Bretonisch mit Meerblick

Kriminalroman

Gabriela Kasperski

(18)
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Beschreibung

Wohlfühlkrimi mit einer liebenswert chaotischen Detektivin vor der Kulisse der atemberaubenden Bretagne.

Tereza Berger, vierzig, geschieden, süchtig nach Milchschokolade, erbt ein Haus in der Bretagne, auf der malerischen Halbinsel Crozon. Es entpuppt sich als neobretonische Bruchbude an der Dorfstraße von Camaret-sur-Mer. Trotzdem ist es Liebe auf den ersten Blick - hier will sie sich den Traum einer eigenen Buchhandlung erfüllen. Als ein Deutscher, der das Künstlerdorf zu einer Touristenattraktion machen wollte, tot am Strand gefunden wird, gerät Tereza unter Mordverdacht. Irgendjemand will sie aus ihrer neuen Heimat vertreiben. Doch ihr Kampfgeist ist geweckt ...

Gabriela Kasperski war als Moderatorin im Radio- und TV-Bereich und als Theater-Schauspielerin tätig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie in Zürich, den Sommer verbringt sie jeweils in der Bretagne. Sie ist Dozentin für Synchronisation, Figurenentwicklung und Kreatives Schreiben.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.05.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783960415954
Verlag Emons Verlag
Dateigröße 3291 KB
Verkaufsrang 19

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Urlaubsfeeling kommt auf
von einer Kundin/einem Kunden aus Frickenhausen am 06.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

gut geschrieben, gut zu lesen, da will man gleich hin, sehr anschaulich und unterhaltsam, hoffentlich kommt bald der nächste Teil

Krimi mit Tiefgang
von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inmitten gefährlicher Meeresströmungen, kreativer Ideen und lokaler Traditionen, und eines Netzwerks von hilfsbereiten und womöglich vertrauensunwürdigen Nachbarn, lernt der Leser Tereza Berger, eine schweizerische Erbin eines bretonischen Hauses in Camaret sur Mer im westlichsten Zipfel Frankreichs kennen. Schnell wird der Lese... Inmitten gefährlicher Meeresströmungen, kreativer Ideen und lokaler Traditionen, und eines Netzwerks von hilfsbereiten und womöglich vertrauensunwürdigen Nachbarn, lernt der Leser Tereza Berger, eine schweizerische Erbin eines bretonischen Hauses in Camaret sur Mer im westlichsten Zipfel Frankreichs kennen. Schnell wird der Leser mit den geheimnisvollen Toten am Strand konfrontiert, wo sich sonst nur entspannte Sonnenanbeter und SurferInnen tummeln. Der Krimi startet und viele mögliche Täter und Täterinnen werden vorgestellt, vor einem spektakulär schönen Hintergrund des maritimen Lebens in der Bretagne. Ein Sommerkrimi also, wo Urlaubsstimmung unweigerlich, trotz (oder vielleicht gerade wegen) der unheimlichen Morde, aufkommt. Wäre da nicht die tiefer gehende Sinnes- und Identitätssuche Tereza Bergers, der geschiedenen Mittevierziger, die erst nur für ein paar Tage auf die Halbinsel von Crozon fahren wollte, nur um die administrativen Angelegenheiten eines Hausverkaufs zu erledigen, dann sich aber durch die Herzlichkeit und Abgründigkeit der Seele des Hafenortes berühren, und in eine gefährliche Intrige verwickeln, lässt. Ein Konflikt, derjenige zwischen den Frauen von Camaret, die die Hafenmole umwelt- und lebensfreundlich gestalten wollen und der «Anciens», meistens Männer, die sich den Massentourismus weit vom Hals halten wollen, eskaliert und fordert noch mehr Leid, Schmerz und Tod. Die Themen in diesem Sommerkrimi sind tiefgehend und relevant, die Protagonistinnen und Protagonisten erscheinen in sympathischer Art und Weise und das Werk verdient vollumfänglich das Attribut «Wohlfühlkrimi». Der Leser hätte sich gewünscht, noch mehr in die eigentliche Erfahrung Tereza’s einzutauchen. Wie alle Akteure erscheint Tereza meist brechtsch verfremdet, stellenweise einer persona gleich, mit gar wenig Innenleben: man fragt sich wo ihre intimen Unsicherheiten, offenen Fragen und eigenen Abgründe sind. Dies fehlt vor allem im zweiten und schnelleren Teil des Textes. Nur mit diesen Inhalten wäre der Krimi nicht mehr auf 250 Seiten zu fassen: hier ist Stoff für über 500 Seiten… Allemal ein guter Moment der Lektüre, der gedankliche Anstösse zu einer globalisierten Welt, dem Verhältnis von Haben und Nicht-Haben, Macht und Grenzen, zum Geschlechterkampf, geben kann, und ein absolut spannender Krimi, von welchem man und frau mehr haben will. Ueli Kramer

"Des Meeres und (auch) der Liebe Wellen". Von Sylvia Silva
von einer Kundin/einem Kunden aus Breite-Nürensdorf am 12.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch hat mich auf die Reise mitgenommen. Auf so eine schöne Reise! Diesmal nicht an den Greifensee (auch ein Schauplatz des Kasperski'schen Krimi-Universums), sondern unter den Salzwind der Bretagne. Für mich ein ganz großer Wurf. Nicht zuletzt, weil die Autorin mich, die ich so gern den Sand zwischen den Zehen spüre und den... Das Buch hat mich auf die Reise mitgenommen. Auf so eine schöne Reise! Diesmal nicht an den Greifensee (auch ein Schauplatz des Kasperski'schen Krimi-Universums), sondern unter den Salzwind der Bretagne. Für mich ein ganz großer Wurf. Nicht zuletzt, weil die Autorin mich, die ich so gern den Sand zwischen den Zehen spüre und den Salzwind der Nordsee, des Atlantiks, mitnimmt zu diesen so liebevoll erfundenen Figuren des Romans. Aus dieser Ambiance, aus diesem Panoptikum mehr oder weniger freundlicher Menschen zwischen listiger Stiftsdame, sinistrer Kapuzen-Nebenwelt, deutschem Künstlerzwielicht und bretonischer Bodenständigkeit steigt das bedrohliche, rätselhafte Geschehen ins Kommune. Schon das Lesen vermittelt die Attraktivität der maritimen Motive, die Ambivalenz des Meeres steigt auf mit Faszination und düsterem Geheimnis; so fesselnd die Nebenwelt der Ku-Klux-Klan-artigen Anciens wie die Beherztheit der Frauenfiguren. Und in all das gewoben die Zärtlichkeit der Buchhandlung neben dem letztlich wohl doch sinistren kommerziellen Trust-geblähten Künstlertum-Disneyland. Wie viel filmisches Potential und virile Motorrad-Affektion ist schon dem so gut gewählten Oldtimer-Motorrad inne, seinem schottischen Fahrer und dessen anachronistischem Ledermantel samt Lederhelm. Leuchtturm und Bistro, Frauenstift und Wellenbrecher, geheimnisvolles Haus und Möwenschrei: Eine tolle Mischung!!! Als Leserin, als Leser zu Gast möchte man dort wohnen bleiben. Den cleveren Frauen verschwistert und verbrüdert. An all den "Tagen mit vier Jahreszeiten".


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