Sie hat Bock

Katja Lewina

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Beschreibung

Katja Lewina hat Bock, und sie schreibt darüber. Wäre sie ein Mann, wäre das kein Ding. So aber ist sie: »Schlampe«, »Nutte«, »Fotze«, »Hoe« ...
Seit #metoo werden die Rufe nach der potenten Frau laut und lauter. Aber hat eine, die ihr sexuelles Potenzial jenseits von »stets glatt rasiert und gefügig« lebt, in unserer Gesellschaft tatsächlich einen Platz?
Lewina führt die Debatte über weibliches Begehren fort und erforscht entlang ihrer eigenen erotischen Biografie, wie viel Sexismus in unserem Sex steckt. Kindliche Masturbation, Gynäkolog*innenbesuche, Porno-Vorlieben oder Fake-Orgasmen: Kein Thema ist ihr zu intim. Und nichts davon so individuell, wie wir gern glauben. Aber die Krusten unserer Sozialisation lassen sich abkratzen! Und so ist Sie hat Bock mehr Empowerment als Anprangern, mehr Anleitung zur Potenz als Opferdenke. Denn nach der Wahrnehmung von Ungerechtigkeiten und Tabus ist es an der Zeit, den Weg zur Selbstermächtigung einzuschlagen.

»Es liegt in unserer Hand, unsere Spielregeln zu schreiben, im Leben und beim Sex.«
Katja Lewina

»Es kribbelt zwischen den Beinen, Schweißausbrüche, lachen und schämen. Was will man bitte mehr? Es ist so gut geschrieben! Ich liebe es.«
Charlotte Roche

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.02.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783832170103
Verlag DuMont Buchverlag
Dateigröße 3081 KB
Verkaufsrang 13587

Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
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Es ist Zeit, aufzuwachen und etwas zu bewegen!
von Der Medienblogger am 16.03.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auch Frauen empfinden Lust und sollen das öffentlich kundtun dürfen, findet Autorin Katja Lewina. Mit „Sie hat Bock“ legt sie ein schlagfertiges Manifest feministischen Gedankengutes vor. Eine Rezension von Johannes Streb „Sie hat Bock“: Legitimation der weiblichen Lust als Hauptaspekt Kinder lachen auf, Jugendliche werden r... Auch Frauen empfinden Lust und sollen das öffentlich kundtun dürfen, findet Autorin Katja Lewina. Mit „Sie hat Bock“ legt sie ein schlagfertiges Manifest feministischen Gedankengutes vor. Eine Rezension von Johannes Streb „Sie hat Bock“: Legitimation der weiblichen Lust als Hauptaspekt Kinder lachen auf, Jugendliche werden rot, Erwachsene schrecken zurück – die Offenheit gegenüber Sex ist hierzulande erschreckend gering. Vor allem Frauen dürften erschreckend wenig ihres sexuellen Bedürfnisses zeigen, so Lewina. Viele Sexualpartner*innen seien bei Männern ein eindeutiges Anzeichen von Attraktivität und Sex-Appeal; Frauen hingegen würden hier wegen hurenartigen Verhaltens diskreditiert werden. Auch Frauen dürfen Lust empfinden und sie zeigen, das ist einer der zentralen Aspekte des vorliegenden Werks „Sie hat Bock“. Lewina tritt in „Sie hat Bock“ für Selbstmündigkeit und Emanzipation ein „Sie hat Bock“, das ist der kämpferische Titel eines mutigen Buchs, das versucht, tiefgreifende sexistische Überzeugungen aufzubrechen. Die Autorin tritt für weibliche Selbstmündigkeit ein, für Emanzipation von konservativen Konstrukten und für die Legitimation weiblicher Lust. Es ist menschlich, etwas zu wollen – und nicht nur gewollt zu werden. Dabei kritisiert sie offen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Trotz vieler Anzweiflungen und Negativberichte über die aktuelle Situation klingt ihre Argumentation nie gejammert: Lewina begründet ihre Argumente schlüssig und erklärt ihre Standpunkte anhand subjektiver Erlebnisse. Sie erhebt nicht den Anspruch, dass ihre Eindrücke verallgemeinert ebenso gelten. Konstruktive Handlungsanweisungen statt ewiger Kritik Ich bewundere den Mut der Autorin, sich über jahrelang festgefahrene gesellschaftliche Konfessionen hinwegzusetzen. Sie stellt eine offene, tolerante und aufgeklärte Gesellschaft als anstrebenswerte Vision in Aussicht, in der Sex kein Tabuthema und Frauen allumfassend gleichgestellt sind – und gibt dafür zahlreiche konstruktive Handlungsvorschläge, die wir alle umsetzen könnten, um dafür einzugestehen. Der Aufbau des Buchs ist schlüssig; in zahlreichen kurzen Kapiteln sie beleuchtet viele verschiedene Aspekte, in denen feministische Denkweisen förderlich wirken könnten. Ihr Schreibstil reißt schnell mit. Sie schreibt sehr locker, das Lesen fühlt sich angenehm an, sie verzichtet (oftmals) auf eine unnötig derbe Ausdrucksweise. Trotz einer knappen Buchlänge von gerade einmal 220 Seiten doppelten sich einige Erkenntnisse; diese erzähltechnischen Längen hätten nicht sein müssen. Unzählige Denkanstöße inspirieren Für „Sie hat Bock“ möchte ich insgesamt eine unbedingte Leseempfehlung für jede*n aussprechen: Nicht nur für Frauen, die sich in ihrer Position bekräftigt fühlen, sondern auch für Männer und alle, die bereit sind, sich selbst zu ändern, um endlich eine Gleichberechtigung herzustellen. Katja Lewina gibt so viele Denkanstöße, dass mein gesamtes Buch voller Post-Its vollgeklebt ist. Außerdem führt sie einige Recherchequellen auf, die das weitere Einlesen in die Thematik ermöglichen. Fazit „Sie hat Bock“ ist ein überzeugendes Manifest über das weibliche Geschlecht – es ist Zeit, aufzuwachen und etwas zu bewegen. Inspirierendes Lesehighlight! 5/5 Sterne – Lesehighlight

