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Das Juliusspital. Ärztin aus Leidenschaft

Roman

Als die Frauen operieren lernten: die große Familiensaga um eine Frau, die im 19. Jahrhundert Ärztin werden will

Würzburg im 19. Jahrhundert: Bankierstochter Viviana Winkelmann träumt davon, Ärztin zu werden - obwohl Frauen seit 1800 nicht mehr studieren dürfen. Als die junge Frau sich unstandesgemäß verliebt und schwanger wird, wirft ihre Familie sie aus dem Stadtpalais. Um sich und ihre kleine Tochter Ella über Wasser zu halten, verdingt sich die einst vornehme Viviana als Gehilfin in der Apotheke des renommierten Würzburger Juliusspitals. Doch soll das wirklich alles sein, was sie als Frau im Leben erreichen kann? Sie belauscht Vorlesungen berühmter Ärzte am Spital und lernt Professor Virchow kennen, der einer Weltsensation auf der Spur ist. Ihre Zukunft, das spürt sie, liegt als Ärztin im Spital - auch wenn ihr dadurch nicht nur der eigene Bruder zum erbitterten Feind wird.

Die Zwillingsschwestern Claudia und Nadja Beinert haben gemeinsam bereits fünf historische Romane geschrieben; Geschichte lebendig werden zu lassen, ist ihre große Leidenschaft. Mit der Familiensaga »Das Juliusspital« um mehrere Generationen von Ärztinnen und das Juliusspital in Würzburg wenden sie sich dem spannenden Thema »Frauen in der Medizin« zu.
Der zweite Band der Familiensaga, »Das Juliusspital. Ärztin in stürmischen Zeiten«, erzählt die Geschichte von Viviana Winkelmanns Enkelin Henrike, die darum kämpft, Psychologie studieren und im Juliusspital als Irren-Ärztin arbeiten zu dürfen.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.04.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783426454039
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 1020 KB
Verkaufsrang 12
eBook
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4,99
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Kundenbewertungen

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Tolles spannende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Kolitzheim am 26.05.2020

Wer Würzburg und dann noch das Juliusspital kennt wird definitiv von diesem Buch gefesselt sein. Toller Roman um die medizinische Geschichte aufgebaut. Natürlich kommt Liebe auch vor. Sehr sehr empfehlenswert ‍ habe mir schon den 2. Teil vorbestellt

Fesselnder Schmöker um eine starke Frau mit großen Ambitionen
von Hyperventilea am 25.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Viviana, Tochter des Würzburger Bankiers Johann Winkelmann, wird 1850 ledig und ungewollt schwanger. Zur damaligen Zeit eine Schande! Vivianas Familie beschließt, dass Viviana zur Wahrung des guten Rufs, ihr Kind heimlich im Kloster gebären und danach weggeben soll. Doch die junge Frau möchte ihre Tochter nicht aufgeben, flieht ... Viviana, Tochter des Würzburger Bankiers Johann Winkelmann, wird 1850 ledig und ungewollt schwanger. Zur damaligen Zeit eine Schande! Vivianas Familie beschließt, dass Viviana zur Wahrung des guten Rufs, ihr Kind heimlich im Kloster gebären und danach weggeben soll. Doch die junge Frau möchte ihre Tochter nicht aufgeben, flieht und findet im Pleicher Viertel Unterschlupf bei der Witwe Magda Vogelhuber und deren beiden Kindern. Die Frauen unterstützen sich gegenseitig. Während Magda auf die Kinder aufpasst, arbeitet Viviana als Helfnerin in der Apotheke des Juliusspitals. Durch ihre Tätigkeit in der Apotheke wird Vivianas Interesse an der Medizin geweckt. Heimlich belauscht sie Vorlesungen, lernt die hiesigen Professoren, wie Karl Friedrich von Markus oder den weltberühmten Rudolph Virchow kennen. Die junge Frau träumt davon, eines Tages selbst als Ärztin Patienten behandeln zu können. Doch das ist Frauen verboten. Das Cover des Romans zeigt eine junge hübsche Frau, in der Mode des 19. Jahrhunderts gekleidete. Sie steht vor dem berühmten Juliusspital. Teile des Titels und des Bildes sind in Gold gedruckt. Das Titelbild ist ansprechend gestaltet und erregt definitiv Aufmerksamkeit, auf mich persönlich wirkt es allerdings etwas zu kitschig. Claudia und Nadja Beinert schreiben gut verständlich und klar. Ihr Roman liest sich angenehm leicht und unkompliziert. Mein Einstieg in die Geschichte gelang daher mühelos. Protagonistin Viviana ist eine besondere, beeindruckende Frau: willensstark, eigensinnig, leidenschaftlich. Sie entscheidet sich für ihre Tochter und gibt ihr bisheriges luxuriöses Leben auf. Im ärmlichen Pleicher Viertel arbeitet sie hart für ihr Geld und beginnt sich für den Arztberuf zu interessieren. Doch leider dürfen Frauen zu dieser Zeit keine Ärztinnen werden, was Viviana aber nicht daran hindert, an ihrem Traum festzuhalten. Imponiert hat mir auch Magda Vogelhuber, die Viviana vorbehaltlos unterstützt, als sie ganz unten ist, obwohl sie sie gerade erst kennengelernt hat. Im Gegensatz zu ihr, will Vivianas Familie nichts mehr von der „gefallenen Tochter“ wissen. Vor allem Bruder Valentin und Mutter Elisabeth schämen sich sehr für sie und sind nur auf den guten Ruf bedacht. Doch auch sie haben Geheimnisse, die besser nicht an die Öffentlichkeit dringen sollten. Interessante faszinierende Charaktere sind auch die historischen Figuren der Professoren, der weltberühmte Rudolf Virchow, Karl Friedrich von Marcus, Franz von Rinecker und Rudolf Albert Kölliker. Real existierende Personen machen einen historischen Roman für mich immer noch glaubwürdiger. Mehr über ihre Forschung zu erfahren, fand ich sehr aufschlussreich und informativ. Die vielen unterschiedlichen Figuren - teils aus verschiedenen Milieus- sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung. Als stimmig und rund empfand ich auch den Aufbau des Buchs. So hat mich die Geschichte zu jeder Zeit sehr gut unterhalten, mit der sympathischen Viviana musste ich einfach mitfiebern. Durch die zahlreichen Schicksalsschläge und Herausforderungen, die Viviana überstehen muss, ist der Plot bis zum Ende spannend und sehr fesselnd. „Das Julius Spital-Ärztin aus Leidenschaft“ ist ein perfekter Schmöker, ein historischer Roman ganz nach meinem Geschmack, mit einer starken Frau als Hauptfigur. Nebenher gibt es einiges über bestimmte Aspekte und wichtige Personen aus der Geschichte der Medizin zu erfahren, dadurch wirkt der Roman authentisch und realistisch. Gut gefallen hat mir auch der Schauplatz Würzburg. Die Stadt wird anschaulich und genau beschrieben, ich habe einige Ecken wiedererkannt und konnte mir alles lebhaft vorstellen. Nicht nur für Würzburger ein kurzweiliger Lesegenuss. Ich kann die Fortsetzung schon jetzt kaum erwarten und bin gespannt, wie es mit Viviana und ihrer Familie weitergeht.

