Das Rosie-Resultat

Roman

Das Rosie-Projekt Band 3

Graeme Simsion

(31)
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Beschreibung

Don Tillman, der Ehemann von Rosie und Nerd mit Herz, steht vor seinem größten Projekt.
Hudson, Don und Rosies Sohn, ist elf. In der Schule gilt er als Besserwisser, den keiner mag – ein richtiger Außenseiter. Auftritt Don: In dieser Frage ist er Experte, denn er hat schon sein ganzes Leben lang erfahren, was es heißt, Außenseiter zu sein. Und jetzt wird er Hudson Lösungen beibringen, sich anzupassen. In seinem Eifer zu helfen, sorgt Don für einiges Chaos. Und Hudson hat durchaus eigene Ideen, was ihm gut tun könnte. Die Suche nach dem Glück führt zu überraschenden Resultaten …
Ein thematisch hochaktueller Familienroman, der große Fragen humorvoll stellt: Wie offen sind wir für Menschen, die anders sind?
»Witzig und unterhaltsam, zugleich informativ.« dpa

Sein erster Roman, ›Das Rosie-Projekt‹, wurde auf Anhieb ein Welterfolg und stand in Deutschland monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Mit dem Roman ›Der Rosie-Effekt‹ und jetzt ›Der Mann, der zu träumen wagte‹ setzt der Australier Graeme Simsion seine Erfolgsgeschichte fort. Simsion war erfolgreicher IT-Berater, bis er mit dem Schreiben anfing. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Melbourne.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 25.08.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-70460-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B) 19/12,5 cm
Originaltitel The Rosie Result
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Annette Hahn
Verkaufsrang 19106

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Lest die Reihe!
von Josia Jourdan aus Muttenz am 26.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Don und Rosies Sohn Hudson ist 11 Jahre alt, sie sind zurück nach Australien gezogen und Don wird Teil eines Rassismus-Skandals, der eigentlich gar keiner ist. In Folge dessen wird er von seinem Job freigestellt und übernimmt die Haushaltspflichten, sowie die Aufgabe Hudson zu helfen, sich besser zu integrieren. Denn Hudson hat ... Don und Rosies Sohn Hudson ist 11 Jahre alt, sie sind zurück nach Australien gezogen und Don wird Teil eines Rassismus-Skandals, der eigentlich gar keiner ist. In Folge dessen wird er von seinem Job freigestellt und übernimmt die Haushaltspflichten, sowie die Aufgabe Hudson zu helfen, sich besser zu integrieren. Denn Hudson hat Schwierigkeiten sich mit anderen Kindern anzufreunden, kann nicht gut mit Änderungen umgehen und besitzt auch sonst einige Charaktereigenschaften, welche mit Asperger in Verbindung gebracht werden könnten. Das stellt Rosie und Don vor schwierige Fragen, denn einerseits wollen sie, dass ihr Sohn glücklich ist, andererseits möchten sie auch nicht, dass er aufgrund einer Diagnose eine Sonderbehandlung bekommt. Denn Don ist doch auch sein Leben lang ohne eine offizielle Diagnose ausgekommen. Die Geschichte spielt elf Jahre nach dem letzten Band. Ein Kulissenwechsel, einige neue Figuren und vor allem Hudson geben der Reihe frischen Wind und stellen Rosie und Don vor neue Herausforderungen. Ich habe die anderen beiden Bücher als Hörbücher gehört, da mir die Vertonung von Argon sehr gefällt, aber für den dritten Band habe ich mich fürs Printbuch entschieden und das war die beste Entscheidung, denn so habe ich nicht nur in meinem Tempo lesen können, ich konnte an gewissen Stellen auch die Emotionen besser auf mich wirken lassen und dieser dritte Band hat mich an gewissen Stellen wirklich sehr berührt. So fest berührt, dass mir teilweise sogar die Tränen gekommen sind. Don und Rosie sind ein Dreamteam und auch wenn sie so unterschiedlich sind, respektieren sie sich und hören sich gegenseitig zu und ich denke, das ist am Ende auch das Erfolgsrezept für ihre Ehe. Graeme Simsion packt in das Buch eine Menge Themen rein. Familie, Vergebung, Toleranz, Liebe, Schubladendenken, häusliche Gewalt, ImpfgegnerInnen und Vorurteile sind nur ein paar Beispiele. Wie auch bereits in den vorigen Bänden nutzt er einige Klischees und der Humor, sowie die Darstellung ist durchaus überspitzt, aber das darf ja auch sein und betont auch nochmals, dass Vorurteile und Klischeedenken, eben nicht funktionieren. Verbunden mit einer unterhaltsamen Geschichte, einigen emotionalen Momenten und einem gelungenen Ende hat Graeme Simsion eine Geschichte geschrieben, die wunderbar für sich funktioniert und mich als Fan der anderen beiden Bände nicht im geringsten enttäuscht hat. Fazit Wer sind wir? Was macht uns aus? Wie tolerant sind wir gegenüber anderen Menschen? Graeme Simsion hat mit Das Rosie-Resultat einen mehr als würdigen Abschluss für diese wunderbare Trilogie geschrieben, die auch im dritten Band mit überspitztem Humor, besonderen Figuren und ganz viel Liebe überzeugt. Genau wie Don und alle anderen Figuren, können auch wir stetig neue Dinge lernen und auch wenn der Autor vielleicht mit ein paar Klischees spielt, schafft er es etwas klar hervorzuheben, und zwar, dass Liebe und Toleranz der Schlüsselpunkt sind und dass diese Welt bunt ist. Schubladen machen die Sache vielleicht bequemer, aber die Lösung sind sie nicht und das hat Graeme Simsion mit der Rosie-Trilogie mehr als einmal bewiesen. Ich vergebe 5 von 5 Sterne für den gelungenen Abschlussband und habe das Gefühl diesen Büchern mit Worten nicht gerecht werden zu können. Darum möchte ich sagen: LEST SIE EINFACH! Ich danke dem Fischer Verlag für mein Exemplar! Folge Josia Jourdan auf Instagram für mehr Buchtipps: https://www.instagram.com/josiajourdan/

