Nebelkinder

Roman

Stefanie Gregg

(31)
eBook
eBook
8,99
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar

Weitere Formate

Taschenbuch

12,00 €

Accordion öffnen
  • Nebelkinder

    Aufbau TB

    Sofort lieferbar

    12,00 €

    Aufbau TB

eBook (ePUB)

8,99 €

Accordion öffnen
  • Nebelkinder

    ePUB (Aufbau)

    Sofort per Download lieferbar

    8,99 €

    ePUB (Aufbau)

Beschreibung

Zwischen uns ein ganzes Leben.

München, 1945. Zusammen mit ihrer Mutter Käthe ist Ana aus Breslau geflohen. Käthe ist traumatisiert, und so ist es an Ana, für ihre Familie zu sorgen. Als sie ihre eigene Familie gründet, scheint der Krieg verwunden, doch ihre Tochter Lilith bleibt ihr seltsam fremd. Viele Jahre später steht Lilith vor einer großen Entscheidung: Ausgerechnet sie, die doch immer unter ihrer distanzierten Mutter gelitten hat, soll den Sohn ihrer besten Freundin bei sich aufnehmen. Da fährt Ana mit ihr nach Breslau und erzählt ihr endlich, was damals wirklich geschehen ist ...

Eine berührende Familiengeschichte, die über drei Generationen bis in das 21. Jahrhundert reicht.

Stefanie Gregg, geboren 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften bis zur Promotion. Nach Stationen im Bereich Bucheinkauf und als Unternehmensberaterin widmet sich die Autorin jetzt nur noch dem Schreiben. Mit ihrer Familie wohnt sie in der Nähe von München.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.06.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783841219879
Verlag Aufbau
Dateigröße 2255 KB
Verkaufsrang 33

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
24
6
1
0
0

Nebelkinder - Eltern und Kinder und noch mehr
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 04.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch wollte ich lesen, da die Autorin Stefanie Gregg bekannt ist und der Klappentext mich angesprochen hat. Das Buch beginnt in München im Februar 1945, Ana (Anastatia) ihre Schwester Lenchen) mit Mutter Käthe, sowie der Tante Selma und Wolfi sind als Flüchtlinge aus Breslau in München angekommen. Der Krieg ist noch nicht... Dieses Buch wollte ich lesen, da die Autorin Stefanie Gregg bekannt ist und der Klappentext mich angesprochen hat. Das Buch beginnt in München im Februar 1945, Ana (Anastatia) ihre Schwester Lenchen) mit Mutter Käthe, sowie der Tante Selma und Wolfi sind als Flüchtlinge aus Breslau in München angekommen. Der Krieg ist noch nicht vorbei und doch geht es ihnen bereits besser als vorher in Breslau und auf dem Weg im Zug nach München. Man erfährt hier einiges über die Eltern der Kriegskinder, wo die Väter im Krieg waren und viele auch nicht zurückkamen bzw. erst spät. Ich bin froh diese Zeit nicht miterlebt zu haben. Ana übernimmt quasi die Verantwortung für ihre kleine Schwester. Die Mutter ist sehr traumatisiert. Wieso erfährt der Leser in dem Buch. Ana soll den Sohn eines Freundes adoptieren, da der Vater es nicht kann und die Mutter verstorben ist. Ich finde den Schreibstil sehr schön. Es gibt sehr viele berührende, schöne und nicht so schöne Episoden im Buch. Das Buch umfasst 44 Kapitel mit Epilog auf 384 Seiten. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

Wie Erlebnisse uns prägen und sich über Generationen auswirken können...
von einer Kundin/einem Kunden am 30.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein wunderbarer Roman über drei Frauen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben. Da haben wir Käthe aus einer wohlhabenden Familie, die sich plötzlich mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert sieht. Käthe's Tochter Ana, die viel zu schnell erwachsen werden muss und die Verantwortung für ihre Familie übernimmt. Und dann noch L... Ein wunderbarer Roman über drei Frauen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben. Da haben wir Käthe aus einer wohlhabenden Familie, die sich plötzlich mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert sieht. Käthe's Tochter Ana, die viel zu schnell erwachsen werden muss und die Verantwortung für ihre Familie übernimmt. Und dann noch Lilith, Ana's Tochter, die versucht ihr eigenes Leben zu führen. Ich möchte an der Stelle nicht zu viel Inhalt verraten, weil sich jeder sein eigenes Bild zu den drei Frauen machen soll. Das Thema der Nebelkinder kommt aus der Psychologie und ist immer noch aktuell. Auch ich in der 4. Generation kann noch leichte Nachwehen vergangener, traumatischer Erlebnisse meiner Familie spüren. Im Buch werden Erlebnisse schonungslos geschildert und auf den Punkt gebracht. Stefanie Gregg hat hier ein wunderbares Werk erschaffen! Man wird schnell in die Geschichte gezogen und beginnt das Verhalten der Protagonisten zu hinterfragen und nach Erklärungen zu suchen. Manchmal bringt man einfach kein/kaum Verständnis auf - dieses Bild kann sich aber im Verlauf des Buches noch ändern. Die Aufteilung und der Wechsel zwischen den Jahren ist gut gewählt mit schönen Übergangen und man hat keinen direkten "Cut" zwischen den einzelnen Kapiteln, was den Lesefluss nicht behindert und sehr angenehm macht. Mich hat das Buch sehr bewegt und ich werde mich weiter mit der Thematik und auch meiner eigenen Familiengeschichte auseinandersetzen.

