Der freie Hund

Commissario Morello ermittelt in Venedig

Ein Fall für Commissario Morello Band 1

Wolfgang Schorlau, Claudio Caiolo

(130)
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Beschreibung

Wolfgang Schorlau überrascht: Zusammen mit Claudio Caiolo legt er einen Venedig-Krimi vor – und es bleibt hochpolitisch.

Commissario Antonio Morello, genannt »Der freie Hund«, hat in Sizilien korrupte Politiker verhaftet und steht nun auf der Todesliste der Mafia. Um ihn zu schützen, wird er nach Venedig versetzt. Er hasst die Stadt vom ersten Augenblick an. Zu viele Menschen, trübes Wasser, Kreuzfahrtschiffe, die die Luft verpesten und die Stadt gefährden – selbst der Espresso doppio, ohne den er nicht leben kann, schmeckt ihm in Sizilien besser. Doch Venedig ist eine große Verführerin. Unaufhaltsam entwickelt sie ihre Anziehungskraft. Als Silvia, die schöne Nachbarin, ihm ihr persönliches, verborgenes Venedig zeigt, werden Morellos Widerstandskräfte auf eine harte Probe gestellt. Da wird der junge Anführer einer Bürgerinitiative gegen die Kreuzfahrtschiffe ermordet, und der freie Hund hat seinen ersten Fall, der ihn tief in die Verstrickungen von italienischer Politik und Verbrechen führt.

Wolfgang Schorlau, Erfinder des Privatermittlers Georg Dengler, und Claudio Caiolo, in Sizilien geboren und in Venedig zum Schauspieler ausgebildet, werfen einen neuen Blick auf ein altes italienisches Desaster. Die beiden Freunde tun dies heiter, gelassen und gekonnt – inmitten der aufregenden Kulisse einer großen Stadt.

»›Der freie Hund‹ ist flüssig lesbar, ist spannende und unterhaltsame Lektüre. Und eben engagierte Literatur.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 05.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05245-9
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21,6/13,5/3,2 cm
Gewicht 466 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 16206

Kundenbewertungen

Durchschnitt
130 Bewertungen
Übersicht
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3
1

Der freie Hund beißt jetzt in Venedig
von lesemaus am 23.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der sizilianische Commissario Antonio Morello genannt der freie Hund, hat in seiner Heimatstadt Cefalu der Cosa Nostra einmal zu viel in die "Wade" gebissen und wird deshalb zu seinem eigenen Schutz in die schönste Stadt der Welt-Venedig versetzt. Morello hasst die Stadt vom ersten Tag an. Zu viele Touristen, stinkende Kanäle... Der sizilianische Commissario Antonio Morello genannt der freie Hund, hat in seiner Heimatstadt Cefalu der Cosa Nostra einmal zu viel in die "Wade" gebissen und wird deshalb zu seinem eigenen Schutz in die schönste Stadt der Welt-Venedig versetzt. Morello hasst die Stadt vom ersten Tag an. Zu viele Touristen, stinkende Kanäle mit trübem Wasser, riesige Kreuzfahrtschiffe, die Venedig das Überleben schwer machen. Doch er hat keine Wahl, und bereits an seinem zweiten Tag bekommt er seinen ersten Mordfall. Francesco Grittieri ein junger Student und Aktivist, die gegen die Kreuzfahrtschiffe demonstrieren wird erstochen aufgefunden. Da Grittieri Spross einer alten und angesehenen venezianischen Familie war, erschwert Morellos Ermittlungen noch zusätzlich, doch er trägt seinen Spitznamen: Der freie Hund nicht zu Unrecht und schert sich einen Teufel um die Befindlichkeiten der venezianischen Upperclass und beginnt unbeeindruckt von den gesellschaftlichen Gepflogenheiten der Lagunenstadt mit seinen Ermittlungen. Die ihn und sein Team tief in ein Venedig und seine dunklen Kanäle blicken lassen, die sie so nicht für möglich gehalten haben. Dies schildern die Autoren in legerem Erzählstil und lockerer Sprache. Verlieren aber nie den roten Faden der Geschichte und auch nicht die vielen realen Probleme der Lagunenstadt aus den Augen. Dennoch lässt sich der Krimi locker flockig weglesen. Ein Commissario mit Herz und Verstand, der sich nicht verbiegen lässt, und einen frischen Wind nach Venedig bringt. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Fälle mit dem freien Hund.

