Das Lied des Achill

Madeline Miller

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Beschreibung

Der Mythos Achill - Modern und fesselnd neu erzählt
Achill, Sohn der Meeresgöttin Thetis und des König Peleus, ist stark, anmutig und schön - niemand, dem er begegnet, kann seinem Zauber widerstehen.
Patroklos ist ein unbeholfener junger Prinz, der nach einem schockierenden Akt der Gewalt aus seinem Heimatland verbannt wurde. Ein Zufall führt die beiden schon als Kinder zusammen, und je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto enger wird das Band zwischen ihnen. Nach ihrer Ausbildung in der Kriegs- und Heilkunst durch den Zentauren Chiron erfahren sie vom Raub der Helena. Alle Helden Griechenlands sind aufgerufen, gegen Troja in den Kampf zu ziehen, um die griechische Königin zurückzuerobern. Mit dem einzigen Ziel, ein ruhmreicher Krieger zu werden, nimmt Achill am Feldzug gegen die befestigte Stadt teil.
Getrieben aus Sorge um seinen Freund, weicht Patroklos ihm nicht von der Seite. Noch ahnen beide nicht, dass das Schicksal ihre Liebe herausfordern und ihnen ein schreckliches Opfer abverlangen wird.
"Ich liebe dieses Buch." J. K. Rowling
NEW-YORK-TIMES-BESTSELLER
AUSGEZEICHNET MIT DEM ORANGE PRIZE FOR FICTION

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.02.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783961610907
Verlag Eisele eBooks
Originaltitel The Song of Achilles
Dateigröße 1663 KB
Übersetzer Michael Windgassen
Verkaufsrang 2780

Kundenbewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
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Gegenpool ui "Ich bin Circe" und dennoch genauso spannend geschrieben
von Tamira Schäffer aus Bad Soden-salmünster am 20.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nachdem ich "Ich bin Circe"gelesen habe, musste dann dieses Buch her. Ich liebe die Mythologie, an sich egal welche aber die griechische, die am beliebtesten ist und die ich deswegen auch am besten kenne um zu sehen, ob die Geschichte auch richtig dargestellt wird. Und in dieser Geschichte hat Miller einiges aners gemacht. Diesm... Nachdem ich "Ich bin Circe"gelesen habe, musste dann dieses Buch her. Ich liebe die Mythologie, an sich egal welche aber die griechische, die am beliebtesten ist und die ich deswegen auch am besten kenne um zu sehen, ob die Geschichte auch richtig dargestellt wird. Und in dieser Geschichte hat Miller einiges aners gemacht. Diesmal sind nicht die Männer die Bösen, sondern Frauen wie zum Beispiel seine Mutter. Spannend ist auch, dass die Geschichte rund um Helenas Flucht vor Menelaos und den darauf folgenden Krieg nicht im Vordergrund steht, sondern Achill und Patroklos und deren Liebe. Natürlich, wird die Mythologie nicht einfach weggelassen aber es gibt eben einen anderen zentralen Punkt. Auch hier kann Madeline Miller mich sprachlich komplett überzeugen, gefühlt noch bildgewaltiger und spannender- vielleicht auch, wegen der absoult hinreißenden Liebesgeschichte der beiden. Sie wurde so wunderschön dargestellt, für den einen vielleicht zu kitschig oder zu breit gezogen aber für den anderen genau richtig. Man hat genau spüren können, wie sehr die beiden einander schätzen und was sie fühlen - und dass es echt ist. Die Geschichte warso spannend und fesseln, dass ich jedesmal traurig war, wenn ich das Lesen unterbrechen musste. Mythologische Geschichten richtig zu fassen, zu verstehen und wiederzugeben ist nicht leicht, aber Miller schafft dies mit Leichtigkeit und verzauberte mich von vorne bis hinten.

sprachgewaltige, gleichgeschlechtliche Liebesgeschichte vor der Szenerie der griechischen Antike
von einer Kundin/einem Kunden am 07.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