Nebelkinder - Kriegsenkel sind auf der Suche nach dem eigenen ICH und finden dabei die FAMILIE
von einer Kundin/einem Kunden aus Lahr am 26.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nebelkinder Stefanie Greg erzählt in ihrem neuen Buch die Geschichte von Kate und ihren beiden Töchtern die während des Kriegs aus Breslau fliehen mussten. Sie waren auf sich alleine gestellt, denn Kates Mann war im Krieg. Kate selbst war in einer Art Dämmerzustand und so kam es das ihre älteste Tochter Anastasia mit 12 Jah... Nebelkinder Stefanie Greg erzählt in ihrem neuen Buch die Geschichte von Kate und ihren beiden Töchtern die während des Kriegs aus Breslau fliehen mussten. Sie waren auf sich alleine gestellt, denn Kates Mann war im Krieg. Kate selbst war in einer Art Dämmerzustand und so kam es das ihre älteste Tochter Anastasia mit 12 Jahren die Mutterrolle übernommen und sich um alles gekümmert hat. Die Geschichte von Anastasia wird in zwei Handlungssträngen erzählt. In der Vergangenheit liest man über die Zeit im Krieg als sie die Rolle der Mutter übernommen hat. In der Gegenwart liest man von Anastasia und ihrer Tochter Lilith. Das Verhältnis der beiden ist nicht besonders innig und das hat mich dann schon erschüttert. Anastasia, die als Kind automatisch die Mutterrolle übernommen hat, die für alle da war - unfassbar (vielleicht aber auch nicht) das sie bei ihrem eigenen Kind die Liebe nicht zeigen konnte. Lilith wird eines Tages gebeten das Kind einer Freundin aufzunehmen, ihm ein Heim zu geben, aber sie weiß nicht ob sie das kann. Sie erzählt ihrer Mutter davon und diese sieht das Ganze mit anderen Augen. Der Moment ist da in dem Anastasia ihre Vergangenheit aufarbeiten muss und Lilith soll sie auf eine Reise begleiten die ihr den Weg weisen soll und sie gleichzeitig verstehen lässt warum ihre Mutter keine Gefühle zeigen kann. Bei der Wahl des Titels zu ihrem neuen Buch hat Stefanie Gregg ein gutes Händchen gehabt. "NEBELKINDER" - bedeutet nämlich nichts anderes wie "Kriegsenkel" die sich selbst noch suchen und darüber hinaus ihre Familie finden. Genauso geht es Lilith. Dadurch das ihr ganzes Leben das Gefühl hatte das ihre Mutter sie nicht lieben konnte, denkt sie nun auch da sie keine Muttergefühle in sich hat und schon gar nicht für ein "fremdes" Kind. Die Reise mit ihrer Mutter zeigt ihr das sie ihre Mutter nie richtig kennengelernt hat und auch das mit jedem neuen Tag ein bissel Schatten von ihrer Mutter weicht und sie lernt sie neu kennen. Mich hat die Geschichte von Stefanie Gregg mitten ins Herz getroffen und man spürte während des Lesens das es für sie nicht einfach nur eine Geschichte war und das hier vieles aus der Vergangenheit verarbeitet wurde. Der Schreibstil war passend und die Charaktere hatten Ecken und Kanten. Besonders gut gefallen hat mir das man sich die Flucht von Brezlau richtig gut vorstellen konnte, man konnte nachvollziehen und vor allem aber, man fühlte während des Lesens immer mit den Charakteren mit. Es gab viele schockierende, aber auch bewegende Momente und oftmals musste ich heftigst schlucken. Im Laufe der Geschichte versteht man warum Anastasia ihrer Tochter nicht zeigen konnte das sie,sie liebt. Die Geschichte von Kate und ihrer Familie, steht für viele Familien und zeigt dem Leser, das manchmal nicht alles ist wie es scheint und jeder traumatische Erinnerungen anders verarbeitet. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlungen und fünf Sterne. Für mich war dieses Buch ein Highlight, vor allem auch weil alles sehr authentisch geschildert wurde und man währende des Lesens (nicht immer schöne) Bilder vor Augen hat.

  • Artikelbild-0