Der Choreograph

Roman - Sonderausgabe zum 70. Geburtstag - Håkan Nessers erster Roman erstmals auf Deutsch

Hakan Nesser

(8)
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Beschreibung

Ein Mann und eine Frau. Er sieht sie eines Tages, als der Winter vorbei ist; etwas zögerlich sucht sie ein Kleid in einem Laden aus. Sie gefällt ihm. Sie erwidert seinen Blick. So werden sie - gelenkt von einer unüberwindlichen Choreographie - zu einem Liebespaar. Fahren schließlich gemeinsam zu einem abgelegenen Ferienhaus. Aber warum verschwindet sie immer wieder? Und warum hält er auf einmal ein Messer in der Hand?

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.02.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783641262082
Verlag Random House ebook
Originaltitel Koreografen
Dateigröße 2194 KB
Übersetzer Christel Hildebrandt
Verkaufsrang 13721

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Viele lose Fäden, wie soll das Ganze gedeutet werden?
von Manfred Fürst aus Kirchbichl am 14.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Limitierte Sonderausgabe zum 70. Geburtstag - Håkan Nessers erster Roman erstmals auf Deutsch. Der Choreograph erschien 1988. Nessers Debütroman, eine Liebesgeschichte in Form eines Thrillers. David. 28 Jahre Junggeselle, zwei Jahre verheiratet und zehn geschieden. Kinderlos, mittleren Alters, physisch in guter Form, mit eine... Limitierte Sonderausgabe zum 70. Geburtstag - Håkan Nessers erster Roman erstmals auf Deutsch. Der Choreograph erschien 1988. Nessers Debütroman, eine Liebesgeschichte in Form eines Thrillers. David. 28 Jahre Junggeselle, zwei Jahre verheiratet und zehn geschieden. Kinderlos, mittleren Alters, physisch in guter Form, mit einem nicht wirklich unvorteilhaften Äußeren und einem akzeptablen finanziellen Status. Maria. Es war Frühling, der Winter war vorüber und jetzt geschah es: D. sah in einem Geschäft für Damenbekleidung die schönste Frau der Welt, in einem roten Kleid aus dünnem Baumwollstoff – und es überkommt ihn eine eigenartige Erregung, das kann schon mal vorkommen. Carlo und D.: Einfache Regeln. Nacht. Das Messer liegt zwischen beiden. Der erste der das Messer nimmt, kann den anderen töten. Der Roman hat viele lose Fäden, Maria mit Carlo, Ds späteren schriftlichen Notizen und die Ereignisse rundum. Nessers Erzählstil ist eigenartig. Ein richtiges selbstvergessenes Lesen kommt nicht auf, weil der Leser nach Anker sucht und dauernd mit Neuem konfrontiert wird: Seltsame Abkürzungen, Kollegen, Tierversuche in Klinik, Militär und Putsch, … Professor G, „wie soll das Ganze gedeutet werden?“ Am Ende wird sich der Leser die gleiche Frage stellen wie Professor G.

Bestseller voller Philosophie
von einer Kundin/einem Kunden aus Bahretal am 19.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vielleicht bin ich mit 35 noch zu Jung diesen schwerfälligen Philosophen zu verstehen? Ich liebe Hakan Nesser. Aber mit "Der Choreograph" hab ich mich schwer getan. Vielleicht lese ich ihn einfach in ein paar Jahren noch mal

philosophisch, speziell und undurchsichtig
von Unsere Bücherwelt am 24.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Da ich noch nie einen Roman von Hakan Nesser gelesen habe, jedoch schon immer neugierig auf eines seiner Werke war, habe ich nun die Chance ergriffen, sein damaliges Debüt zu lesen, das zu seinem 70-jährigen Geburtstag als Sonderausgabe erstmals in deutsch übersetzt und veröffentlicht wurde. In der Ich-Perspektive geschrie... Da ich noch nie einen Roman von Hakan Nesser gelesen habe, jedoch schon immer neugierig auf eines seiner Werke war, habe ich nun die Chance ergriffen, sein damaliges Debüt zu lesen, das zu seinem 70-jährigen Geburtstag als Sonderausgabe erstmals in deutsch übersetzt und veröffentlicht wurde. In der Ich-Perspektive geschrieben, was ich sehr mag, habe ich von Anfang an mit dem Protagonisten, der seine eigene Geschichte hier erzählt, mitgefiebert. Wir gehen seinen Weg wirklich hautnah mit, erhalten Einblicke in seine Lebenssituation und seine Gedanken, bekommen interessant und intelligent geschriebenen Nebeninput, der auf den ersten Blick tatsächlich unwichtig erscheint und durchleben natürlich die alles entscheidende Begegnung mit Maria, die das Leben unseres Hauptcharakters für immer nachhaltig verändern wird. Ich würde euch gerne seinen Namen nennen. Doch der wird im Buch nicht genannt. Genauso wenig wie Jahresangaben oder bestimmte Städtenamen. Diese Anonymität ist sicher gewollt und passt zur Buchatmosphäre. Der Autor hat ein Händchen dafür, einen auf eine spannende und vor allem bildliche Reise mit zu nehmen. Er tut das auf eine sehr ruhige und philosophische Art und Weise. Zudem lässt er seinen Protagonisten sehr direkt und gleichzeitig völlig undurchsichtig berichten. Diese Kombi war zwar teilweise merkwürdig, aber auch irgendwie genial. Ich habe das in der Form noch nicht oft kennen gelernt und behaupte somit, dass der Schreibstil des Autors wirklich sehr speziell ist. Entweder man mag ihn oder nicht. Hier gibt es glaube ich keinen Mittelweg. Zeiten und Orte wechseln kapitelweise abwechselnd, fügen sich am Schluss zusammen und lassen einen mit zig Gedanken zurück. Teilweise ging es sehr tiefgründig zur Sache und dann auch wieder gar nicht. Ich wurde tatsächlich nicht immer schlau aus allem Gelesenen. Dennoch war ich immer neugierig darauf, wie es weiter geht und wollte die Geschichte zu Ende gebracht wissen. Schlussendlich muss man sich dann tatsächlich sein eigenes Ende spinnen, man muss die Worte zwischen den Zeilen nochmal nachträglich überdenken und so zu seinem eigenen Abschluss kommen. Ganz zufrieden war ich mit dieser Situation nicht, denn ich mag geklärte Geschichten, brauche zumindest ein geklärtes Ende. Aber das ist ja reine Geschmackssache. Raum für viele Interpretationen gibt „Der Choreograph“ allemal. Im Vorwort habe ich erfahren, dass sich gewisse Elemente aus diesem Buch, in späteren Werken des Autors wieder finden. Das werde ich wohl überprüfen müssen, die Neugier hat mich gepackt. Für Fans des Autors läuft es wohl andersherum, sie werden nun einige Aha-Effekte haben, da dieses Buch ja seine Premiere in der deutschen Übersetzung hat.


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