Der Judas-Schrein

Horror

Andreas Gruber

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Beschreibung

Der österreichische Schriftsteller Andreas Gruber, der vor allem für seine Kriminalromane rund um den kauzigen Ermittler Maarten S. Sneijder bekannt ist, verbindet in DER JUDAS-SCHREIN sein bewährtes Gespür für packende Kriminalgeschichten mit seiner Begeisterung für Horror und Grusel in der Tradition von H.P Lovecraft.
"Nichts ist, wie es scheint, bis Andreas Gruber alle Puzzleteile im finsteren Finale zu einer perfekten Weltuntergangsstimmung zusammenfügt." - Kai Meyer
In dem abgeschiedenen Dorf Grein am Gebirge, eingeschlossen zwischen den Bergen und einem Fluss, wird eine verstümmelte Mädchenleiche entdeckt, der mehrere Rückenwirbel fehlen. Als Kommissar Alex Körner und sein Team mehrere Exhumierungen anordnen, nehmen die Ermittlungen eine ungeahnte Wendung. Zudem spitzt sich die Lage zu, als der vom Dauerregen stark angeschwollene Fluss über die Ufer tritt. Vom Hochwasser eingeschlossen und von der Außenwelt abgeschnitten, kommt eine schreckliche Wahrheit ans Licht und die grausamen Morde gehen weiter ...

Andreas Gruber, geboren 1968 in Wien, studierte an der dortigen Wirtschaftsuniversität und lebt als freier Autor mit seiner Frau und fünf Katzen in Grillenberg in Niederösterreich. Seine Romane wurden in zehn Sprachen übersetzt. Er wurde für den Friedrich-Glauser-Krimi-Preis des Syndikats nominiert, ist Preisträger des Skoutz-Awards, des Leo-Perutz-Krimi-Preises der Stadt Wien, der Herzogenrather Handschelle, dreifacher Gewinner des Vincent Preises und dreifacher Gewinner des Deutschen Phantastik Preises.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 534 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783958354814
Verlag Luzifer-Verlag
Dateigröße 2782 KB
Verkaufsrang 336

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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Grubers Ausflug in H.P. Lovercrafts Universum
von JosefineS aus Schwarzenberg am 17.08.2020
Bewertet: Einband: Paperback

In einem abgeschiedenen Bergdorf wird eine verstümmelte Mädchenleiche entdeckt. Kommissar Körner und sein Team stellen am sehr merkwürdigen Tatort fest, dass dem Mädchen fasst alle Rückenwirbel fehlen. Irgendetwas passt hier ganz und gar nicht zusammen. Während der Ermittlungen passiert ein weiterer Mord und Kommissar Körner wir... In einem abgeschiedenen Bergdorf wird eine verstümmelte Mädchenleiche entdeckt. Kommissar Körner und sein Team stellen am sehr merkwürdigen Tatort fest, dass dem Mädchen fasst alle Rückenwirbel fehlen. Irgendetwas passt hier ganz und gar nicht zusammen. Während der Ermittlungen passiert ein weiterer Mord und Kommissar Körner wird klar, dass irgendjemand über Leichen geht um sein Geheimnis zu wahren. Vom Starkregen, dem anschwellenden Fluss und den Bergen im Rücken eingeschlossen, macht Alex Körner sich auf, das Geheimnis zu lüften. Doch diese Grauen übersteigt den menschlichen Verstand bei weitem. Judasschrein ist die Neuauflage des gleichnamigen, bereits 2005, von Andreas Grubers veröffentlichten Werkes. Die neue Optik macht auf den ersten Blick klar, wo der Autor in dieser Geschichte mit dem Leser hinmöchte. Dass Gruber im Thriller Genre eine Nummer ist, ist oft bekannt. Doch hin und wieder tunkt er seine Feder gern in Horrortinte und versucht sich auch an anderen Geschichten. Judasschrein zählt zu seinen frühen Werken und möglicherweise ist Alex Körner die Urfassung, auf der spätere Protagonisten (Sneijder, Hogart und Polaski) basieren. Trotz der frühen schriftstellerischen Phase, merkt man deutlich, dass Gruber am Werk war. Nur wenige Autoren verstehen sich auf das subtile streuen von relevanten Informationen. Auch das Spiel mit Atmosphäre war ihm damals schon zu eigen. Die düstere Dorfgemeinde, unheilschwangere Stimmung und eine Bedrohung deren Ausmaße kaum jemand begreifen kann. Natürlich schimmern trotz des Talentes die ersten Versuche durch. Die Charaktere hatten alle so einen typischen „Zweck“, der Protagonist wirkt manchmal nicht ganz ausgereift und die glückliche Fügung durfte auch hier und da mal ran, um den Helden zu retten. Alles in allem hat Gruber hier aber mehr Geschick an den Tag gelegt als so manch anderer Autor. Wie er Stück für Stück dem Leser den Background offenbart ließ den Spannungsbogen stetig anschwellen. Der Mix aus Ermittlungen, Rückblicken und geheimnisvollen Tagebucheinträgen war eine sehr gelungene Kombination. Der Schreibstil wie gewohnt angenehm zu lesen. Wenn man den Einstig, bei dem alles zunächst nach 0815 Krimi aussieht, geschafft hat, legt Gruber los und man will das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man sollte sich jedoch von vorn herein über die Horrorelemente á la H.P. Lovecraft im Klaren sein und sich darauf einlassen können. Wer hier einen typischen Krimi (Bulle- Ermittlungen- Mörder) erwartet, dem könnte Judasschrein too much sein. Wer sich allerdings auf Kreaturen aus dunklen Welten einlassen kann wird an Judasschrein schnell Geschmack finden. Fazit: Für mich, trotz frühem Werk, ein gelungenes Buch. Man sollte sich allerding auf Mythen von beängstigende Geschöpfe einzulassen bereit sein.

