Die Wahrheit über Eva

Die Erfindung der Ungleichheit von Frauen und Männern

Carel van Schaik, Kai Michel

(4)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
24,99
24,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

26,00 €

Accordion öffnen
  • Die Wahrheit über Eva

    Rowohlt

    Sofort lieferbar

    26,00 €

    Rowohlt

eBook (ePUB)

24,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Wer hat Angst vor der "Evalution"? So klug und engagiert heute über Diskriminierung debattiert wird, fällt auf, dass eine der wichtigsten Fragen ausgeklammert wird: Wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass Frauen um Gleichberechtigung kämpfen müssen? Zweitausend Jahre lang lieferte die Bibel die Antwort: Weil Eva eher der Schlange als Gott vertraute, müssen all ihre Nachfahrinnen den Männern untertan sein. Auch die Biologie schob lange den Frauen die Schuld zu: Sie seien nun mal das schwache Geschlecht. Kein Wunder, dass sich ein Eva-Tabu etablierte und die Evolution gemieden wird. Es könnte ja sein, dass etwas an der herrschenden Ungerechtigkeit «natürlich» wäre. Von wegen! Die Wahrheit über Eva, über die biblische wie die biologische, zeigt: Ohne die Frauen ist der Erfolg unserer Spezies nicht zu verstehen. Und ihre Unterdrückung war alles andere als Normalität. Die solidarische, wenn auch immer delikate Beziehung der Geschlechter ist unser evolutionäres Erfolgsgeheimnis.

Carel van Schaik und Kai Michel nehmen in ihrem neuen Buch zwei Millionen Jahre Menschheitsgeschichte in den Blick. Sie zeigen, wie sich die Beziehung von Frauen und Männern entwickelte und was sie massiv ins Ungleichgewicht brachte. Neue Einsichten aus Evolutionsbiologie und Genetik, Archäologie, Ethnologie und Religionswissenschaft erhellen den komplexen Prozess, der die Frauen ins Leid stürzte, aber auch den Männern alles andere als gut tat. Die Erfolgsautoren studieren das Verhalten unserer Primaten-Verwandtschaft, inspizieren phantastische Steinzeitheiligtümer und durchforsten die Bibel. Sie zeigen, warum Treue eine männliche Erfindung ist und wieso Sexualität verteufelt wurde. Sie enthüllen, was bis heute Ehe, Familie und die Sphären der Macht kontaminiert. Die Wahrheit über Eva kann helfen, die Misere der Geschlechter endlich zu beenden.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 704 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.11.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783644003279
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 1719 KB
Verkaufsrang 13402

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
4
0
0
0
0

Hervorragendes Sachbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Felsberg am 11.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschichte der Ungleichheit von Frauen und Männern wird gleichzeitig klar, wissenschaftlich fundiert und lebendig beschrieben, sehr gut lesbar und mit wirklich neuen Inhalten und Zusammenhängen.

Wie erwartet
von einer Kundin/einem Kunden aus Swisttal am 28.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nach der Vorbereitung im Spiegel b rachte der erste Eindruck - ich bin noch nicht durch - keine Überraschungen. Verpackung wie gewohnt sicher

In den Sternen
von einer Kundin/einem Kunden aus Obergösgen am 15.11.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine zweite Bewertung wird folgen nach Erscheinen und Lektüre. Jetzt erst ein Stern. Der kometenhafte Erfolg vom "Tagebuch der Menschheit" verlockte zu einer Fortsetzung. In Interviews, die die beiden geben, wird es etwas schwammig, wenn von DER Bibel geredet wird. Denn mal denken sie an den Bibeltext, meist an die Rezeption. Un... Eine zweite Bewertung wird folgen nach Erscheinen und Lektüre. Jetzt erst ein Stern. Der kometenhafte Erfolg vom "Tagebuch der Menschheit" verlockte zu einer Fortsetzung. In Interviews, die die beiden geben, wird es etwas schwammig, wenn von DER Bibel geredet wird. Denn mal denken sie an den Bibeltext, meist an die Rezeption. Und so kommen Bbel und Kirche oft schlecht weg, und es strahlt neu auf, was die beiden da zu Tage fördern. Obwohl vieles längst innerhalb der Bibelwissenschaft diskutiert wird. Im Radiointerview paar mal haarscharf vorbeigeschrammt an der altbackenen Gegenüberstellung von Neuem und Altem Testament, mit Abwertung des letzteren. Das Egalitäre, das die biblische Tradition kennt (des Paulus 'nicht männlich, nicht weiblich'; die weiblichen Aspekte Gottes im Ersten Testament): Bi gespannt, ob diese Diskussion zur Kenntnis genommen wird, oder als eigene Entdeckung verkauft... Zweite Bewertung folgt nach Lektüre.


  • Artikelbild-0