Dunkel

Thriller

Die HULDA Trilogie Band 1

Ragnar Jónasson

(251)
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Beschreibung


Eine junge Frau suchte Sicherheit, doch was sie fand, war der Tod…

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, soll frühzeitig in Ruhestand gehen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Sie darf sich einen letzten Fall, einen cold case, aussuchen – und sie weiß sofort, für welchen sie sich entscheidet. Der Tod einer jungen Frau wirft während der Ermittlungen düstere Rätsel auf, und die Zeit, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, rennt. Eine Wahrheit, für die Hulda ihr eigenes Leben riskiert …

»Rankin hat recht: „Dunkel“, der Auftakt zu einer Trilogie, ist ein gelungener, stimmungsvoller Krimi mit überraschenden Wendungen und einer außergewöhnlichen Protagonistin.«

Ragnar Jónasson, 1976 in Reykjavík geboren, ist Mitglied der britischen Crime Writers‘ Association und Mitbegründer des »Iceland Noir«, dem Reykjavík International Crime Writing Festival.Seine Bücher werden in 21 Sprachen in über 30 Ländern veröffentlicht und von Zeitungen wie der New York Times und Washington Post gefeiert.Ragnar Jónasson lebt und arbeitet als Schriftsteller und Investmentbanker in der isländischen Hauptstadt. An der Universität Reykjavík lehrt er außerdem Rechtswissenschaften. Die preisgekrönte Hulda-Trilogie erscheint bei btb erstmals auf Deutsch.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 25.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75860-9
Verlag btb
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/4 cm
Gewicht 510 g
Originaltitel DIMMA
Abbildungen 1 schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Kristian Lutze
Verkaufsrang 306

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
251 Bewertungen
Übersicht
131
79
29
11
1

Vor der Kulisse Island's
von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2020

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin der Polizei Reykjavik, steht nicht gerade auf der Gewinnerseite des Lebens. Sie ist 64 Jahre alt und hatte es in ihrem Leben nie leicht. Jetzt will man sie nach einem langen Berufsleben, in dem sie auch viele Erfolge zu verzeichnen hatte, vorzeitig loswerden, um Platz zu machen für einen jüngere... Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin der Polizei Reykjavik, steht nicht gerade auf der Gewinnerseite des Lebens. Sie ist 64 Jahre alt und hatte es in ihrem Leben nie leicht. Jetzt will man sie nach einem langen Berufsleben, in dem sie auch viele Erfolge zu verzeichnen hatte, vorzeitig loswerden, um Platz zu machen für einen jüngeren Kollegen. Das schmerzt um so mehr, als dass Hulda eigentlich noch keinen Plan für ihren Ruhestand hat. Die Arbeit war immer auch ihr Leben. Sie trotzt ihrem Chef noch 2 Wochen ab und bekommt halbherzig die Genehmigung sich in dieser Zeit einem cold case ihrer Wahl zu widmen. Hulda sucht sich den, wie sich herausstellt eher schlampig bearbeiteten Fall einer jungen Asylbewerberin heraus, die so vermutet man, ohne es beweisen zu können Selbstmord begangen haben könnte. Sie stößt auf einige Ungereimtheiten und gerät selber in höchste Gefahr. Es gibt 3 Erzählstränge die sich abwechseln, die in der Gegenwart und der Vergangenheit spielen und verschiedene Perspektiven beleuchten, was die Geschichte abwechslungsreich macht. Die Besonderheit dieser neuen Thrillerreihe von Ragnar Jónasson ist, das Hulda's Geschichte von hinten aufgerollt wird, und das finde ich eine spannende Idee. In Teil 1 ist sie mit 64 Jahren kurz vor dem Ruhestand. Im 2. Teil, der im Juli erscheinen wird ist sie 15 Jahre jünger und im letztenTeil, der für September angedacht ist, ist sie vermutlich am Beginn ihrer Karriere. Für einen Thriller fehlt allerdings definitiv Spannung. Ich würde eher von einem Kriminalroman sprechen. Die Protagonistin, die in einer Männer dominierten Polizeiwelt zwangsläufig zur Einzelgängerin wurde, war mir zunächst nicht einmal sympathisch. Je mehr ich aber über sie erfuhr, desto mehr ist sie mir doch ans Herz gewachsen. Sie ist eine außergewöhnliche Kommissarin, die sich in ihre Fälle verbeißt und sich selber aber auch immer wieder selbstkritisch hinterfragt. Auch den ruhigen Erzählstil von Jónasson mochte ich. Die Kapitel sind extrem kurz gehalten, die Sprache ist eher einfach. Überraschenderweise ist das Buch zunächst ins Englische übersetzt worden und dann erst ins Deutsche. Ich könnte mir vorstellen, dass da sprachlich etwas verloren gegangen ist. Extrem gut haben mir die Landschaftsbeschreibungen gefallen. Die einzigartige Natur Island's hatte man beim Lesen immer vor Augen. Ab Mitte des Buches nimmt das Erzähltempo dann auch etwas zu und die Zahl der Verdächtigen steigt. Gleichzeitig steigt der Druck auf Hulda. Was hat sie sich mit dem letzten Fall nur aufgehalst? Das Ende hat mir gefallen und war eine wirkliche Überraschung. Für mich wird es auf jeden Fall ein Wiedersehen mit Hulda im 2. Teil geben.

