Die Geschichte eines Lügners

Roman

John Boyne

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Beschreibung

Die Welt liegt dir zu Füßen, du musst nur die richtige Geschichte erzählen
Maurice Swift ist Schriftsteller. Er hat Stil, kann brillant erzählen, doch ihm fehlen die Geschichten. In Westberlin trifft er auf sein Idol, Erich Ackermann, der gerade mit einem großen Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Ackermann verfällt dem charmanten jungen Mann, der sich für alles, was er sagt, interessiert. Er nimmt ihn mit auf Lesereise durch Europa und erzählt ihm sein Geheimnis. Es ist diese Geschichte, für die Maurice endlich als Autor gefeiert wird. Und die Ackermanns Karriere beendet. Doch Maurice ist schon auf der Suche nach dem nächsten Stoff...
Psychologisch raffiniert, hochspannend und mit funkelndem Humor erzählt John Boyne von der verführerischen Macht des Vertrauens und von einem, der für Ruhm alles tut.
"Ein Roman wie Der talentierte Mr. Ripley, voll von gieriger Täuschungslust" - New York Post

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.01.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783492996242
Verlag Piper
Originaltitel A ladder to the sky
Dateigröße 5413 KB
Übersetzer Maria Hummitzsch, Michael Schickenberg
Verkaufsrang 3102

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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John Boyne, Maurice Swift die Geschichte eines Lügners
von einer Kundin/einem Kunden aus Landau am 22.02.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch schenkte mir meine Frau zum Geburtstag, da es in der "Donna" empfholen wurde. Sie hatte vorher auch viele Bewertungen gelesen, aber keine sprach davon, dass es sich um den in Ich-Form geschriebenen Roman eines schwulen Schriftstellers handelt. Nicht nur der Autor, sondern auch sein Protagonist haben diese persönliche... Das Buch schenkte mir meine Frau zum Geburtstag, da es in der "Donna" empfholen wurde. Sie hatte vorher auch viele Bewertungen gelesen, aber keine sprach davon, dass es sich um den in Ich-Form geschriebenen Roman eines schwulen Schriftstellers handelt. Nicht nur der Autor, sondern auch sein Protagonist haben diese persönliche Preferenz. Ich habe nichts dagegen und gönne jedem das Seine. Aber nach 60 Seiten wurde mir dieses Getue einfach zuviel und ich habe das Buch zugeklappt. Ich finde, so etwas gehört in eine Besprechung hinein, damit sich jeder danach richten kann.

Drama in drei Akten
von Lilli33 am 16.02.2021

Drama in drei Akten Inhalt: Maurice Swift, Anfang zwanzig, möchte nichts mehr als einen Roman schreiben. Doch er besitzt keine Fantasie, hat keine Ideen. In Westberlin begegnet er dem preisgekrönten alternden Schriftsteller Erich Ackermann, der Maurice mit Haut und Haar verfällt. Die Aussicht, die Gunst des jungen Mannes zu ... Drama in drei Akten Inhalt: Maurice Swift, Anfang zwanzig, möchte nichts mehr als einen Roman schreiben. Doch er besitzt keine Fantasie, hat keine Ideen. In Westberlin begegnet er dem preisgekrönten alternden Schriftsteller Erich Ackermann, der Maurice mit Haut und Haar verfällt. Die Aussicht, die Gunst des jungen Mannes zu gewinnen, verleitet Erich dazu, ein unrühmliches Kapitel seines Lebens zu erzählen, was Maurice als Grundlage für einen Roman nutzt und Erich in den Abgrund stürzt. Doch damit nicht genug: Erich wird nicht der Einzige bleiben, den Maurice für seinen eigenen Ruhm manipuliert. Meine Meinung: Dieses Buch mag vielleicht psychologisch raffiniert sein, wie andere Leserstimmen meinen, aber das genügt für ein gutes Buch nicht. Es muss vor allem in der Lage sein, zumindest die geneigten Leser*innen zu fesseln und mitzureißen. Das hat John Boyne hier nicht geschafft. Ich persönlich - obwohl ich Boyne-Fan bin - habe mich mit diesem Roman zum Teil schwergetan. Das Buch ist in drei Teile und zwei Zwischenspiele gegliedert. Dabei fand ich die Geschichte des ersten Teils recht langweilig erzählt, wenngleich sie nicht bedeutungslos ist. Wer Bücher abbricht, die nicht sofort zu fesseln vermögen, hat hier keine Chance. Zum Glück gilt dies für mich nicht, denn der Roman wird von Seite zu Seite besser. Durch den ersten Teil habe ich mich wirklich gequält, der Mittelteil ist ganz ordentlich, der letzte Teil wirklich großartig. Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe. Im ersten Teil, der aus Erich Ackermanns Perspektive geschrieben ist, geht es kaum um das Schreiben, sondern vielmehr um Sex, speziell Sex unter Homosexuellen. Dabei geht es allerdings weniger um die erotische Seite. Mir war das viel zu einseitig und es hat mich gelangweilt. Da ging es mir wie einer Figur, die John Boyne über ein Buch sagen lässt: »Na ja, als ich es ausgeliehen habe, war mir nicht bewusst, dass es darin von vorne bis hinten nur um Sex geht« Glücklicherweise war der Plot in den folgenden Abschnitten mehr nach meinem Geschmack. Im zweiten Teil des Romans, der einige Jahre später spielt, erzählt Maurices Frau über die Jahre der Ehe. Auch sie ist Autorin und hat weit mehr Talent als Maurice. Gewöhnungsbedürftig und etwas schwerfällig zu lesen, wendet sie sich in ihrem Part nicht an die Leserschaft, sondern an ihren Mann Maurice, den sie mit „du“ anspricht. Als Leser*in muss man tatenlos mit ansehen, wie sie von Maurice schamlos ausgenutzt wird, ohne dass sie dies rechtzeitig erkennt. Den dritten Teil schließlich erleben wir aus Maurices Sicht, wieder etliche Jahre später. Dieser Abschnitt ist definitiv der interessanteste des ganzen Buches, da Maurice nun endlich einen ernst zu nehmenden Gegner bekommt. Davor ließ man ihm aufgrund seines guten Aussehens und seiner damit verbundenen Anziehungskraft all seine Missetaten durchgehen. Der dritte Teil ist wirklich psychologisch raffiniert und spannend wie ein Thriller. Schade, dass ich das nicht von dem ganzen Buch sagen kann.

