Dead Zone – Das Attentat

Roman

Stephen King

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Beschreibung


Erster Roman des Castle-Rock-Zyklus

Johnny erwacht nach fünf Jahren aus dem Koma und besitzt auf einmal hellseherische Fähigkeiten. Als er einem Politiker die Hand schüttelt, hat er die Vision, dass dieser als zukünftiger US-Präsident den Dritten Weltkrieg auslösen wird. Johnny ringt mit seinem Gewissen und beschließt ein Attentat ...

»Wenn ich nicht schreiben würde,wäre ich äußerst gemeingefährlich.«

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 604
Erscheinungsdatum 03.09.2007
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-453-43272-7
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,7/11,8/4,7 cm
Gewicht 498 g
Übersetzer Joachim Körber, Alfred Dunkel
Verkaufsrang 55678

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Ein unvergessliches Horror-Werk
von NiWa am 20.05.2020

Nach einem tragischen Unfall erwacht Johnny aus dem Koma. Die vielen Jahre der Bewusstlosigkeit haben ihm nicht nur die Vitalität, sondern auch einen Teil seines Lebens geraubt. Gleichzeitig wurden neue Kräfte in ihm aufgeweckt: Er kann manchmal die Zukunft sehen. "Dead Zone. Das Attentat" ist ein Horror-Roman von Stephen Kin... Nach einem tragischen Unfall erwacht Johnny aus dem Koma. Die vielen Jahre der Bewusstlosigkeit haben ihm nicht nur die Vitalität, sondern auch einen Teil seines Lebens geraubt. Gleichzeitig wurden neue Kräfte in ihm aufgeweckt: Er kann manchmal die Zukunft sehen. "Dead Zone. Das Attentat" ist ein Horror-Roman von Stephen King und gilt als erstes Buch des berüchtigten Castle-Rock-Zyklus. Meiner Meinung nach zeigt hier der - damals junge - Autor, dass er Geschichten und Figuren auf unnachahmliche Weise zum Leben erweckt. Thematisch greift Stephen King den Horror der Realität auf. Abseits vom übernatürlichen Gebaren zeigt er, welche Auswirkungen jahrelanges Koma auf den Betroffenen und die Angehörigen hat. Johnny war fünf Jahre 'weg'. Auf den ersten Blick mag das gar nicht so lang scheinen, doch bei genauerem Hinsehen fällt auf, welches Ausmaß diese Zeitspanne einnimmt. Protagonist Johnny kämpft mit den physischen Konsequenzen. Die Muskeln sind verkümmert, Sehnen und Bänder haben ihre Geschmeidigkeit eingebüßt. Es fehlt die Kraft, kleinste Verrichtungen selbstständig durchzuführen. Obwohl das Koma hinter ihm liegt, steht ihm eine nervenaufreibende Zeit bevor: Operationen, Physiotherapie, der Weg zurück ins Leben, wenn er ihn überhaupt zu gehen vermag. Psychisch wirkt sich der leibliche Zustand ebenfalls aus. Wie gesagt, es ist aufreibend, den Körper nach dem jahrelangen Stillstand in Schwung zu bringen, teilweise sogar aussichtslos. Hinzu kommt, dass sich die Welt in fünf Jahren ein gutes Stück weiterdreht. Beziehungen sind zerbrochen, Menschen haben die Hoffnung aufgegeben, innovative Erfindungen sind mittlerweile alltagstauglich und in Politik sowie Gesellschaft hat sich viel getan. Obwohl es ein Horror-Roman ist, geht King auf dieses realistische Grauen ein. Johnny wurden fünf Jahre gestohlen, die er nie mehr zurückbekommt. Dabei beschreibt der Autor viele Facetten und veranschaulicht Details - ohne in seinem gründlichen Erzählstil langweilig zu werden. Ganz im Gegenteil! Die Spannung ist auf jeder Seite, der Horror macht sich zwischen den Zeilen breit, und das Grauen greift aus dem Roman heraus. Die Handlung ist nicht auf Johnnys Koma, Erwachen und dem Weg zurück ins Leben beschränkt. Protagonist Johnny - dem so viel genommen wird - bekommt ein Geschenk, das er gar nicht haben will. Er kann manchmal in die Zukunft sehen, und versteht, dass er eine Aufgabe zu erledigen hat. Der gesamte Roman steuert auf diese Aufgabe zu, die nicht weniger ist, als die Menschheit zu retten. Minutiös spinnt King eine Spirale aus detaillierten Ereignissen, die sich allesamt auf den letzten Akt der Handlung zubewegen. Dabei beginnt es bereits in Johnnys Kindheit, zieht sich über seine Beziehungen zu Eltern, Freundschaften, über die Zeit im Koma und die gruseligen Erfahrungen danach. Stephen Kings Erzählstil ist dabei derart einnehmend, dass man sich kaum von Johnnys Schicksal lösen kann. Sämtliche Figuren sind tiefgründig, vielschichtig und wahrhaftig - dass ich allein davon Gänsehaut kriege. Protagonist Johnny ist sympathisch, er ist auf eine authentisch wirkende Weise heldenhaft, und einfühlsam gestrickt, dass man von Anfang an mit ihm leidet. „Dead Zone. Das Attentat“ zählt für mich zu den besten Büchern, die ich von Stephen King gelesen habe. Thematisch ist der Horror nah an der Realität gebaut und lässt durch übersinnliche Elemente das Gruseln spüren. Wahrhaftige Figuren, fühlbare Beziehungen und vielschichtige Zusammenhänge vereinen sich zu einem unvergesslichen Horror-Werk.

