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Das Rosie-Resultat

Gekürzte Ausgabe, Lesung

Das Rosie-Projekt Band 3

Don Tillman steht vor seinem größten Projekt
Hudson, der Sohn von Don und Rosie, ist elf und hat Probleme in der Schule. Er ist schlau, gilt aber als schwieriger Besserwisser, den keiner mag. Doch zum Glück weiß Don Rat: In dieser Frage ist er Experte, denn er hat schon sein ganzes Leben lang erfahren, was es heißt, Außenseiter zu sein. Und jetzt wird er Hudson seine Lösungen beibringen. In seinem Eifer zu helfen sorgt Don für einiges Chaos. Und Hudson hat durchaus eigene Ideen, was ihm guttun könnte. Ein bewegender Familienroman, der unter anderem die Frage stellt: Wie offen bin ich für Menschen, die anders sind?

Robert Stadlober ist einer der sehenswertesten Schauspieler des deutschen Kinos. Seine Don-Tillman-Interpretation ist absolut unwiderstehlich.
Portrait
A: "Das Rosie-Projekt" und "Der Rosie-Effekt" waren Welterfolge und standen in Deutschland monatelang auf der Bestsellerliste. Nun setzt der Australier Graeme Simsion seine Erfolgsgeschichte fort: "Das Rosie-Resultat" ist das dritte Hörbuch um Don Tillman, den »Nerd, der sprichwörtlich geworden ist«.; S: Robert Stadlober feierte mit "Crazy" seinen großen Leinwand-Durchbruch und festigte mit Filmen wie "Verschwende deine Jugend" oder "Zarte Parasiten" seinen Ruf als einer der sehenswertesten Schauspieler des deutschen Kinos. Seine Don-Tillman-Interpretation ist absolut unwiderstehlich.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Robert Stadlober
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 27.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783839817711
Verlag Argon
Originaltitel The Rosie Result
Auflage 1. Auflage, Gekürzte Ausgabe
Spieldauer 420 Minuten
Übersetzer Annette Hahn
Verkaufsrang 403
Hörbuch (MP3-CD)
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16,99
bisher 19,99
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Das Hudson-Projekt
von Lesefee23.05 am 03.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Wir alle sind Sonderfälle.“ – Albert Camus „Das Rosie-Resultat“ ist ein Roman von Graeme Simsion, übersetzt von Annette Hahn. Er erschien im März 2020 im S. Fischer Verlag und ist der dritte Band der Buchreihe um Rosie und Don. Hudson ist mittlerweile 10 Jahre alt und Don erkennt immer mehr Gemeinsamkeiten zwischen seinem ... „Wir alle sind Sonderfälle.“ – Albert Camus „Das Rosie-Resultat“ ist ein Roman von Graeme Simsion, übersetzt von Annette Hahn. Er erschien im März 2020 im S. Fischer Verlag und ist der dritte Band der Buchreihe um Rosie und Don. Hudson ist mittlerweile 10 Jahre alt und Don erkennt immer mehr Gemeinsamkeiten zwischen seinem jüngeren Ich und seinem Sohn. Während er sich vornimmt, Hudson beizubringen, wie man soziale Kontakte knüpft und sich in die Gesellschaft integriert, fällt sein Sohn in der Schule auf und an die Versetzung auf die Highschool wird von der Schulleiterin eine Untersuchung auf Autismus gefordert. Doch bringt eine solche Diagnose nicht mehr Schaden als Nutzen und ist Hudson wirklich ein Mensch mit Autismus? Der Schwerpunkt der Romanreihe verschiebt sich in diesem Band auf Menschen mit Autismus und den Umgang der Gesellschaft mit ihnen. Anhand von Hudsons Geschichte werden Beispiele für Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten dargestellt, aber auch kontroverse Aspekte beleuchtet und diskutiert. So thematisiert die Handlung nicht nur die korrekte Bezeichnung von „Autisten“ oder fachlich korrekter „Menschen mit Autismus“, sondern auch die Folgen, die eine entsprechende Diagnose mit sich bringen kann und die nicht immer unbedingt vorteilhaft für den Betroffenen sein muss. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob ein Mensch mit Autismus überhaupt ein „Betroffener“ ist oder ob der Autismus eben ein Teil der Persönlichkeit ist. Diese Betrachtung der unterschiedlichen Meinungen hat mir sehr gut gefallen und auch die Darstellung ist anschaulich und präzise gelungen. Dem Leser wird keine Meinung aufgezwungen, man kann sich seine eigenen Gedanken machen und sich fragen, wie offen oder tolerant man zu Menschen ist, die „anders“ sind. Der Grundton des Romans wechselt durch die andere Schwerpunktsetzung von amüsant zu ernst und wird dadurch von einer Komödie zu einem fundierten und lesenswerten Roman mit eher sachlichem Thema. Der Schreibstil an sich blieb dabei aber flüssig und unkompliziert, die Charaktere wurden erneut gut dargestellt und wirken authentisch, der Leser erhält nebenbei wertvolle Einblicke und Ideen zu einem wichtigen und bewegenden Thema. Es wird deutlich, dass Don mittlerweile noch besser mit den Emotionen und Gefühlen andere Personen umgehen kann und seine erlernten Fähigkeiten sogar an seinen Sohn weitergeben kann. Auch ist er weiterhin bemüht, nicht nur seine eigenen Probleme oder die seiner Familie zu unterstützen, sondern auch seine Freunde bestmöglich zu unterstützen. Die Art und Weise, mit der er die auftretenden Unwägbarkeiten angeht, ist und bleibt natürlich speziell und auch seine Lernmethoden sind teilweise etwas skurril, auch wenn die meisten Handlungen doch gewöhnlicher und weniger lustig waren, als in den vorherigen Bänden. Die Entwicklung von Don hat mir aber sehr gut gefallen, denn sie zeigt, wie Dinge einem leichter fallen können, wenn man von den richtigen Menschen dabei unterstützt wird. Für mich ist „Das Rosie-Resultat“ leider trotzdem der schwächste Band der „Rosie-Reihe“. Ausgehend von den vorherigen Bänden hatte ich eine Komödie mit viel Humor erwartet und wurde in dieser Hinsicht eher enttäuscht. Allerdings glaube ich, dass mir der Roman besser gefallen hätte, wenn ich mit einer anderen Erwartungshaltung an ihn herangegangen wäre, und keine Komödie vorausgesetzt hätte. Insgesamt war der dritte Band der Reihe nämlich gut ausgearbeitet und thematisiert ein wichtiges Thema, mit dem ich mich bisher nur sehr wenig auseinandergesetzt habe. Mir gefällt gut, dass der Autor ein Thema für seine Romanreihe gewählt hat, dass in der Literatur eher ungewöhnlich und einzigartig ist. Mein Fazit: Da ich eine Komödie erwartet habe, aber einen Roman mit einem unglaublich wichtigen Thema bekommen habe, und ich dadurch nicht richtig mit dem Buch warm werden konnte, vergebe ich nur 4 von 5 Sternen für „Das Rosie-Resultat“. Trotzdem handelt es sich um einen Roman, der das Herz berührt und beim Leser die Frage aufwirft, wie tolerant oder offen man Menschen gegenübertritt, die „anders“ sind.

