Warenkorb

Wer schützt die Welt vor den Finanzkonzernen?

Die heimlichen Herrscher und ihre Gehilfen

Unsere Altersrücklagen sind das Kapital, mit dem BlackRock und Co. sich die Welt zum Untertan machen. Gigantische Finanzkonzerne beherrschen die Welt. Allein der Vermögensverwalter BlackRock überwacht Fonds und Vermögenswerte im Wert von 15 Billionen Euro und damit 10% des weltweiten Vermögens. Aber auch in anderen Schlüsselbranchen beherrschen riesige Monopolisten den Markt. Google, Facebook, Amazon agieren intransparent und meist gegen die Interessen der Gesellschaft. In einem komplexen Netzwerk kontrollieren sich diese Konzerne selbst - gesteuert von Algorithmen, die noch intransparenter als die Konzerne selbst sind. Und angefeuert wird dieser neue Finanzkapitalismus vor allem durch uns und unsere Ersparnisse.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Klaus B. Wolf, Michael J. Diekmann
Erscheinungsdatum 13.01.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783954717200
Verlag ABOD Verlag
Auflage 1
Spieldauer 460 Minuten
Hörbuch (CD)
Hörbuch (CD)
15,99
bisher 19,99
Sie sparen : 20  %
15,99
bisher 19,99

Sie sparen : 20 %

inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Lieferbar in 3 - 5 Tagen Versandkostenfrei
Lieferbar in 3 - 5 Tagen
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
1
0
0
0

"Es ist noch viel zu tun. Packen wir es an!"
von Gertie G. aus Wien am 28.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Diese provokante Frage stellt Autor Jens Berger. Zu beantworten ist sie indes nicht einfach. So sind die drei mächtigsten Finanzkonzerne BlackRock, Vanguard und State Street seit der letzten Wirtschaftskrise weiter gewachsen und verwalten zusammen 15 Billionen US-Dollar. Schon allein am frühen Morgen ist BlackRock immer mi... Diese provokante Frage stellt Autor Jens Berger. Zu beantworten ist sie indes nicht einfach. So sind die drei mächtigsten Finanzkonzerne BlackRock, Vanguard und State Street seit der letzten Wirtschaftskrise weiter gewachsen und verwalten zusammen 15 Billionen US-Dollar. Schon allein am frühen Morgen ist BlackRock immer mit dabei: Zuerst unter der Dusche (mit AXE-Duschgel), die Zahnpasta von Colgate, dann rein in die Klamotten von Ralph Lauren, Levi Strauss. Zwischen Cornflakes (Kelloggs) und dem Blick auf das iPhone (Facebook, Twitter & Co) schnell den Hnd gefüttert (Eukanauba) etc., etc. (nachzulesen ab S. 7). Viel alarmierender ist die Tatsache, dass diese Finanzkonzerne auch an Banken wie Raiffeisen oder Volksbanken beteiligt sind und sich so des Vermögens aller Sparer bemächtigen könnten. Hier kommt dann die Politik ins Spiel. Um den Umsatz, das Vermögen der Konzerne langfristig zu steigern, wäre es doch wirklich geschickt, die staatliche Altersversorgung zugunsten einer privaten Rentenversicherung zurückzufahren, oder? Für das Budgetdefizit der meisten Industriestaaten eine Wohltat, oder? Das Wohl und Auskommen des Einzelnen, uninteressant. Daher wird lobbyiert was das Zeug hält. Wie diesen Finanzkonzernen wirkungsvoll entgegen treten? Wie kommt man denen aus? Wer oder was ist die Alternative? Berger listet auf Seite 275 sechs Punkte auf, die, wie er im Anschluss schreibt nicht wirklich realistisch sind. Einzelne kleine Schritte seien machbar. Der Autor recherchiert penibel. Allerdings ist nicht alles, was hier geschrieben worden ist, wirklich neu. Der aufmerksame Leser, den das Thema schon länger beschäftigt, wird in seiner Skepsis den großen Finanzkonzernen gegenüber, bestätigt.

Aufschlussreiche Inhalte, griffig geschrieben. Unbedingt lesen.
von Wedma am 13.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit viel Vorfreude und Spannung habe ich diese Neuerscheinung erwartet und mit großem Interesse gelesen. Und ja, meine Erwartungen wurden vollauf erfüllt. Aufschlussreiche Inhalte, u.a. zum Thema “Wem gehört die Welt“, klar und griffig dargelegt: Was die Finanzkonzerne sind, was sie tun, wie sie unter einander verflochten sind, ... Mit viel Vorfreude und Spannung habe ich diese Neuerscheinung erwartet und mit großem Interesse gelesen. Und ja, meine Erwartungen wurden vollauf erfüllt. Aufschlussreiche Inhalte, u.a. zum Thema “Wem gehört die Welt“, klar und griffig dargelegt: Was die Finanzkonzerne sind, was sie tun, wie sie unter einander verflochten sind, wie sie zu dieser Macht gelangen konnten und wie man des Problems Herr werden, zumindest diese Vormacht in Grenzen halten könnte uvm. Folgende Momente sind mir besonders positiv aufgefallen: + Die Themen-/ Schwerpunkteauswahl ist hervorragend. Man hat das Wesentliche auf den Punkt dargelegt da, um sich ein klares Bild über so etwas wie BlackRock, Vanguard, State Street, Aladdin uva. zu machen. Für weitere Details s. Inhaltsverzeichnis. Man bekommt viel mehr als dort angekündigt steht. + Die Machtfrage wurde von vielen relevanten Blickwinkeln beleuchtet. Hier findet man vielerlei Spannendes bei. + Viele gute Fragen wurde hier gestellt, s. z.B. S. 251, die wirklich den Kern des Problems treffen. + Auch Expertenmeinungen wurden hier passend, zur Verdeutlichung, angebracht, S. 232-233. + Einige Tabellen und Diagramme begleiten die Ausführungen und führen das Ausmaß des Problems in aller Klarheit vor Augen. + Treffende wie aufschlussreiche Ausführungen zu Lobbyismus findet man hier ebenfalls, wie auch + Die eigentlichen Motive der Sanktionen, die gerade in den letzten Jahren gegen bestimmte Länder hemmungslos verhängt wurden, und welche Nachteile sie für andere Länder mit sich bringen. Es gibt noch viel mehr Gründe, weshalb man dieses Buch lesen sollte. Solche offenen Worte zu den Finanzkonzernen und ihren Aktivitäten zu Lasten der Gesellschaft findet man woanders wohl kaum. Es gibt aber nicht nur die Bestandaufnahme. Im letzten Kapitel, S. 275 ff., wird kurz und griffig in 10 Punkten zusammengefasst, was die Finanzkonzerne sind, und in weiteren 6 Punkten vorgeschlagen, was wir tun könnten, um uns vor dieser Übermacht zu schützen. Durchaus machbare Dinge. Besonders gut, denk- und diskussionswürdig, sind die letzten zwei Absätze auf S. 283. Ich gehe nicht weiter ins Detail. Es ist besser, Sie lesen selbst. Fazit: Ein sehr lesenswertes, toll geschriebenes Buch, sowohl vom Ausdruck als auch von der Struktur her, und vom Inhalt her erst recht. Mein erstes Lesehighlight des Jahres.