»Das Lied des Achill« erzählt vom Leben des Halbgottes Achill und seines engsten Vertrauten Patroklos. Die beiden ungleichen Prinzen werden nach deren gemeisam verbrachter Jugend und ihrer Ausbildung, die sie bei dem Zentauren Cheiron absolvieren, schlussendlich in den trojanischen Krieg um Helena verwickelt. Nicht der Held A... »Das Lied des Achill« erzählt vom Leben des Halbgottes Achill und seines engsten Vertrauten Patroklos. Die beiden ungleichen Prinzen werden nach deren gemeisam verbrachter Jugend und ihrer Ausbildung, die sie bei dem Zentauren Cheiron absolvieren, schlussendlich in den trojanischen Krieg um Helena verwickelt. Nicht der Held Achill, sondern Patroklos ist hier der Erzähler, wenngleich er der Passivere der beiden Figuren ist. Im Gegensatz zu dem extrovertierten, charismatischen Achill, der viel Wert auf sein Ansehen legt und sämtliche Waffen ohne Mühe führt, ist Patroklos eine ruhige, warme Persönlichkeit, die nichts für den Kampf übrig hat und sich besser auf das Heilen versteht. Seine Perspektive eröffnet einen neuen, frischen Blickwinkel auf die altbekannte Geschichte. Ob Achill und Patroklos Freunde oder Liebende waren ist umstritten. Madeline Miller macht in ihrem Roman ein Liebespaar aus ihnen. Die Beziehung der beiden ist sehr eng aber trotzdem mit Problemen belastet. Sie werden im Laufe der Geschichte immer wieder vor Herausforderungen gestellt, die in erster Linie gleichgeschlechtliche Paare betreffen, aber auch allgemeine Lebensfragen wie der Wert von Ehre, Familie und Loyalität spielen eine Rolle. Die Autorin schuf vielschichtige Charaktere, die nicht immer moralisch korrekt handeln und Fehler begehen, was sie greifbar und menschlich macht. Das gilt sowohl für die Protagonisten als auch für viele der Nebencharaktere. Beispielsweise gibt Achills göttliche Mutter Thetis dem Bild der bösen Schwiegermutter eine neue Dimension. Sie will aus ihrer Sicht das Beste für ihren Sohn, tritt aber als eine übermächtige, schauerhafte Meerhexe auf, die ihre Machtposition nutzt und das Paar immer wieder vor Probleme stellt, um ihren Willen durchzusetzen. Und auch wenn der Fokus der Geschichte auf den beiden Männern liegt, tauchen immer wieder weitere interessante Frauen auf, deren hartes Schicksal mich beim Lesen ebenso berührte wie das von Achill und Patroklos. Madeline Miller erzählt sprachgewaltig und historisch fundiert. Der Sprachstil ist zauberhaft und gut angepasst an die historische Szenerie, ohne zu dick aufzutragen. Man merkt dem Text an, dass sie aufgrund ihres Studiums der Altphilologie fundierte Kenntnisse vorweisen kann. Geschickt nutzt sie ihre künstlerische Freiheit, wo es möglich ist, ohne von historischen Vorgaben abzuweichen. Insgesamt kann ich sagen, »Das Lied des Achill« legt den Fokus mehr auf die zwischenmenschlichen Beziehungen als auf das Heldenepos. Wer Lust hat auf eine historische, mit zarten Fantasy-Aspekten versehene Liebesgeschichte, der ist mit diesem Werk gut beraten.

Packende Neuerzählung
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 30.05.2020

Nachdem ich schon so viel Gutes über die Autorin Madeline Miller gehört habe und ich mich sehr für die griechische Mythologie interessiere, dachte ich mir, ich kann mit dieser Neuerzählung um Achill eigentlich nicht viel falsch machen. Zum Glück würde ich nicht enttäuscht (denn solche Neuinterpretationen lesen sich auch gerne ma... Nachdem ich schon so viel Gutes über die Autorin Madeline Miller gehört habe und ich mich sehr für die griechische Mythologie interessiere, dachte ich mir, ich kann mit dieser Neuerzählung um Achill eigentlich nicht viel falsch machen. Zum Glück würde ich nicht enttäuscht (denn solche Neuinterpretationen lesen sich auch gerne mal trocken und verstaubt). Von dieser Interpretation der Geschehnisse um Achill und seinen Gefährten Patroklos wurde ich allerdings nicht enttäuscht. Durch die Augen von Patroklos verfolgt man Achills Weg von einem sehr zurückgezogenen Jungen zum größten Griechen der Geschichte. Die Erzählung ist vollkommen auf die Liebesgeschichte zwischen Achill und dem Erzähler Patroklos fokussiert, was die Handlung an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu sehr ins Kitschige abdriften lässt. Ich lese gerne Romance, daran lag es also nicht, dass sich die Geschichte an diesen Stellen für mich zog. Allerdings gab es um diese Beziehung herum nicht viel anderes. Zu Gunsten der ausführlichen Beschreibung der Gefühle und Entwicklung der Liebesbeziehung wird sowohl das Worldbuilding vernachlässigt als auch die Beschreibung der Ereignisse rund um Troja und den Weg dorthin. Deswegen fiel es mir oft schwer, mir die Umgebung der Geschehnisse vorzustellen. Alles in allem las sich dieses Retelling des altbekannten, antiken Mythenstoffs aber gerade durch das erzählerische Geschick der Autorin sehr flüssig und leicht und ich bin trotz der kleinen Mankos sehr positiv überrascht. FAZIT Eine mitreißende Neuerzählung rund um Achill und den trojanischen Krieg.


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