ein warmherziger Appell für mehr Offenheit im Umgang miteinander
von mrs-lucky aus Norddeutschland am 01.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Im Leben von Rosie und Don sind 11 Jahre vergangen, zum Glück mussten wir Leser nicht ganz so lange auf die Fortsetzung der Geschichten aus dem Leben Don Tillmans warten. Ein Jobangebot Rosies führt die Familie zurück nach Australien, Sohn Hudson ist von diesem Umzug wenig begeistert und bekommt zunehmend Schwierigkeiten in de... Im Leben von Rosie und Don sind 11 Jahre vergangen, zum Glück mussten wir Leser nicht ganz so lange auf die Fortsetzung der Geschichten aus dem Leben Don Tillmans warten. Ein Jobangebot Rosies führt die Familie zurück nach Australien, Sohn Hudson ist von diesem Umzug wenig begeistert und bekommt zunehmend Schwierigkeiten in der Schule. Don, der gerade selbst mit einem Eklat an der Uni zu kämpfen hat, nimmt sich den Problemen auf bewährt pragmatische Weise an, entwickelt einen Plan, und widmet sich mit großem Elan dem „Hudson-Projekt“. Wer die Vorgeschichten kennt, den wird es nicht überraschen, dass Hudson sich in der Schule zu einem Einzelgänger entwickelt hat, der sich mit seiner Besserwisserei bei Lehrern und Schülern gleichermaßen unbeliebt macht. Der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm, wie man so schön sagt. Aber was ist tatsächlich die Ursache für Hudsons Verhalten? Hat die Schule Recht mit ihrer Annahme, dass bei Hudson eine Autismus-Spektrum-Störung vorliegt? Don kennt aus eigenerer Erfahrung, wie es sich anfühlt ein Außenseiter zu sein und hat sein Leben lang Strategien entwickelt, mit seiner mangelnden Empathie umzugehen. Das möchte er seinem Sohn ersparen, schießt mit seiner unnachahmlichen Art jedoch das ein oder andere Mal übers Ziel hinaus und sorgt für einiges Chaos. Hudson dagegen ist vom Eingreifen seines Vaters nicht unbedingt begeistert, entwickelt eigene Ideen und sorgt für einige Überraschungen. Mir hat schon in den ersten beiden Bänden gefallen, wie Graeme Simson seiner Figur Raum zur Entfaltung gibt und mit welch trockenem Humor dieser die Herausforderungen des Lebens meistert. In diesem dritten Band dreht sich viel um die Frage, wieso wir Menschen in Kategorien einordnen und nicht einfach so akzeptieren können, wie sie sind. Woher nehmen wir das Recht zu verlangen, dass Menschen sich einer vorgegebenen Norm anpassen müssen, und wer definiert diese Norm? Graeme Simson zeigt verschiedene Wege auf, mit dieser Frage umzugehen und macht auch deutlich, dass es keine universelle Lösung gibt, mit der alle Menschen glücklich werden können. Ein wenig mehr Offenheit kann jedoch allen Menschen gut tun. Die Aussage „Neurotypische kritisierten Autisten wegen ihres Mangels an Empathie - ihnen gegenüber -, gaben sich aber selten Mühe mit ihrer Empathie gegenüber autistischen Menschen.“ in Kapitel 40 des Romans bringt dies gut auf den Punkt. Don Tillman, Rosie und ihre Freunde sind mir im Laufe der Bände ans Herz gewachsen mit ihrer offenen und herzlichen Art, insbesondere Don überrascht mich immer wieder, wenn er trotz seiner eigenen Probleme seine Freunde nicht im Stich lässt und mit seinen Ideen ihr Leben bereichert.

