Bad At Love

Roman

Morgane Moncomble

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Beschreibung

Was, wenn unsere Liebe mein Untergang ist?

Als Azalées Mutter stirbt, bleibt ihr nichts anderes übrig: Sie muss nach vier Jahren zum ersten Mal in ihre Heimatstadt zurückkehren. Augenblicklich holen sie dort die schrecklichen Erinnerungen an ihre Vergangenheit ein. Doch nicht nur das: Azalée lernt auch ihren neuen Nachbarn Eden kennen. Er ist sexy und geheimnisvoll, und auch wenn sie sich geschworen hat, niemals Gefühle für einen Mann zu entwickeln, berührt er sie auf eine Weise, die ihre Welt mit jedem Tag ein bisschen mehr ins Wanken bringt ...

"Wirkungsvoll, überwältigend, tiefgreifend und mutig. Morgane greift wichtige aktuelle und oft tabuisierte Themen auf und beschreibt sie mit äußerster Genauigkeit und Wahrheit. Dieses Buch ist meisterhaft." Lectures de Jenn

Außerdem von Morgane Moncomble:

1. Never Too Close

2. Never Too Late


Bereits mit zwölf Jahren schrieb Morgane Moncomble ihren ersten Roman, doch erst 2015 begann sie, ihre Werke auf der Schreibplattform Wattpad zu veröffentlichen. Sie ist eine romantische Feministin, verreist gern und liebt Schokolade und Weihnachtsfilme. Wenn sie gerade einmal nicht in einem Café sitzt und schreibt, kann man sie meistens im Disneyland Paris finden.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 30.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7363-1299-9
Verlag LYX
Maße (L/B/H) 21,6/14,2/4,3 cm
Gewicht 554 g
Auflage 1. Auflage 2020
Übersetzer Ulrike Werner-Richter
Verkaufsrang 88

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein flammendes Plädoyer gegen Mobbing und für den Feminismus
von Dark Rose aus Troisdorf am 25.10.2020

