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Das Beste kommt noch

Roman

Es ist nie zu spät für einen Neuanfang – und für die große Liebe.

Andrews Beruf ist der Tod. Seine Arbeit als Nachlass-Verwalter ist nichts für Zartbesaitete, aber zum Glück wartet auf ihn zuhause eine liebevolle Familie, die ihn aufheitert - glauben zumindest seine Kollegen. Aber das ist eine Notlüge, die irgendwann ein Eigenleben entwickelte. In Wahrheit wohnt Andrew allein in einem Londoner Ein-Zimmer-Apartment in und führt ein genauso einsames Dasein wie seine Verstorbenen kurz vor ihrem Tod. Das ändert sich, als eine neue Kollegin in der Abteilung anfängt. Peggy bringt frischen Wind in Andrews Welt und sein Herz schlängt in ihrer Nähe schneller. Das Problem: Peggy ist verheiratet, hat zwei Kinder und glaubt, Andrew wäre in der gleichen Situation.
Portrait
Richard Roper arbeitet als Sachbuch-Lektor für einen großen Londoner Verlag. Niemals hätte er sich träumen lassen, dass sein Debüt-Roman bereits vor Erscheinen für Furore sorgen würde: Die nationalen und internationalen Verlage rissen sich förmlich um die Veröffentlichungsrechte, mit dem Ergebnis, dass "Das Beste kommt noch" in 19 Ländern erscheint. Der überglückliche Autor lebt in London und schreibt an seinem zweiten Roman.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 10.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8052-0044-8
Verlag ROWOHLT Wunderlich
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3,8 cm
Gewicht 514 g
Originaltitel Something to live for
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Katharina Naumann
Verkaufsrang 7326
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Roman über eine Schwindelei und die Schwierigkeit, sie richtig zu stellen
von Girdin aus Erkelenz am 02.04.2020