Absolut Brilliant
von Melanie Enns aus L. am 27.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es gibt Bücher, die benötigen keine Fortsetzungen, da die Story erzählt ist und daher uninteressant wirken könnte. Die Story rund um den Asperger Autisten Don Tillmann muss zwingend weiterezählt werden, da ich ihn schon in den beiden vorherigen Büchern in seinen Eigenarten sehr wertgeschätz habe. Die Situationskomik, die aus Don... Es gibt Bücher, die benötigen keine Fortsetzungen, da die Story erzählt ist und daher uninteressant wirken könnte. Die Story rund um den Asperger Autisten Don Tillmann muss zwingend weiterezählt werden, da ich ihn schon in den beiden vorherigen Büchern in seinen Eigenarten sehr wertgeschätz habe. Die Situationskomik, die aus Dons Verhalten mitunter entstehen sind mir nicht unbekannt, da ich einige Zeit mit jungen Männern mit Asperger Autismus gearbeitet habe und die Story daher sehr authentisch empfunden habe. In "Das Rosie - Resultat" tritt Don Tilmann seine Hauptrolle an seinen Sohn Hudson ab, wobei er wesentlich präsenter bleibt als seine Ehefrau Rosie, denn diese hält sich oftmals im Hintergrund, was Erziehung und Dons neustes Projekt "Hudson" betrifft. Don hat sich zur Aufgabe gemacht, hier und da ein kleines bisschen Verbesserungen zu erzielen, was Hudsons Sozialkompetzenz und seine Fitness betrifft. Es ist wirklich unglaublich, in welche Situation sich Don bringt und daher eine brillante Erzählung, die aber leider nicht gänzlich an "Das Rosie - Projekt" heranreicht. Ich bin dennoch ganz angetan von dieser Story und würde Hudson sofort adoptieren. Mir ist es völlig egal, ob Hudson im Spektrum zuhause ist und Umarmungen nicht mag, wenig Freunde hat, denn was er aufweist, ist ein absolut kluges Köpfchen und damit überrascht er nicht nur seine Eltern, sondern bietet dem Leser / der Leserin immer wieder Grund zum Staunen. Don verliert seinen Job, weil er wieder einmal Dinge etwas merkwürdig anpackt und diese dann auf Twitter oder anderen Plattformen ein komplett falsches Licht auf ihn werfen. Nun hat er Zeit, sich auf andere Dinge einzulassen und dieses meistert er mit Bravour. Nicht nur Hudson gewinnt im Nachhinein mehr Sozialkompetenz, auch Don verändert sich und daher ist diese gemeinsame Zeit von Vater und Sohn ein echter Gewinn. Ob Hudson nun auch Asperger Autist ist, oder auch nicht, dieses erscheint für die vielen gelungenen Momentaufnahmen dieser wirklich interessant gezeichneten Persönlichkeit absolut unrelevant. Für mich ein Buch, welches in meinem Regal Platz findet, da ich die Bände rund um Don und Rosie wirklich sehr ansprechend finde. Nach einem doch recht schwächeren zweiten Band, wieder eine gelungene Story, die ich immer und immer wieder lesen könnte, da sie mich zum Schmunzeln bringt und ich mir ein gewisses Wohlgefühl nicht verwehren konnte. Absolute Leseempfehlung, wobei ich hier auch die Erkrankung Albinismus sehr interessant dargestellt fand und diese auch unbedingt erwähnenswert finde.