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Verlorenes Vernègues

Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc

Capitaine Roger Blanc Band 7

Ein Rudel Wölfe in einer Geisterstadt mitten in der Provence - ein ungewöhnlicher und dramatischer neuer Fall für Capitaine Roger Blanc

Anfang Januar in der Provence. Schnee fällt, und die Tage verlaufen ruhig für die Gendarmen, denn in der Kälte scheint selbst das Verbrechen erstarrt zu sein. Mitten in der Nacht werden Capitaine Blanc und Lieutenant Tonon jedoch zu einem rätselhaften Einsatz gerufen. Der Ort: Vieux Vernègues, ein mittelalterlicher Ort, der eine Idylle wie aus dem Bilderbuch sein könnte, hätte nicht ein Erdbeben ihn vor gut hundert Jahren zerstört. Jetzt ist Vieux Vernègues eine Geisterstadt, ein verlassenes Trümmerfeld im Schatten einer düsteren Burgruine. Alarmiert wurde die Gendarmerie von zwei alten Schafhirten. Zwölf Tiere ihrer Herde wurden in weniger als einer Stunde getötet - von Wölfen.
Schnell spricht sich herum, dass ein Wolfsrudel durch die Gegend streift. Diese Tiere stehen unter strengstem Naturschutz, doch die Angst ist stärker - Schäfer, Jäger und sogar der Bürgermeister scheren sich nicht um die Gesetze und greifen zu den Waffen. Blanc und seine Kollegen merken zudem bald, dass noch weitere Gestalten nachts durch die Wälder streifen und seltsame Dinge tun. Jeder misstraut jedem, und alle fürchten den Wolf - eine explosive Lage, die schließlich außer Kontrolle gerät. Denn tatsächlich wird ein Toter zwischen den Ruinen gefunden ...
Portrait
Cay Rademacher, geboren 1965, ist freier Journalist und Autor. Bei DuMont erschienen seine Kriminalromane aus dem Hamburg der Nachkriegszeit: >Der Trümmermörder< (2011), >Der Schieber< (2012) und >Der Fälscher< (2013). Seine Provence-Krimiserie umfasst: >Mörderischer Mistral< (2014), >Tödliche Camargue< (2015), >Brennender Midi< (2016), >Gefährliche Côte Bleue< (2017), >Dunkles Arles< (2018) und >Verhängnisvolles Calès< (2019). Außerdem erschien 2019 der Kriminalroman >Ein letzter Sommer in Méje
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 350 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.05.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783832170127
Verlag DuMont Buchverlag
Dateigröße 1481 KB
Verkaufsrang 4
eBook
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11,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Sehr kurzweilig
von einer Kundin/einem Kunden aus Weil der Stadt am 26.05.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Tolles Buch, sehr spannend. Ein neuer Fall für Roger Blanc auf den ich schon lange gewartet habe und der mich nicht enttäuscht hat. Handlung glaubwürdig und -wie immer- aktuell. Auch das Persönliche kommt nicht zu kurz, wird aber nicht überthematisiert. Volle Punktzahl!

Zum Himmel schreiende Minderwertigkeit gepaart mit Geringschätzung der Leser.
von Wedma am 23.05.2020

Auf die neue Folge mit Roger Blanc habe ich mich gefreut. Die früheren mochte ich ganz gern. Die letzte erschien mir zwar so inhaltsleer und dürftig geschrieben, dass ich abbrechen musste, also hoffte ich nun, dass diese doch nach dem Flop viel besser ausfallen und etwas ausgesprochen Lesenswertes bieten würde. Das aktuelle Them... Auf die neue Folge mit Roger Blanc habe ich mich gefreut. Die früheren mochte ich ganz gern. Die letzte erschien mir zwar so inhaltsleer und dürftig geschrieben, dass ich abbrechen musste, also hoffte ich nun, dass diese doch nach dem Flop viel besser ausfallen und etwas ausgesprochen Lesenswertes bieten würde. Das aktuelle Thema Wölfe, die haben sich auch im Süden Deutschlands gezeigt, lieferte die besten Voraussetzungen hierfür. Leider musste ich enttäuscht die letzte Seite umblättern. (Immerhin bis dahin geschafft. Aber aus ganz anderen Gründen.) Die Handlung erschien mir etwas zu gemacht, zu konstruiert, in manchen Details fadenscheinig und unglaubwürdig. Die typischen Interessegruppen wie Bauern mit ihren Schafsherden, Bürgermeister, Försterin, eine junge, alleinerziehende Frau, ließ man hier antanzen und ihre einschlägigen Reden schwingen, deren Inhalt man sich auch ohne diesen Krimi denken kann. Auch einige skurrile Figuren wie ein Ufologe, ein Nostradamusinterpret, eine Seismologin fanden ihren Weg in diese Geschichte. Sie alle blieben bis zum Ende leider fremd. Zu keiner konnte eine Beziehung aufgebaut werden, sodass sie einen durch die Geschichte begleiten und mit sich fiebern ließ. Die Spannung hielt sich also in sehr engen Grenzen. Wer hinter den Anschlägen steckte und auch am Ende für Morde verantwortlich war, konnte man leicht durchschauen. Nach nur paar Seiten war ich jedes Mal zuverlässig eingenickt. Perfekte Einschlafhilfe. Insgesamt entstand leider der Eindruck, dass diese Geschichte auf dem Reißbrett entworfen und lieblos heruntergeschrieben wurde, ohne dass man groß auf den Ausdruck geachtet hätte. Die Stellen mit „war, war, war, nochmals war, hatte, stand, lag“ sind leider keine Seltenheit. Hinzukamen die Anhäufungen von Adverbien. All diese „Köstlichkeiten“ ließen mich wieder an Abbruch denken. Mochte denn keiner vom Verlag dieses Ding durchlesen, damit man den Lesern zumindest diese Tollpatschigkeit im Ausdruck erspart bleiben könnte? Oder hat er versucht, aber wie ich stets nach paar Seiten eingenickt? Diesmal wollte ich um jeden Preis durchhalten. Ich wollte einfach auf die Art der Darbietung schauen. Mir wäre aber nichts entgangen, wenn ich abgebrochen hätte. Und als ob das Ganze nicht primitiv genug wäre, da wurde man im letzten Drittel auch noch mit Werbung zugedröhnt. Eine bestimmte Fitnessuhrmarke wurde regelrecht in die Handlung eingebunden und entsprechend oft penetrant erwähnt. Wer und wie viel für Product Placement kassiert hat, möchte ich lieber nicht wissen. Aber dass man mittlerweile für zulässig hält, die Regiokrimis für Werbezwecke zu missbrauchen, ist schon ein starkes Stück. Das erinnert an die Soap Operas, jene minderwertigen Stücke, die hpts. für Werbezwecke produziert wurden. Und wenn man die Leser so geringschätzt, dass man ihnen so etwas zumutet, ich meine damit das Gesamtpacket: schwache Handlung, lieblos heruntergenudeltes Stück, Ausdruck wie der eines unbedarften Anfängers usw., dann muss man sich über die 2 Sterne Bewertung nicht wundern. Ich finde es schade. Aber ich bin echt enttäuscht und empört über diesen Umgang mit dem Leser.