In seinem Debütroman „Das Beste kommt noch“ thematisiert der Engländer Richard Roper die Einsamkeit im Alter, oft verbunden mit Altersarmut, auf eine besondere Art und Weise. Dazu nutzt er die Figur seines Protagonisten Andrew Smith, der Nachlassverwalter bei der Stadtverwaltung in London ist. Damit verbunden hat er eine Geschic... In seinem Debütroman „Das Beste kommt noch“ thematisiert der Engländer Richard Roper die Einsamkeit im Alter, oft verbunden mit Altersarmut, auf eine besondere Art und Weise. Dazu nutzt er die Figur seines Protagonisten Andrew Smith, der Nachlassverwalter bei der Stadtverwaltung in London ist. Damit verbunden hat er eine Geschichte über die weitreichenden Folgen einer Flunkerei von Andrew. Nach einigen Jahren in einer gedanklichen Parallelwelt wartet eventuell, nach Bekennen seiner Lüge, ein Neuanfang auf Andrew, bei dem in seinem Leben vieles sich zum Besseren ändern könnte. So richtig will er aber nicht daran glauben. Andrew ist 42 Jahre alt und Single. Er wohnt schon sehr lange allein in einer kleinen Wohnung. Alle drei Monate ruft seine ältere Schwester an, das ist sein einziger Bezug zur Familie. Nachdem seine letzte Arbeitsstelle wegrationalisiert wurde hat er sich bei der Stadtverwaltung im Nachlassamt beworben. Leider ist ihm dabei ein Missgeschick unterlaufen und durch eine Fügung hat er seinem Chef von einer Ehefrau, zwei Kindern und einem Haus, das die Familie bewohnt, erzählt. Nie war der richtige Zeitpunkt gekommen, um das richtig zu stellen. Jetzt plant sein Chef eine neue teambildende Maßnahme, bei der nacheinander jeder seine Kollegen nach Hause zu einem Essen einladen soll. Bald schon wird Andrew an der Reihe sein. Doch inzwischen wird das Team durch eine neue Kollegin, mit einer Frisur wie sie auf dem Cover abgebildet ist, ergänzt und er versteht sich von Beginn an bestens mit ich. Es entwickelt sich zwischen ihnen mehr wie eine berufliche Beziehung. Aber beide sind nach eigenen Angaben glücklich verheiratet … Zu Andrews Aufgaben gehört es, die Wohnung der Verstorbenen nach Hinweisen auf Bezugspersonen und finanzielle Mittel zur Begleichung der Beerdigungskosten zu suchen. Er versieht seine Arbeit mit viel Respekt für die Toten und erscheint daher auch zu deren Begräbnis, zu dem sonst meist nur der Pfarrer anwesend ist. Die Einsamkeit, in der die Gestorbenen lebten, kann er aufgrund seiner eigenen Lebensweise gut nachvollziehen und fühlt sich ihnen dadurch auf gewisse Art verbunden. Der Gedanke, dass er sich irgendwann in einer ähnlichen Situation befinden wird, ist ihm nah. Damit er in Kontakt mit anderen die richtigen Gesten und Worte findet, beobachtet er andere sehr genau, versucht sich in die Betrachteten einzufühlen und merkt sich deren Verhalten, so dass er meist ein angenehmer Gesprächspartner ist. Richard Roper schreibt ohne Sentimentalität über einen Umstand unserer heutigen Gesellschaft, bei der viele Senioren sehr zurückgezogen leben und ihr Tod lange Zeit unbemerkt bleibt. Die Geschichte ist bewegend, die dabei aufkommende Traurigkeit wird aber von den teils amüsanten Schilderungen der Begebenheiten rund um Andrew übertönt, die vor allem dadurch entstehen, dass er so wenig wie möglich in der Öffentlichkeit über sein Privatleben reden möchte. Schon nach kurzer Zeit wurde mir als Leser deutlich, dass etwas in der Vergangenheit von Andrew geschehen sein muss, dass auf ihn verstörend gewesen ist. Die seltenen Anrufe seiner Schwester und seine fehlende Initiative, selbst anzurufen oder sie zu treffen, warfen Fragen auf, genauso wie seine Reaktion auf einen ganz bestimmten Song. Erst im Laufe der Zeit entstand das Bild eines Menschen, der mehrfach in seinem Leben beängstigende Erlebnisse hatte und nun versucht weitere Verletzungen seiner Gefühle zu vermeiden. Schließlich erklärte sich dadurch auch seine Lüge beim Vorstellungsgespräch. Als sich zwischen Peggy und ihm eine starke Zuneigung entwickelt, begann ich Mitleid mit ihm zu haben und hoffte für ihn auf eine Lösung für sein Dilemma. Richard Roper erzählt mit viel Einfühlungsvermögen in seinem Roman „Das Beste kommt noch“ von einer folgenschweren Schwindelei und der Schwierigkeit sie richtig zu stellen. Dabei verknüpft er den Beruf seines Protagonisten Andrews mit einem Blick auf das Alleinsein im Alter und stimmt dadurch nachdenklich. Aufgrund einiger aufheiternder Szenengestaltungen ist die Erzählung berührend, aber nicht bedrückend. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung.

