Die Hölle war der Preis

Roman nach einer wahren Geschichte

Hera Lind

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Beschreibung

Gisa Stein, genannt Peasy, wächst in Oranienburg nahe Berlin auf. Ihr Traum ist es, Tänzerin zu werden, und sie schafft es bis an die Staatsoper. Doch hier gerät sie in die Fänge der Stasi. In ihrer Verzweiflung versucht sie mit ihrem Ehemann Edgar, einem rebellischen Architekten, in den Westen zu fliehen. In einer kalten Januarnacht 1974 wird das Paar an der Grenze festgenommen und wegen Republikflucht zu fast vier Jahren Haft verurteilt. Was Gisa dann im Frauenzuchthaus Hoheneck durchmacht, ist die Hölle. Von unzähligen Briefen, die Edgar ihr schreibt, erreicht sie nur ein einziger: Er liebt sie und glaubt die Lügen nicht, die im Gefängnis über sie verbreitet werden. Aber Gisa hat ein Geheimnis. Wie hoch ist der Preis dafür?

»Das ist eine sehr, sehr berührende, dramatische Geschichte.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 13.04.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-36076-1
Verlag Diana
Maße (L/B/H) 18,9/12,2/3,6 cm
Gewicht 365 g
Verkaufsrang 329

Portrait

Hera Lind

Hera Lind, geb. 1957, ist eine erfolgreiche Romanautorin. Nach dem Studium der Germanistik, Musik und Theologie arbeitete sie hauptberuflich als Sängerin, bevor ihr gleich mit ihrem ersten Roman, Ein Mann für jede Tonart, ein sensationeller Bestseller gelang. Weitere große Erfolge folgten (u.a. Das Superweib, Der gemietete Mann), die allesamt auch verfilmt wurden. Ein weiterer Beweis für ihre Vielseitigkeit sind zwei eigene Fernsehshows sowie die CD Du wirst nie eine Dame. Hera Lind ist Mutter von vier Kindern.

Artikelbild Die Hölle war der Preis von Hera Lind

Kundenbewertungen

Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
24
5
3
1
1

Die Hölle war der Preis
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarland am 16.09.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nach einer Talk-Show mit Hera Lind, in der sie über diesen Roman gesprochen hat, war ich überzeugt, dass es ein guter Roman sein müsste. Leider - trotz der Story - nur ein kitschiger Hera-Lind-Roman. So schade, denn das Thema wäre es wert, dass es ordentlich verarbeitet wird. Das ist in diesem Roman m. E. leider nicht der Fall. ... Nach einer Talk-Show mit Hera Lind, in der sie über diesen Roman gesprochen hat, war ich überzeugt, dass es ein guter Roman sein müsste. Leider - trotz der Story - nur ein kitschiger Hera-Lind-Roman. So schade, denn das Thema wäre es wert, dass es ordentlich verarbeitet wird. Das ist in diesem Roman m. E. leider nicht der Fall. Schade!

