollen tauschen, wenn man die zu Grunde liegenden Anreize versteht.