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Am Ende der Reise

Was auf den ersten Blick aussieht wie ein abenteuerlicher Roadtrip in einem alten VW-Bus, ist in Wahrheit die letzte gemeinsame Reise einer etwas aus den Fugen geratenen Familie: Ein Vater und seine drei Söhne aus zwei verschiedenen Ehen sind auf dem Weg nach Zürich. In einer Klinik, die Sterbehilfe anbietet, will der Vater seinem Leben ein Ende setzen. Die knappe Zeit, die ihnen bleibt, lässt die Emotionen überschäumen: Sie lachen, sie streiten, sie betrinken sich und philosophieren über den Sinn des Lebens. Werden die Brüder den Vater von seinem Plan abbringen?
Portrait
Edward Docx, geboren 1972 als Sohn eines Briten und einer Russin, arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Er schreibt regelmäßig für den Guardian, wurde mehrfach ausgezeichnet und ist Autor von vier Romanen, von denen derzeit zwei verfilmt werden. Sein Roman Pravda wurde für den Man Booker Prize nominiert. Er lebt mit seiner Familie in London.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 12.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-6101-9
Verlag Kein & Aber
Maße (L/B) 18,5/11,6 cm
Gewicht 452 g
Originaltitel Let Go My Hand
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Anna-Christin Kramer, Jenny Merling
Verkaufsrang 41481
Buch (Taschenbuch)
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14,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Erscheint demnächst (Neuerscheinung) Versandkostenfrei
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein berührender, tragisch-komischer Familienroman, der zwischen den Zeilen zum Nachdenken anregt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 26.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Was ich damit sagen will... Vergesst mal kurz den ganzen Schmerz und das ganze Chaos. Nur ganz kurz." ...oder auch für etwa 500 Seiten. Mit diesen Zitat lässt sich Edward Docxs Buch perfekt zusammen fassen, denn obwohl es um die Reise eines Vaters mit seinem Söhnen in die Schweiz dreht, um dort Sterbehilfe zu beantragen, is... "Was ich damit sagen will... Vergesst mal kurz den ganzen Schmerz und das ganze Chaos. Nur ganz kurz." ...oder auch für etwa 500 Seiten. Mit diesen Zitat lässt sich Edward Docxs Buch perfekt zusammen fassen, denn obwohl es um die Reise eines Vaters mit seinem Söhnen in die Schweiz dreht, um dort Sterbehilfe zu beantragen, ist es doch ein Roman der das Leben mit all seinen Ecken und Kanten feiert. Edward Docx hat mit seinem Buch "Am Ende der Reise" eine berührende, tragisch-komische Familiengeschichte erschaffen, die einen zum Lachen und zum Weinen bringt, und zwischen den Zeilen auch zum Nachdenken anregt. Die Handlung selbst ist zwar nicht super spannend, aber das braucht dieser Roman nicht. Durch seine Langsamkeit besticht er, denn das macht den Roman zu etwas besonderem. Würde es hier zuviel Handlung geben, oder würde die Handlung zu schnell vorangehen, würde der Roman viel verlieren. Passend dazu ist er der Schreibstil gewählt. Es gibt viele direkte Reden und viele Situationen werden sehr genau beschrieben. Manchmal gibt es Rückblenden, und manchmal ausschweifende Erzählungen aus dem Leben der Protagonisten. Das gesamte Buch ist eine gelungene Mischung aus Wiederholungen und Abwechslung. Interessant ist, dass der Ich-Erzähler der Geschichte eigentlich der normalste und "langweiligste" Charakter ist. Sein Vater ist Professor der Literatur, kann Shakespeare zitieren, leidet an ALS, möchte in Würde sterben und vorher noch einmal Zeit mit seinen Söhnen verbringen. Ralph, Halbruder #1, hat ein ziemlich wildes Leben. Als Schauspieler mit sehr philosophischen Anlagen hatte er nie wirklich eine ernst zu nehmende Beziehung. Ganz im Gegenteil zu Jack, Halbbruder #2, der eine Frau, Zwillingsjungs und eine Tochter hat und bei dem das Familienleben gerne einmal Chaos hervorruft. Durch den eher normalen Erzähler geht man ziemlich unvoreingenommen in die Geschichte und ist der stille Beobachter der alles mitbekommt. Alles in allem ist "Am Ende der Reise" ein Buch, das ich jeder Person empfehlen würde. Der Umgang mit dem sensiblen Thema der Sterbehilfe ist perfekt verarbeitet und es zeigt Perspektiven auf, die einem vielleicht so nicht bewusst sind.

Beeindruckend
von einer Kundin/einem Kunden aus Celle am 11.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Thema des Buches beschäftigt viele, die mit dem Thema Tod in Berührung gekommen sind. Gerade deswegen hat mich dieses Buch interessiert. Das Cover spiegelt alles wieder, was für das Buch wichtig ist. Nämlich die Reise, die angetreten wird. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und mich berührt. Beim lesen muss man ... Das Thema des Buches beschäftigt viele, die mit dem Thema Tod in Berührung gekommen sind. Gerade deswegen hat mich dieses Buch interessiert. Das Cover spiegelt alles wieder, was für das Buch wichtig ist. Nämlich die Reise, die angetreten wird. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und mich berührt. Beim lesen muss man das Buch immer wieder zur Seite legen und über die einzelnen Passagen nachdenken. Die Charaktere sind sehr nachvollziehbar dargestellt und wachsen dem Leser während des Buchs sehr ans Herz. Man kann viele Entscheidungen nachvollziehen und auch wie schwer diese Reise für alle Beteiligten ist. Mir ist nicht aufgefallen, dass der Autor seine eigene Meinung eingebracht hat, was sehr sehr gut finde. Jeder denkt zu diesem Thema anders und sollte das Buch unvoreingenommen lesen können. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es wird sehr sensibel mit dem Thema umgegangen und fesselt den Leser. Absolut verdiente 4 Sterne.