Neue Krimireihe mit Schwächen
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuburg am 05.08.2020

Gleich vorab: ganz wunderbar ist die Kulisse des Krimis, Venedig mit seinen kleinen Gassen, der Lagune, den Inseln drumrum, das Essen.... mmh. Dazu ein Fall, der mein Interesse geweckt hat: der Anführer einer Gruppe junger Menschen, die gegen die vermaledeiten Kreuzfahrtschiffe vorgehen, wird ermordet. Er stammt aus wohlhabend... Gleich vorab: ganz wunderbar ist die Kulisse des Krimis, Venedig mit seinen kleinen Gassen, der Lagune, den Inseln drumrum, das Essen.... mmh. Dazu ein Fall, der mein Interesse geweckt hat: der Anführer einer Gruppe junger Menschen, die gegen die vermaledeiten Kreuzfahrtschiffe vorgehen, wird ermordet. Er stammt aus wohlhabender Familie, die an genau diesen Schiffen wohl mitverdient.... der Mord wird zum ersten Fall von Antonio Morello, der aus Sizilien nach Venedig versetzt wurde, um aus dem Schußfeld der Mafia zu verschwinden. Von Heimweh geplant und unglücklich mit der Gesamtsituation wähnt er sofort die Mafia hinter dem Mord, doch er wird von seinen neuen Kollegen samt Chef nicht ernst genommen. Er bleibt hartnäckig und gewinnt letztlich die Sympathien seines Teams. Doch er macht sich gleichzeitig mächtige Feinde.... Insgesamt war das Buch für mich unterhaltsam und informativ. Allerdings ist der Name Wolfgang Schorlau für mich auch mit ernsten Themen und extremer Recherche verbunden. Diesem Krimi fehlte für mich daher diese Ernsthaftigkeit, er war eher locker, als Venedig Fan für mich auch eher ein müder Abklatsch der Donna Leon Krimis, die ich auch eher weniger wegen der Spannung sondern wegen dem Lokalkolorit lese. Der Krimi von Schorlau/Caiolo ist eher eine nette Urlaubslektüre mit gerade mal 323 Seiten in großer Schrift. Aber genug gemeckert. eine Fortsetzung würde ich schon wieder lesen.

Morello ermittelt in Venedig
von leseratte1310 am 14.07.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Mafia ist nicht gut auf Commissario Antonio Morello zu sprechen, nachdem er ihr auf Sizilien in die Suppe gespuckt hat. Da er nun auf der Todesliste steht, wurde er nach Venedig versetzt. Morello hasst Venedig vom ersten Moment an, aber auch die neuen Kollegen sind nicht erbaut. Dann wird ein junger Mann ermordet, der sich g... Die Mafia ist nicht gut auf Commissario Antonio Morello zu sprechen, nachdem er ihr auf Sizilien in die Suppe gespuckt hat. Da er nun auf der Todesliste steht, wurde er nach Venedig versetzt. Morello hasst Venedig vom ersten Moment an, aber auch die neuen Kollegen sind nicht erbaut. Dann wird ein junger Mann ermordet, der sich gegen die Kreuzfahrtschiffe engagiert hat. Er stammt aus einer angesehenen und reichen venezianischen Familie. Bei seinen Ermittlungen stößt Morello allerdings auf Widerstände. Dieser Krimi, den Wolfgang Schorlau zusammen mit dem Schauspieler Claudio Caiolo geschrieben hat, lässt sich schön flüssig lesen. Die Atmosphäre von Venedig ist gut dargestellt. Man erlebt nicht nur die idyllischen Ecken, sondern erfährt auch, was der Massentourismus – vor allem mit den Kreuzfahrtschiffen – für Venedig bedeutet. Aber auch der Klimawandel macht der Stadt zu schaffen. Das M.O.S.E-Projekt soll die Stadt schützen, aber es gibt viel Widerstand dagegen, vor allem wegen der damit verbundenen Korruption. Die Charaktere sind gut dargestellt. Antonio Morello ist ein sperriger Typ, aber nicht unsympathisch. Er wollte nicht nach Venedig und findet alles furchtbar. Doch auch er kann sich dem Charme Venedigs und dem der Frauen nicht entziehen. Er ist ein guter Ermittler, der seine Fälle lösen will, auch wenn er sich dafür mit den Mächtigen anlegen muss. Wer einen Krimi mit viel Action erwartet, wird wohl enttäuscht sein. Dennoch ist der Fall spannend. Mir hat dieser atmosphärische Venedig-Krimi gut gefallen.


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