Die Geschichte eines skrupellosen Schurken
von Klara am 15.02.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Im Mittelpunkt von John Boynes neuem Roman steht der junge Maurice Swift. Er hat den Ehrgeiz, ein herausragender Schriftsteller zu werden, kann auch sehr gut schreiben, nur fehlt es ihm an wichtigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere als Romanautor. Er hat keine Fantasie und keine Ideen für einen Plot, aber er findet... Im Mittelpunkt von John Boynes neuem Roman steht der junge Maurice Swift. Er hat den Ehrgeiz, ein herausragender Schriftsteller zu werden, kann auch sehr gut schreiben, nur fehlt es ihm an wichtigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere als Romanautor. Er hat keine Fantasie und keine Ideen für einen Plot, aber er findet einen Weg, um diese Defizite auszugleichen. Dabei hilft ihm sein ungewöhnlich attraktives Aussehen, durch das sich Männer und Frauen gleichermaßen angezogen fühlen. So verführt er in den 80er Jahren in Berlin den erfolgreichen Schriftsteller Erich Ackermann, der ihm ein schreckliches Geheimnis verrät, das er 40 Jahre für sich behalten hatte. Maurice Swift schreibt die Geschichte auf, landet einen Riesenerfolg, zerstört jedoch gleichzeitig Leben und Reputation des alten Mannes. In den folgenden Abschnitten geht er immer nach dem gleichen Erfolgsrezept vor. Er manipuliert die Menschen, die ihm für seine Karriere nützlich sein können und stiehlt ohne jede Skrupel ihre Ideen, zumal er der Überzeugung ist, dass eine Geschichte dem gehört, der sie zuerst veröffentlicht. Der Leser fragt sich, wie weit er noch gehen wird, um seinen krankhaften Ehrgeiz zu befriedigen. Das ist, wie eine Leiter zum Himmel bauen zu wollen - Originaltitel „A Ladder to the Sky“ - ein sinnloses und zugleich unmögliches Unterfangen, das nur in einem tiefen Fall enden kann. Der Autor erzählt an zahlreichen Schauplätzen über einen Zeitraum von vielen Jahren mit wechselnder Perspektive eine Geschichte, die als witzige Satire über Neid und Missgunst im Literaturbetrieb und den Rummel um Preisverleihungen beginnt und sich zu einem Psychothriller entwickelt, der den Leser in grausame menschliche Abgründe blicken lässt. Mir hat der spannende Roman sehr gut gefallen, auch wenn der Plot in der zweiten Hälfte bis zu einem gewissen Grad absehbar ist. Ein weiterer, sehr lesenswerter Roman des bekannten irischen Schriftstellers.

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