Zieht euch warm an, es wird heiß!

Den Klimawandel verstehen und aus der Krise für die Welt von morgen lernen

Sven Plöger

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Beschreibung

„Sven Plöger macht keine heiße Luft, sondern bewahrt angesichts der größten Herausforderung der Menschheit einen kühlen Kopf und seinen Humor. Der Meteorologe meines Vertrauens!“
Eckart von Hirschhausen

Trockenheit, Waldschäden und Waldbrände, dann wieder Platzregen mit Hagel und Sturmböen – auch die Coronakrise kann nicht verdecken, dass sich unser Klima immer schneller verändert. Um das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen, müsste die Einsparung an CO2-Emissionen jedes Jahr so groß sein wie durch den Shutdown. Genau das aber wäre möglich! Dazu müssen wir die Gier, die im jetzigen System steckt, in den Umbau der Wirtschaft lenken. Damit der Wohlstand bleibt, muss der Green Deal kommen. Der Diplom-Meteorologe Sven Plöger zeigt verständlich, wie unser Klimasystem funktioniert, wie man skeptischen Stimmen begegnet und dass die aktuelle Krise eine echte Chance ist, Weichen für unsere Zukunft und die unserer Kinder zu stellen.

Mit Praxisteil: Reden Sie nicht nur übers Wetter – verändern Sie das Klima!

Sven Plöger sagt seit 1999 in Funk und Fernsehen das Wetter voraus. 2010 erhielt er in Bremerhaven die Auszeichnung "Bester Wettermoderator im Deutschen Fernsehen". Der Diplom-Meteorologe und Klimaexperte hält regelmäßig Vorträge über Wetter und Klima. Im Westend Verlag erschienen von ihm bislang die Bücher "Klimafakten" (2015 mit Frank Böttcher) und "Gute Aussichten für morgen" (2014).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 08.06.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86489-286-8
Verlag Westend
Maße (L/B/H) 21,3/13,7/3 cm
Gewicht 450 g
Abbildungen mit zahlreichen Grafiken und Fotos
Auflage 1
Verkaufsrang 41

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Durchschnitt
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Hart aber ehrlich – fundiertes Wissen gegen die Klimakrise
von annlu am 30.06.2020

Klimakrise – ein Wort aktueller denn je. Um zu verstehen, was den Klimawandel auslöst, in wie weit der Mensch Schuld daran hat und was jeder Einzelne aber auch die politisch/gesellschaftlichen Systeme beitragen müssen, um das Klimaziel zu erreichen, muss man erst einmal verstehen, was das Klima ist und welche Faktoren dabei zusa... Klimakrise – ein Wort aktueller denn je. Um zu verstehen, was den Klimawandel auslöst, in wie weit der Mensch Schuld daran hat und was jeder Einzelne aber auch die politisch/gesellschaftlichen Systeme beitragen müssen, um das Klimaziel zu erreichen, muss man erst einmal verstehen, was das Klima ist und welche Faktoren dabei zusammenspielen. Schon das Vorwort nimmt Bezug zur Coronakrise und zeigt, dass das Buch auf dem akutellsten Stand ist. Dass der Lockdown keine Alternative zu vernünftigem Klimaschutz ist, wird ebenso angesprochen, wie die Tatsache, dass zwischen beiden Krisen eine Parallele gezogen werden kann. Besonders in Erinnerung bleiben wird mir dabei der Vergleich mit dem Umgang mit wissenschaftlichen Fakten – bei Corona hört man auf die Virologen, beim Klimawandel wird alles relativiert und in Frage gestellt. Dass wir nicht drumherum kommen werden, auf die Wissenschaft zu hören zeigt der einführende Teil. Der Titel „Ehrliche Bestandsaufnahme“ gibt schon den ersten Hinweis darauf, dass hier Tacheles gesprochen wird. Hart wirken manche der angesprochene Fakten. Verschönerungen sucht man vergeblich. Wetterkatastrophen als Ausdruck des Klimawandels kommen hier ebenso vor, wie Erläuterungen, warum es vielen so schwer fällt zu handeln (vom einzelnen bis zum großen Ganzen und der Politik). Die Bezüge zur menschlichen Psyche mitsamt den Tendenzen, das, was man nicht unmittelbar spüren/sehen kann, auszublenden und auf die lange Bank zu schieben, zeigen deutlich, dass es Regeln braucht, weil Freiwilligkeit zu nichts führt. Der Klimawandel ist kein leicht verständliches Thema. Viele Details spielen eine Rolle, genauso wie die Verstrickung vieler globaler Systeme. Der Autor betont immer wieder, wie wichtig aber Wissen ist. So widmet sich ein großes Kapitel der Wissensvermittlung rund um das Klima. Dabei wird die Unterscheidung zwischen Wetter und Klima samt ihrer Prognosemöglichkeiten erklärt aber auch auf darauf eingegangen, wie und weshalb sich das Klima im Laufe der Erdgeschichte bereits öfters geändert hat. Besonders wichtig für das Verständnis sind die Erklärungen zu den unterschiedlichen Treibhausgasen und den Faktoren, die das Klima beeinflussen. Dabei werden sowohl die Sonnentätigkeit als auch der Ozean samt seinen Strömungen als auch die Eisflächen der Erde näher betrachtet. Ein kürzeres Kapitel widmet sich dem Thema „Klimawandel vermitteln“. Nicht nur die Medien werden dabei in die Verantwortung gezogen, sondern auch die Gelegenheit ergriffen über Klimaleugner zu sprechen. Auf einige Fragen/Provokationen die in diesem Zusammenhang aufgeworfen werden, gibt es Antworten, die sich – ganz nach der Philosophie des Autors „Informieren nicht missionieren“ - durch wissenschaftliche Fakten auszeichnen. Den Schluss bilden die Anregungen dazu, was jetzt zu tun ist. Wieder steht das Wissen im Vordergrund – was sind die Gebiete/Faktoren, die den Klimawandel im Moment stark beeinflussen und was kann/muss jeder einzelne aber auch die Politik dafür tun, in Bezug auf diese regulierend einzuwirken. Da sich gerade dieser Bereich auf mehrere Bücher erstrecken könnte, wurde hier eine Auswahl an Themen getroffen. Einerseits wird auf den Schutz der großen Kohlendioxidspeicher Ozeane, Wälder und – für mich besonders überraschend und interessant – die Moore hingewiesen, andererseits die jeden betreffenden Themen Strom, Reisen, Heizen und Ernährung angesprochen, samt Tipps, wie man im Kleinen und Großen Veränderungen herbeiführen kann und wo Labels zwar Reduzierungen des Kohlendioxidausstoßes versprechen aber nicht halten können. Fazit: Zum Klimawandel gibt es viele Bücher – warum sollte man zu diesem greifen? Mich sprach – neben dem Autor, der mir schon in so mancher Dokumentation positiv aufgefallen ist – das Motto „Informieren statt missionieren“ an. Selten wurde mir so deutlich klar, wie komplex das Thema Klima ist und was dabei alles mitwirkt. Durch das hier vermittelte Wissen lässt sich vieles besser verstehen und einschätzen. Hart aber ehrlich bekommt man Fakten serviert, die man im Zusammenspiel mit dem Wissen, das im Buch steckt, nicht so einfach ignorieren kann.

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