Horror von Gruber
von Harry Grünewald am 14.08.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Dieses Buch war mein erster Horror-Thriller, wie von Gruber gewohnt überzeugt mich der flüssige Schreibstil. Bis auf die frühen Werke überzeugt mich jedes Buch von Ihm. Dieser Thriller hat mich zum Nachdenken gebracht, ob es vielleicht wirklich etwas unerforschtes (Wesen o.ä. ) gibt welches einige von uns im Leben fesselt und al... Dieses Buch war mein erster Horror-Thriller, wie von Gruber gewohnt überzeugt mich der flüssige Schreibstil. Bis auf die frühen Werke überzeugt mich jedes Buch von Ihm. Dieser Thriller hat mich zum Nachdenken gebracht, ob es vielleicht wirklich etwas unerforschtes (Wesen o.ä. ) gibt welches einige von uns im Leben fesselt und als Geisel nimmt. Höcht interessant, ich freue mich auf die nächsten Werke. Viel Spaß beim lesen.

Hochwasser in Grein
von einer Kundin/einem Kunden aus Unna am 14.07.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Alex Körner hat mächtige Probleme und steht kurz vor seiner Suspendierung. Seine Vorgesetzte gibt ihm eine Chance, es gab einen Mord in Grein, in seinem Geburtsort. Mit seiner Kollegin Berger macht er sich auf nach Grein. Sie kommen an den Tatort eines sehr brutalen Mordes an einer 14-jährigen. Das Ermittlerteam ist schon vor Or... Alex Körner hat mächtige Probleme und steht kurz vor seiner Suspendierung. Seine Vorgesetzte gibt ihm eine Chance, es gab einen Mord in Grein, in seinem Geburtsort. Mit seiner Kollegin Berger macht er sich auf nach Grein. Sie kommen an den Tatort eines sehr brutalen Mordes an einer 14-jährigen. Das Ermittlerteam ist schon vor Ort und nehmen den Mord auf. Aber alles ist merkwürdig an diesem Tatort und außerdem beginnt es zu regnen. Die Eltern des Kindes benehmen sich sehr merkwürdig, ebenso wie der Arzt und anderen Bewohner des Ortes. Am nächsten Tag findet das Team den Freund der Toten, der sich erhängt haben soll. Doch das Team ist skeptisch und da der der Regen immer mehr zunimmt und die Trier sehr stark ansteigt, müssen die Ermittler im Ort bleiben, um die Morde zu klären. Die mysteriösen Ereignisse nehmen noch zu und gefährden nicht nur die Ermittlungen und das Hochwasser steigt unaufhörlich. Der Thriller Judas Schrein von Andreas Gruber hat alles was einen guten Thriller ausmacht, Spannung, eine ungeheuerliche Geschichte und eine leichte Gänsehaut beim Lesen. Der Spannungsbogen entwickelt sich von der ersten bis zur letzten Seite und wir unterbrochen von einem Rückblick in das Jahr 1937 und von Tagebucheinträgen eines Messdieners. Diese Einschübe verstärken die Spannung, die mich als Leser fesselt. Der Schreibstil von Andreas Gruber ist sehr flüssig und mysteriöse Wendungen in der Geschichte lassen die Spannung bis ins Unermessliche steigen. Die Verbindungen der Hauptperson zu dem Ort der Verbrechen werden sehr ausführlich beschrieben und lassen die Authentizität der Geschichte deutlich ansteigen. Es ist durchaus nachvollziehbar was dort passiert und gleichzeitig ist es auch total verrückt. Das macht das Buch so interessant und unterhaltsam. Ich habe von Andreas Gruber schon ein anderes Buch gelesen, und zwar aus der Marten S. Snejder Serie und habe mich dort schon sehr gut unterhalten gefühlt. Auch hier ist es wieder der unnachahmliche Schreibstil, der mich wieder gefesselt hat. Der Judas Schrein ist ein grandioses Buch und ist absolut empfehlenswert.


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