Mit der eigenen Sexualität auseinandersetzen
von einer Kundin/einem Kunden aus Kaufungen am 19.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Habt ihr euch schon näher mit dem Thema weibliche Sexualität auseinander gesetzt? Sind eure Eltern offen mit euch umgegangen oder musstet ihr euch irgendwie selbst helfen? Mit dem Internet vielleicht? Also ich muss ehrlich sagen, dass ich mich noch immer nicht besonders damit auseinandersetzte. Ich mache einfach was mir Spaß m... Habt ihr euch schon näher mit dem Thema weibliche Sexualität auseinander gesetzt? Sind eure Eltern offen mit euch umgegangen oder musstet ihr euch irgendwie selbst helfen? Mit dem Internet vielleicht? Also ich muss ehrlich sagen, dass ich mich noch immer nicht besonders damit auseinandersetzte. Ich mache einfach was mir Spaß macht und was sich gut anfühlt. (Was ja Sinn der Sache ist). Aber Das Buch von Katja Lewina hat mich doch zum nachdenken angeregt. Ist alles was ich gemacht habe oder gefühlt habe tatsächlich weil es mir Spaß macht oder weil ich meinem Partner gefallen wollte? Ist Sexualität wirklich frei oder wird durch die Gesellschaft und das Patriarchart doch einiges einfach nur gemacht, weil es eben so gemacht wird? Wie ihr merkt hat mich das Lesen zum nachdenken und Fragen stellen angeregt und das war vermutlich das Ziel. Jeder sollte hinterfragen, wie frei und offen man mit dem Partner während des Sex spricht und ob da nicht vielleicht doch heimliche Verlangen schlummern. Und um die eigene Lust besser kennen zu lernen und zu wissen was man will und was nicht, sollte Frau sich mit dem eigenen Körper und der eigenen Lust beschäftigen.

Ein passender Einstieg in feministische Lektüre und unser sexuelles Sein
von einer Kundin/einem Kunden aus Oldenburg am 22.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vielen Dank gehen an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars Inhalt und Meinung: Sexismus: Er is so alltäglich und deshalb ein besonderes wichtiges Thema. Als junge Menschen werden wir alle geprägt und nehmen durch unser Umfeld und Erziehung ein Bild und eine Haltung an, die uns selbst einschränkt. In ihrem ... Vielen Dank gehen an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars Inhalt und Meinung: Sexismus: Er is so alltäglich und deshalb ein besonderes wichtiges Thema. Als junge Menschen werden wir alle geprägt und nehmen durch unser Umfeld und Erziehung ein Bild und eine Haltung an, die uns selbst einschränkt. In ihrem Buch „Sie hat Bock“ versucht Katja Lewina das Bild der Frau aus der konzipierten Starre des Patriarchats zu lösen. Dabei spricht sie von Sexualität, alltägliche Sexismen und die Sexualisierung der Frau und mehr. Besonders eindrucksvoll untermalt sie die Punkte mit eigenen Erfahrungen und untermalt sie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und geschichtlichen Ereignissen. Die Schreibweise der Autorin ist locker und leicht und lässt sich auch gerne zwischendurch gut lesen. Besonders die Kürze der einzelnen Essays ist perfekt, um nach dem Weglegen des Buches gut wieder einzusteigen. Für mich stellt dieses Buch fast schon mein persönliches Debüt in die Welt der feministischen Lektüre dar. Der Jahrhunderte andauernde Kampf für die Gleichstellung und Selbstbestimmung der Frau ist nach wie vor nicht selbstverständlich und auch in unserer deutschen, vermeintlich so emanzipierten Gesellschaft längst nicht akzeptabel. Mithilfe des Buches konnte ich meine eigene Perspektive auf Erfahrungen und Ansichten sie Katja Lewina teilt überdenken. Insgesamt kann ich schließen, dass dieses Buch unglaublich gut und Augen-eröffnend ist. Für ErsteleserInnen von feministischer Lektüre ist mit diesem Buch ein guter Einstieg gemacht. Auch spiegelt dieses Buch gut die aktuelle feministische Welle und den Kampf von uns Frauen wieder. Absolute Leseempfehlung an alle, Frauen und Männer.


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