Achtung: Triggerwarnung: Missbrauch, Mobbing, Suizid und Slutshaming! Azalée wollte nie wieder nach Charleston zurückkehren, zu präsent sind noch immer die Dämonen ihrer Vergangenheit. Doch der Tod ihrer entfremdeten Mutter macht es unumgänglich. Sie muss das Haus ausräumen und verkaufen. Womit Azalée gerechnet hat, ist die A... Achtung: Triggerwarnung: Missbrauch, Mobbing, Suizid und Slutshaming! Azalée wollte nie wieder nach Charleston zurückkehren, zu präsent sind noch immer die Dämonen ihrer Vergangenheit. Doch der Tod ihrer entfremdeten Mutter macht es unumgänglich. Sie muss das Haus ausräumen und verkaufen. Womit Azalée gerechnet hat, ist die Ablehnung all derer, die sie noch von früher kennen, die sie noch immer Schlampe und Hure nennen, womit sie aber niemals gerechnet hätte, ist Eden, ihr Nachbar. Manchmal ist er zwar ein Mistkerl, aber er ist der Einzige, der sie nicht nach dem beurteilt, was andere über sie sagen. Im Gegenteil. Eden lässt sich nicht von Azalées Abwehrmechanismen vertreiben, er will sie unbedingt kennenlernen, die echte Azalée. Doch das könnte für sie beide in der absoluten Vernichtung enden. Dieses Buch hat mir so oft das Herz gebrochen. Ich bin traurig, ich bin wütend und ich möchte am liebsten sofort in den Krieg ziehen, für Azalée, für jedes Mädchen und jede Frau, die das erleben musste, was sie erlebt hat. Azalée ist missbraucht worden und man gab ihr die Schuld. Schlimmer noch, sie hat versucht das Erlebte irgendwie zu überleben und was ist passiert? Man nennt sie Schlampe und Hure und diesen Ruf wird sie einfach nicht los. Sie wurde und wird gemobbt und zwar wirklich extrem! Niemand ist bereit etwas anderes in ihr zu sehen, niemand außer Eden. Ich finde es schrecklich, dass heute noch immer Frauen nach ihrer Sexualität etikettiert werden: haben sie mehr als einen Partner in so und so einer langen Zeitspanne, sind sie Schlampen oder Huren, wechselt ein Mann seine Partnerinnen öfter, als seine Klamotten, ist er halt ein Mann oder sogar ein bewundernswerter Player. Dieses zweierlei Maß, dass uns noch immer überall begegnet, macht mich so unbeschreiblich wütend! Aber es stimmt, Frauen werden rund um die Uhr pausenlos be- aber vor allem verurteilt. Sie dürfen nicht zu dick sein, oder zu dünn, sie dürfen nicht zu klug sein, oder zu dumm, sie müssen sich sexy anziehen, aber auch nicht zu sexy, sie sollen sich um den Haushalt und die Kinder kümmern, aber auch keine Hausfrau sein – das wäre ja antifeministisch. Sie sollen bis sie 30 sind verheiratet sein und Kinder wollen – eine Frau, die keinen Mann will und keine Kinder, ist ja keine Frau. Sie soll karriereorientiert sein, aber nicht zu sehr, sie sollen im Bett die tollsten Dinge können und mögen, aber nicht mit zu vielen Partnern Erfahrungen gesammelt haben, sie sollen immer Sex wollen, wenn ihr Partner will, aber nicht öfter oder weniger, sonst sind sie unersättlich oder frigide. Sie soll keine Feministin sein, weil, wer will schon eine Männerhasserin, aber sie soll auch nicht alte Rollenbilder erfüllen, sonst ist sie altmodisch und rückständig. Es wird so viel Druck auf Frauen ausgeübt, damit sie in diese Schubladen passen und es ist echt erschreckend, dass wir heute noch nicht weiter sind. Eine Frau wird ständig beurteilt, nach ihrem Äußeren und nach ihrem Verhalten und jeder meint mitreden zu dürfen. Jeder nimmt sich heraus, ein Urteil über sie zu sprechen. Und das macht mich so extrem wütend! Wie es auch Azalée wütend macht. Sie macht ihrer Wut mit ihrem Podcast Luft und ich bewundere sie dafür. Denn sie hat recht und zwar mit allem. Aber jetzt zum Buch an sich. Es ist unheimlich einfühlsam und berührend. Je mehr man über Azalée und das was ihr angetan wurde erfährt, desto wütender wird man, aber gleichzeitig bricht sie einem auch das Herz. Aber nicht nur sie. Auch Eden hat schreckliches durchgemacht und man fühlt mit ihm. Sie sind zwei verlorene Seelen, die sich gefunden haben, aber die ganze Welt scheint sich gegen sie zu stellen. Ihr Ruf, sein Ruf, ihre Vergangenheit, seine Vergangenheit und die Zukunft. Alles scheint darauf ausgerichtet zu sein, die beiden zu trennen. Fazit: Ich habe wirklich viel mitgelitten beim Lesen und mehr als einmal wollte ich in den Krieg ziehen und die „bösen“ in diesem Buch in Stücke reißen. Es wirkt extrem realistisch und besticht einfach durch sein Gefühl. Man kann alles so gut nachfühlen und das macht es so gut. Einen Punkt hätte ich mir anders gewünscht, aber gut, man kann ja nicht immer alles bekommen, was man will. Insgesamt aber bin ich echt begeistert von diesem Buch und ich hoffe wirklich, dass es die Menschen zumindest ein wenig zum Nachdenken bringt und die Frauen, die dieses Buch lesen erkennen, dass sie eben nicht dieses Spiel mitspielen müssen. Sie müssen nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen, sie müssen sich nicht so verhalten, wie „die“ es wollen und sie haben ein Recht darauf, ihr Leben so zu leben und zu gestalten, wie sie es wollen! Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne!

Tiefgründig und emotional
von Worttaenzer aus NRW am 24.10.2020

Nach den ersten beiden Romanen der Autorin Morgane Moncomble, setzt sie mit diesem Buch einen emotionalen Höhepunkt. Ihr Schreibstil ist mitreißend, temporeich und emotionsgeladen und führt dazu, dass man der Story ohne größere ereignislose Pausen folgen kann. Gleich zu Beginn der Geschichte, wird man auf schockierende Weise... Nach den ersten beiden Romanen der Autorin Morgane Moncomble, setzt sie mit diesem Buch einen emotionalen Höhepunkt. Ihr Schreibstil ist mitreißend, temporeich und emotionsgeladen und führt dazu, dass man der Story ohne größere ereignislose Pausen folgen kann. Gleich zu Beginn der Geschichte, wird man auf schockierende Weise in Azalées Vergangenheit eingeführt und weiß sofort, worauf man sich im weiteren Verlauf gefasst machen sollte. Daher fand ich auch die Triggerwarnung am Anfang sehr wichtig und prima vom Verlag und der Autorin. Die Protagonistin Azalée hat neben ihrem offensichtlichen Selbstbewusstsein und der Ironie noch einen sehr facettenreichen Charakter. Viele Charakterzüge hängen mit früheren Ereignissen zusammen, die sie geprägt haben und sind daher allesamt sehr schlüssig. Sie ist eine Protagonistin, deren Handlung und Verlauf man gerne verfolgt und mit der man mitfiebern kann. Auch ihren Nachbarn Eden schließt man schnell ins Herz. Er ist ein großartiger Charakter, mit seiner eigenen Geschichte und seinen Problemen, mit denen er zu Leben versucht. Er und Azalée ergänzen sich daher wunderbar. Der Umgang mit der schwierigen Thematik ist sehr sensibel und realistisch gehalten. Als Leser kann man die unterschiedlichsten Gefühle in Azalée sehr gut nachempfinden und die Emotionspalette reicht von Hass bis hin zu Trauer. Die Handlung ist nicht immer leicht zu verdauen und es ist definitiv kein Roman, den man schnell hinter sich lässt. Einige Momente kriechen einem unter die Haut. Und weil hier nichts beschönigt wird, gibt es auch immer wieder Rückschläge von einigen Seiten die die Gesellschaft heutzutage sehr gut repräsentiert. Morgane Moncomble schafft es, die Leserschaft auf eine mitreißende Achterbahnfahrt zu schicken. Es geht um die Vergangenheit und die Zukunft, um Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe. Aber eben auch die schlechten Seiten im Menschen und die tiefen Abgründe, die sich auftun können. Ein Buch, was für jeden geeignet ist, der ein emotionales Buch mit Tiefgang sucht.