sehr dunkel
von einer Kundin/einem Kunden am 15.10.2020

Positiv erwähnen lässt sich zu Beginn, dass sich der Autor einem Thema bzw. einer Stimmung durchgehend treu blieb: Das Buch ist dunkel. Meiner Meinung nach anstrengend dunkel. Keiner Situation geschweige denn Person kann Hulda etwas positives abgewinnen. Dies vermittelt eine drückende und belastende Stimmung, was zunächst ja ... Positiv erwähnen lässt sich zu Beginn, dass sich der Autor einem Thema bzw. einer Stimmung durchgehend treu blieb: Das Buch ist dunkel. Meiner Meinung nach anstrengend dunkel. Keiner Situation geschweige denn Person kann Hulda etwas positives abgewinnen. Dies vermittelt eine drückende und belastende Stimmung, was zunächst ja nicht negativ für die Thematik ausgelegt werden kann. Wenn da nicht diese teilweise sinnlosen Konservationen und die unnötigen Zwischenstränge wären. An einem Punkt war ich gewillt, das Buch abzubrechen und beiseite zu legen, weil ein weiterer Erzählstrang angerissen und zusammenhangslos "dahingespuckt" wurde, der einzig allein dazu diente, Huldas Lebensgeschichte ein ganzes Stück dunkler werden zu lassen. Zusammenfassend kann ich sagen: Einfacher, gut lesbarer und verständlicher Schreibstil, teilweise angenehm kurze Kapitel. Die Geschichte erschien mir je fortgeschrittener, desto holprigen. Die Fortsetzungen möchte ich nicht lesen...

Thriller geht für mich anders
von Igelmanu66 aus Mülheim am 27.09.2020

»Sie möchten, dass ich … heute aufhöre?« »Sicher, wenn Sie wollen? Sie können natürlich auch noch ein, zwei Wochen bleiben, wenn Ihnen das lieber ist.« Hulda Hermannsdóttir, 64 Jahre alt und Kommissarin bei der Polizei Reykjavik hat gerade erfahren, dass sie vorzeitig in den Ruhestand verabschiedet wird. Ihre Dienststelle st... »Sie möchten, dass ich … heute aufhöre?« »Sicher, wenn Sie wollen? Sie können natürlich auch noch ein, zwei Wochen bleiben, wenn Ihnen das lieber ist.« Hulda Hermannsdóttir, 64 Jahre alt und Kommissarin bei der Polizei Reykjavik hat gerade erfahren, dass sie vorzeitig in den Ruhestand verabschiedet wird. Ihre Dienststelle strukturiert sich um, verjüngt sich und ihre Fälle wurden bereits unter den Kollegen verteilt. Hulda ist schockiert, ein Leben im Ruhestand kann sie sich nicht vorstellen. Zwei Wochen gesteht man ihr noch zu und in dieser Zeit darf sie sich einen ungelösten Fall vornehmen. Hulda braucht nicht lange zu überlegen, erinnert sie sich doch gut an die junge Russin, die vor einem Jahr tot aufgefunden wurde. Der Kollege damals gab sich für ihr Empfinden keine Mühe mit den Ermittlungen, noch viele Fragen sind offen, die will sie jetzt klären. Und ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich damit begeben wird… Ich ging mit großen Erwartungen an das Buch. Eine Kommissarin kurz vor dem Ruhestand, ein letzter Fall – das klang vielversprechend. Doch schon nach kurzer Zeit war ich genervt von der Protagonistin. Sie klagt und jammert, versinkt in Selbstmitleid und glaubt, dass keiner sie achtet. Ganz ehrlich: Wenn sie sich immer so aufführt, würde mich das nicht wundern. Im Laufe der Handlung kristallisiert sich heraus, was sie in ihrem Leben alles durchmachen musste, welche Dramatik bei ihr zuschlug. Wenn man das Buch als Aufarbeitung von Huldas seelischen Problemen ansieht, dann ist es sehr gelungen. Ich wollte aber gerne, dass die Ermittlerin ordentlich arbeitet, für die Lösung des Falls kämpft. Aber auch als Polizistin konnte sie mich nicht überzeugen. Gut, sie ist hartnäckig, aber überhaupt nicht teamfähig. Und sie macht Fehler, die man bei ihrer Erfahrung eigentlich nicht machen sollte. Der Fall selber ist interessant und hat Potential, Huldas Befindlichkeiten spielen sich aber immer wieder in den Vordergrund. Vielleicht hätte ich mit einer anderen Erwartungshaltung rangehen müssen, die Spannung eines Thrillers fehlte mir, die Bezeichnung Roman hätte ich treffender gefunden. Sehr überraschend ist das Ende, das bildete einen Pluspunkt, mit dem ich wirklich nicht gerechnet hatte. Ich werde die beiden folgenden Teile der Reihe allerdings nicht mehr lesen. Fazit: Spannender Roman ja, aber Thriller geht für mich anders. Ein interessanter Fall, aber die Psyche der Ermittlerin steht klar im Vordergrund.


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