Das Geheimnis um die Wölfe in der Geisterstadt...
von Sylvia Ballschmieter aus Fredersdorf-Vogelsdorf am 23.05.2020

Verlorenes Vernègues von Cay Rademacher zur Geschichte: Anfang Januar in der Provence. Schnee fällt, und die Tage verlaufen ruhig für die Gendarmen, denn in der Kälte scheint selbst das Verbrechen erstarrt zu sein. Mitten in der Nacht werden Capitaine Blanc und Lieutenant Tonon jedoch zu einem rätselhaften Einsatz gerufen. Der... Verlorenes Vernègues von Cay Rademacher zur Geschichte: Anfang Januar in der Provence. Schnee fällt, und die Tage verlaufen ruhig für die Gendarmen, denn in der Kälte scheint selbst das Verbrechen erstarrt zu sein. Mitten in der Nacht werden Capitaine Blanc und Lieutenant Tonon jedoch zu einem rätselhaften Einsatz gerufen. Der Ort: Vieux Vernègues, ein mittelalterlicher Ort, der eine Idylle wie aus dem Bilderbuch sein könnte, hätte nicht ein Erdbeben ihn vor gut hundert Jahren zerstört. Jetzt ist Vieux Vernègues eine Geisterstadt, ein verlassenes Trümmerfeld im Schatten einer düsteren Burgruine. Alarmiert wurde die Gendarmerie von zwei alten Schafhirten. Zwölf Tiere ihrer Herde wurden in weniger als einer Stunde getötet – von Wölfen. Schnell spricht sich herum, dass ein Wolfsrudel durch die Gegend streift. Diese Tiere stehen unter strengstem Naturschutz, doch die Angst ist stärker – Schäfer, Jäger und sogar der Bürgermeister scheren sich nicht um die Gesetze und greifen zu den Waffen. Blanc und seine Kollegen merken zudem bald, dass noch weitere Gestalten nachts durch die Wälder streifen und seltsame Dinge tun. Jeder misstraut jedem, und alle fürchten den Wolf – eine explosive Lage, die schließlich außer Kontrolle gerät. Denn tatsächlich wird ein Toter zwischen den Ruinen gefunden … mein Fazit: Den Leser erwartet ein packender, fesselnder Kriminalroman. Den Rahmen der Geschichte bilden die Ruinen von Vieux Vernegues., einer Stadt der toten Seelen. Der Autor hat mit viel Feingefühl die Atmosphäre in den kleinen französischen Dörfern der Provence eingefangen und so die Charaktere lebendig wirken zu lassen. Capitaine Roger Blanc wurde vor sieben Monaten in den Midi versetzt. Er wohnt in einer alten geerbten Ölmühle in Sainte- Francoise-la- Vallee. Er ist ein Ermittler, der definitiv den richtigen Jagdinstinkt hat und ermittelt immer in verschiedene Richtungen. Sein Kollege Lieutenant Marius Tonon ist im Departement nicht sehr beliebt. Blanc kommt mit ihm aber gut aus und die beiden haben Hilfe von Fabienne. Sie ist die Beste, wenn es um die Digitalisierung geht und findet immer Spuren im Netz... Aber was hat es mit den Spuren der Wölfe auf sich? Wer schleicht nachts durch die alten Ruinen? Spannend begibt sich der Leser auf die Spur der Wölfe und es gibt mehr als nur einen Toten...