Das Juliusspital. Ärztin in stürmischen Zeiten

Roman

Die Juliusspital-Reihe Band 2

Nadja Beinert, Claudia Beinert

(7)
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Beschreibung

Der zweite Teil der opulenten Familiensaga aus dem 19. Jahrhundert:
Die Frauen der Familie Winkelmann kämpfen darum, als Ärztinnen Menschen helfen zu dürfen

Würzburg Ende des 19. Jahrhunderts
Ebenso wie ihre Großmutter Viviana Winkelmann kämpft Henrike für das Recht der Frauen auf ein selbstbestimmtes Leben - und die Zulassung zum Medizinstudium: Ihr Wunsch zu heilen ist so stark, dass sie heimlich als Reserve-Wärterin in der Irrenanstalt des Juliusspitals arbeitet, das dieser Tage wegen der Entdeckung der "Zauberstrahlen" von Professor Röntgen kopfsteht. Ihr Traum ist es, als Irrenärztin das Leid der Geisteskranken zu lindern und bei dem vielgerühmten Professor Rieger im Spital zu studieren. Als Henrike sich jedoch in einen französischen Medizinstudenten verliebt, kommen ihre Geheimnisse ans Licht. Kurz darauf wird Würzburg von der Tuberkulose heimgesucht, und plötzlich geht es für Henrike um Leben und Tod. Ihr Traum von der Medizin und die Abschaffung des Immatrikulationsverbotes für Frauen rücken in weite Ferne.

Geschichte lebendig werden zu lassen, ist die große Leidenschaft der Zwillingsschwestern Claudia und Nadja Beinert: Fünf historische Romane haben sie bereits gemeinsam geschrieben.
Das spannende Thema »Frauen in der Medizin« hat sie zu ihrer großen Familiensaga um mehrere Generationen von Ärztinnen und das Julius-Spital in Würzburg inspiriert.
»Ärztin aus Leidenschaft« war der erste Band der Familiensaga und erzählt die Geschichte von Henrikes Großmutter Viviana Winkelmann, die von ihrer eigenen Familie verstoßen wird.

Produktdetails

Verkaufsrang 1519
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 01.06.2020
Verlag Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl 496 (Printausgabe)
Dateigröße 1317 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783426454046

Weitere Bände von Die Juliusspital-Reihe

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 14.04.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mich hat dieser zweite Band der Julius Spital Geschichte ebenso gefesselt wie Band eins. nur wird nun schon aus der zweiten Generation der Familiengeshichte berichtet die mich zwar anfangs schon etwas irritierte, doch ist man sh schnell wieder in das Geschehen hinein versetzt und ist teilweise nicht nur interessant über die me... Mich hat dieser zweite Band der Julius Spital Geschichte ebenso gefesselt wie Band eins. nur wird nun schon aus der zweiten Generation der Familiengeshichte berichtet die mich zwar anfangs schon etwas irritierte, doch ist man sh schnell wieder in das Geschehen hinein versetzt und ist teilweise nicht nur interessant über die medizinische Entwicklung zu lesen, sondern ist oft auch sehr berührend. Daher wie im ersten Buch sehr abwechslungsreich und spannend geschrieben. Die Schauplätze in Würzburg sind auch sehr gut beschrieben, sodass in mir diese Erzählung wie ein Film in meinem Kopf ablief. Kurzum, sehr angenehm und interessant zu lesen ohne Langeweile aufkommen zu lassen.

Teil 2 einfach furchtbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Rodach am 20.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Teil 1 der Julius Spital-Reihe hat mir sehr gut gefallen. Deshalb habe ich mir auch Teil 2 zugelegt, diesmal als Hörbuch, ungekürzte Fassung. Dieser Teil ist für mich sehr enttäuschend. Ich habe bei Kapitel 100 aufgehört, weil mich dieser Roman überhaupt nicht fesseln konnte. Einfach nur langweilig. Kann ich von mir aus nicht w... Teil 1 der Julius Spital-Reihe hat mir sehr gut gefallen. Deshalb habe ich mir auch Teil 2 zugelegt, diesmal als Hörbuch, ungekürzte Fassung. Dieser Teil ist für mich sehr enttäuschend. Ich habe bei Kapitel 100 aufgehört, weil mich dieser Roman überhaupt nicht fesseln konnte. Einfach nur langweilig. Kann ich von mir aus nicht weiter empfehlen. Schade.