Wenn der Weg in die Freiheit zur Hölle wird
von einer Kundin/einem Kunden aus Memmingen am 12.08.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Ausgerechnet in der DDR des Jahres 1973 träumen Gisa, genannt Peasy, und ihr Mann Ed von der Freiheit, nach ihren Vorstellungen zu leben. Ohne Einschränkungen, Vorschriften und gegenseitig Bespitzelungen durch Nachbarn, Freunde und die Stasi möchten die beiden ihr Leben genießen. Gisa hat bereits die volle Härte der DDR Regierun... Ausgerechnet in der DDR des Jahres 1973 träumen Gisa, genannt Peasy, und ihr Mann Ed von der Freiheit, nach ihren Vorstellungen zu leben. Ohne Einschränkungen, Vorschriften und gegenseitig Bespitzelungen durch Nachbarn, Freunde und die Stasi möchten die beiden ihr Leben genießen. Gisa hat bereits die volle Härte der DDR Regierung zu spüren bekommen. Einst konnte sie ihren Traum der Primaballerina leben, doch dann wurde sie zur Schneiderin von Ballettschuhen „degradiert“, weil sie sich dem strengen Leben nicht unterordnen wollte. Auch ihr Mann Ed, der als Künstler tätig ist, fühlt sich zunehmend eingeengt und beide wollen nur noch weg, raus aus der Enge der DDR und hinein in die Freiheiten der BRD. Ihr Wunsch nach Freiheit ist so groß, dass sie sich auf einen gewagten Fluchtplan einlassen, obwohl die Vorzeichen nicht gut stehen. Sie scheitern … und werden von der Stasi festgenommen und ins Gefängnis gesteckt. Damit beginnt für Gisa und Ed die Hölle und ihr Wunsch nach Freiheit rückt in weite Ferne. Nun geht es nur noch um das nackte Überleben unter menschenunwürdigen Bedingungen. Die Sprecherin Svenja Pages macht dieses erschütternde Zeugnis willkürlicher Staatsgewalt er- und durchlebbar. Sie nahm mich mit in die DDR und hinein in die Hölle, die das Frauengefängnis Hoheneck für Gisa und ihre Mitgefangenen war. Aus dem Wunsch nach Freiheit wurde zusehends ein Höllenritt und es war nie sicher, ob und wenn ja in welchem Zustand Gisa und auch ihr Mann Ed diese höllischen Jahre in einer menschenunwürdigen Umgebung überleben würden. Die Geschichte hat mich erschüttert und mich tief berührt, denn sie zeugt von Stärke, bedingungsloser Liebe, einem übermenschlichem Überlebenswille und dem Traum nach einem selbstbestimmten, freien Leben, der auch unter widrigsten, schlimmsten Umständen nicht an Macht verliert. Da dieser Roman zudem auf Tatsachen beruht, ging er mir noch mehr ans Herz und hat mir gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte offenbart, von dem ich als Kind der BRD nur sehr, sehr wenig wusste. Da waren nur vage Vorstellungen und auch im Geschichtsunterricht wurde das Schicksal von Republikflüchtlingen nicht thematisiert. Die Stimme von Svenja Pages war angenehm zu hören. Zudem passten die unterschiedlichen Stimmlagen ganz gut. Gisa erschien mir wütend, unsicher, ängstlich und doch wild entschlossen. Ed dagegen kam mir wie ein ewiger Sonnenschein vor und trotzdem musste er sich ständig vor seinem Vater rechtfertigen. Unvorstellbar für mich sind die Zustände, das Leben und die ständige Angst vor Repressalien und Denunziation in der DDR. Als Kind des Westens und ohne irgendeinen Bezug zur DDR ist dieses Leben absolut fremd und bedrückend. Ich kann jedoch Gisas Verzweiflung gut nachempfinden, denn sie ist so eindrücklich beschrieben und von der Sprecherin hervorragend umgesetzt. Die unterschiedlichen Dialekte gefielen mir nicht so gut. Sie hörten sich total überzogen an. Es sagt schon viel über eine Regierung aus, in der politische Häftlinge noch schlechter behandelt werden als Mörder! Ich kann gar nicht alle Szenen des Hörbuches aufzählen, in den mir ein Schauer über den Rücken lief und ich inständig hoffte, dass nicht nur Gisa und Ed sondern auch ich endlich „erlöst“ würden. So kurz nach Ende des 2. Weltkrieges sollte man meinen, dass die Menschen dazugelernt hätten. Doch weit gefehlt! Menschenrechte waren hier ein Fremdwort!

Die Hölle war der Preis
von einer Kundin/einem Kunden aus Tegernsee am 27.07.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das war jetzt mein 2. Buch von Hera Lind und ich bin begeistert. Trotz dieser schaurigen Geschichte, hat mich diese sehr begeistert. Ich konnte und wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen und war sehr enttäuscht als es vorbei war. Worum gehts? Gisa Stein, genannt Peasy, lebt in der DDR, ihr größter Traum ist es Tänzerin... Das war jetzt mein 2. Buch von Hera Lind und ich bin begeistert. Trotz dieser schaurigen Geschichte, hat mich diese sehr begeistert. Ich konnte und wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen und war sehr enttäuscht als es vorbei war. Worum gehts? Gisa Stein, genannt Peasy, lebt in der DDR, ihr größter Traum ist es Tänzerin an der Staatsoper zu werden, doch ein Fehler in ihrem Leben, legt ihr Steine in den Weg. Sie wird immer weiter degradiert. Sie denkt immer mehr an Flucht. In ihrer Verzweiflung, planen sie und ihr Mann Edgar (ein rebellischer Architekt) die Flucht. In einer Januarnacht im Jahr 1974, werden sie an der Grenze aufgegriffen. Gisa und ihr Mann werden zu 4 langen Jahre Zuchthaus verurteilt. Was sie dann im Zuchthaus Hoheneck durchmacht, ist die Hölle. Von den vielen Briefen, die ihr Mann ihr schreibt, erreicht sie nur einer. Ihr Mann steht immer zu ihr und glaubt nicht allem, was er erfährt. Doch sie hat ein sehr großes Geheimnis. Werden sie es schaffen? Charaktere Gisa ist mir von Anfang an eine sympathische Frau, die sehr stark ist und diese Hölle sehr gut meistert. Meinung Ich kann es nur empfehlen zu lesen. Es ist zwar oft schockierend, was in diesem Buch passiert, aber es ist ein Stückchen weit Geschichte, die wir erfahren sollten. Daher gebe ich dem Buch auch 5 Sterne von 5!


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