Nordlicht - Die Spur des Mörders

Gekürzte Ausgabe, Lesung

Boisen & Nyborg ermitteln Band 2

Anette Hinrichs

(45)
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Beschreibung


Ein brisanter Fall für das deutsch-dänische Ermittlerteam Boisen & Nyborg – von Bestsellerautorin Anette Hinrichs!

Am Sockel des Idstedt-Löwen in Flensburg wird die Leiche des 73-jährigen Karl Bentien gefunden. Brutal zu Tode getreten und ausgeraubt. Ein zufälliges Opfer oder gezielter Mord? Der pensionierte Studienrat gehörte der dänischen Minderheit an, Medien und Behörden sehen nach dem Mordfall bereits das friedliche Zusammenleben im Grenzland in Gefahr. Hauptkommissarin Vibeke Boisen und ihr Kollege Rasmus Nyborg von der dänischen Polizei stehen unter Druck und müssen rasche Ergebnisse liefern. Dann stoßen sie im Keller des Toten auf eine versteckte Kammer mit brisantem Inhalt …

In ihrem zweiten Fall hat Vibeke Boisen nicht nur mit einem perfiden Mörder zu kämpfen, die Ermittlungen wühlen auch unliebsame Kindheitserinnerungen auf, denen sie sich stellen muss.

Gekürzte Lesung mit Vera Teltz

2 MP3-CDs, ca. 9h 38min

Anette Hinrichs ist als geborene Hamburgerin ein echtes Nordlicht. Ihre Leidenschaft für Krimis wurde im Teenageralter durch Agatha Christie entfacht und weckte in ihr den Wunsch, eines Tages selbst zu schreiben. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie im Raum München. Ihre Sehnsucht nach ihrer alten Heimat lebt sie in ihren Küstenkrimis und zahlreichen Recherchereisen in den hohen Norden aus. Mit »NORDLICHT«, ihrer Krimireihe um das deutsch-dänische Ermittlerteam Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg, begeistert Anette Hinrichs ihre Leserinnen und Leser und landete auf Anhieb auf der Bestsellerliste.

Die Schauspielerin und Synchronsprecherin Vera Teltz spielte in bekannten TV-Serien wie „Danni Lowinski” und „Großstadtrevier”, und hat u. a. Naomie Harris in „Fluch der Karibik” ihre Stimme geliehen. Zudem ist sie in zahlreichen Hörbüchern zu hören.

Produktdetails

Verkaufsrang 4366
Medium MP3-CD
Sprecher Vera Teltz
Spieldauer 578 Minuten
Erscheinungsdatum 14.04.2020
Verlag Random House Audio
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783837150063

Weitere Bände von Boisen & Nyborg ermitteln

Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
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spannender Krimi mit historischem Hintergrund
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 30.12.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Die Spur des Mörders“ ist der zweite Fall für das grenzübergreifende Sonderermittlungsteam unter der Leitung der deutschen Kommissarin Vibeke Boisen und ihrem dänischen Kollegen Rasmus Nyborg. Nachdem ich Teil 1 vor kurzem inhaliert habe, habe ich den nächsten Teil schon vorfreudig erwartet, und ja, das war mal wieder spannend!... „Die Spur des Mörders“ ist der zweite Fall für das grenzübergreifende Sonderermittlungsteam unter der Leitung der deutschen Kommissarin Vibeke Boisen und ihrem dänischen Kollegen Rasmus Nyborg. Nachdem ich Teil 1 vor kurzem inhaliert habe, habe ich den nächsten Teil schon vorfreudig erwartet, und ja, das war mal wieder spannend! Also, kurz zum Inhalt: In Flensburg wird ein 73jähriger brutal ermordet, und da es sich hier um ein Mitglied der dänischen Minderheit handelt, ist man politisch sensibel und ruft erneut das bewährte deutsch-dänische SoKo-Team zusammen. Es wird in alle Richtungen ermittelt, und schon bald ist klar, die Wurzeln des Toten reichen bis in die Tiefen der deutsch-dänischen Nachkriegsgeschichte hinein, in Kapitel, die beide Seiten eigentlich lieber vergessen würden. Aber gibt es hier auch ein Mordmotiv? Die Ermittler stochern lange in zwar faszinierenden, aber trüben Gewässern, bis Vibeke im Keller des Toten brisanten Geheimnissen auf die Spur kommt. Ich gestehe, sehr viel mehr gibt der Klappentext auch nicht her , aber hier kann man in Kurzform nicht mehr verraten, ohne sich in irgendeine Richtung zu verrennen. Die Autorin hat hier sehr geschickt wieder mehrere Erzählstränge in ein rundes Ganzes verpackt, und genau diese Stränge legt das SoKo-Team peu à peu frei. Die Grundthematik ist natürlich der aktuelle Mord, aber um den zu klären, bekommen wir hier eine sehr interessante Nachhilfestunde in Nachkriegsgeschichte und Flüchtlingspolitik. Mir war das komplett neu, da ich mich mit deutschen Flüchtlingen in dänischen Lagern noch nie beschäftigt habe (ich wusste gar nicht, dass dem überhaupt so war), und die damaligen Zustände waren schlicht eine humanitäre Katastrophe. Da wird wohl aktuell auch einiges historisch aufgearbeitet, und man merkt, dass die Autorin hier umfangreiche Recherchen betrieben hat, in denen auch ihr Herzblut steckt. Diese Verbindung zwischen wenig bekannter Historie und Krimi fand ich persönlich super spannend, und habe den Roman wieder mal binnen kurzem durchgelesen . Also, schreiben kann Frau Hinrichs, es war erneut mitreissend, aber auf etwas andere Weise als der Vorgänger. Es war etwas ruhiger, aber hatte für mich mehr Tiefe. Und man merkt natürlich, die Autorin kennt sich vor Ort aus. Mithilfe der Karten und Fotos in den Klappendeckeln weiss man als Leser auch immer, wo man gerade ist, so was mag ich immer sehr gerne. Man kann übrigens auch wunderbar mit diesem Teil in die als Trilogie angelegte Reihe um Boisen & Nyborg einsteigen. Alles Wissenswerte ums Privatleben kriegt man erzählt, und wenn man was verpasst hat, ist das auch nicht tragisch. In diesem Teil wird mehr auf Vibekes Privatleben der Fokus gelegt, weil der einfach auch wunderbare Parallelen zum Fall hat, aber wie gesagt, das Private ist nur Beiwerk. So soll es sein. Alles in allem: ein echt guter Krimi, den ich gerne weiterempfehle! Daumen hoch!

