Asterix Mundart Ruhrdeutsch VI

Keine Kohle mehr im Pott

Asterix Mundart Band 81

René Goscinny, Albert Uderzo

(3)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Dat Ende der Kohle war schon fuffzig vor Christus sein Jesus im Ruhrgebiet ein großes Thema. Und zwar bei Asterix und seinen Kumpels. Diesmal hat nämlich wer die ganze Kohle aus dem Kupferpott von Ruhrbaron Solingenolix geklaut und unser kleiner Kollege und sein dicker Freund Obelix müssen durch dat Revier ziehen um die Asche wieder aufzutreiben! Ob jetzt als Großhändler für Keilemänners (Wildschweine), als Nachwuchsgladiatoren, auffer Galopprennbahn oder als Statisten in den Theaterinszenierungen des berühmten Revierregisseurs Christofus Schlingensiefus: Man musste schon damals beruflich ganz schön flexibel sein um in einer strukturschwachen Region wie dem Ruhrgebiet an Kohle zu kommen.
Hennes Bender setzt mit „Keine Kohle mehr im Pott“, seiner Version des legendären „Kupferkessel“-Abenteuers, die erfolgreiche Asterix-Ruhrdeutsch-Reihe fort und geizt auch diesmal wieder nicht mit Anspielungen auf das Leben im Ruhrgebiet und der typischen Ruhrpott-Schnauze welche schon „Tour de Ruhr“, „Dingenskirchen“ und „Voll auffe Omme!“ zu Bestsellern und Publikumslieblingen gemacht haben.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 48
Erscheinungsdatum 03.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7704-4087-0
Verlag Egmont Comic Collection
Maße (L/B/H) 29,2/22,5/1 cm
Gewicht 369 g
Originaltitel Astérix et le chaudron 13 (Asterix und der Kupferkessel 13)
Abbildungen 1 farbige Abbildung
Auflage 1
Übersetzer Hennes Bender
Verkaufsrang 1122

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Portrait

René Goscinny

Als Sohn jüdischer Eltern wurde der Erfinder des Galliers Asterix, Rene Goscinny, am 14.August 1926 in Paris geboren. Aufgewachsen in Buenos Aires, arbeitete er nach seinem Abitur zunächst als Unterbuchhalter und auch als Zeichner in einer Werbeagentur. Sein geplantes Kunststudium wurde ihm durch den plötzlichen Tod seines Vaters verwehrt. 1945 folgte Rene Goscinny einer Einladung seines Onkels und wanderte nach New York aus. Dort verbrachte er lange Jahre, bevor es ihm gelang seine Zeichnungen im gerade gegründeten Magazin "MAD" unterzubringen. 1950 lernte Rene Goscinny Morris kennen und nur wenig später entschloss er sich nach Belgien zu gehen, um in Brüssel eine angebotene Stelle als Texter anzunehmen. Die ersten Erfolge feierte er mit "Lucky Luke", den Morris einige Jahre zuvor entwarf. Als er Albert Underzo, den späteren Zeichner der Asterix – Reihen, traf, waren sich beide sofort darüber einig, dass Comics unterhalten müssen. Von da an schrieb Rene Goscinny die Texte, die Underzo illustrierte. Sie produzierten gemeinsam erfolgreich mehrere Serien, bevor sie 1959 mit Asterix den Durchbruch schafften. Die erste Folge über den unbeugsamen Gallier erschien in dem neu gegründeten Magazin Pilote. Dort arbeitete Rene Goscinny mit vielen Zeichnern zusammen an verschiedenen Projekten. In der Zeit von 1963 bis 1974 war er Chefredakteur des Pilote. Er gab vor allem jüngeren Zeichnern wie Gotlib, Bretecher und Reiser die Möglichkeit im Magazin ihre Werke zu veröffentlichen. Später wurde Rene Goscinny Teilhaber am Verlag Dargaud, trennte sich 1974 wieder und gründete zusammen mit Underzo den Verlag Albert-Rene.
Mittlerweile lebte er schon mehrere Jahre wieder in seiner Geburtsstadt Paris. Obwohl Rene Goscinny als Zeichner scheiterte, erreichte er mit seinen Comics viel für sein Land. Aus diesem Grund wurde er 1967 vom damaligen Kulturminister zum Ritter der Künste und Wissenschaften ernannt. Neben Asterix wurde auch der kleine Nick, gezeichnet von Sempe und Isnogud, gezeichnet von Tabary, weltweit bekannt. Durch einen Belastungstest erlitt der erfolgreiche Comicautor Rene Goscinny einen Herzinfarkt und starb am 5.November 1977 in Paris. Das Grab des französischen Nationalhelden ist für viele Menschen, die mit seinen Figuren die schönsten Kindheitserinnerungen verbinden, zu einem Wallfahrtsort geworden.
Rene Goscinny hinterließ seine Frau Gilberte, die er 1967 heiratete und seine Tochter Anne, die 1968 zur Welt kam. Anne kümmert sich, seitdem auch ihre Mutter 1994 verstarb, um den Nachlass ihres berühmten Vaters.
Meinung der Redaktion
Rene Goscinny! Das ist der wohl produktivste und genialste Comic-Szenarist europäischer Comics! Die von ihm kreierten Comic-Figuren und Serien sind zeitlos lustig und begeistern auch Jahrzehnte nach ihrem Entstehen weltweit ein Millionenpublikum.