Stephen King - Dead Zone
von einer Kundin/einem Kunden aus Niederhelfenschwil am 20.09.2019

Stephen King schrieb dieses Buch in den 80er Jahren und es spielt während des Kalten Krieges. Die Hauptfigur hat in jungen Jahren einen schweren Autounfall und liegt 5 Jahre im Koma. Als er später aus dem Koma erwacht, hat er die Fähigkeit, wenn er Menschen berührt, ihre Zukunft zu sehen. Dies führt dazu, dass er das Leben einig... Stephen King schrieb dieses Buch in den 80er Jahren und es spielt während des Kalten Krieges. Die Hauptfigur hat in jungen Jahren einen schweren Autounfall und liegt 5 Jahre im Koma. Als er später aus dem Koma erwacht, hat er die Fähigkeit, wenn er Menschen berührt, ihre Zukunft zu sehen. Dies führt dazu, dass er das Leben einiger Menschen rettet, indem er sie vor verschiedenen Dingen warnt, die er voraussieht. Eines Tages ist er zufällig bei einem Wahlkampf des zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Wie es der Zufall will, schüttelt er dem zukünftigen Präsidenten die Hand und sieht, dass er den 3. Weltkrieg auslöst. Später beschließt er, einen Attentatsversuch auf ihn durchzuführen .... Alles in allem dreht sich die Geschichte im Kern um die Frage, wenn man z.B. damals gewusst hätte, dass Adolf Hitler Deutschland in den Zweiten Weltkrieg führen würde und man die Chance hätte, ihn vorher zu töten, würde man das tun? Das Buch ist eines der älteren S.K. Werke und wurde auch verfilmt (mit Christopher Walken in der Hauptrolle). Es ist sehr aufregend und trotzdem relativ ruhig geschrieben. Eines der interessantesten S.K. Bücher für mich.

Dead Zone (Bewertung)
von einer Kundin/einem Kunden aus Emmen am 14.08.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Für mich war die Geschichte ein wenig durcheinander und konfus. Beim Lesen habe ich manchmal den Kontakt zum bisherigen Stoff verloren. Eigentlich bin ich andere Triller von Stephen King gewohnt.