Nimmt kein Blatt vor den Mund
von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2020

Der Schreibstil Der Schreibstil an sich ist sehr offen und direkt. Er verschönert nichts. Man erfährt schon am Anfang viel von Azalée und was ihr passiert ist, dabei wird vieles so nebenbei von ihr erwähnt und trotzdem bekommt man im Laufe der Story immer wieder neue Informationen und vor allem in der Handlung wird es spannend ... Der Schreibstil Der Schreibstil an sich ist sehr offen und direkt. Er verschönert nichts. Man erfährt schon am Anfang viel von Azalée und was ihr passiert ist, dabei wird vieles so nebenbei von ihr erwähnt und trotzdem bekommt man im Laufe der Story immer wieder neue Informationen und vor allem in der Handlung wird es spannend und berührend. Am Anfang jedes Kapitels befinden sich Podcast-Einträge von Azalée, in denen sie Themen behandelt, die sie selbst beschäftigen und dabei versucht sie vor allem den Frauen Mut zu machen und sie in ihren Entscheidungen zu unterstützen. Es ist ihr Herzensprojekt und das merkt man auch. Es ist wundervoll, dass dieses Projekt hier so gut eingebracht wird. Die Handlung Die Handlung ist einfach fantastisch umgesetzt. Es zeigt, dass man nicht auf die Meinung und Gerüchte der Menschen hören sollte, sondern mit sich selbst im Reinen sein sollte. Dabei ist es egal, wie das aussieht. Hauptsache man fühlt sich wohl. Wie sich die Dinge entwickeln und auch wie Azalee und Edens Reaktionen sind, machen dieses Buch vom Anfang bis zum Ende fesselnd. Man möchte für alle das Beste, aber erfährt auch so furchtbare und traurige Dinge, dass man am liebsten in das Buch springen und ihnen die Meinung geigen will. Das ist auch das, was das Buch so besonders macht, es alle möglichen (teilweise auch sehr heftige) Reaktionen ab, sodass man gefühlsmäßig in dem Buch gefangen ist. Die Charaktere Bei Azalée habe ich mich sofort wohlgefühlt. Sie strahlt zwar eine Unnahbarkeit an andere Menschen aus, aber dadurch, dass man das Buch aus ihrer Sicht liest hat man auch ihre Wärme, die ich liebe. Sie nimmt auch in ihren Gedanken kein Blatt vor den Mund und so erfährt man schnell, was ihr in ihrer Kindheit passiert ist. Ich finde es auch schön, dass man auch die Sicht von Eden hat, dabei erzählt er nicht sofort so viel, sodass man von seiner Vergangenheit noch so manche Überraschungen erlebt. Eden ist mir sehr sympathisch. Ich liebe seine offene und ehrgeizige Art und besonders liebe ich den Umgang mit Azalée. Sie necken sich so süß und trotzdem liebevoll. Ich glaube, nur dadurch, dass er anscheinend auch viel durchgemacht hat, kann er erkennen, warum Azalée sich so nach außen gibt und ihr entsprechend behilflich sein. Fazit „Bad at Love“ von Morgane Moncomble hat einen wundervollen Schreibstil, der kein Blatt vor den Mund nimmt, sowie zwei tolle Charaktere, die zusammen fantastisch harmonieren und sich toll ergänzen. Aber am besten gelungen ist die Stimmung, die dieses Buch erzeugt und sich auf den Leser überträgt. Mich hat selten ein Buch so sehr mitgerissen, wie es dieses gemacht hat. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mitgefiebert und mitgefühlt habe. Aber es war auf jeden Fall alles dabei. Freude, Lachen, Wärme, Trauer, Wut, heftige Wut, Enttäuschung und auch Liebe.


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