Mit dem Schreiben anfangen

Fingerübungen des kreativen Schreibens

Hanns-Josef Ortheil

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Beschreibung

Trainieren Sie die Basisfähigkeiten des Schreibens und gehen Sie bewusst den Weg von der einfachen Weltbeobachtung hin zum literarischen Text. Lernen Sie, wie literarische Einfälle entstehen und wie man mit ihnen weiterarbeitet.

Produktdetails

Format ePUB i
Herausgeber Hanns-Josef Ortheil
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.11.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783411913077
Verlag Bibliographisches Institut
Dateigröße 2150 KB
Verkaufsrang 45435

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Mit dem Schreiben anfangen
von Lisa Laqua M. A. aus Berlin am 26.02.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was macht ein Blogger/eine Bloggerin außer recherchieren und Ideen ausformen? Genau: schreiben. Deswegen landen auf meinem Tisch auch immer wieder Bücher, die sich damit beschäftigen. Kreatives Schreiben gehört zu meinem Leben, wie Wasser oder Essen, doch es ist manchmal nicht so einfach sich zu motivieren oder die Inspiration z... Was macht ein Blogger/eine Bloggerin außer recherchieren und Ideen ausformen? Genau: schreiben. Deswegen landen auf meinem Tisch auch immer wieder Bücher, die sich damit beschäftigen. Kreatives Schreiben gehört zu meinem Leben, wie Wasser oder Essen, doch es ist manchmal nicht so einfach sich zu motivieren oder die Inspiration zu greifen. Jeder Schriftsteller hat da so seine eigenen Tipps und Tricks, es schadet jedoch nicht diese zu kennen, denn vielleicht funktionieren sie bei mir auch. Die Reihe „Kreatives Schreiben“ von Duden hilft Autoren, Journalisten oder Bloggern ihre Finger zu trainieren, den Kopf frisch zu halten und durch neue Übungen evtl. auch neue Ideen zu fördern. Im Vorwort wird klar, dass dieses schmale Büchlein nicht nur für Profis geeignet ist. Und auch nicht nur für Anfänger. Das Vorwort erzählt eine kleine Geschichte von Nora. Die junge Frau schreibt gerne in ihrer Freizeit, sammelt alles, manchmal dürfen Freunde und Familie etwas lesen. Doch eigentlich ist das Schreiben für Nora gar kein Hobby, sondern so wichtig wie es für mich ist, denn es geht kaum ohne. Doch Nora hat das gleiche Problem wie ich: wir betreiben das Schreiben wie ein Hobby und stehen uns somit selbst im Weg. Der Autor, Hanns-Josef Ortheil, fordert den ambitionierten Nachwuchsautor dazu auf über seinen Schatten zu springen und gibt in fünf Kapiteln strukturierte Anleitung, wie aus einem Hobby Ernst wird. Jedes Kapitel enthält kleine verschiedenste Aufgaben, die jeweils mit ‚Schreibaufgaben‘ abgeschlossen werden. Sozusagen kleine Hausaufgaben, die dabei helfen sich zu konzentrieren, sich zu fokussieren und evtl. auch zu entdecken, welche Fähigkeiten in einem Stecken. Orhteil erklärt auch, und das finde ich auch immer wieder spannend, wie wichtig es ist die richtige Schreibumgebung zu schaffen. Und wenn ich mich auf meinem Schreibtisch so umsehe, habe ich diese Aufgabe auf jeden Fall nicht gemeistert (wieso ist mein Schreibtisch eher eine Ablage, als alles andere??). Ich weiß immer gar nicht welche Aufgaben ich zuerst bearbeiten soll, alles stapelt sich und ich bin sehr oft überfordert. Und dabei sollte der Schreibtisch, an dem ich kreativ arbeite, meine Inspiration fördern. Das sollte ich auf jeden Fall ändern…. Ich denke dieses Buch ist eine tolle Hilfe zur Selbsthilfe, aber auch ein gutes Geschenk für Menschen, die sich selbst nicht trauen den Schritt zu gehen. Diese Gabe, Gedanken in geschriebene Worte zu formen, ist selten und sollte auf jeden Fall genutzt und ausgebaut werden. Traut euch! Mit diesem Buch könnt ihr einen wirklich guten Anfang finden. Originalbeitrag auf quatspreche.wordpress.com