Auf alten Spuren
von Monice am 02.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Nordlicht - Die Spur des Mörders" von Anette Hinrichs, ist ein wirklich intensiver Krimi. Wir dürfen mit den Ermittlern in eine dunkle Zeit zwischen und mit den Ländern Dänemark und Deutschland eintauchen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sehr fließend und trotzdem für den Leser mit einigen Rätseln wird... "Nordlicht - Die Spur des Mörders" von Anette Hinrichs, ist ein wirklich intensiver Krimi. Wir dürfen mit den Ermittlern in eine dunkle Zeit zwischen und mit den Ländern Dänemark und Deutschland eintauchen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sehr fließend und trotzdem für den Leser mit einigen Rätseln wird der Krimi erzählt. Die Geschichte und auch die Verbindungen kommen erst nach und nach raus. Lange Zeit bin ich selbst auch auf der falschen Spur gewesen, damit kam zum Schluss auf den letzten Seiten mit viel Spannung eine große Überraschung. Alles in allem hat mir dieser Krimi sehr gut gefallen. Zum Inhalt: In Flensburg wird am Friedensdenkmal für die Deutsch Dänische Freundschaft eine Leiche gefunden, als sich herausstellt das der Tote zur Dänischen Minderheit gehört hat wird ein Zusammenhang vermutet. Doch es soll alles anders kommen und als dann auch noch die Hauptermittlerin überfallen wurde ist schnell klar das viel mehr dahinter stecken muss.

Lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Pölten am 10.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Vorarbeiten zu diesem Krimi müssen enorm gewesen sein, denn es ist ein ganzer Geschichtsabschnitt, die Länder Deutschland und Dänemark gemeinsam betreffend, in diesen Krimi eingearbeitet worden und das ist hervorragend gelungen. Recherchiert man ein wenig, dann kann man feststellen, dass sich die Autorin genauestens informie... Die Vorarbeiten zu diesem Krimi müssen enorm gewesen sein, denn es ist ein ganzer Geschichtsabschnitt, die Länder Deutschland und Dänemark gemeinsam betreffend, in diesen Krimi eingearbeitet worden und das ist hervorragend gelungen. Recherchiert man ein wenig, dann kann man feststellen, dass sich die Autorin genauestens informiert hat, insbesondere was die Zeit unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg betrifft und gerade jene Geschehnisse behandelt hat, die zu den schwierigsten gehören, die beide Staaten erlebt haben. Summa summarum großartig, bis auf einen, in meinen Augen schweren Fehler: Man kann und man darf die Flüchtlinge von damals nicht mit den Flüchtlingen von heute in einen Topf werfen. Es waren ganz andere Zeiten, andere Ursachen und eine andere Politik am Ruder, daher ein Stern abgezogen.


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