Don als Vater
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 09.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

4,5 Sterne // Der 2. Teil endete mit der Geburt von Dons und Rosies Sohn. Jener Hudson ist mittlerweile 10 Jahre alt, bald 11, und muss den Umzug von New York 'zurück' nach Australien verarbeiten. So einen Ortswechsel mag kein Kind, und so hat auch Hudson damit so seine Probleme. Woraufhin Don plötzlich ein neues Projekt hat:... 4,5 Sterne // Der 2. Teil endete mit der Geburt von Dons und Rosies Sohn. Jener Hudson ist mittlerweile 10 Jahre alt, bald 11, und muss den Umzug von New York 'zurück' nach Australien verarbeiten. So einen Ortswechsel mag kein Kind, und so hat auch Hudson damit so seine Probleme. Woraufhin Don plötzlich ein neues Projekt hat: seinem Sohn helfen, sich in der neuen Schule einzugewöhnen und anzupassen. Dabei stellt sich sowohl der Vater, der Sohn, aber auch die Schulleiterin mehrfach die Frage, ob Hudson eventuell Autist ist. Mehr noch als in den zwei Vorgängerbüchern wird hier das Thema Autismus in der Gesellschaft in einer etwas theoretischeren Form bearbeitet, z.B. wenn Rosie und Don einen Vortrag dazu besuchen. Oder wenn Don eine innere Checkliste abarbeitet um zu evaluieren, ob sein Sohn irgendwo 'im Spektrum' ist. Was Hudson keinesfalls will, aus dem einfach Grund weil er befürchtet, in dem Fall in der Schule gehänselt zu werden. Also verfolgt er sein eigenes kleines Projekt, knüpft Kontakte, sucht sich Hilfe - um ja nicht diesen offiziellen Test machen zu müssen, der ihn als Autisten abstempeln könnte. Don Tillman ist zwar weiterhin der Ich-Erzähler und unsere erste Bezugsperson, aber ich finde dieses Buch ist mindestens in gleichem Maße ein Buch über seinen Sohn, und die Entwicklung die er durchmacht. Eine richtige Coming-of-Age-Story könnte man also sagen, obwohl Hudson mit seinen 11 Jahren ja noch nicht mal Teenager ist. Aber er zeigt eine enorme Reife - was man wahrscheinlich nicht so häufig woanders liest - verhält sich aber ansonsten wie jeder andere Junge auch. Autist hin oder her. Es fehlten hier vielleicht die witzig-peinlichen Episoden, die ich aus den anderen 2 Büchern kannte, aber Autor Graeme Simsion baut dennoch ständig humorvolle Stellen ein, z.b. wenn er Don im Hinblick auf Dinge, die er seinem Sohn beibringen muss, sagen lässt "Es ist wichtig, auch unangenehme Aufgaben erledigen zu können. Windeln zu wechseln, Erbrochenes aufzuwischen und Verwandte zu umarmen sind essentielle Lebenskompetenzen." Ich habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten und die Familie Tillmann - und ihren sich ständig erweiternden Freundeskreis - in mein Herz geschlossen.

