Despina Jones und die Fälle der okkulten Bibliothek

Roman

Tobias Bachmann

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Beschreibung

In der Bibliothek für okkulte Fälle ist Despina Jones Ermittlerin der besonderen Art: Als Nekromantin kann sie mit den Geistern Verstorbener reden. Doch auch Tote können launenhafte, eigensinnige Zeugen sein. Bei der Auflösung ihrer Fälle wird sie von einem vielseitigen Team unterstützt, das in der antiquarischen Bibliothek ihres Onkels sitzt.

Ein Priester bittet das Ermittler-Team um Hilfe, als ein Leichnam in einer der ältesten Kirchen Londons entdeckt wird. Der unbekannte Mann wurde wie Christus ans Kreuz genagelt.
Despina tappt im Dunkeln, da der Verstorbene sich selbst für Jesus hält und seiner Wiederauferstehung entgegenfiebert. Bald findet sich das Team in einem Strudel religiöser Denkweisen und Praktiken wieder, der es an die Pforten ihrer persönlichen Hölle bringt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 264
Erscheinungsdatum 03.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86282-779-4
Verlag Acabus Verlag
Maße (L/B/H) 21,2/13,4/2,5 cm
Gewicht 305 g
Verkaufsrang 115993

Kundenbewertungen

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spannend und mal was anderes
von alles.aber.ich am 20.09.2020

Ich fand die Geschichte gerade mit der Nekromantie und der okkulten Bücherei sehr interessant. Es ist ein Thriller und anders als ich erwartet hatte. Leider fehlt mir ein bisschen was. Mich hätte sehr der Unterschied zwischen den Nekromanten interessiert. Die Hilfe die Despina bekommt im Legat fand ich sehr interessant. Ohne... Ich fand die Geschichte gerade mit der Nekromantie und der okkulten Bücherei sehr interessant. Es ist ein Thriller und anders als ich erwartet hatte. Leider fehlt mir ein bisschen was. Mich hätte sehr der Unterschied zwischen den Nekromanten interessiert. Die Hilfe die Despina bekommt im Legat fand ich sehr interessant. Ohne die Nekromantie hätte ich das Buch nicht als Fantasy eingeordnet (wobei ??). Es hat mich sehr an Sakrileg bzw Illuminati erinnert und ich mochte den Schreibstil eigentlich sehr gerne. Es ist spannend geschrieben, die Ereignisse und Zusammenhänge überschlagen sich quasi. Ich mochte die Charaktere irgendwie ganz gern, für mehr hat es nicht gereicht, weil man über die einzelnen Personen eher wenig erfahren hat. Für mich hätte das ganze Drumherum mehr ausgebaut werden können. Vorallem das Ende fand ich aber sehr gut gelöst. Irgendwie hätte ich gern mehr Teile davon.

Detektei für Mysthisches
von annlu am 14.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Bibliothek für okkulte Fälle ist nicht nur Antiquariat unter der Leitung von Barbarossa North, sondern auch Detektei für okkulte Fälle. Als ein Pater in seiner Kirche einen Gekreuzigten auffindet, sich Fälle von Selbstkreuzigungen in London häufen und der unbekannte „Priester“ ausgerechnet ein Buch haben will, bei dem es um ... Die Bibliothek für okkulte Fälle ist nicht nur Antiquariat unter der Leitung von Barbarossa North, sondern auch Detektei für okkulte Fälle. Als ein Pater in seiner Kirche einen Gekreuzigten auffindet, sich Fälle von Selbstkreuzigungen in London häufen und der unbekannte „Priester“ ausgerechnet ein Buch haben will, bei dem es um Kreuzigungen geht, müssen Despina, Jean und Tori ermitteln. Die Bibliothek für okkulte Fälle ist ein Zusammenschluss an Familienmitgliedern und Freunden, die sich mit außergewöhnlichen Fällen beschäftigt. Jeder der Beteiligten bringt seine eigenen Fähigkeiten mit ein. Barbarossa ist derjenige, der sich mit alten Schriften auskennt, Tori das Computergenie, Jean die Frau für alles und Despina hat ihre eigenen, besonderen Fähigkeiten. Sie kann mit den Toten sprechen, hat dafür sogar einen eigenen Raum mit Urnen von den Personen, die ihr wichtig sind. Ihre Gespräche mit den Ermordeten aber auch mit anderen Toten nehmen einen Teil der Geschichte ein. Der Prolog zeigt den Mann, der später gekreuzigt aufgefunden wird. Mit dem Mord laufen die Ermittlungen an. Dadurch, dass nicht nur Despinas Hintergrund, sondern auch der vieler anderer, erzählt wird, wirkte der Text manchmal etwas trocken. Ich jedenfalls hätte mir mehr in Richtung Ermittlungen erwartet. Diese laufen erst langsam an und bestehen immer wieder aus zufälligen Erkenntnissen. Zum Ende hin kommt es zwar zu einem actionreichen Finale, dennoch hätte ich mir in Bezug auf den Fall mehr gewünscht. Interessant fand ich die vielen historischen/religiösen Informationen, die hier verarbeitet und eingebaut wurden. Barbarossas besonders aber Despinas Wissen in dieser Hinsicht hat mich immer wieder überrascht. Da das Hauptthema hier Kreuzigungen und die Passion Christi ist, gibt es eine Warnung: Es wird hier so manches, was den Glauben betrifft in Frage gestellt und durcheinander geworfen. Wer das nicht mag, sollte lieber die Finger von dem Buch lassen. Trotz der vielen Informationen und der Einblicke in die Vergangenheit Despinas konnte ich mit ihrem Charakter nicht so mitleben. Umso interessanter fand ich ihre Gegenspieler. Zum einen ist da der geheimnisvolle Feind im Hintergrund. Als „Priester“ bekannt, zieht er die Strippen im Hintergrund und hat etwas vom allwissenden, überall mitmischenden „großen Bösen“ an sich. Faszinierender fand ich Trevor Farcas, der ebenso wie Despina ein Nekromant ist und mit Toten sprechen kann. Er ist nicht so einfach einzustufen, steht anscheinend auf der Gegnerseite, zeigt dann aber wieder Anzeichen eben nicht zu den Bösen zu gehören. Da der Leser seinen Teil der Geschichte direkt miterlebt, bekommt er einen guten Eindruck in sein Dilemma. Fazit: Die Geschichte ist der Auftakt einer Reihe. Als Einführungsband bringt sie (fast zu) viele Erklärungen mit sich, sodass die Ermittlungen manchmal in den Hintergrund rutschen. Da diese in den Folgebänden wohl weniger werden sehe ich großes Potential und werde die Reihe weiterverfolgen.


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