Das Beste ist schon angekommen
von Lesendes Federvieh aus München am 01.04.2020

Andrew hat einen nicht ganz alltäglichen Job, er ist Nachlassverwalter und das ist kein Zuckerschlecken. Aber glücklicherweise gibt es da noch seine Frau und die beiden Kinder, die ihn von seinem stressigen Alltag ablenken. Das denken zumindest seine Kollegen im Amt. Dem ist allerdings nicht so, denn Andrew hat geflunkert, denn ... Andrew hat einen nicht ganz alltäglichen Job, er ist Nachlassverwalter und das ist kein Zuckerschlecken. Aber glücklicherweise gibt es da noch seine Frau und die beiden Kinder, die ihn von seinem stressigen Alltag ablenken. Das denken zumindest seine Kollegen im Amt. Dem ist allerdings nicht so, denn Andrew hat geflunkert, denn eigentlich lebt er allein in einer kleinen schäbigen Londoner Mietwohnung. Und das einzige was dort auf ihn wartet sind seine Modelleisenbahn und die Schallplatten von Ella Fitzgerald. Doch dann bekommt er eine neue Kollegin, Peggy - und plötzlich ändert sich alles... Was für ein tolles Buch! Richard Roper hat eine tiefgründige, warmherzige, witzige und absolut süchtig machende Geschichte geschrieben, die ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. Er erzählt von Andrew, dem sympathischen und liebenswerten Nachlassverwalter, der es im Leben dennoch nicht leicht hat. Es ist einfach wunderschön zu lesen, wie er durch seine neue Kollegin Peggy langsam seine Barrieren durchbricht und aus sich herausgeht. Durch den angenehmen, emotionalen und gleichzeitig auch humorvollen Schreibstil ist es ein Vergnügen Seite um Seite zu lesen. "Das Beste kommt noch" ist ein Buch, das Mut macht und zeigt, dass es sich immer lohnt zu kämpfen und etwas zu verändern. Dieser absolut lesenswerte Roman lebt aber nicht nur von seiner klasse Handlung, sondern auch von den brillant geschaffenen Charakteren. Sie harmonieren perfekt, denn alle haben ihre Eigenheiten und wirken dadurch umso menschlicher und authentischer. Andrew ist mit seiner zurückhaltenden, aber dennoch herzlichen Art wie ein guter Freund geworden, dem man immer fester die Daumen drückt, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen. Für mich gehört dieses Buch ganz klar zu meinen Favoriten für 2020. Es ist ein ganz besonderes Buch, nach ein paar Seiten kam mir der Gedanke, typisch englisch schön. Und genau das ist es. Unvergleichlich. Fazit: Das Beste ist schon angekommen

Ein besonderer Roman über die Einsamkeit
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2020

Andrew arbeitet als Nachlassverwalter. Wenn jemand alleine stirbt, gehört es zu Andrews Job in dessen Wohnung nach Hinweisen zu suchen, ob es Geld oder Angehörige gibt, die die Beerdigung bezahlen könnten. Diese Arbeit ist meist nicht angenehm. Seine Kollegen wissen nicht, dass er seine Familie nur erfunden hat. Andrew ist diese... Andrew arbeitet als Nachlassverwalter. Wenn jemand alleine stirbt, gehört es zu Andrews Job in dessen Wohnung nach Hinweisen zu suchen, ob es Geld oder Angehörige gibt, die die Beerdigung bezahlen könnten. Diese Arbeit ist meist nicht angenehm. Seine Kollegen wissen nicht, dass er seine Familie nur erfunden hat. Andrew ist diese Lüge außer Kontrolle geraten und seit geraumer Zeit gehört sie fest zu seinem Leben. In Wirklichkeit lebt Andrew in seiner Einzimmer Wohnung und sein größtes Hobby ist seine Modelleisenbahn. Als Peggy, die neue Kollegin in sein Leben tritt, verändert sich einiges. "Das Beste kommt noch" ist ein besonderer Roman, der mich berührt und zum Nachdenken angeregt hat. Der Autor schreibt mit einer wunderbaren Leichtigkeit. Obwohl es sich um ein ernstes Thema handelt, versteht Richard Roper geschickt diesen Roman mit etwas Humor aufzulockern. Trotzdem hat es etwas gedauert bis ich in die Geschichte hinein kam und mich das Leben von Andrew berührt hat. Der Hauptprotagonist ist ein sympathischer aber auch sehr einsamer Mann. Die Kollegin Peggy dagegen eine authentische, aufgeweckte und sehr liebenswerte Protagonistin, ein Lichtblick für Andrew. Aber auch Peggy selbst hat kein einfaches Leben. Die Arbeit als Nachlassverwalter zeigt dem Leser, wie einsam einige alte Menschen leben und sterben. Dies berührt, schockiert und regt zum Nachdenken an, nicht nur mich auch die Protagonisten Peggy und Andrew. Der Roman hat mir gut gefallen, er zeigt, wie schwer es sein kann aus einer Lüge wieder herauszukommen und wie schrecklich Einsamkeit sein kann, wenn alte Menschen allein leben und sterben. Diese Geschichte wird mich bestimmt noch einige Zeit weiter beschäftigen.