DAs Juliusspital - Ärztin in stürmischen Zeiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Altenburg am 28.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Für mich gestaltete es sich als unproblematisch, mich auf die Handlung zu konzentrieren und darauf einzulassen. Ich glaube das liegt auch daran, dass die Handlung einige Jahre nach Band eins einsetzt und diesmal Henrike etwas mehr im Fokus steht. Viviana taucht zwar immer noch häufig auf, aber ihre Erlebnisse werden im ersten Te... Für mich gestaltete es sich als unproblematisch, mich auf die Handlung zu konzentrieren und darauf einzulassen. Ich glaube das liegt auch daran, dass die Handlung einige Jahre nach Band eins einsetzt und diesmal Henrike etwas mehr im Fokus steht. Viviana taucht zwar immer noch häufig auf, aber ihre Erlebnisse werden im ersten Teil erzählt und jetzt macht sie ein Stück weit der jüngeren Generation Platz. Ich mochte die Schreibweise sehr gerne, sie war flüssig zu lesen und half mir dabei, mir die Protagonisten, aber auch das Setting vorzustellen. Die Ereignisse werden also auf eine lebendige Art erzählt und ließen so verschiedenste Bilder vor Augen entstehen. Wobei ich in diesem Punkt sagen muss, dass die Medizin meiner Meinung nach diesmal einen kleineren Teil des Romans einnimmt. Sie wird noch häufig genannt und es gibt auch immer wieder Kapitel, die sich rund um Forschungsergebnisse und Untersuchungsmethoden drehen, aber sie haben abgenommen. Stattdessen werden sie eher nebenbei in den Roman eingestreut und waren deshalb für mich leichter zu verstehen und besser nachvollziehbar. Fand ich sehr angenehm und anhand der Nennung von medizinischen Zusammenhängen erhält die Schreibweise einen angenehmen Anspruch, zudem merkt man an ihnen die ausführliche Recherchearbeit der Autorinnen. Mir hat leider durchweg die Spannung gefehlt. Klar handelt es sich hier nicht um einen Krimi, aber ich ich wurde nie so richtig überrascht und teilweise entstanden leider auch kleine Längen. Ich habe gerne in dem Buch gelesen, doch manchmal hatte ich das Gefühl, als würde die Handlung etwas vor sich hin plätschern und nur selten geschieht mal etwas vollkommen überraschendes. Und selbst wenn dies geschah, hatten die Ereignisse nie so eine Wucht, dass es mir den Boden unter den Füßen weggezogen hätte. Mit einigen Folgen hatte ich nicht gerechnet, doch sie gaben der Handlung nur selten mal eine komplett neue Wendung. In diesem Punkt ist für mich noch Platz nach oben. Ich mochte es sehr, dass es auch diesmal wieder eine Einheit des Settings gibt. Jede einzelne Szene spielt in Würzburg und man lernt als Leser verschiedene Ecken kennen. Wobei diesmal die Stadt nicht in so einer ausführlichen Art wie im ersten Band dargestellt wird, was ich gar nicht schlimm fand. Diesmal lag der Fokus noch mehr auf anderen Themen, zudem wurden einige Stadtteile bereits im Vorgängerroman ausführlich beschrieben und diese sind mir noch vage in Erinnerung geblieben. Auch diesmal kann man mit den Protagonisten sowohl die feineren Gegenden als auch die Armenviertel kennenlernen und auf diese Weise entsteht ein breites Bild der Stadt mit ihren Unterschieden. Dadurch empfand ich die Darstellung Würzburgs sehr natürlich und bodenständig und ich mochte die Vielfalt, die dadurch vermittelt wird. Fazit: Ich hatte wieder viel Vergnügen dabei, ins die Welt der Winkelmann-Frauen zu reisen und mir hat die Fortsetzung gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass sie nicht an den ersten Band heranreicht. Dafür fehlte mir Spannung und ich war von der Darstellung Viviannas etwas enttäuscht. Nach langem Überlegen werde ich für diese zwei Aspekte einen Stern abziehen, trotzdem bin ich sehr froh, diesen Teil ebenfalls gelesen zu haben. Denn es war unglaublich spannend zu verfolgen, wie immer mehr Frauen für ihre Rechte gekämpft haben und auch die Einblicke in das Leben im Juliusspital waren einzigartig! Ich bin froh, die neue Reihe der Beinert-Schwestern gelesen zu haben, ich wurde gut unterhalten und konnte mein Wissen deutlich erweitern, was immer viel wert ist. Eine tolle Reihe, die ein würdiges Ende gefunden hat und allein durch die Fülle an Informationen ein Leseerlebnis darstellt!

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