Wieder genauso toll wie Band 1
von booksurfer aus Ludwigshafen am 01.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Rosie Projekt konnte mich vor wenigen Wochen wirklich begeistern, Band 2 der Rosie Effekt war zwar gut allerdings kam es nicht an Band 1 heran. Nun sind Don und Rosi Tillman zurück diesmal zusammen mit ihrem Sohn Hudson ich war total gespannt wie die Geschichte zu Ende gebracht wird: Hudson ist inzwischen 11 Jahre und ein... Das Rosie Projekt konnte mich vor wenigen Wochen wirklich begeistern, Band 2 der Rosie Effekt war zwar gut allerdings kam es nicht an Band 1 heran. Nun sind Don und Rosi Tillman zurück diesmal zusammen mit ihrem Sohn Hudson ich war total gespannt wie die Geschichte zu Ende gebracht wird: Hudson ist inzwischen 11 Jahre und ein totaler Außenseiter in der Schule. Damit kennt, sein Vater Don sich aus ist er ja schon sein Leben lang als Außenseiter unterwegs. Er versucht Hudson seine Erfahrung näherzubringen und wie könnte es anders sein stiftet Don damit einiges an Chaos. Hudson selbst hat eigene Pläne wie er mit dem anders sein um geht und verblüfft damit sein ganzes Umfeld. Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut und auf das Wiedersehen mit den skurrilen Charakteren! Und als gäbe es nicht schon genug Chaos mit Rosie und Don gesellt sich diesmal noch ihr Sohn Hudson dazu. Hudson als neuer Charakter hat mir wirklich gut gefallen, clever, witzig und aufgeweckt platzt der kleine Mann in die Geschichte und sorgt dafür das seine Eltern sich, den Kopf seinetwegen zerbrechen. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Vater Sohn Beziehung und ich muss sagen das ich Hudson und Don zusammen genial fand. Die beiden ergänzen sich super und sorgen für tolle Momente und Lachanfälle. Was mir persönlich gefallen hat das man alle wichtigen Charakter aus den beiden Vorgängern nochmal präsentiert bekommen. Der Schreibstil von Graeme Simsion ist dabei so mitreisen das man nicht aufhören möchte zu lesen und die Seiten nur so verschlingt. Der Witz und die Beziehungen der verschieden Charaktere sind so toll und einmalig geschildert das man ein paar tolle Lesestunden serviert bekommt. Auch, wenn die Geschichte witzig erzählt ist, geht es doch um ernste Themen wie Autismus und generell anders sein. Was ist normal und wie wird mit Menschen umgegangen die nicht der allgemeinen Definition von Normal entsprechen? Ein Thema das der Autor mit Humor und auf sensible Art und Weise angegangen ist. Das Rosie Resultat ist ein großer Familienroman der wichtige Themen behandelt und dabei doch zu unterhalten weiß. Tolle Charaktere und Charakterentwicklungen sorgen für großen Spaß und der Abschlussband der Reihe spielt wieder in einer Liga wie Band 1. Eine absolute Leseempfehlung für die komplette Reihe. Für mich ein absolutes Highlight und deshalb auch 5 von 5 Sternen.


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