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  • Als John Smith das College abschloss, hatte er den bösen Sturz längst vergessen, den er an jenem eiskalten Januartag des Jahres 1953 auf dem Eis getan hatte. Es wäre ihm schon schwergefallen, sich noch daran zu erinnern, als er die Grundschule verließ. Und seine Mutter und sein Vater hatten nie davon erfahren.
    Sie waren auf einer geräumten Fläche des Runaround Pond in Durham Schlittschuh gelaufen. Die größeren Jungen hatten mit alten, geklebten Stöcken Eishockey gespielt und dabei Kartoffelkisten als Tore benutzt. Die Jüngeren kurvten einfach herum, wie Kinder es schon seit undenklichen Zeiten getan haben - ihre Knöchel knickten komisch nach innen und außen um, ihr Atem stand wie Raureif in der frostkalten Luft von minus fünf Grad. In einer Ecke der abgeräumten Fläche brannten rußend zwei Gummireifen, ein paar Eltern saßen in der Nähe und beobachteten ihre Kinder. Das Zeitalter des Schneemobils lag noch in weiter Ferne, und der Winterspaß bestand immer noch darin, den Körper zu belasten statt einen Benzinmotor.
    Johnny war von seinem Haus direkt hinter der Pownal-Grenze heruntergekommen, die Schlittschuhe hatte er über die Schulter geworfen. Er war mit seinen sechs Jahren schon ein recht geschickter Schlittschuhläufer. Noch nicht gut genug, um sich am Hockeyspiel der älteren Jungen zu beteiligen, aber er konnte doch schon Kreise um die anderen Erstklässler ziehen, die ständig mit den Armen ruderten oder auf dem Hosenboden landeten.
    Jetzt glitt er am äußeren Rand der geräumten Fläche herum und wünschte sich, auch schon rückwärts laufen zu können, so wie Timmy Benedix, lauschte, wie das Eis weiter draußen unter der Schneedecke geheimnisvoll knisterte und knackte, lauschte den fernen Rufen der Hockeyspieler, dem Dröhnen eines Lastwagens, der auf dem Weg nach U.S. Gypsum in Lisbon Falls die Brücke überquerte, den murmelnden Unterhaltungen der Erwachsenen. Er war sehr froh, an diesem schönen kalten Wintertag am Leben zu sein. Er hatte keine Sorgen, nichts bedrückte ihn, er wollte nichts ... nur eins, wie Timmy Benedix rückwärts Schlittschuh laufen zu können.
    Er glitt am Feuer vorbei und sah, dass zwei oder drei der Erwachsenen eine Flasche Fusel kreisen ließen.
    "Geben Sie mir auch was davon!", rief er Chuck Spier zu, der in eine dicke Strickjacke und grüne Flanellhose eingemummt war.
    Chuck grinste ihn an. "Verschwinde von hier, Junge! Ich höre, wie deine Mutter nach dir ruft."
    Der sechsjährige Johnny Smith grinste ebenfalls und lief weiter. Dann sah er, wie Timmy Benedix persönlich den Hang herunterkam, seinen Vater im Schlepptau.
    "Timmy!", schrie Johnny. "Pass mal auf!"
    Er drehte sich um und begann unbeholfen, rückwärts zu laufen. Dabei geriet er, ohne es zu merken, in den Bereich des Eishockeyspiels.
    "He, Junge!", rief jemand. "Geh aus dem Weg!"
    Johnny hörte es nicht. Er konnte es! Er lief rückwärts! Er hatte den richtigen Rhythmus erfasst ... ganz plötzlich. Es kam auf ein ganz bestimmtes Schwenken der Beine an ...
    Er blickte fasziniert nach unten, um zu sehen, was seine Beine jetzt machten. Der alte, zerschrammte und schon arg ramponierte Puck der größeren Jungen zischte vorbei. Johnny sah es nicht.
    Einer der großen Jungen, kein allzu guter Schlittschuhläufer, jagte Hals über Kopf hinterher.
    Chuck Spier sah es kommen. Er sprang auf die Beine und schrie: "Johnny! Pass auf!"
    Johnny hob den Kopf ... und im nächsten Moment prallte der unbeholfene Schlittschuhläufer in vollem Tempo und mit seinen ganzen einhundertsechzig Pfund gegen den kleinen Johnny Smith.
    Johnny flog durch die Luft und fuchtelte wild mit den ausgestreckten Armen. Einen knappen Moment später knallte sein Kopf aufs Eis, und es wurde schwarz um ihn.
    Schwarz ... schwarzes Eis ... schwarz ... schwarzes Eis ... schwarz. Schwarz.
    Sie sagten ihm, dass er ohnmächtig geworden war. Doch in seinem Kopf wiederholte sich merkwürdigerweise immer nur ein Gedanke, während e