Artikelbild Asterix Mundart Ruhrdeutsch VI von René Goscinny

Kundenbewertungen

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Altes Asterix-Abenteuer in neuer "Übersetzung" - mit Herz und Charme und reichlich Wortwitz!
von Fernweh_nach_Zamonien am 14.09.2020

Inhalt: Der Ruhrbaron Solingenolix sucht Hilfe bei Majestix: Ein Pott voller Kies steht unter seiner Aufsicht. Damit Julius Cäsar diesen nicht in die Finger bekommt, sollen Asterix und Obelix den Kessel und seinen wertvollen Inhalt bewachen. Es kommt wie es kommen muss: nach der Grillfeier und der ersten nächtlichen Wache ... Inhalt: Der Ruhrbaron Solingenolix sucht Hilfe bei Majestix: Ein Pott voller Kies steht unter seiner Aufsicht. Damit Julius Cäsar diesen nicht in die Finger bekommt, sollen Asterix und Obelix den Kessel und seinen wertvollen Inhalt bewachen. Es kommt wie es kommen muss: nach der Grillfeier und der ersten nächtlichen Wache ist plötzlich keine Kohle mehr im Pott. Wer ist der Dieb? Eine turbulente und abenteuerliche Suche beginnt ... Mein Eindruck: Dies ist bereits der sechste Band "Ruhrdeutsch" und der vierte aus der Feder von Comedian Hennes Bender. Der bekannte Comic "Asterix und der Kupferkessel" aus dem Jahr 1969 wurde von Hennes Bender neu interpretiert und übersetzt, d.h. Asterix und Obelix sprechen Ruhrdeutsch und bewegen sich somit quer durch das Ruhrgebiet. Die Mundart-Versionen der Comics unterscheiden sich somit nur im Hinblick auf die Texte (Sprechblasen, Anmerkungen, Zitate ...) Die Zeichnungen sind unverändert. Gleiches gilt für die Namen der Bewohner des gallischen Dorfes. Warum der Antagonist den Namen "Solingenolix" trägt und was ausgerechnet Harry Rowohlt damit zu tun hat? Lest selbst! Denn das Vorwort liefert interessante Hintergrundinfos und das abschließende einseitige Glossar, in dem verschiedene Begriffe erläutert werden, erleichtert das Lesen als Nicht-Ruhrpottler. Es ist erstaunlich, was eine neue Übersetzung ausmachen kann. Die Original-Version zählt nicht zu meinen Lieblingsabenteuern. Durch die "neue" Geschichte sieht man das Abenteuer mit ganz anderen Augen. Hennes Bender lässt viele kleine und große Anspielungen auf aktuelle Geschehnisse und reale Personen in seine Texte einfließen. Vieles erkennt man erst auf den zweiten Blick. Es empfiehlt sich an einigen Stellen übrigens, das Abenteuer laut zu lesen. Beim Lesen habe ich zudem immer die Stimme und Sprechweise des Übersetzers Hennes Bender im Ohr. Wer ihn einmal live auf der Bühne gesehen hat, weiß, was ich meine. Mit einigen Begriffen grüßt er Kollegen und so hat man beim Wort "Schlabunsen" den Aufprall des Kessels ins Piratenschiff vor Augen und die Stimme von Torsten Sträter im Ohr oder beim Wort "Zewelatwuast" die von Jochen Malmsheimer. Ein unterhaltsames und witziges Asterix-Abenteuer im Revier. Fazit: Die "Neuübersetzung" von Hennes Bender verpasst dem Abenteuer den typischen Ruhrpottcharme ohne die Grundidee der Ursprungsgeschichte zu verraten oder lächerlich zu machen. Wer des Ruhrdeutschen mächtig ist, dem kann ich diesen Band nur empfehlen. Und wer dies nicht ist, dem hilft das Glossar im Anhang. Deshalb: "Wenniminiirre!" für Asterix-Fans und für Ruhrpottler ein Vergnügen: "Krissi Tüa nich zu!" ... Rezensierte Ausgabe: "Keine Kohle im Pott" aus dem Jahr 2020

Keine Kohle mehr im Pott
von Io am 22.06.2020

Eines der besten!! So viele Witze. "Der Kessel." "Welcher Kessel?" "Ich hoffe, dass es mir Asterix nachher erklärt. Ich möchte schon gerne wissen, (Spoiler)..." Zwischendurch ein Bankraub. hahaha!!! Es ist su-u-uper.


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