Fesselnde Geschichte
von Jennifer am 24.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Historienroman rund um die 17-jährige Bankierstochter Viviana Winkelmann fesselte mich ab der ersten Seite. Ungewollt wird diese von einem Steinmetzgesellen schwanger und deswegen von ihrer Familie verstoßen. Heimlich lebt sie fortan im Armenviertel von Würzburg und kämpft sich ohne familiäre Unterstützung als Apothekengehil... Der Historienroman rund um die 17-jährige Bankierstochter Viviana Winkelmann fesselte mich ab der ersten Seite. Ungewollt wird diese von einem Steinmetzgesellen schwanger und deswegen von ihrer Familie verstoßen. Heimlich lebt sie fortan im Armenviertel von Würzburg und kämpft sich ohne familiäre Unterstützung als Apothekengehilfin durch. Dabei wächst ihr Interesse an der Medizin stetig. Doch Mitte des 19. Jh.s wird es nicht gern gesehen, dass Frauen einen Beruf nachgehen, wo doch ihre Rolle als Haushälterin und Kindererzieherin vorbestimmt scheint. Die kluge Viviana pfeift auf diese veralteten Konventionen und will unbedingt Ärztin werden, doch das fehlende Abitur und die antiquierte Professorenschaft des Juliusspitals machen es ihr alles andere als leicht. Lange habe ich keinen Historienroman mehr gelesen, der mich derart in seinen Bann ziehen konnte. Das Autorenduo Beinert hat insgesamt eine sehr überzeugende Geschichte geschrieben. Und man merkt, welch intensive Recherchearbeit darin steckt. Ärztegrößen der damaligen Zeit, wie Rudolf Virchow, Franz von Rinecker usw., werden realistisch und kenntnisreich porträtiert. Folglich konnte man als Leser gar nicht anders und fieberte mit, als dank des Mikroskops erste Zellen sichtbar und erforschbar wurden. Wiederum hat mich das Schicksal von Viviana als schwarzes Schaf der Familie sehr berührt. Gegen den elterlichen Willen bekommt sie ihr uneheliches Kind und schlägt sich fortan allein durch. Wie unglaublich rückschrittlich das Frauenbild um 1850 gewesen ist und wie hoch die Familienehre damals geschätzt wurde, wird einen an Vivianas Beispiel schmerzlich bewusst. Schlimm, wenn um des gesellschaftlichen Ansehens willen innerhalb der Familie geschwiegen und sich angelogen wird. Die standesbewusste Mutter Elisabeth, der missverstandene Bruder Valentin und einige studierte Herren machen Viviana das Leben schwer. Hilfe bekommt sie nur von einem kleinen Personenkreis. Der schöne wie zugleich unerwartete Schlussakkord hat mich mit der emotional aufwühlenden Handlung versöhnt. Nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich konnte mich das Buch der Beinert-Schwestern vollends von sich überzeugen. Ob nun Professor oder einfache Bürgerin, immer wurde sich sprachlich moderat der Gesellschaftsschicht angepasst. Hier hat mir besonders imponiert, dass der Plot nicht nur aus Vivianas Perspektive erzählt wurde, sondern alle handelnden Figuren zu Wort kamen und man so in deren Lebens- und Gedankenwelt eintauchen konnte. FAZIT Ein Historienroman für geschichtlich sowie medizinisch interessierte Leserinnen, die einmal komplett ins 19. Jh. eintauchen wollen. Ich wusste vor der Lektüre gar nicht, dass es in Würzburg noch vor der Berliner Charité ein namhaftes Lehrkrankenhaus mit solch berühmten Medizinern gab. Nun bin ich mehr als neugierig auf den zweiten Reihenband.