Wie fängt man am besten an?
von Jashrin aus Baesweiler am 04.01.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mit dem Schreiben anfangen… Habe ich das vor? Sicher, mir spuken viele Ideen durch den Kopf, aber sie aufzuschreiben? Nein, das steht momentan nicht auf der Liste der Dinge, die ich unbedingt machen möchte. Dennoch war Hanns-Josef Ortheils Buch über die Anfänge des Schreibens sehr interessant und ich kann mir gut vorstellen, au... Mit dem Schreiben anfangen… Habe ich das vor? Sicher, mir spuken viele Ideen durch den Kopf, aber sie aufzuschreiben? Nein, das steht momentan nicht auf der Liste der Dinge, die ich unbedingt machen möchte. Dennoch war Hanns-Josef Ortheils Buch über die Anfänge des Schreibens sehr interessant und ich kann mir gut vorstellen, auch noch weitere Titel der Duden-Reihe Kreatives Schreiben zu lesen. Nach einer Einführung geben fünf klar strukturierte Abschnitte einen Überblick über verschiedene Textprojekte. Jeder Abschnitt enthält fünf Kapitel, die jeweils mit einer Schreibaufgabe abschließen. So gibt es neben der Theorie auch immer gleich Ideen, wie sich das gerade Gelesene praktisch umsetzen lässt. Während sich der erste Abschnitt mit den Rahmenbedingungen wie den Raum, wo geschrieben werden soll, den Schreibtisch oder auch die Zeiten, in denen – hoffentlich – Texte entstehen, befasst, geht es in den folgenden Abschnitten um Listen, Tagebücher, Chroniken, serielles Schreiben oder auch um einfache Kritzeleien. Betrachtet werden sowohl die Anfänge, das Sammeln von Material und das Ausbauen der Ideen. Einige Vorschläge und Hilfestellungen waren mir durchaus bekannt, andere Ansätze haben mich eher überrascht oder ich war mir nicht bewusst, dass in manchen Dingen so viele Informationen stecken können. Wer hat schon jemals genauer über seine Einkaufszettel nachgedacht? Im besten Fall hat man nichts vergessen zu notieren, findet das Gewünschte im Supermarkt oder anderen Geschäften und hat nicht zu viel Überflüssiges mit in den Einkaufswagen gelegt. Doch sagt so ein Zettel vielleicht doch noch mehr aus? Lassen sich durch ihn Rückschlüsse über den Verfasser ziehen? Wer könnte er sein? Hanns-Josef Ortheil erzählt, dass der Comedian Wigald Boning irgendwann angefangen hat, solche Einkaufszettel zu sammeln und sich seine Gedanken dazu zu machen. Ansätze, die vielleicht, vielleicht aber auch nicht bei der Entstehung eigener Texte helfen können. Jedenfalls hat mich das Kapitel überzeugt, dass es sich lohnt der Zettel- und Notizflut, die uns ständig begegnet, einen genaueren Blick zu gönnen. Sehr spannend war für mich auch die Idee David Wagners, der auf seinen Lesereisen immer wieder die Hotelzimmer beschrieben hat, in denen er nächtigte. Sein Buch „Ein Zimmer im Hotel“ werde ich mir sicher mal genauer ansehen. Zum einen führt Hanns-Josef Ortheil es als Beispiel an, als es um wiederholtes Schreiben in einem bestimmten Raumtyp geht, und ist allein aus dieser Sicht heraus interessant, zum anderen haben mich die zitierten Textstellen neugierig gemacht. Neben den vielen Anregungen die dieses dünne Buch beinhaltet, gefällt mir vor allem der Ansatz, den Hanns-Josef Ortheil verfolgt. Er gibt kreative Anregungen, stellt jedoch keine klaren Regeln auf, was man Autor zu tun oder zu lassen hat. Stattdessen unterlegt er seine Ausführungen mit zahlreichen Beispielen aus dem Leben und Wirken bekannter Autoren und Autorinnen oder Zitaten aus Fachbüchern. Den Abschluss des Buches bildet ein ausführliches Literaturverzeichnis mit Angaben zur Primär- und Sekundärliteratur, und bietet so eine gute Hilfestellung zur Vertiefung der unterschiedlichen Aspekte. Mein Fazit: Wer mit dem Gedanken spielt - oder womöglich konkrete Pläne hat - sich als Autor zu versuchen, der findet in diesem Büchlein sicherlich die ein oder andere Inspiration, die dem eigenen Schreibprozess dienlich sein kann.


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